Während des Zweiten Weltkriegs landeten deutsche U-Boote aus operativen Gründen vielfach an bedrohlichen Gestaden. So fanden Landungen z.B. aus Spionagegründen an den Küsten von Staaten wie Irland, Spanien und den USA statt, aber auch an der nordafrikanischen Küste zur Unterstützung von Rommels Afrikakorps. Mallmann-Showell dokumentiert viele dieser schwierigen und speziellen U-Boot-Einsätze. Dabei geht er auf U-Boot-Stützpunkte und Bunkeranlagen ein, die er in Deutschland, Frankreich und Norwegen besucht hat, zeigt deren strategische Bedeutung und erklärt, wie und warum diese Anlagen gebaut wurden.
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ws
aus Markdorf
4/5
06.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Untertitel bringt es zum…
Der Untertitel bringt es zum Ausdruck: Einsätze, Stützpunkte, Bunker... Wolfang Petersens Spielfilm "Das Boot" aus dem Jahr 1981 hat eine weitverbreitete Vorstellung davon mit sich gebracht, wie sich das Dasein der U-Boot-Fahrer gestaltet hat. Zu dem Film muss nicht weiter gesagt werden. In diesem Buch geht es um geheime Einsätze der deutschen U-Boote, um Agenten an der Küste von England, Irlands, Islands, der Küste Kanadas, der USA oder auch Afrikas abzusetzen. Das arktische Meer war genauso Ziel der U-Boot-Fahrten wie die Kanarischen Inseln. All das beschreibt Mallmann-Showell sehr detailliert und mit sehr vielen Schwarz/Weiß-Fotos, die während der Einsätze entstanden, dokumentiert. Die an den Atlantik-Küsten platzierten U-Boot-Bunker-Anlagen werden von ihrer jeweiligen Entstehung, also ihrem Bau bis hin zu der in vielen Fällen gescheiterten Zerstörung nach Ende des Zweiten Weltkrieges geschildert, erläutert, auf Fotos gezeigt. Im Anhang werden einzelne U-Boot-Fahrten mit ihrer jeweiligen Zielsetzung, den Tagesdaten der Einsätze etc. aufgeführt. Auch die 'technischen Daten' der U-Bootbunker sind im Anhang zu finden.
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