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Glückskinder

Gesprochen von
79

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

11 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

197

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837152791

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

11 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

197

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837152791

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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Glückskinder

Bewertung am 21.10.2021

Bewertungsnummer: 1591998

Bewertet: Hörbuch-Download

In der Leserunde zum 4. Teil der "Schwestern vom Ku'damm" wurde die Möhlstraße aus "Glückskinder" erwähnt und die Autorin gab weitere Informationen darüber bekannt, so kam ich dazu, mir "Glückskinder" anzuhören. Der Sprecherin Christiane Marx kann man sehr gut mehrere Stunden am Stück zuhören, hier sind es knapp über 11 Stunden. Dass eine Geschichte, die am Ende des Zweiten Weltkriegs spielt, keine heitere ist, war mir klar, aber was die Frauen daraus machen, ist wirklich bemerkenswert. Griet, Toni und Leni - drei unterschiedliche Frauen, die die Vergangenheit gerne vergessen möchten und sich auf neue Zeiten und Abenteuer einlassen. Griet und Leni wurden so oft enttäuscht, missbraucht, ausgenutzt - kein Wunder, dass sie skeptisch sind und niemandem mehr vertrauen wollen. Dann begegnen den Frauen Dan, Benno, Max und Louis und es entstehen neue Freundschaften, Liebschaften, Familien - in Zeiten von Nichts, Mangel, Entzug. Schrecklich vorzustellen, wenn man es "nur" hört und (zum Glück) nicht selbst erlebt hat, diese Frauen sind wirklich stark und die Verbindungen untereinander sind etwas ganz besonderes. Der Zuhörer erlebt die Flucht Richtung München mit, den Neubeginn, Krankheiten, Hunger aufgrund der Lebensmittelknappheit, Schwarzmarkthandel im großen Stil, Bestechung und und und. Aber endlich haben die jungen Leute auch wieder Gelegenheit, sich zu vergnügen: Jahrmarkt, eine "kleine Wies'n", Weihnachtsfeier, Schlittschuhlauf, man nimmt, was man greifen kann und freut sich daran, und sei es nur für den Moment. Gut, wenn man ein paar Beziehungen hatte, die nützlich waren; viele hatten diese nicht. Das "historische Nachwort" am Ende des Hörbuchs macht viele Begebenheiten nochmal deutlicher, der Rezeptteil "Gute Kost in magerer Zeit" zeigt auf, wie schwer es war, mit wenig Zutaten etwas auf den Teller zu bekommen. Wir sind jetzt einfach zu sehr vom Wohlstand verwöhnt; diese Geschichte zum Zuhören und Nachdenken zeigt auf, wie es vor 70 Jahren war, hat 4,5 Sterne verdient (manchmal ein wenig trocken, etwas mehr Emotionen wären schön gewesen).

Glückskinder

Bewertung am 21.10.2021
Bewertungsnummer: 1591998
Bewertet: Hörbuch-Download

In der Leserunde zum 4. Teil der "Schwestern vom Ku'damm" wurde die Möhlstraße aus "Glückskinder" erwähnt und die Autorin gab weitere Informationen darüber bekannt, so kam ich dazu, mir "Glückskinder" anzuhören. Der Sprecherin Christiane Marx kann man sehr gut mehrere Stunden am Stück zuhören, hier sind es knapp über 11 Stunden. Dass eine Geschichte, die am Ende des Zweiten Weltkriegs spielt, keine heitere ist, war mir klar, aber was die Frauen daraus machen, ist wirklich bemerkenswert. Griet, Toni und Leni - drei unterschiedliche Frauen, die die Vergangenheit gerne vergessen möchten und sich auf neue Zeiten und Abenteuer einlassen. Griet und Leni wurden so oft enttäuscht, missbraucht, ausgenutzt - kein Wunder, dass sie skeptisch sind und niemandem mehr vertrauen wollen. Dann begegnen den Frauen Dan, Benno, Max und Louis und es entstehen neue Freundschaften, Liebschaften, Familien - in Zeiten von Nichts, Mangel, Entzug. Schrecklich vorzustellen, wenn man es "nur" hört und (zum Glück) nicht selbst erlebt hat, diese Frauen sind wirklich stark und die Verbindungen untereinander sind etwas ganz besonderes. Der Zuhörer erlebt die Flucht Richtung München mit, den Neubeginn, Krankheiten, Hunger aufgrund der Lebensmittelknappheit, Schwarzmarkthandel im großen Stil, Bestechung und und und. Aber endlich haben die jungen Leute auch wieder Gelegenheit, sich zu vergnügen: Jahrmarkt, eine "kleine Wies'n", Weihnachtsfeier, Schlittschuhlauf, man nimmt, was man greifen kann und freut sich daran, und sei es nur für den Moment. Gut, wenn man ein paar Beziehungen hatte, die nützlich waren; viele hatten diese nicht. Das "historische Nachwort" am Ende des Hörbuchs macht viele Begebenheiten nochmal deutlicher, der Rezeptteil "Gute Kost in magerer Zeit" zeigt auf, wie schwer es war, mit wenig Zutaten etwas auf den Teller zu bekommen. Wir sind jetzt einfach zu sehr vom Wohlstand verwöhnt; diese Geschichte zum Zuhören und Nachdenken zeigt auf, wie es vor 70 Jahren war, hat 4,5 Sterne verdient (manchmal ein wenig trocken, etwas mehr Emotionen wären schön gewesen).

