Produktbild: Die Stunde der Nebelkinder
Band 2

Die Stunde der Nebelkinder Roman

Aus der Reihe Die Schatten des Krieges
11

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

413

Maße (L/B/H)

19,1/11,5/3,2 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-1487-8

Beschreibung

Rezension

»Aber gerade diese übermächtige weibliche Perspektive mit ihren scharfen Beobachtungen nach innen wie nach außen macht den Roman so erlebnisgenau und wirklichkeitstauglich. Er ist eine seltene Perle im Literaturbetrieb, unbedingt lesenswert.« ("Münchner Merkur")
»authentisch und berührend« ("Buch-Magazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

413

Maße (L/B/H)

19,1/11,5/3,2 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-1487-8

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Weilrod

    5/5

    28.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Besondere Stunden für Leser

    Ich habe lange überlegt, wie ich den Titel der Bewertung formulieren soll. Die Sunde der Nebelkinder waren für mich besondere Stunden des Lesens. Ich war schon von dem ersten Band, die Nebelkinder, begeistert. Begeistert von der Geschichte um Käthe, Helene und Ana. Nicht nur Begeistert, sondern oft auch erschüttert über das was sie alles erleben mussten um überleben zu können. Wie geht es mit ihnen weiter, wie können sie das erlebte verarbeiten, war die Leidenszeit für sie jetzt zu Ende und können sie jetzt ein unbeschwertes Leben führen? All das Fragen die den Wunsch nach einem Fortsetzung weckten. Gott sei Dank hat die Autorin diesem Wunsch entsprochen. Und das hat sie auf eine wunderbare und mehr als lesenswerte Art gemacht. Die Stunde der Nebelkinder ist ein mitreißender und sehr bewegender Roman, der Helene ähnliches erleben läßt, wie ihrer Mutter Käthe. Wie sie, anders als Käthe, damit umgeht und welchen psychischen Qualen sie ausgesetzt wird ist ungeheuerlich und regt zum Nachdenken an. Ich möchte mit meinen einfach formulierten Zeilen nur sagen, dass ich die Stunde der Nebelkinder mehr als empfehlen kann. Es ist nicht unbedingt notwendig den ersten Teil zu lesen, da es jedoch ebenfalls ein wundervolles Buch ist kann ich nur dazu raten. Wie erwähnt, muss nicht sein um den zweiten Teil zu verstehen.

  • J. Kaiser

    5/5

    14.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Faszinierende Geschichte über die Vergangenheit

    Klapptext: 1947, Helene wächst zwischen den Trümmern auf, die ihr Zuhause und Spielplatz zugleich sind. Fazit: Die Autorin beschäftigt sich mit einem Thema, welches heute top aktuell ist. Wie wirkt sich Krieg auf die nachfolgende Generation aus. Robert ist die Liebe von Lilith. Für ein gemeinsames Leben reicht die Liebe aber nicht aus. Als Robert sie bittet seinen ausserehelichen Sohn Aaron bei sich aufzunehmen, fühlt sie sich nicht in der Lage dies zu tun. Ihre Mutter Anastasia und sie unternehmen eine Reise nach Breslau. Auf dieser Reise erfährt sie, was ihrer Grossmutter und ihrer Mutter alles widerfahren ist. Das Lesen dieses Buches ist nicht ganz einfach. Es ist furchtbar, was Frauen und Kinder auf einer Flucht mitmachen müssen. Dieses Buch beschreibt eine berührende und sehr tragische Familiengeschichte, wie sie sich vielfach zugetragen haben. Das Lesen regt auch nach dem Ende zum Nachdenken an. Das Buch empfehle ich gerne weiter.

  • Eliza

    4/5

    14.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schicksalhaftes Leben

    Der zweite Teil der „Nebelkinder“-Saga hat es mir teilweise sehr schwer gemacht. Der erste Band hatte mich schon tief berührt, doch dieser Teil setzt noch einen drauf. Der Klappentext verrät nicht viel über den Inhalt, was auf der einen Seite gut ist, aber auf der anderen Seite wäre auch eine Warnung angebracht gewesen, weil das Hauptthema des Romans ist: Vergewaltigung. Ein Thema, über das ich eigentlich nicht lesen wollte / möchte, nun ja, ich habe es nun doch getan, aber ich musste mehrmals das Lesen unterbrechen und dann wollte ich nur, dass es zu Ende ist. Der Roman ist in fünf Teile gegliedert, er wird aus unterschiedlichen Perspektiven und Sichtweisen erzählt. Im Mittelpunkt stehen Käthe und ihre Tochter Helene, die wir als “Lenchen” im ersten Teil kennengelernt haben. Aber es gibt auch ein Wiedersehen mit Ana(stasia) und wir lernen Paula kennen. Jede dieser Frauen ist eine absolute Powerfrau und verdient unseren Respekt. Jede hat ihre Geschichte und viele Erfahrungen bedingen einander. Die Kapitel sind recht kurzgehalten, meist folgt ein Perspektivwechsel und / oder ein zeitlicher Wechsel. Denn neben den Nachkriegsjahren, werden auch Ereignisse aus der Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkriegs thematisiert, ebenso die Ereignisse in den 80er Jahren in München. Die Protagonistin, sowie der Ort und die Jahreszahl, welche dem Kapitel vorangestellt sind, helfen beim Lesen. Ich mag Helene und Käthe sehr, aber meine Lieblingsfigur in diesem Buch war Paula. Sie hatte den Mut, dem Unausweichlichen bis es nicht mehr geht die Stirn zu bieten. Sie zerbricht daran die, die ihr am Herzen lagen, im Stich gelassen zu haben. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar, teilweise detailliert sowie präzise. Der Roman ist dialogorientiert, was das Tempo des Romans hochhält. Auch die Judenverfolgung nimmt in diesem Roman eine zentrale Rolle ein, ebenso wie die Beziehung der Mütter zu ihren Töchtern oder der Töchter zu ihren Müttern. Ein sehr aufwühlender Roman, der mir Gänsehaut bereitet hat. Aufgrund der Themen kann ich diesen Roman allerdings nur bedingt weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Belm

