Produktbild: Die Stunde der Physiker
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Ernst Peter Fischer

1. Die Stunde der Physiker

Die Stunde der Physiker Einstein, Bohr, Heisenberg und das Innerste der Welt. 1922-1932

Gesprochen von
2

24,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Peter Bieringer

Spieldauer

8 Stunden und 42 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

16

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406786600

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Peter Bieringer

Spieldauer

8 Stunden und 42 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

16

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406786600

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Mit gymnasiatischem Physik Vorwissen faszinierend zu lesen

Smart Ass aus Niederbipp am 02.08.2022

Bewertungsnummer: 1759361

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein tolles Buch über die Arbeit der Wissenschaft. Wie Dogmen über Bord geworfen werden müssen, weil die Fakten mehrfach etwas anderes aussagen. Wie Diskurs unter Wissenschafter uns alle weiterbringt. Und in der Passage über das Rechnen mit Matrizen wurde mir klarer wie man etwas berechnen kann ohne dass man es genau weiss und es dennoch berechenbar wird. Quantenphysik halt und nicht Geschwurbel.

Mit gymnasiatischem Physik Vorwissen faszinierend zu lesen

Smart Ass aus Niederbipp am 02.08.2022
Bewertungsnummer: 1759361
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein tolles Buch über die Arbeit der Wissenschaft. Wie Dogmen über Bord geworfen werden müssen, weil die Fakten mehrfach etwas anderes aussagen. Wie Diskurs unter Wissenschafter uns alle weiterbringt. Und in der Passage über das Rechnen mit Matrizen wurde mir klarer wie man etwas berechnen kann ohne dass man es genau weiss und es dennoch berechenbar wird. Quantenphysik halt und nicht Geschwurbel.

Tanzende Teilchen

S.A.W am 06.03.2022

Bewertungsnummer: 1669728

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fischer beschreibt die Jahre von 1922 bis 1932 als die große Stunde der Physiker, in der sie das Innerste der Materie erkundeten. 1933 war dies durch die Nazis in Deutschland zu Ende, aber zuvor trafen sich alle auf den Solvay-Konferenzen, wo sie ihre widersprüchlichen Theorien diskutierten. 27 Männer und eine Frau, Marie Curie, stritten um das Wesen der Materie um am Ende war nichts mehr, wie es gewesen war. Alle diese Forscher waren Europäer, Deutschland damals das Zentrum der physikalischen Forschung. Es begann mit der heftigen Ablehnung der Atomtheorie durch Ernst Mach, der nicht an Atome glaubte („Hams schon eins gesehen“) und die Welt eher als aus Energieströmen aufgebaut sah. Das deckte sich mit dem Energieerhaltungssatz, dass Energie ewig bestehe und nicht verschwinden könne. Max Planck jedoch glaubte an das Atommodell und führte heftige Diskussionen mit Albert Einstein („Gott würfelt nicht“), dem die Unberechenbarkeit der Atome höchst zuwider war, der sich weiterhin mit Bohr und Heisenberg stritt, als letzterer die Unschärferelation entdeckte. Am Schluss musste Einstein klein beigeben, man entdeckte die Quantensprünge, die allein schon durch die Beobachtung eines Subjekts, nämlich des Wissenschaftlers entstünden. Planck entdeckte die Planck-Länge und das Herumschwirren der Elementarteilchen, die sowohl Welle als auch Teilchen sein können. Die Physiker griffen auf philosophische Vorstellungen zurück, besonders auf Husserls Phänomenologie, die ein unvoreingenommenes Beobachten und Beschreiben festgestellter Phänomene forderte. Solche Phänomene entstanden sonder Zahl und führten zu immer neuen Theorien, aus denen sich bis in die 1960er Jahre das Standardmodell der Atomphysik entwickelte. Für Laien ist das alles schwer zu begreifen. Fischer erzählt es jedoch übersichtlich und interessant, sodass man nach dem Lesen dieses Buches einen guten Überblick hat, worum es geht und wie die moderne Physik aus diesen Diskussionen der Gelehrten entstanden ist.

Tanzende Teilchen

S.A.W am 06.03.2022
Bewertungsnummer: 1669728
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fischer beschreibt die Jahre von 1922 bis 1932 als die große Stunde der Physiker, in der sie das Innerste der Materie erkundeten. 1933 war dies durch die Nazis in Deutschland zu Ende, aber zuvor trafen sich alle auf den Solvay-Konferenzen, wo sie ihre widersprüchlichen Theorien diskutierten. 27 Männer und eine Frau, Marie Curie, stritten um das Wesen der Materie um am Ende war nichts mehr, wie es gewesen war. Alle diese Forscher waren Europäer, Deutschland damals das Zentrum der physikalischen Forschung. Es begann mit der heftigen Ablehnung der Atomtheorie durch Ernst Mach, der nicht an Atome glaubte („Hams schon eins gesehen“) und die Welt eher als aus Energieströmen aufgebaut sah. Das deckte sich mit dem Energieerhaltungssatz, dass Energie ewig bestehe und nicht verschwinden könne. Max Planck jedoch glaubte an das Atommodell und führte heftige Diskussionen mit Albert Einstein („Gott würfelt nicht“), dem die Unberechenbarkeit der Atome höchst zuwider war, der sich weiterhin mit Bohr und Heisenberg stritt, als letzterer die Unschärferelation entdeckte. Am Schluss musste Einstein klein beigeben, man entdeckte die Quantensprünge, die allein schon durch die Beobachtung eines Subjekts, nämlich des Wissenschaftlers entstünden. Planck entdeckte die Planck-Länge und das Herumschwirren der Elementarteilchen, die sowohl Welle als auch Teilchen sein können. Die Physiker griffen auf philosophische Vorstellungen zurück, besonders auf Husserls Phänomenologie, die ein unvoreingenommenes Beobachten und Beschreiben festgestellter Phänomene forderte. Solche Phänomene entstanden sonder Zahl und führten zu immer neuen Theorien, aus denen sich bis in die 1960er Jahre das Standardmodell der Atomphysik entwickelte. Für Laien ist das alles schwer zu begreifen. Fischer erzählt es jedoch übersichtlich und interessant, sodass man nach dem Lesen dieses Buches einen guten Überblick hat, worum es geht und wie die moderne Physik aus diesen Diskussionen der Gelehrten entstanden ist.

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