Produktbild: Meine Schwester, die Serienmörderin

Meine Schwester, die Serienmörderin

Gesprochen von
15

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sabina Godec

Spieldauer

4 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

23.04.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

74

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961053018

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Sabina Godec

Spieldauer

4 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

23.04.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

74

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961053018

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  • Elina Z.

    5/5

    03.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Packend

    Das Buch wurde zu einer angenehmen Überraschung für mich, da es mir sehr gut gefallen hat. Auf knapp 300 Seiten erzählt die Autorin ziemlich fesselnd über eine Beziehung zwischen Schwestern, eine krankhafte Sucht nach Morden und den wahren Grund, warum es so ist. Die ganze Story wird aus Koredes Perspektive erzählt, die kurzen Kapiteln ähneln einem Film. Es gibt eine bestimmte Tiefe im Buch, die der Leser erst ganz am Ende begreift. Der Schreibstil ist scharf und witzig, die Geschichte wird mit dem roten Faden packend dargestellt. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    06.10.2022

    eBook (ePUB 3)

    sehr cool, voller Ironie und Sarkasmus

    Um das Buch bin ich ja lange herumgelaufen. Mich hat schon das Original „My Sister the Serial Killer“ im Vorjahr gereizt (das hatte übrigens haargenau dasselbe Cover), aber ich dachte immer, das klingt zu gut, wahrscheinlich ist es das dann doch nicht. Und jetzt ist es das Oktober-Buch in meinem online Lesekreis auf Instagram, den @maedelsdielesen, und ich dachte, das ist ein Zeichen . Also, ich habe begonnen zu lesen – und habe das Buch dann mehr oder weniger in einem Rutsch durchgesuchtet. Das war schlicht genial! Rasant, voll bösem schwarzen Humor, feministischer Ironie, einfach WOW!. Der Kurzinhalt ist in dem ersten Satz im Klappentext ja schon zusammen gefasst, ich mach es ein bischen ausführlicher: Korede, die ältere der beiden Schwestern, schreibt aus der Ich-Perspektive vom Leben mit ihrer Schwester Ayoola. Korede ist gross, im wahrsten Sinne des Wortes mit 1,80 Metern, tüchtig, organisiert, schlau. Nur leider nicht unbedingt die beliebteste Frau der Gegend, dazu ist sie zu ehrlich und manchmal schroff. Ayoola, die Kleine, ist das genaue Gegenteil – süss, schön, kurvig, beliebt (ich hatte immer eine nigerianische Version einer Cheerleaderin vor Augen), jeder Mann steht auf sie, Instagram liebt sie, und so ist Ayoola gewohnt, dass man ihr die Rosinen des Lebens ausbreitet. Leider hat Ayoola aber auch die Angewohnheit, ihre Liebhaber umzubringen. Wer ihr blöd kommt, wird abgemurkst. Selbstverständlich nie im Vorsatz. Aber passiert halt. Und dann ruft sie Korede an, ihre ältere Schwester, die ihr zu Hilfe eilt. Als Krankenschwester hat sie auch Zugriff zu allem, was man zu einer guten Tatortreinigung so braucht, und dann wird natürlich noch die Leiche entsorgt. Der Roman beginnt damit, dass wir mit Korede an einen der Tatorte eilen und ihr dabei zuschauen, wie sie aufräumt. Und zwar sowohl das blutige Apartment als auch das Leben ihrer Schwester. Und ich habe schon auf den ersten Seiten gegrinst, weil die Beschreibung einfach so bildhaft, lakonisch und ironisch ist. Ich bin immer wieder auch an so Kleinigkeiten lachend hängengeblieben, wenn Korede darüber nachdenkt, wie sie am besten die letzten Blutspuren aus ihrem Kofferraum entfernen kann, obwohl, hey, das ist eh völlig übertriebenes Nachdenken, denn wahrscheinlich gibt es im Fall der Fälle in ganz Lagos sowieso kein forensisches Labor, das Blutreste sichtbar machen kann – modern CSI meets Entwicklungsland. Korede ist Pragmatikerin . Anstrengend wird das Ganze für Korede, als Ayoola in ihrem Krankenhaus auftaucht. Erst nur als Besucherin, doch dann bandelt sie mit dem Arzt Tade an, auf den eigentlich Korede ein Auge geworfen hat….es wird spannend! Die Kapitel sind sehr kurz, und aus Koredes ich-Perspektive geschrieben. Es gibt viele Dialoge, das macht das Ganze natürlich kurzweilig, und es passiert immer etwas. Ich habe sehr viele negative Rezis zu diesem Buch gelesen, ich denke das polarisiert per se ob des Plots – natürlich ist es nicht moralisch, wenn eine junge Frau mehr oder weniger aus heiterem Himmel ihre Männer absticht und hinterher irgendwie keine Reue zeigt. Das war ein Punkt, den fand ich tatsächlich sehr lange auch etwas schräg. Aber je mehr man liest, desto mehr Tiefe gewinnen alle Figuren. Wir sind in Nigeria, einem Land, in dem immer noch die Männer extrem dominieren und das wir echt nicht mit unserer westlichen Gesellschaft vergleichen können. Ayoola ist nicht nur das niedliche Dummchen, sondern ein Mädel, das von ihrem Vater als Teenie so eben mal einem Clanchef ausgeliehen wurde, der ein Auge auf die geworfen hatte (Spoiler: Korede wusste das im letzten Augenblick zu verhindern), und trotz allem Sarkasmus, aller Ironie, allem Witz konnte ich hinter den Klischees mehr erkennen. Und das war für mich auch die feministische Stimme. Egal wo auf der Welt: Frauen lassen sich nicht mehr unterdrücken . Das interpretiere ich da jetzt mal rein. Und jetzt bin ich gespannt auf die Diskussionen im Buchclub. Ich jedenfalls kann das Buch unbedingt weiterempfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    01.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    meine Schwester wer ist das

