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Band 1

Die Toten von Thunder Bay »Douglas Skelton gehört zur ersten Riege schottischer Kriminalautoren.« Scotsman — Ein Fall für Rebecca Connolly

Aus der Reihe Rebecca-Connolly-Reihe
11

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2021

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Thunder Bay

Übersetzt von

Ulrike Seeberger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6575-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2021

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Thunder Bay

Übersetzt von

Ulrike Seeberger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6575-8

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
DE
[email protected]

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Lesesog ist hier Programm!

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 11.09.2021

Bewertungsnummer: 1565052

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rebecca Connolly ist Journalistin bei einer schottischen Tageszeitung, dort macht jeder alles, um das Pensum für die Leser zu erfüllen. Somit ist keine Zeit für einzelne Geschichten oder groß Zeit für Recherchen in besonderen Fällen, eine Auszeichnung ist hier nicht zu holen. Aber Rebecca will mehr und als ihr Kontakt von der Insel Stoirm von Roddie Drummond erzählt, wittert sie ihre Chance von einer ganz großen Story. Vor 15 Jahren soll Roddie seine Geliebte ermordet haben, aber aus Mangel an Beweisen wurde er freigesprochen, nun kehrt er auf die Insel zurück und Rebecca will ihm auf dem Zahn fühlen. Aber nicht nur das treibt sie auf die Insel, sondern auch ihr Vater kommt von dort und hatte nie über die Zeit dort gesprochen. Sie will nun ihrer Vergangenheit auf den Grund gehen und dabei noch einen Mord aufklären. Übernimmt sich Rebecca da nicht etwas? Wird sich die eingeschworene Gemeinschaft überhaupt zum Gespräch bereit erklären? Und ist Roddie ein Mörder? Als ich damals die Herbstvorschauen der Verlage studierte, ist mir dieser Krimi direkt ins Auge gefallen und das bei so vielen Reihen und Thriller, das will schon was heißen. Denn hier ist mal Schottland mit seiner Landschaft im Vordergrund und es ist keine Polizeiarbeit, sondern eine Journalistin, die ermittelt und das fand ich spannend. Dazu stehe ich ja auf kleine verschworene Gemeinschaften, die voller Geheimnisse sind und sich nicht für Fremde öffnen wollen, somit sind die Voraussetzungen bestens und ob mir der Auftakt zur Rebecca Connolly Reihe gefallen hat, erzähle ich euch nun. Rebecca Connolly ist jung, ehrgeizig, dynamisch und modern und sie will mehr als nur immer wieder über die Kleinstadtanliegen zu schreiben. Aber ihre Arbeit ist auch eine Flucht aus ihrem Privatleben, denn sie kämpft immer noch mit ihrem eigenen Verlust und mit ihren Ex-Freund, der sich ständig um sie sorgt und der Beziehung noch eine