Produktbild: Angepasst, strebsam, unglücklich

Angepasst, strebsam, unglücklich Die Folgen der Hochleistungsgesellschaft für unsere Kinder

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2022

Verlag

Kösel

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

14,1/21,5/2,3 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Wollweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-466-37285-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2022

Verlag

Kösel

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

14,1/21,5/2,3 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Wollweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-466-37285-0

Herstelleradresse

Kösel-Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Jacqueline

    aus Bremen

    5/5

    01.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr Realitätsnah

    Ein Thema das wahrscheinlich noch einige Jahre präsent sein wird, Schule wird immer ein Bestandteil des alltäglichen Lebens sein, ebenso der erzeugt Stress und Druck. Viele der aufgeführten Typen, Merkmale und Tatsachen finde ich bei mir und bei anderen aus meiner Schule. Die Erzählungen gleichen sich, auch die Situationen zuhause sind manchmal ähnlicher als man denkt. Ich kann der Autorin also in vielen Punkten zustimmen. Das komplette Schulsystem zu revolutionieren ist unmöglich und auch nicht nötig, ich denke Fortbildungen oder offene Gespräche mit Lehrkräften würde schon sehr viel bringen. Die Beispiele aus dem Buch zeigen auf wo die Schwächen sind, es gibt auch Statistiken und Diagramme, leider nur in schwarz weiß. Ein bisschen ungünstig, wenn gerade Farben den Unterschied darstellen sollen, ein ganz kleiner Kritikpunkt von meiner Seite.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    19.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überleister – das kann in der…

    Überleister – das kann in der Tat nicht das Ziel sein! Überleistung. Schon mal gehört? Ein Begriff, der in den USA schon lange etabliert ist, aber bei uns noch nicht so recht Fuß gefasst hat: overachievement. Geradezu ein Ziel ein Outperformer zu sein. Bei uns nicht ganz so offen artikuliert, nicht mal im Wortschatz vorhanden, gibt es aber dennoch dieses sehr starke Leistungsprinzip, dass sich verselbstständigt hat. Margit Stamm, die Schweizer Professorin für Erziehungswissenschaften hat sich dem Thema angenommen und ein leicht lesbares Buch darüber geschrieben: ‚Angepasst, strebsam, unglücklich – Die Folgen der Hochleistungsgesellschaft für unsere Kinder‘. Sie grenzt Begrifflichkeiten ab wie Hochleister und Überleister. Analysiert sehr treffend wo dieses Phänomen her kommt, welchen Anteil die Eltern an dieser Miesere haben und natürlich wie es den Kindern dabei ergeht. Fachlich sehr fundiert ist das Buch, aber für Laien gut lesbar, kein Fachchinesisch. Ein augenöffnendes Buch, dass kurz und bündig auf weniger als 200 Seiten die Sachlage erklärt und auch Anstöße gibt wie die eigenen Kinder entlastet werden können. Unterteilt ist das Werk in vier Abschnitte: Es beginnt mit ‚Gesellschaft und Bildungssystem: Katalysatoren von Überleistung‘ gefolgt von ‚Typen von Überleistern und ihre Merkmale‘ sowie ‚Eltern als Maximierer‘. Diese drei Abschnitte bilden die analytischen Grundlagen und wird vom vierten Teil ‚Das authentische Kind‘ mit vielen praktischen Anregungen abgeschlossen. Ich kann dieses Buch nur allen Eltern ans Herz legen um einen Schritt zurück zu machen um zu verstehen was Bildung unseren Kindern geben sollte und was eben auch nicht.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    19.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überleister – das kann in der Tat nicht das Ziel sein!

