Produktbild: Die Stunde der Nebelkinder
Band 2

Die Stunde der Nebelkinder Roman

Aus der Reihe Die Schatten des Krieges
11

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6944

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

652 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841229380

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

6944

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

652 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841229380

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  • Leseratte-Y

    4/5

    30.05.2022

    eBook (ePUB 3)

    Bewegende Familiengeschichte

    „Die Stunde der Nebelkinder“ ist der zweite Teil der Familiengeschichte. In diesem Teil stehen die jüngste Tochter Helene und ihre Beziehung zu ihrer Mutter Käthe im Vordergrund. Helene - rebellisch, immer anders als andere, Künstlerin, lebensfroh; Käthe - für ihre Liebe mit ihrer Familie gebrochen, gezeichnet von den Erlebnissen des Krieges … doch hat der Krieg nur Käthe verändert? Welchen Einfluss hat er auf Helenes Leben? Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist nicht einfach. Erst durch eine Erkrankung Käthes fangen die beiden wirklich an miteinander zu reden und stellen fest, wie ähnlich sie sich sind; welche Ereignisse die beiden verbindet … Können sie zueinander finden? Können sie ihre Erlebnisse verarbeiten? Das Buch wird aus Sicht von Helene und Käthe und in verschiedenen Zeitsträngen erzählt. Hierdurch bleibt die Spannung die ganze Zeit über bestehen. Stefanie Gregg hat sehr authentisch erzählt. Die Charaktere wurden gut dargestellt - man konnte sich in jeden einzelnen hineinversetzen. Auch das doch nicht so einfache Thema der Vergewaltigung und der Verurteilung ist ihr gut gelungen. Eine bewegende Geschichte, die auch ohne ihren Vorgängerband lesbar ist. Im Nachwort gibt Stefanie Gregg noch einen Ausblick auf eine Fortsetzung. Man darf also gespannt sein.

  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    17.05.2022

    eBook (ePUB 3)

    Mutter und Tochter mussten…

    Mutter und Tochter mussten während des Zweiten Weltkriegs aus ihrer Heimat fliehen. Das Buch ist eine Rückblende und geht bis 1931 zurück. Käthe, so heißt die Mutter, wächst behütet in Reichtum und Sorglosigkeit auf. Der Krieg und seine Folgen hinterlassen Narben, die bis ins hohe Alter schmerzen. Die Tochter Helene ist ein Wildfang und lässt selbst vom Vater nicht gerne etwas sagen. Zumal er für sie ein fremder Mann ist, der ihr nach Meinung Helenes die Liebe der Mutter streitig machen möchte. „Die Stunde der Nebelkinder“ zeigt, wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind. Helene erkennt nicht, wie sehr sie die Traumata der Mutter beeinflussten. Warum kann sie keine enge Bindung eingehen und warum möchte sie keine Kinder haben? Das sind nur zwei Fragen, die typisch für „Nebelkinder“ sind. Obwohl sie den Krieg gar nicht oder sehr jung miterlebten, er prägte auch sie. Das zu verdeutlichen, ist der Autorin wieder gut gelungen. Genau wie im ersten Buch „Nebelkinder“ wird deutlich, wie gut sich die Autorin in Kinder der Kriegsgeneration hineinversetzen kann. Und ja, weder Eltern noch Nachwuchs schaffen es, darüber zu reden. Wie gut, dass es Käthe und Helene nach Jahren der Qual dann doch noch gelingt. Der Schluss und diese Offenbarung fand ich dann doch ein wenig zu aufgesetzt und gebe daher auch nicht die volle Anzahl an Sternen. Aber eine Leseempfehlung immer und auch eine für den ersten Band, denn dieses Buch baut darauf auf.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    2/5

    09.06.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wird den Erwartungen nicht…