Eine spannende und bewegende Geschichte

Helgas Bücherparadies am 07.01.2024

Bewertungsnummer: 2103509

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Griet, Leni und viele weitere Häftlinge haben eine lange und beschwerliche Reise hinter sich, als sie endlich kurz vor Kriegsende in Wolfratshausen ankommen. Nachdem sie von den Amerikanern befreit wurden, sorgte Captain Walker dafür, dass Griet bei der Familie Brandl unterkommt. Sie wird nicht mit offenen Armen empfangen, denn nun fehlt ein weiterer Raum den Bewohnern. Griet birgt außerdem ein Geheimnis, von dem niemand erfahren darf. Toni Brandl ist täglich auf der Suche nach Lebensmitteln und anderen dringend benötigten Sachen und lernt dabei den äußerst anziehenden Louis kennen. Dieses Buch hat mich schon von der ersten Zeile an in Bann gezogen. Bereits der Prolog beginnt spannend, aber auch traurig. Abwechselnd wird von zwei besonders starken Frauen erzählt. Griet war im niederländischen Widerstand tätig und als Zwangsarbeiterin in mehreren KZ. Erschreckend schildert die Autorin die Qualen, den Hunger und das Arbeiten bis zur Erschöpfung. Toni versucht täglich auf dem Schwarzmarkt an Lebensmittel zu kommen. Es ist ein täglicher Kampf. Zigaretten waren zu dieser Zeit das beste Zahlungsmittel. Um die Bevölkerung ernähren zu können, wurde die zugeteilte Kalorienzahl nochmals gesenkt. Man kann sich richtig vorstellen, wie schwer es damals war. Fazit: Ich habe die Geschichte als sehr spannend und bewegend empfunden. Äußerst authentisch und real erzählt, dabei auch noch packend. Der fesselnde Schreibstil, sowie die sehr gute Recherche und das bewegende Schicksal, das mich in die Nachkriegszeit nach München entführt hat, haben mich nachdenklich zurückgelassen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

Eine spannende und bewegende Geschichte

Helgas Bücherparadies am 07.01.2024
Bewertungsnummer: 2103509
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Griet, Leni und viele weitere Häftlinge haben eine lange und beschwerliche Reise hinter sich, als sie endlich kurz vor Kriegsende in Wolfratshausen ankommen. Nachdem sie von den Amerikanern befreit wurden, sorgte Captain Walker dafür, dass Griet bei der Familie Brandl unterkommt. Sie wird nicht mit offenen Armen empfangen, denn nun fehlt ein weiterer Raum den Bewohnern. Griet birgt außerdem ein Geheimnis, von dem niemand erfahren darf. Toni Brandl ist täglich auf der Suche nach Lebensmitteln und anderen dringend benötigten Sachen und lernt dabei den äußerst anziehenden Louis kennen. Dieses Buch hat mich schon von der ersten Zeile an in Bann gezogen. Bereits der Prolog beginnt spannend, aber auch traurig. Abwechselnd wird von zwei besonders starken Frauen erzählt. Griet war im niederländischen Widerstand tätig und als Zwangsarbeiterin in mehreren KZ. Erschreckend schildert die Autorin die Qualen, den Hunger und das Arbeiten bis zur Erschöpfung. Toni versucht täglich auf dem Schwarzmarkt an Lebensmittel zu kommen. Es ist ein täglicher Kampf. Zigaretten waren zu dieser Zeit das beste Zahlungsmittel. Um die Bevölkerung ernähren zu können, wurde die zugeteilte Kalorienzahl nochmals gesenkt. Man kann sich richtig vorstellen, wie schwer es damals war. Fazit: Ich habe die Geschichte als sehr spannend und bewegend empfunden. Äußerst authentisch und real erzählt, dabei auch noch packend. Der fesselnde Schreibstil, sowie die sehr gute Recherche und das bewegende Schicksal, das mich in die Nachkriegszeit nach München entführt hat, haben mich nachdenklich zurückgelassen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Glückskinder

von Teresa Simon

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