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Produktbild: Die Verlassenen

Die Verlassenen

Gesprochen von
13

10,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Florian Lukas

Spieldauer

3 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.03.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

Buchfunk Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783868475975

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Florian Lukas

Spieldauer

3 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.03.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

Buchfunk Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783868475975

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    29.05.2021

    Hörbuch-Download

    Ein Junge der Wende

    Der Schriftsteller Matthias Jügler erfuhr von einer wahren Begebenheit aus der früheren DDR. Daraus gestaltet er den Roman „Die Verlassenen“. Sei Protagonist Johannes ist der Icherzähler der Geschichte. Er ist im Kindergarten mit 5 Jahren, da stirbt seine Mutter. Die nächsten acht Jahre leben er und sein Vater gut miteinander. Johannes entwickelt sich zu einem Eigenbrötler. Dann verschwindet sein Vater und er kommt mit 13 Jahren zur Großmutter. Eigentlich geht es ihm ganz gut, aber er würde gerne wissen, wo sein Vater ist. Mit 18 Jahren ist er ganz allein. Er findet einen Brief, der an seinen Vater adressiert ist und der kurz vor seinem Verschwinden ankam.- Johannes macht sich auf den Weg um mehr zu erfahren. Der Autor schreibt diesen guten Gesellschaftsroman mit Genauigkeit und schnörkellos. Er ist selber ein Kind der Wende, genau wie Johannes.. Das Hörbuch wird von Florian Lukas gesprochen. Der macht das mit Schwung und toller Betonung. Er fasst die Stimmungen gekonnt auf. So wurde das Buch zu einem Erlebnis. Der Schriftsteller Matthias Jügler erfuhr von einer wahren Begebenheit aus der früheren DDR. Daraus gestaltet er den Roman „Die Verlassenen“. Sei Protagonist Johannes ist der Icherzähler der Geschichte. Er ist im Kindergarten mit 5 Jahren, da stirbt seine Mutter. Die nächsten acht Jahre leben er und sein Vater gut miteinander. Johannes entwickelt sich zu einem Eigenbrötler. Dann verschwindet sein Vater und er kommt mit 13 Jahren zur Großmutter. Eigentlich geht es ihm ganz gut, aber er würde gerne wissen, wo sein Vater ist. Mit 18 Jahren ist er ganz allein. Er findet einen Brief, der an seinen Vater adressiert ist und der kurz vor seinem Verschwinden ankam.- Johannes macht sich auf den Weg um mehr zu erfahren. Der Autor schreibt diesen guten Gesellschaftsroman mit Genauigkeit und schnörkellos. Er ist selber ein Kind der Wende, genau wie Johannes.. Das Hörbuch wird von Florian Lukas gesprochen. Der macht das mit Schwung und toller Betonung. Er fasst die Stimmungen gekonnt auf. So wurde das Buch zu einem Erlebnis.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    28.05.2021

    Hörbuch-Download

    Seltsam kühl erzählt

    Zum Inhalt. Johannes wuchs in der DDR auf, seine Mutter früh verstorben, sein Vater irgendwann einfach verschwunden. Dennoch lebt er sein Leben. Eines Tages stößt er in einer Kiste mit alten Büchern seiner Eltern auf einen Brief, der seine gesamte Vergangenheit auf den Kopf stellt. Er muss seine Erinnerung an die Vergangenheit neu sortieren und das hat auch Einfluss auf seine Gegenwart Meine Meinung: So richtig war mir nicht klar, was mich bei diesem Buch so erwartet, aber irgendwie klang es interessant. Das war es auch irgendwie, was mich aber aufgrund der Geschichte schon etwas irritiert hat, war wie abgeklärt die Geschichte erzählt wurde. Ich hätte mehr Emotionen erwartet, aber irgendwie blieb der Protagonist seltsam kühl. Aber sicher geht auch jeder anders mit solchen Situationen um. Den Sprecher kannte ich bisher nicht, er passte aber sehr gut zur kühlen Erzählung, weil er die Geschichte ebenso emotionslos vorgetragen hat. Fazit: Seltsam kühl erzählt

  • Gabi Kaltenhauser

    aus Leutkirch

    5/5

    14.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Noch lange nicht alles ist aufgeklärt

    Die Geschichte einer vom DDR-Regime zerstörten Familie - aber auch eine Geschichte des Verzeihens - eindringlich und unter die Haut gehend. Matthias Jüglers prägnante, gradlinige Sprache entfaltet eine wirkungsvolle Intensität, der man sich nicht entziehen kann.

  • Bewertung

    5/5

    25.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer vom DDR-Regime...

    Die Geschichte einer vom DDR-Regime zerstörten Familie - und doch eine Geschichte des Verzeihens- eindringlich und unter die Haut gehend.

  • Kaffeeelse

    5/5

    28.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Achtung vor anderen Menschen ist unser höchstes Gut

    Eine absolut interessante Thematik hat sich Matthias Jügler hier ausgewählt. Es geht um die DDR, es geht um den Verlust, es geht um die Zerstörung einer ganzen Familie. Das Ganze wird anfänglich aus den Kinderaugen heraus erzählt und je älter der Junge wird, desto mehr erweitert sich der Blickwinkel auf die Geschehnisse und die erzählte Geschichte wird erfassbar. Einige Informationen zu seiner Familie bringen den jungen Mann Johannes dann später dazu Nachforschungen anzustellen und heraus kommt eine makabre und erschreckende Geschichte über die Stasi und ihre furchtbaren Machenschaften. Eine zutiefst albtraumhafte Geschichte über die zermürbenden Möglichkeiten einer Institution, die im realen Leben intensiv genutzt wurden und in der die Menschenleben nicht viel zählten. Und das obwohl sich die Machthaber so menschenfreundlich sahen und ihren Gegnern diese absprachen. Ohne Worte! Man mag sich gar nicht vorstellen, was dieser fortlaufende Verlust mit dem Charakter Johannes angestellt hat. Und da ist dies hier ein fiktiver Johannes. Wie viele Geschichten, die ähnlich wie die von Johannes klangen, mag es wohl im realen Leben gegeben haben? Die Geschichte, die der Autor Matthias Jügler hier aufs Papier zaubert, ist fesselnd und ebenso auch erstaunlich, denn der Autor ist 1984 in Halle geboren und hat von daher die Stasi nicht erlebt, aber von ihren Taten wohl durchs Hörensagen erfahren. Dies muss sehr nachhallend gewesen sein. Denn dieser Roman in seiner Kürze (170 Seiten) und der trotz dieser Kürze erreichten Intensität ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut! Und absolut real rüberkommend. Ein Vier-Sterne-Buch! Als ich dann aber auf MDR Kultur einen Bericht über das Buch und dessen Entstehung las, änderte ich meine Bewertung. So viel Schaffenskraft und so viel Akribie gehören einfach gewürdigt. Lest dazu am besten selbst diesen Artikel auf MDR Kultur im Netz, "Matthias Jüglers Roman "Die Verlassenen": Ein Meisterwerk der Täuschung" von Rebekka Adler, MDR Kultur. Was der Autor hier geschaffen hat und vor allem wie er das geschaffen hat, ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut!

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