Produktbild: Die Stunde der Physiker

Die Stunde der Physiker Einstein, Bohr, Heisenberg und das Innerste der Welt. 1922-1932

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Abbildungen

mit 29 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/2,7 cm

Gewicht

482 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-78311-1

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Abbildungen

mit 29 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/2,7 cm

Gewicht

482 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-78311-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Smart Ass

    aus Niederbipp

    5/5

    02.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit gymnasiatischem Physik Vorwissen faszinierend zu lesen

    Ein tolles Buch über die Arbeit der Wissenschaft. Wie Dogmen über Bord geworfen werden müssen, weil die Fakten mehrfach etwas anderes aussagen. Wie Diskurs unter Wissenschafter uns alle weiterbringt. Und in der Passage über das Rechnen mit Matrizen wurde mir klarer wie man etwas berechnen kann ohne dass man es genau weiss und es dennoch berechenbar wird. Quantenphysik halt und nicht Geschwurbel.

  • S.A.W

    5/5

    06.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tanzende Teilchen

    Fischer beschreibt die Jahre von 1922 bis 1932 als die große Stunde der Physiker, in der sie das Innerste der Materie erkundeten. 1933 war dies durch die Nazis in Deutschland zu Ende, aber zuvor trafen sich alle auf den Solvay-Konferenzen, wo sie ihre widersprüchlichen Theorien diskutierten. 27 Männer und eine Frau, Marie Curie, stritten um das Wesen der Materie um am Ende war nichts mehr, wie es gewesen war. Alle diese Forscher waren Europäer, Deutschland damals das Zentrum der physikalischen Forschung. Es begann mit der heftigen Ablehnung der Atomtheorie durch Ernst Mach, der nicht an Atome glaubte („Hams schon eins gesehen“) und die Welt eher als aus Energieströmen aufgebaut sah. Das deckte sich mit dem Energieerhaltungssatz, dass Energie ewig bestehe und nicht verschwinden könne. Max Planck jedoch glaubte an das Atommodell und führte heftige Diskussionen mit Albert Einstein („Gott würfelt nicht“), dem die Unberechenbarkeit der Atome höchst zuwider war, der sich weiterhin mit Bohr und Heisenberg stritt, als letzterer die Unschärferelation entdeckte. Am Schluss musste Einstein klein beigeben, man entdeckte die Quantensprünge, die allein schon durch die Beobachtung eines Subjekts, nämlich des Wissenschaftlers entstünden. Planck entdeckte die Planck-Länge und das Herumschwirren der Elementarteilchen, die sowohl Welle als auch Teilchen sein können. Die Physiker griffen auf philosophische Vorstellungen zurück, besonders auf Husserls Phänomenologie, die ein unvoreingenommenes Beobachten und Beschreiben festgestellter Phänomene forderte. Solche Phänomene entstanden sonder Zahl und führten zu immer neuen Theorien, aus denen sich bis in die 1960er Jahre das Standardmodell der Atomphysik entwickelte. Für Laien ist das alles schwer zu begreifen. Fischer erzählt es jedoch übersichtlich und interessant, sodass man nach dem Lesen dieses Buches einen guten Überblick hat, worum es geht und wie die moderne Physik aus diesen Diskussionen der Gelehrten entstanden ist.

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  • Produktbild: Die Stunde der Physiker
  • Zur Vorsicht
    Gruppenbild mit Dame

    Zehn Schritte durch die Zeit
    1 Weltstars in Berlin (1900–1919)
    2 Frühling in Kopenhagen (1912–1920)
    3 Zwei Wunderknaben in München (1920/21)
    4 Festspiele mit Folgen (1922–1924)
    5 Zweideutigkeiten (1923/24)
    6 Zur Schönheit in der Nacht (1925)
    7 Ferien in Arosa (1926/27)
    8 Das Ringen im Norden (1927/28)
    9 Zwei seltsame Herren (1928/29)
    10 Faust in Kopenhagen (1932)

    Nachleben 1
    Die schlimmen Jahre: Der Verlust der Unschuld und der Sprache

    Nachleben 2
    Die Verschränkung und ein Kinderspiel

    Nachleben 3
    Molekularbiologie im Informationszeitalter

    Epilog:
    Der beleidigte gesunde Menschenverstand

    Anhang
    Literatur
    Kurzbiographien
    Glossar
    Chronik
    Danksagung
    Bildnachweis
    Personenregister