    Wird den Erwartungen nicht gerecht 1947 München. Inmitten der städtischen Trümmerlandschaft lebt Helene gemeinsam mit ihrer 6 Jahre älteren Schwester Ana und ihrer depressiven Mutter, als der Vater aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrt und für alle ein Fremder geworden ist. Helene kann sich mit ihm nicht anfreunden und beschließt, sich von ihrem Vater nicht bevormunden zu lassen. Vor allem möchte sie nicht so werden wie ihre Schwester Ana, die keine Risiken eingehen und es allen recht machen will. Doch Helene hat mit ihren eigenen Lebensvorstellungen nicht viel Glück. Als ihre Mutter Jahrzehnte später schwer krank wird, brechen ihre Erlebnisse aus der Vergangenheit aus ihr heraus, und Helene muss feststellen, wie sehr das Schicksal ihrer Mutter ihr eigenes Leben geprägt hat… Stefanie Gregg hat mit „Die Stunde der Nebelkinder“ den Nachfolgeband ihrer Nebelkinder-Reihe vorgelegt, der nicht nur eine tragische Familiengeschichte in sich vereint, sondern den Leser auch mit schwierigen Themen wie Rassenhass und Missbrauch konfrontiert. Der flüssige und gefühlvolle Erzählstil macht den Einstieg in die Geschichte zwar leicht, jedoch kann die Handlung an den Vorgängerroman leider nicht heranreichen, weil die Protagonistinnen dem Leser diesmal sehr fremd bleiben. Über wechselnde Perspektiven erhält der Leser Einblick in Helenes und Käthes Gedanken- und Gefühlswelt, die oftmals Parallelen aufweisen, obwohl beide vom Charakter her völlig unterschiedlich sind. Die depressive Käthe, deren erste Ehe nicht nur arrangiert und gescheitert ist, auch der zweiten war kein Glück beschert, dazu die Flucht während des Krieges und weitere Schicksalsschläge, die sie sich letztendlich vom Leben zurückziehen lassen. Helene dagegen ist aufmüpfig, rebellisch und will von allem immer zu viel, bis auch sie das Schicksal überrollt und beschädigt wieder ausspuckt. Die Autorin beschreibt die Geschichte von Mutter und Tochter schonungslos offen, was leider oft zu viel des Guten ist und den Leser so immer mehr abschreckt. Auch das von Unterkühlung geprägte Verhältnis zwischen Mutter und Tochter schafft eine Atmosphäre der Kälte und verhindert, dass der Leser mehr Zugang zu beiden Frauen herstellen kann und so eher unbeteiligt die Geschichte folgt, der es zudem an Spannung fehlt. Die Charaktere sind individuell ausgestaltet, jedoch fällt es dem Leser schwer, mit ihnen warm zu werden. So muss er sich mit dem Beobachtungsposten begnügen und die Handlung aus der Distanz verfolgen, was ein Mitfühlen nicht möglich macht. Käthe ist eine gebrochene Frau, die ihre Kriegserlebnisse sowie weitere Schicksalsschläge bis heute nicht verarbeitet hat. Sie hat sich in sich zurückgezogen und leidet für sich, wobei sie alle Verantwortung auf ihre älteste Tochter abwälzt und sich auch nicht um die Jüngste kümmert. Helene ist aufmüpfig, hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben. Sie will sich keine Ketten anlegen lassen und aus dem Vollen schöpfen, was ihr am Ende leider die Flügel stutzt. Helenes Schwester Ana muss früh Verantwortung übernehmen, ist der Ruhepol der Familie und setzt lieber auf Sicherheit und Beständigkeit. „Die Stunde der Nebelkinder“ ist leider keine gelungene Fortsetzung der „Nebelkinder“, denn hier gibt es von allem zu viel. Neben fehlender Spannung und Protagonistinnen, die durchweg fremd bleiben, wirken viele Dinge überzeichnet, wobei die Ausführlichkeit der Ausarbeitung noch beiträgt. Schade, es wäre besser beim wirklich guten ersten Band geblieben. Keine Empfehlung!

  • Bewertung

    aus Brandis

    2/5

    05.05.2022

    eBook (ePUB 3)

    Traumata!

    Als 1947 Helene Vater aus der Gefangenschaft zurück kommt, bleibt er ihr fremd und sie nimmt sich vor sich von ihm nichts sagen zu lassen. Bisher kam sie in dem zertrümmerten München das Abenteuerspielplatz und Heimat zugleich ist, auch gut ohne ihn zurecht. Sie möchte aus dem Schatten ihrer großen vernünftigen Schwester Ana heraustreten und ihr Leben selbstbestimmt und frei von jedweden Einschränkungen führen. Ein Lebensstil der auf Dauer nicht gesund sein kann... Da ich aufgrund der Kurzvorstellung eher ein anderes Buch erwartet hatte, kann ich mich mit damit auch nicht richtig anfreunden. In meinen Augen will "Die Stunde der Nebelkinder" zu viel: das aus dem Kriegstrauma der Mutter resultierende apathische Verhalten, das die jüngere Tochter weder nachvollziehen noch akzeptieren kann, bis sie selbst Opfer einer Vergewaltigung wird. Eine identische Tat, deren Begleitumstände jedoch völlig verschieden sind: der Kampf ums Überleben bei der Mutter und der Lebensüberdruss bei der Tochter. Das Helene diese Erfahrung machen muss ist tragisch, jedoch m. E. teilweise auch provoziert und selbstverschuldet. Es ist sehr traurig, dass letztendlich erst dieses Erleben die jahrzehntelange Kälte zwischen Mutter und Tochter überwinden kann. Das Buch hat bei mir leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich würde es auch nicht noch einmal lesen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    17.06.2022

    Hörbuch-Download

    Ein Hörgenuss

    Die Schriftstellerin Stefanie Gregg hat mit ihren Romanen über die Nebekinder eine spannende Geschichte geschrieben. Der zweite Teil „Die Stunde der Nebelkinder“ habe ich als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Rebecca Madita Hundt hat mit ihrer angenehmen Stimme und den guten Betonungen ihre Sache sehr gut gemacht. Die Autorin hat Käthe Anna und Helene eine wahre, gut durchdachte Zukunft erschaffen. Teilweise wahren die Erlebnisse für die Mädchen, fast nicht zu fassen. Da musste es ja etwas in der Psyche zurück bleiben. Besonders Helene war eine besondere Weise zugedacht. Am Ende fand ich es dann allerdings etwas viele Geheimnisse Trotzdem bekommt der Roman die volle Punktzahl-

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