    Überleistung. Schon mal gehört? Ein Begriff, der in den USA schon lange etabliert ist, aber bei uns noch nicht so recht Fuß gefasst hat: overachievement. Geradezu ein Ziel ein Outperformer zu sein. Bei uns nicht ganz so offen artikuliert, nicht mal im Wortschatz vorhanden, gibt es aber dennoch dieses sehr starke Leistungsprinzip, dass sich verselbstständigt hat. Margit Stamm, die Schweizer Professorin für Erziehungswissenschaften hat sich dem Thema angenommen und ein leicht lesbares Buch darüber geschrieben: ‚Angepasst, strebsam, unglücklich – Die Folgen der Hochleistungsgesellschaft für unsere Kinder‘. Sie grenzt Begrifflichkeiten ab wie Hochleister und Überleister. Analysiert sehr treffend wo dieses Phänomen her kommt, welchen Anteil die Eltern an dieser Miesere haben und natürlich wie es den Kindern dabei ergeht. Fachlich sehr fundiert ist das Buch, aber für Laien gut lesbar, kein Fachchinesisch. Ein augenöffnendes Buch, dass kurz und bündig auf weniger als 200 Seiten die Sachlage erklärt und auch Anstöße gibt wie die eigenen Kinder entlastet werden können. Unterteilt ist das Werk in vier Abschnitte: Es beginnt mit ‚Gesellschaft und Bildungssystem: Katalysatoren von Überleistung‘ gefolgt von ‚Typen von Überleistern und ihre Merkmale‘ sowie ‚Eltern als Maximierer‘. Diese drei Abschnitte bilden die analytischen Grundlagen und wird vom vierten Teil ‚Das authentische Kind‘ mit vielen praktischen Anregungen abgeschlossen. Ich kann dieses Buch nur allen Eltern ans Herz legen um einen Schritt zurück zu machen um zu verstehen was Bildung unseren Kindern geben sollte und was eben auch nicht.

  • Michelle Hartschen

    4/5

    28.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Denkanstöße

    In "Angepasst, strebsam, unglücklich: Die Folgen der Hochleistungsgesellschaft für unsere Kinder" wird offen über unsere Leistungsgesellschaft diskutiert. Margrit Stamm ist es in diesem Buch gelungen, verschiedene Denkanstöße zu geben, unsere Hochleistungsgesellschaft kritisch zu beleuchten und sich dabei nicht in Fachsprache zu verlieren. Gegliedert ist das Buch in mehrere Kapitel, die sich jeweils mit einem Aspekt der Hochleistungsgesellschaft und den Anforderungen an unsere Kinder richten. Dabei wird jeder neue Aspekt eingeleitet und Fachbegriffe werden erläutert. Für eine bessere Veranschaulichung werden häufig Grafiken oder Fallbeispiele angeführt. Eine gelungene Abwechslung aus Erläuterung, Diskurs und Anschaulichkeit. Der Fokus wird auf die Kinder und dessen Dasein in unserer Hochleistungsgesellschaft gelegt. Probleme werden dabei aufgezeigt und lösungsorientiert betrachtet. Ich konnte einige Denkanstöße mitnehmen und mir wurden neue Sichtweisen eröffnet. Ein gut strukturierter roter Faden lässt sich erkennen, der einen Lesefluss ermöglicht. Da weitestgehend auf Fachvokabular und komplexe Satzgefüge verzichtet wird, liegt der Fokus auf dem Inhalt. Insgesamt kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich konnte einige Denkanstöße mitnehmen. Eine Leseempfehlung für Eltern und andere Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

  • inlibrisfutura.de

    4/5

    06.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufklärerisch und hilfreich

    "Je freier ein Kind aufwächst und je weniger es als Stellvertreter seiner Eltern perfekt sein muss, desto lebenstüchtiger wird es." Margrit Stamm versteht es, Forschungsergebnisse leicht verständlich und mit vielen Erfahrungsberichten angereichert zu übermitteln. So ist auch dieses Buch nicht nur fundiert, sondern auch klar verständlich. Die These, dass Eltern zu einem Teil des Bildungssystems geworden sind, das die Kinder zu Leistungen treibt - bewusst oder unbewusst - die ihre eigenen Ziele und Wünsche widerspiegeln, ist fortlaufend präsent. Richtig so. Der rote Faden zieht sich markant durch das gesamte Werk. Was dieser Umstand für Auswirkungen auf die Kinder hat, wird sehr deutlich. Zudem analysiert Stamm auch die Ursachen dieses Umstandes. Das bedeutet aber noch lange nicht das Ende. Im letzten der vier Kapitel gibt die Autorin praktische Tipps zur Änderung. Diese finden auch vorher bereits an manchen Stellen Erwähnung. Das Buch ist damit nicht nur eine Analyse als vielmehr ein Ratgeber. In meinen Augen sehr gelungen. Durch die Kürze verleitet das Buch dazu, es binnen kurzer Zeit durchzuarbeiten, was positiv ist. So kommen die Leser auch schnell zu eigenen Ideen und den Vorschlägen von Stamm, wie sie ihre Kinder entlasten können. Eine Empfehlung für alle Eltern!

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