Produktbild: Nur der Mond war Zeuge
Band 3

Nur der Mond war Zeuge

Aus der Reihe Ein Fall für Alan Grant
1

19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2022

Verlag

OKTOPUS bei Kampa

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

12,4/20,2/4,3 cm

Gewicht

470 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Auflage

1

Originaltitel

The Franchise Affair

Übersetzt von

Manfred Allié

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-30025-0

Beschreibung

Rezension

»Der Buchtipp des Tages!«
Roman Steiner / Sindelfinger Zeitung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2022

Verlag

OKTOPUS bei Kampa

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

12,4/20,2/4,3 cm

Gewicht

470 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Auflage

1

Originaltitel

The Franchise Affair

Übersetzt von

Manfred Allié

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-30025-0

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

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  • schmoekerstunde

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein rätselhafter Fall und die Frage nach der Wahrheit

    Die vorliegende Ausgabe ist eine Neuauflage des erstmals 1948 erschienenen Romans und wird durch ein Vorwort von Louise Penny bereichert. Darin schildert sie, wie sie nahezu das gesamte Werk Josephine Teys gelesen hat und schließlich zu der Überzeugung gelangte, dass Nur der Mond war Zeuge deren Meisterwerk ist. Wer einen klassischen Kriminalroman erwartet, in dem von Beginn an die Suche nach dem Täter im Mittelpunkt steht, wird überrascht sein. Josephine Tey interessiert sich weit mehr für die Menschen als für das Verbrechen selbst. Mit feinem psychologischen Gespür beschreibt sie die Dynamik einer Gemeinschaft, in der Gerüchte, Vorurteile und vermeintliche Gewissheiten ein zerstörerisches Eigenleben entwickeln. Der Roman entfaltet seine Wirkung in einem ruhigen, unaufgeregten Erzähltempo. Wer atemlose Spannung sucht, mag ihn zunächst als gemächlich empfinden. Gerade darin liegt jedoch seine besondere Stärke. Erstaunlich modern wirken die Mechanismen öffentlicher Meinungsbildung, die Rolle der Justiz und die Sensationslust, die den Fall begleitet. Besonders eindrucksvoll gelingt Tey die Darstellung der beiden Frauen, die sich gegen eine vorschnelle öffentliche Verurteilung behaupten müssen. Nur der Mond war Zeuge ist weit mehr als ein klassischer Kriminalroman. Der Roman ist eine kluge, psychologisch fein beobachtete Studie über Wahrheit, Wahrnehmung und Gerechtigkeit – spannend, subtil und bis heute bemerkenswert zeitlos.

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