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Die Verlassenen - Roman

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18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Penguin

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/2,2 cm

Gewicht

286 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60161-6

Beschreibung

Rezension

»Dieser Roman hat mich vom ersten Satz an gepackt [...] und bis zum letzten Satz auch nicht mehr losgelassen. [...] Das ist wirklich ganz große Kunst auf ziemlich kleinem Raum, mit sehr klug eingesetzten erzählerischen Mitteln. Also für mich war das wirklich eine der größten Entdeckungen dieses Jahr.« ("hr2 kultur, Alf Mentzer")
»Matthias Jügler erzählt auf sehr zurückhaltende, feinsinnige Art eine berührende Geschichte um Freundschaft und Verrat und die kleinen Momente, die ein ganzes Leben zerstören können. [...] ›Die Verlassenen‹ ist ein Drama, das mit seinen eindringlichen Bildern ganz unaufgeregt daherkommt und einen gerade deswegen tief bewegen wird.« ("SWR2 Literatur, Leonie Berger")
»Subtil lotet Jügler die Vielschichtigkeit der Erinnerung aus, und gerade das macht den Roman so besonders unter den zahlreichen Büchern, die von Kindheiten in der DDR erzählen. ... Dass die Geschichte anrührend erzählt, aber niemals rührselig ist, macht ihre Stärke aus.« ("Der Tagesspiegel, Franziska Wolffheim")
»›Die Verlassenen‹ erscheint als ein berückendes, als ein tiefschwarzes Zeugnis ostdeutscher Erinnerungskultur und darin als eines der besten Bücher dieses Literaturfrühlings.« ("Deutschlandfunk, Büchermarkt, Jan Drees")
»Ein Roman, der seine inhaltliche Wucht mit einer Unaufgeregtheit entfaltet, die diese Wucht gleichsam steigert, ohne sie auszustellen. [...] In seiner Kühle erinnert Jügler an skandinavische Erzähler. Seine Genauigkeit im Sozialen übersieht nichts. Es ist diese Genauigkeit, die den Roman für jeden Leser anschlussfähig macht. [...] Was Jügler bietet, ist ein Gesellschaftsroman, ein Road-Movie, ein Halle-Buch – und eine unaufdringliche Art von sozialer Parabel. Der Titel ›Die Verlassenen‹, der einen wichtigen Aspekt der DDR-Gesellschaft erfasst, könnte sprichwörtlich werden. [...] Ein erstaunlicher, anrührender, von jedweder Ost-Propaganda gleichweit entfernter Roman.« ("Mitteldeutsche Zeitung, Christian Eger")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Penguin

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/2,2 cm

Gewicht

286 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60161-6

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    25.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer vom DDR-Regime...

    Die Geschichte einer vom DDR-Regime zerstörten Familie - und doch eine Geschichte des Verzeihens- eindringlich und unter die Haut gehend.

  • Kaffeeelse

    5/5

    28.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Achtung vor anderen Menschen ist unser höchstes Gut

    Eine absolut interessante Thematik hat sich Matthias Jügler hier ausgewählt. Es geht um die DDR, es geht um den Verlust, es geht um die Zerstörung einer ganzen Familie. Das Ganze wird anfänglich aus den Kinderaugen heraus erzählt und je älter der Junge wird, desto mehr erweitert sich der Blickwinkel auf die Geschehnisse und die erzählte Geschichte wird erfassbar. Einige Informationen zu seiner Familie bringen den jungen Mann Johannes dann später dazu Nachforschungen anzustellen und heraus kommt eine makabre und erschreckende Geschichte über die Stasi und ihre furchtbaren Machenschaften. Eine zutiefst albtraumhafte Geschichte über die zermürbenden Möglichkeiten einer Institution, die im realen Leben intensiv genutzt wurden und in der die Menschenleben nicht viel zählten. Und das obwohl sich die Machthaber so menschenfreundlich sahen und ihren Gegnern diese absprachen. Ohne Worte! Man mag sich gar nicht vorstellen, was dieser fortlaufende Verlust mit dem Charakter Johannes angestellt hat. Und da ist dies hier ein fiktiver Johannes. Wie viele Geschichten, die ähnlich wie die von Johannes klangen, mag es wohl im realen Leben gegeben haben? Die Geschichte, die der Autor Matthias Jügler hier aufs Papier zaubert, ist fesselnd und ebenso auch erstaunlich, denn der Autor ist 1984 in Halle geboren und hat von daher die Stasi nicht erlebt, aber von ihren Taten wohl durchs Hörensagen erfahren. Dies muss sehr nachhallend gewesen sein. Denn dieser Roman in seiner Kürze (170 Seiten) und der trotz dieser Kürze erreichten Intensität ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut! Und absolut real rüberkommend. Ein Vier-Sterne-Buch! Als ich dann aber auf MDR Kultur einen Bericht über das Buch und dessen Entstehung las, änderte ich meine Bewertung. So viel Schaffenskraft und so viel Akribie gehören einfach gewürdigt. Lest dazu am besten selbst diesen Artikel auf MDR Kultur im Netz, "Matthias Jüglers Roman "Die Verlassenen": Ein Meisterwerk der Täuschung" von Rebekka Adler, MDR Kultur. Was der Autor hier geschaffen hat und vor allem wie er das geschaffen hat, ist schon außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    04.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DDR Nachwehen – eine Aufarbeitung

