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Teresa Simon

1. Glückskinder

Glückskinder

Gesprochen von
79

25,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

12 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

226

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837152807

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

12 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

226

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837152807

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    07.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine spannende und bewegende Geschichte

    Griet, Leni und viele weitere Häftlinge haben eine lange und beschwerliche Reise hinter sich, als sie endlich kurz vor Kriegsende in Wolfratshausen ankommen. Nachdem sie von den Amerikanern befreit wurden, sorgte Captain Walker dafür, dass Griet bei der Familie Brandl unterkommt. Sie wird nicht mit offenen Armen empfangen, denn nun fehlt ein weiterer Raum den Bewohnern. Griet birgt außerdem ein Geheimnis, von dem niemand erfahren darf. Toni Brandl ist täglich auf der Suche nach Lebensmitteln und anderen dringend benötigten Sachen und lernt dabei den äußerst anziehenden Louis kennen. Dieses Buch hat mich schon von der ersten Zeile an in Bann gezogen. Bereits der Prolog beginnt spannend, aber auch traurig. Abwechselnd wird von zwei besonders starken Frauen erzählt. Griet war im niederländischen Widerstand tätig und als Zwangsarbeiterin in mehreren KZ. Erschreckend schildert die Autorin die Qualen, den Hunger und das Arbeiten bis zur Erschöpfung. Toni versucht täglich auf dem Schwarzmarkt an Lebensmittel zu kommen. Es ist ein täglicher Kampf. Zigaretten waren zu dieser Zeit das beste Zahlungsmittel. Um die Bevölkerung ernähren zu können, wurde die zugeteilte Kalorienzahl nochmals gesenkt. Man kann sich richtig vorstellen, wie schwer es damals war. Fazit: Ich habe die Geschichte als sehr spannend und bewegend empfunden. Äußerst authentisch und real erzählt, dabei auch noch packend. Der fesselnde Schreibstil, sowie die sehr gute Recherche und das bewegende Schicksal, das mich in die Nachkriegszeit nach München entführt hat, haben mich nachdenklich zurückgelassen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

  • RoRezepte.com

    5/5

    13.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    zwei starke Frauen, die ihren Weg durch die Zeiten des Krieges gehen

    Entgegen der bisher erschienen Romane aus der Feder von der Autorin Teresa Simon, befinden wir uns mit ihrem neuem Roman Glückskinder ausschließlich in der Vergangenheit. Wir reisen nach München ins Jahr 1945 und beginnen im 1. Kapitel in den letzten Monaten vor Kriegsende. Bereits der Einstieg im Prolog lässt auf, zumindest für mich, härteren Tobak schließen und erinnert an Erinnerungen an Anne Frank. Ab Kapitel 1 begleiten wir aus wechselnder Erzählperspektive zwei junge Frauen deren Weg bald ein gemeinsamer sein wird. Griet van Mook ist holländische Widerstandskämpferin und wurde in Giesing, dem KZ-Außenlager der Agfa festgehalten um Sprengköpfe zu bauen. Nach einem mehrtägigen Marsch steht sie bald vor der Befreiung durch die US Army. Ihr persönlicher Durchhaltespruch lautet: “Ich.Bin.Griet.Van.Mook.Ich.Werde.Leben” Antonia (Toni) Brandl ist gebürtige Münchnerin und lebt mit Mutter, Schwester, Tante, Cousin und Großtante in einer kleinen Wohnung. Sie durchlebt den täglichen Kampf ums Überleben, vor dem Hungertod und dem Nazi-Regime. “Manchen Menschen liegt es einfach nicht, seriös zu sein. Sie bleiben Abenteurer, was auch immer sie anfassen.” Gespickt ist die Geschichte mit männlichen Nebenprotagonisten, die unterschiedlichste Lebensweisen aufzeigen und Hoffnungsfunken für die Liebe in schweren Zeiten geben. Sei es der herzensgute Captain Dan Walker (US-Army), Toni’s Nazi-Fanatiker-Cousin, dem Überlebenskünstler Louis oder dem Retter Max, welcher alles für den Neuanfang gibt. Glückskinder ist für mich eine besonders herausragende Geschichte aus der (Nach-)Kriegszeit, die mich durchweg fesselte und öfters die Sprache versiegen ließ. Auch wenn ich es wollte, ich persönlich musste die Geschichte kurzzeitig zur Seite legen um die Geschehnisse sacken lassen zu können. Allerdings lese ich auch weniger Romane dieser Zeit, daher bin ich da wohl kein Maßstab. Die Geschichte von Toni und Griet könnte unterschiedlicher nicht sein und fasziniert auf ihrer eigenen Weise … zwei starke Frauen, die ihren Weg durch die Zeiten des Krieges gehen, etwas Glück haben und stets an das Gute glauben. Eine absolute Leseempfehlung von mir! “»Vergessen, was geschehen ist, sollten wir niemals.« […] »aber vergeben, das können wir. So und nur so, können wir im Frieden mit uns selbst leben. […]«” Die Rezepte aus "Glückskinder" findet ihr unter dem Benutzer.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    08.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Hunger!