Chance geben möchte. Dazu vermisst sie unendlich ihren Vater, der ihr ein und alles war, ein Polizist, denn viele mochten und der viel zu früh gehen musste. Der aber nie über seine Herkunft und seine ersten 18 Lebensjahren gesprochen hatte, so wurde Rebecca natürlich hellhörig, als sie das Gerücht über Roddie Drummond hörte. Ihr Plan war klar, direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, über ihre Vergangenheit etwas herausbekommen und eine mega Story liefern, denn es ist einiges los auf der Insel. Und so starten wir auf eine Insel, die denn Stürmen trotzt, ihre Bewohner mit Geheimnissen heimsucht und Rebecca einiges abverlangt. Douglas Skelton schafft eine unglaublich fesselnde Atmosphäre und einen ziemlichen Lesesog. Er lässt zu Beginn seiner Geschichte die letzten Atemzüge und Gedanken des Mordopfers uns zuteilwerden und allein da sind schon einige versteckte Hinweise enthalten, die einem beim weiteren lesen, immer wieder einfallen und dem Versuch, dem Ganzen einen Ton zu geben, immer wieder in die Irre führen. Geschickt spielt der Autor so mit uns Lesern und auch seine Art wie die Geschichte aufgebaut ist, hat mir richtig gut gefallen. Erst wenn nämlich Rebecca jemanden für ein Interview gefunden hat, bekommen wir eine Rückblende in die Vergangenheit und versuchen so der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Aber nicht nur der Mord ist hier Programm, nein, es gibt so viele kleine Flächenbrände, die durch den Besuch von Roddie Drummond nur wieder mehr hervortreten und zum Inferno auszubrechen drohen. So lernt man viele Figuren kennen, viele Schicksale und ihre Probleme, und man ist ständig mit neuen Ereignissen konfrontiert, was diesen Fall unglaublich vielschichtig macht. Der Autor hat einen verdammt guten Plot gewählt, der Entwicklung zu folgen ist richtig aufregend, die Landschaftsbeschreibungen lassen Schottland mit seiner wilden Ursprünglichkeit erblühen und das ständige Aye, lässt mein Highlander-Herz höherschlagen. Ich bin voll in diesem Krimi hineingefallen, hatte fesselnde Lesestunden und bin extrem angetan von dieser Art vom Fall. Normalerweise bin ich nicht so ein Fan von Journalisten und diese ganze Berichterstattung finde ich alles andere als informativ, gerade in der jetzigen Zeit frage ich mich, ob diese überhaupt wirklich objektiv ist und da ist doch so ein Blick über die Schulter eines Schreiberlings ganz angenehm und spiegelt manche Eindrücke vom richtigen Leben wieder. So hat diese Geschichte auch noch etwas, was real und authentisch wird und das Ende fand ich richtig gut gewählt. Für mich war das nicht der letzte Fall von Rebecca Connolly und ich stimme Ian Rankin zu, es ist Zeit, diesen Autor kennenzulernen. Die Toten von Thunderbay ist ein ganz gelungener Reihenauftakt, der einen nicht loslässt bis zur letzten Seite. Atmosphärisch, spannend und ein wahrer Lesesog ist hier Programm.