    Das Cover und der Titel zogen mich an. Die dunkelhäutige Frau mit ihrer Sonnenbrille strahlt etwas lässiges, an Urlaub erinnerndes aus.Dann der Inhalt der Leseprobe. Mein Leseerlebnis: Das Buch besticht durch seinen zynischen, aber auch kurzweiligen Stil. Dabei verliert die Autorin die Realität nicht aus den Augen. Ich konnte gut in die Geschichte einsteigen. In eingestreuten Rückblicken erfährt der Leser einiges zur Biografie der Schwestern. Beide litten unter der Präsenz des gewaltätigen, untreuen Vaters Ayoola, die hübsche aber auch hinterhältige der beiden Schwestern. Meine Sympathie für Korede war schnell zu spüren. Das entworfene Szenario mit Korede als Protagonistin wirkt realistisch und nachvollziehbar. Korede, die sympathische, hilfsbereite Frau hilft ihrer Schwester, Ayoola, die Leiche und die Spuren nach der Tat, der Tötung ihres Freundes, Femi zu beseitigen. Es ist nicht das erste Mal, dass Ayoola bei Korede Unterstützung für eine solche Hilfe sucht. Im Krankenhaus hatte sich Korede angewöhnt, mit einem Komapatienten über ihre Sorgen mit Ayoola zu reden. Dabei soll sie Ayoola auch noch deren Unschuld bestätigen. Es waren immer Notwehrsituationen. Als Ayoola Korede im Krankenhaus besucht, begegnet ihr ein junger Arzt. Korede hatte schon länger ein Auge auf ihn geworfen und schwärmte für ihn. Hinter dem Sofa findet man ein blutiges Taschentuch .......... Das Buch entwickelt sich zum Pageturner. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte endet. Mein Fazit: .Ein Buch, das sich zu lesen gelohnt hat.

  • Astrid Wergen

    5/5

    01.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Amüsant, tödlich, bunt, wunderbar!

    Korede und ihre Schwester sind sehr gegensätzlich. Korede ist sehr strebsam und versucht als ältere Schwester ein Vorbild zu sein. Ayoola lebt stattdessen in den Tag hinein, und hat so gar keine Lust auf Hausfrau und Arbeit, stattdessen trifft sie sich lieber mit Männern. Die überleben leider aber Ayoola nicht, denn diese bringt ihre Liebschaften regelmäßig um. Um nicht in Verdacht zu geraten, hilft ihr Korede, die Spuren zu beseitigen. Ihr einziger Rettungsanker sind ein Komapatient und ihr Chefarzt Tade. Als sich Tade jedoch in Ayoola verliebt, und der Komapatient die Augen aufschlägt, gerät Koredes Leben aus den Fugen. Dieses Buch hatte ich in wenigen Stunden durch. Ein Plot, der so skurril ist, dass er einen unglaublich unterhält. Oft genug dachte ich, dass die Autorin nun über ihre eigenen Twists stolpert, und doch: dieses Buch ist so unglaublich, dass es perfekt ist. Zwei Frauen, die gegensätzlicher nicht sein könnten, und sich aufgrund ihrer Exzentrik selber im Weg stehen. Ein junger Mann, der zwischen die Fugen gerät und gegen die Macht der Frauen machtlos ist. Amüsant, tödlich, bunt, wunderbar!

  • Bewertung

    5/5

    14.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

    Korede erhält eines Tages von ihrer jüngeren Schwester Ayoola einen Anruf und bittet sie um Hilfe. Sie hat, angeblich in Notwehr, ihren Freund ermordet. Für Korede ist diese Situation nichts Neues, bereits zum dritten Mal wendet sich Ayoola damit an sie. Gemeinsam entsorgen sie den Leichnam. Schließlich wirft auch Tade, ein Arbeitskollege Koredes in den sie heimlich verliebt ist, ein Auge auf Ayoola. Die Beziehungen spitzen sich zu und Korede steht vor der Entscheidung, wen sie weiterhin schützen will. Oyinkan Braithwaite’s Debütroman war ein großer Erfolg und wurde für den „Man Booker Prize“ nominiert. Ein fesselnder, schnell zu lesender und psychologisch gut aufgebauter Roman!

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