    GLÜCKSKINDER Teresa Simon April 1945: Die Holländerin Griet van Mook kämpfte im Widerstand gegen die Nazis und wurde gefasst. Man deportierte sie in ein Konzentrationslager, einige Male wurde sie verlegt. Jetzt befindet sie sich auf dem letzten Gewaltmarsch vom KZ-Außenlager Giesing nach Wolfratshausen. Keiner weiß, ob sie diesen Marsch überleben werden, Gerüchte über Todesmärsche hatten bereits die Runde gemacht. Nach mehreren Tagen ohne Essen und Wasser erreichen sie hungrig, abgemagert und vollkommen entkräftet Wolfratshausen. Nur ein paar Tage später werden sie von den amerikanischen Soldaten befreit. Der amerikanische Captain Dan hat es Griet besonders angetan. Er rettet ihre schwer erkrankte Freundin und versorgt diese mit Medizin. Als Dan nach München versetzt wird, beschließt Griet nicht in ihre Heimat zurückzukehren, sondern auch nach München umzusiedeln. Doch Wohnungen und Jobs sind fast keine mehr vorhanden. Nur Captain Dan ist es zu verdanken, dass sie eine Arbeits- und Wohnbescheinigung bekommt. Tonis Familie würde auf der Straße stehen, wenn Großtante Vev sie nicht aufgenommen hätte. Ihr Vater kämpfte in Russland und gilt als vermisst, ihr Bruder ist noch in französischer Kriegsgefangenschaft. Die Enge der Wohnung setzt der Familie zu, zumal auch noch ihre Tante mit deren erwachsenen Sohn bei der Großtante Vev lebt. Die Familie hat nichts zu Essen und kämpft ums Überleben, als zu allem Unglück auch noch Amerikaner vor der Tür stehen und ein Zimmer für eine fremde Frau zum Wohnen beschlagnahmen. Glückskinder sind die Überlebenden im Krieg. Auch als der Krieg vorbei war, fehlte es an allem. Der tägliche Hunger zermürbte ganz Deutschland. Die Schwarzmärkte boomten. So auch der in der Münchener Möhlstrasse. Ein Kilo Bohnenkaffee kostete 1946 zwischen 450 und 600 Mark. Teresa Simon hat es außerordentlich gut verstanden, die großen Entbehrungen nach dem Krieg zu schildern. Der Hunger war allgegenwärtig im Buch. Ein Buch, das man in die Hand nimmt und gar nicht zur Seite legen kann, bis es dann ausgelesen ist. Das Ende war mir ein wenig zu „Happy End“. Eine Geschichte über zwei starke Frauen in der Nachkriegszeit. Sehr zu empfehlen. 4½/ 5

  • Bewertung

    aus Oberlunkhofen

    5/5

    12.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Verwirrte, kulturübergreifende Beziehungen

    Man überlegt es sich kaum: Wie war das Leben in Deutschland am Ende des Zweiten Weltkriegs? Begann das unglückliche Volk zu erkennen, dass das Nazi-Regime betrügerisch und brutal war? Oder waren sie ihrem glorreichen Vaterland immer noch treu ergeben? Würden die ankommenden Amerikaner Rache üben oder barmherzig sein? Und wie ging es den unzähligen DPs (Displaced Persons), den aus den vielen Konzentrationslagern Befreiten, die nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren konnten? “Ich. Bin. Griet. Van. Mook. Ich. Werde Leben.” Verzweifelt versucht sie, sich selbst von ihrer neuen, gestohlenen Identität zu überzeugen. Doch als ehemalige Widerstandskämpferin erleidet sie die gleichen schrecklichen Entbehrungen und Misshandlungen wie Hunderte anderer inhaftierter Frauen. So wie die Polin Lena, die von den Offizieren zwangsprostituiert wurde und nun schwanger und schwer krank ist. Dann kommen die Amerikaner. Alles wird anders. Mit Hilfe eines Hauptmanns der Besatzungsmacht bekommt Griet ein Zimmer bei einer deutschen Familie. Schwarzmarkt, Betrug, Vergewaltigung und der ständige Kampf ums Überleben. Aber Frauen sind Frauen und Männer Männer, unabhängig von Nationalität oder Herkunft. Und so beginnt das Verwirrspiel der Beziehungen. Partnerschaften – selbst die unwahrscheinlichsten – entstehen und zerbrechen wieder, um sich dann in neuen Konstellationen zu formieren. Aber wir glauben an sie. Selbst die falschen Identitäten werden schliesslich enthüllt und einigermassen akzeptiert. Dies ist ein langes Buch mit komplexen, mehrjährigen Handlungssträngen. Durch ihre genaue Recherche der Hintergründe und Ereignisse in den Jahren nach Kriegsende gelingt es Simon, nicht nur die interkulturellen Spannungen der Zeit festzuhalten, sondern auch die Charaktere – vor allem die überlebenden Glückskinder – sehr anschaulich zu porträtieren und die verschlungenen Intrigen realistisch zu erzählen.

  • Bewertung

    5/5

    08.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mich hat diese Geschichte begeistert,...

    Mich hat diese Geschichte begeistert, weil die Autorin es schafft einen richtig in diese Zeit hineinzuführen. Man spürt die Enge, den Hunger, die Kälte und das Misstrauen gegeneinander, aber auch die aufkeimende Hoffnung auf ein neues, normales Leben.

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