Lesesog ist hier Programm!

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 11.09.2021
Bewertungsnummer: 1565052
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rebecca Connolly ist Journalistin bei einer schottischen Tageszeitung, dort macht jeder alles, um das Pensum für die Leser zu erfüllen. Somit ist keine Zeit für einzelne Geschichten oder groß Zeit für Recherchen in besonderen Fällen, eine Auszeichnung ist hier nicht zu holen. Aber Rebecca will mehr und als ihr Kontakt von der Insel Stoirm von Roddie Drummond erzählt, wittert sie ihre Chance von einer ganz großen Story. Vor 15 Jahren soll Roddie seine Geliebte ermordet haben, aber aus Mangel an Beweisen wurde er freigesprochen, nun kehrt er auf die Insel zurück und Rebecca will ihm auf dem Zahn fühlen. Aber nicht nur das treibt sie auf die Insel, sondern auch ihr Vater kommt von dort und hatte nie über die Zeit dort gesprochen. Sie will nun ihrer Vergangenheit auf den Grund gehen und dabei noch einen Mord aufklären. Übernimmt sich Rebecca da nicht etwas? Wird sich die eingeschworene Gemeinschaft überhaupt zum Gespräch bereit erklären? Und ist Roddie ein Mörder? Als ich damals die Herbstvorschauen der Verlage studierte, ist mir dieser Krimi direkt ins Auge gefallen und das bei so vielen Reihen und Thriller, das will schon was heißen. Denn hier ist mal Schottland mit seiner Landschaft im Vordergrund und es ist keine Polizeiarbeit, sondern eine Journalistin, die ermittelt und das fand ich spannend. Dazu stehe ich ja auf kleine verschworene Gemeinschaften, die voller Geheimnisse sind und sich nicht für Fremde öffnen wollen, somit sind die Voraussetzungen bestens und ob mir der Auftakt zur Rebecca Connolly Reihe gefallen hat, erzähle ich euch nun. Rebecca Connolly ist jung, ehrgeizig, dynamisch und modern und sie will mehr als nur immer wieder über die Kleinstadtanliegen zu schreiben. Aber ihre Arbeit ist auch eine Flucht aus ihrem Privatleben, denn sie kämpft immer noch mit ihrem eigenen Verlust und mit ihren Ex-Freund, der sich ständig um sie sorgt und der Beziehung noch eine Chance geben möchte. Dazu vermisst sie unendlich ihren Vater, der ihr ein und alles war, ein Polizist, denn viele mochten und der viel zu früh gehen musste. Der aber nie über seine Herkunft und seine ersten 18 Lebensjahren gesprochen hatte, so wurde Rebecca natürlich hellhörig, als sie das Gerücht über Roddie Drummond hörte. Ihr Plan war klar, direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, über ihre Vergangenheit etwas herausbekommen und eine mega Story liefern, denn es ist einiges los auf der Insel. Und so starten wir auf eine Insel, die denn Stürmen trotzt, ihre Bewohner mit Geheimnissen heimsucht und Rebecca einiges abverlangt. Douglas Skelton schafft eine unglaublich fesselnde Atmosphäre und einen ziemlichen Lesesog. Er lässt zu Beginn seiner Geschichte die letzten Atemzüge und Gedanken des Mordopfers uns zuteilwerden und allein da sind schon einige versteckte Hinweise enthalten, die einem beim weiteren lesen, immer wieder einfallen und dem Versuch, dem Ganzen einen Ton zu geben, immer wieder in die Irre führen. Geschickt spielt der Autor so mit uns Lesern und auch seine Art wie die Geschichte aufgebaut ist, hat mir richtig gut gefallen. Erst wenn nämlich Rebecca jemanden für ein Interview gefunden hat, bekommen wir eine Rückblende in die Vergangenheit und versuchen so der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Aber nicht nur der Mord ist hier Programm, nein, es gibt so viele kleine Flächenbrände, die durch den Besuch von Roddie Drummond nur wieder mehr hervortreten und zum Inferno auszubrechen drohen. So lernt man viele Figuren kennen, viele Schicksale und ihre Probleme, und man ist ständig mit neuen Ereignissen konfrontiert, was diesen Fall unglaublich vielschichtig macht. Der Autor hat einen verdammt guten Plot gewählt, der Entwicklung zu folgen ist richtig aufregend, die Landschaftsbeschreibungen lassen Schottland mit seiner wilden Ursprünglichkeit erblühen und das ständige Aye, lässt mein Highlander-Herz höherschlagen. Ich bin voll in diesem Krimi hineingefallen, hatte fesselnde Lesestunden und bin extrem angetan von dieser Art vom Fall. Normalerweise bin ich nicht so ein Fan von Journalisten und diese ganze Berichterstattung finde ich alles andere als informativ, gerade in der jetzigen Zeit frage ich mich, ob diese überhaupt wirklich objektiv ist und da ist doch so ein Blick über die Schulter eines Schreiberlings ganz angenehm und spiegelt manche Eindrücke vom richtigen Leben wieder. So hat diese Geschichte auch noch etwas, was real und authentisch wird und das Ende fand ich richtig gut gewählt. Für mich war das nicht der letzte Fall von Rebecca Connolly und ich stimme Ian Rankin zu, es ist Zeit, diesen Autor kennenzulernen. Die Toten von Thunderbay ist ein ganz gelungener Reihenauftakt, der einen nicht loslässt bis zur letzten Seite. Atmosphärisch, spannend und ein wahrer Lesesog ist hier Programm.