    Dieser schmale Band bring mich ins Schwärmen, denn Matthias Jügler hat einen richtig guten Roman geschrieben. „Die Verlassenen“ ist zwar kein sonderlich einladender Titel und das Sujet der DDR-Aufarbeitung auch nicht innovativ, aber es ist sehr gut umgesetzt und das auf knapp 170 Seiten. Ein Mosaik, dass sich so nach und nach zusammensetzt zu einem großen Bild. Der Protagonist des Romans ist Johannes, der zu DDR Zeiten groß wird in Halle an der Saale, ungefähr 1994 mit 13 Jahren wird er bei seiner Oma vom Vater zurückgelassen, wo er doch wohl schon mit 5 Jahren seine Mutter verlor. Als Erwachsener fängt er erst an sich Gedanken zu machen und stößt auf Unerhörtes! Natürlich hatte die Stasi ihre Finger im Spiel. Dies ist eine literarisierte wahre Geschichte, aber nicht die des Autors, sondern einer anderen Familie, die zu DDR-Zeiten von der Stasi überwacht wurden. Matthias Jügler dürfte sie für seinen Roman verwenden und hat es toll umgesetzt. Dieser wahre Hintergrund macht diesen Roman noch erschütternder. Wobei auch noch mal gesagt werden muss, dass die Stasi-Dokumente im Buch auch reine Fiktion sind. Großartig ist wie der Ich-Erzähler Johannes modellierte. Zunächst ein zurückhaltendes Kind, was wenig hinterfragt und still ist. Dann die Entwicklungskurve mit der Neugier über die eigene Vergangenheit. Sprachlich wird auch viel vom Autor zwischen den Zeilen transportiert. Vieles bleibt ungesagt und dieses großes Schweigen der Beteiligten wird deutlich. Matthias Jügler hat diese erdrückende Stimmung, die wie eine Glocke über dem Text hängt aus meiner Sicht sehr gut beschrieben. Eine absolute Leseempfehlung!

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    04.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DDR Nachwehen – eine Aufarbeit…

    DDR Nachwehen – eine Aufarbeitung Dieser schmale Band bring mich ins Schwärmen, denn Matthias Jügler hat einen richtig guten Roman geschrieben. „Die Verlassenen“ ist zwar kein sonderlich einladender Titel und das Sujet der DDR-Aufarbeitung auch nicht innovativ, aber es ist sehr gut umgesetzt und das auf knapp 170 Seiten. Ein Mosaik, dass sich so nach und nach zusammensetzt zu einem großen Bild. Der Protagonist des Romans ist Johannes, der zu DDR Zeiten groß wird in Halle an der Saale, ungefähr 1994 mit 13 Jahren wird er bei seiner Oma vom Vater zurückgelassen, wo er doch wohl schon mit 5 Jahren seine Mutter verlor. Als Erwachsener fängt er erst an sich Gedanken zu machen und stößt auf Unerhörtes! Natürlich hatte die Stasi ihre Finger im Spiel. Dies ist eine literarisierte wahre Geschichte, aber nicht die des Autors, sondern einer anderen Familie, die zu DDR-Zeiten von der Stasi überwacht wurden. Matthias Jügler dürfte sie für seinen Roman verwenden und hat es toll umgesetzt. Dieser wahre Hintergrund macht diesen Roman noch erschütternder. Wobei auch noch mal gesagt werden muss, dass die Stasi-Dokumente im Buch auch reine Fiktion sind. Großartig ist wie der Ich-Erzähler Johannes modellierte. Zunächst ein zurückhaltendes Kind, was wenig hinterfragt und still ist. Dann die Entwicklungskurve mit der Neugier über die eigene Vergangenheit. Sprachlich wird auch viel vom Autor zwischen den Zeilen transportiert. Vieles bleibt ungesagt und dieses großes Schweigen der Beteiligten wird deutlich. Matthias Jügler hat diese erdrückende Stimmung, die wie eine Glocke über dem Text hängt aus meiner Sicht sehr gut beschrieben. Eine absolute Leseempfehlung!

  • Grete

    aus Gudensberg

    5/5

    19.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Kinder der Nachwendezeit

    Das sehr schöne Titelbild des Hörbuchs und die Thematik hat mich auf das Buch aufmerksam werden lassen. Die Kinder der Übergangsphase, was ist mit denen eigentlich - die haben doch gar nichts mitbekommen - war meine Auffassung bisher! Viele wurden mit der plötzlichen Arbeitslosigkeit der Eltern konfrontiert. Und was war mit den Kindern, deren Eltern unter der DDR gelitten haben? Diesen gib Jügler eine Stimme. Aus der Perspektive eines Kindes in der Nachwendezeit in Halle an der Saale. Die Mutter gestorben und der Vater verschwindet eines Tages, ist weg und taucht nie wieder auf. Johannes wächst bei der Großmutter auf und versucht den Alltag zu meistern und den Verlust zu überwinden bis er eines Tages einen Brief findet, der die Gelegenheit gibt seine Kindheit zu erklären. Florian Lukas' jugendliche Stimme führt uns behutsam durch das Buch und man taucht in die Abgründe des DDR Alltags ein und man fühlt mit Johannes und erlebt die DDR und die Nachwendezeit aus den Augen eines Kindes. Interessant ist auch der Einschub mit der Verlesung der Stasi-Akten mit viel Geraschel, als ob man es selber gerade überfliegt. Das Ende hat mich erschüttert, dass ich einfach nur verharrte. Hätte ich so gehandelt? Ich glaube nicht!

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