    4/5

    13.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tragische Mutter-Tochter Geschichte

    3.5 Sterne Helene wächst 1947 in den Trümmern der Stadt München auf die ihr zugleich die Heimat sind die sie kennt und ein großer Spielplatz. Als ihr Vater zurückkehrt möchte sich Helene nichts von ihm sagen lassen und rebelliert. Ihre Schwester Anna dagegen ist von ganz anderem Charakter und it vorallem an viel Sicherheit in Nachkriegsdeutschland interessiert. Jahre später beginnt Helenes Mutter über ihre eigene Vergangenheit und ihren Erlebnissen zu erzählen und Mutter und Tochter begreifen wie ähnlich manche Schicksale sind... Dies ist bereits der zweite Roman rund um die Nebelkinder. Ich kannte den ersten zwar nicht, aber hatte keine Schwierigkeiten mich auch ohne Vorkentnisse im Buch zurecht zu finden. Zunächst einmal muss gesagt werden, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist und die Geschichte teils wirklich schreckliche und tragische Erlebnisse in sich vereint. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und beschönigt nichts umso härter ist das Leseerlebnis aber auch für den Leser. Die Handlung wird in zwei Zeitsträngen erzählt, einmal 1947 und einmal Ende der 80er Jahre, dies macht die Geschichte abwechslungsreich. Nachkriegsdeutschland wird in der Geschichte gut eingefangen und ich hatte das München in Trümmern sehr schön vor meinen Augen. Die einzelnen Personen im Roman sind von sehr unterschiedlichem Charakter, was das Buch abwechslungsreich macht. Ich kam aber leider nicht immer gut mit Helenes rebellischer Art und Weise zurecht, sie war mir nicht immer sympathisch und es fiel mir etwas schwer Helene als Person nahe zu kommen. Da war mir ihre Schwester Anna vom Charakter her ruhiger und lieber. Aber dies ist natürlich Geschmackssache. Fazit: Wer in eine sehr tragische Mutter-Tochter-Geschichte eintauchen möchte, der ist bei diesem Buch richtig, man muss sich aber schon bewusst sein das es hier um schlimme Schicksalsschläge geht, die einen nachdenklich zurück lassen können! Daher empfehle ich das Buch eingeschränkt.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    25.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine berührende und tragische Familiengeschichte

    Helenes Spielplatz ist 1947 das Trümmerfeld. Hier ist sie die Piratin und Anführerin der Kinder. Ana, ihre sechs Jahre ältere Schwester kümmert sich um sie und ihre Mutter, die von Nachkriegsdepressionen geplagt ist. Doch dann kommt ihr Vater zurück. Für Helene ein fremder Mann, zu dem sie keinen Zugang findet. Erst Ende der 80er Jahre, ihre Mutter ist schwer erkrankt, beginnt sie mit ihr, die Kriegserlebnisse aufzuarbeiten. Und Helene erkennt plötzlich, dass ihr ganzes bisheriges Leben davon gezeichnet ist. Dieser Roman ist wahrlich keine leichte Kost. Es geht um sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, Rassenhass und Judenverfolgung. Auch werden die Vorkriegsjahre von Helenes Mutter beschrieben, ihre erste arrangierte Ehe mit einem ungeliebten Mann, ihrer Scheidung (damals in den Augen der Gesellschaft eine absolute Katastrophe) sowie ihre zweite Heirat. Auch belastende Erinnerungsfetzen der Flucht aus Breslau von Helene werden immer wieder erwähnt. Die Handlung erfolgt jeweils in zwei Zeitsträngen. Erst zum Schluss führen die Fäden zusammen und ergeben ein Ganzes. Die Handlung ist fesselnd und regt zum Nachdenken an. Mein Fazit: Ein lesenswerter berührender und authentischer zweiter Teil der Nebelkinder, der sich auch ohne Kenntnis des ersten Bandes sehr gut lesen und verstehen lässt. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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