Der Krimi konnte mich überzeugen

Elchi130 am 23.01.2022

Bewertungsnummer: 1643423

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vor 15 Jahren wurde eine Frau auf der schottischen Insel Stoirm brutal erschlagen. Den mutmaßlichen Täter, Roddie Drummond, haben die Geschworenen aus Mangel an Beweisen freigesprochen und er verließ daraufhin die Insel. Doch nun ist seine Mutter gestorben und er kehrt zurück. Dadurch werden alte Wunden wieder aufgerissen… Das Buch startet sehr gemächlich, ein wenig langatmig und ausführlich. Es hat fast 100 Seiten lang gedauert, bis die Geschichte für mich in Gang kam. Dann fängt das Gefüge auf der Insel langsam zu bröckeln an. Wir begleiten die Journalistin Rebecca Connolly, die nach Stoirm gekommen ist, um über die Rückkehr von Roddie Drummond zu berichten. Sie spricht mit den Einwohnern der Insel und tritt damit nach und nach Steine los. Douglas Skelton schafft es hervorragend, mir als Leserin ein Gefühl für die Insel Stoirm, die eingeschworene Gemeinschaft und die vielen Geheimnisse zu vermitteln. Was auf Stoirm geschieht, bleibt auf Stoirm und geht keinen Außenstehenden etwas an. Doch im Laufe des Buches überschlagen sich die Ereignisse immer mehr. Die Behaglichkeit der Insel und ihrer Bewohner weicht immer mehr den Eskalationen, die von Tag zu Tag ausufernder werden. Während des Lesens habe ich der Reihe nach fast alle Figuren verdächtigt, den Mord vor 15 Jahren begangen zu haben. Die Auflösung am Ende war für mich zwar authentisch, hat mir jedoch nicht sonderlich gefallen. Fazit: Wenn das Buch zu Beginn mehr Tempo gehabt und sich eine andere Auflösung ergeben hätte, wäre „Die Toten von Thunder Bay“ für mich ein perfekter Krimi gewesen.

Der Krimi konnte mich überzeugen

Elchi130 am 23.01.2022
Bewertungsnummer: 1643423
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vor 15 Jahren wurde eine Frau auf der schottischen Insel Stoirm brutal erschlagen. Den mutmaßlichen Täter, Roddie Drummond, haben die Geschworenen aus Mangel an Beweisen freigesprochen und er verließ daraufhin die Insel. Doch nun ist seine Mutter gestorben und er kehrt zurück. Dadurch werden alte Wunden wieder aufgerissen… Das Buch startet sehr gemächlich, ein wenig langatmig und ausführlich. Es hat fast 100 Seiten lang gedauert, bis die Geschichte für mich in Gang kam. Dann fängt das Gefüge auf der Insel langsam zu bröckeln an. Wir begleiten die Journalistin Rebecca Connolly, die nach Stoirm gekommen ist, um über die Rückkehr von Roddie Drummond zu berichten. Sie spricht mit den Einwohnern der Insel und tritt damit nach und nach Steine los. Douglas Skelton schafft es hervorragend, mir als Leserin ein Gefühl für die Insel Stoirm, die eingeschworene Gemeinschaft und die vielen Geheimnisse zu vermitteln. Was auf Stoirm geschieht, bleibt auf Stoirm und geht keinen Außenstehenden etwas an. Doch im Laufe des Buches überschlagen sich die Ereignisse immer mehr. Die Behaglichkeit der Insel und ihrer Bewohner weicht immer mehr den Eskalationen, die von Tag zu Tag ausufernder werden. Während des Lesens habe ich der Reihe nach fast alle Figuren verdächtigt, den Mord vor 15 Jahren begangen zu haben. Die Auflösung am Ende war für mich zwar authentisch, hat mir jedoch nicht sonderlich gefallen. Fazit: Wenn das Buch zu Beginn mehr Tempo gehabt und sich eine andere Auflösung ergeben hätte, wäre „Die Toten von Thunder Bay“ für mich ein perfekter Krimi gewesen.

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