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Schweig! Thriller

307

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,6/13,5/3,2 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00133-4

Beschreibung

Rezension

»Perfide, [a]ber in seiner Bösartigkeit auch richtig, richtig gut.« ("Kölnische Rundschau")
»Sprachlich pointiert werden die beiden Charaktere und deren Perspektiven dargelegt. Lesenswert!« ("Bibliotheksnachrichten")
»Die Schwestern Esther und Sue sowie Esthers Mann Martin sind die Protagonisten eines dreistimmigen Dramas, das den Leser von der ersten bis zurletzten Seite fesselt.« ("General-Anzeiger")
»Der perfekte Thriller zur Weihnachtszeit [...]. Ein hochspannendes, perfides und raffiniertes Kammerspiel, das immer wieder abwechselnd aus der Sicht einer der Schwestern geschrieben ist. Ein Buch mit einer wahnsinnigen Sogwirkung über eine toxische Schwesternbeziehung.« ("Stuttgarter Zeitung")
»Diesen Thriller kann man nicht aus der Hand legen.« ("Lichtenfelser Wochenblatt")
»[D]ie Autorin weiß ihre Leser virtuos aufs Glatteis zu führen. [...] In dramatisch gegeneinander gesetzten Perspektivwechseln, packenden Dialogen und Rückblenden lässt [Merchant] die Lebenswelten der ungleichen Schwestern aufeinanderprallen.« ("Kölner Stadtanzeiger")
»Ein psychologischer Roman, wobei sich der Spannungsgrad beim Lesen ständig steigert und der Inhalt einen bis zum Schluss fesselt.« ("Tageblatt, Luxemburg")
»Merchants Bücher kann man erst beenden, wenn wirklich das letzte Wort inhaliert wurde. Egal, wie spät es dabei wird.« ("Freie Presse")
»Judith Merchant ist eine absolute Spezialistin, wenn es darum geht, das Seelenleben ihrer Hauptfiguren Schicht um Schicht zu entblättern, und sie beschreibt diesen schmerzhaften Prozess so präzise, als ob sie mit einem Mikroskop auf ihre handelnden Personen schaut. Wer Psychothriller mag, kommt an diesem nicht vorbei.« ("Chemnitzer Zeitung")
»Gelungen dabei sind vor allem die Parallelen, die auftauchen: Jeder kennt Menschen, die so agieren, jeder fühlte sich schon einmal so gefangen – und jeder hat sich selbst schon einmal ähnlich vergalten. Nur, dass hier alles auf die Spitze getrieben wird. Genau das macht den spannenden Psychothriller von Judith Merchant so brillant.« ("Bücher Magazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,6/13,5/3,2 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00133-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • gormflath

    aus Ketsch

    5/5

    01.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fulminantes Ende einer…

    Fulminantes Ende einer toxischen Beziehung Einen Tag vor Heiligabend fährt Esther in den Wald zum Haus ihrer Schwester Sue, um ihr ein Geschenk zu bringen. Sue lebt seit ihrer Scheidung alleine in einer riesigen Villa mitten im Wald und Esther macht sich große Sorgen um die labile Sue, nachdem das letzte Weihnachtsfest in einem Desaster endete. Sie möchte sich vergewissern, ob bei der jüngeren Schwester alles in Ordnung ist und ob diese regelmäßig ihre Tabletten einnimmt. Abwechselnd erzählen die beiden Schwestern jeweils aus ihrer Perspektive und dabei kommt immer mehr aus deren Vergangenheit an die Oberfläche: Die dominante Esther will alles und jeden beschützen, daraus resultiert ihr manipulatives und ständig bevormundendes Wesen – das bekommt zuhause auch Ehemann Martin zu spüren, der aufgrund der ständigen Kontrolle ein Alkoholproblem entwickelt hat. Sue wiederum hat unter der Bevormundung der Schwester bereits als Kind gelitten und hatte daher Probleme, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Um ihre Schwester zu ärgern, hat sie sich immer wieder kleine Gemeinheiten ausgedacht, immer mehr wird von der toxischen Beziehung der Schwester sichtbar. Obwohl Sue der Besuch ihrer Schwester unangenehm ist und sie diese schnell wieder loswerden möchte, kommt in den wechselnden Erzählperspektiven nach und nach immer mehr von der Wahrheit ans Licht. Bald ist nichts mehr so klar, wie es anfangs schien, denn es werden viele Themen angesprochen, die womöglich besser ungesagt geblieben wären. Dann setzt ein Schneesturm ein und in der Einsamkeit im Wald gibt es keine stabil funktionierende Netzverbindung, die bevorstehende Bedrohung und Eskalation ist mit Händen zu greifen, da taucht auch noch Esthers Ehemann Martin auf und eine der beiden Schwestern greift zum Messer. In ihrem neuen psychologischen Spannungsroman charakterisiert Judith Merchant sehr detailliert ihre Protagonisten, die man im Laufe der Handlung immer besser versteht. Das Ende bringt eine völlig überraschende Wende, von dem nur so viel verraten werden kann: Nicht alle überleben den Vorweihnachtstag. Für mich gehört dieser Roman zu einem absoluten Highlight, dem man ohne Weiteres die Höchstpunktzahl geben kann!

  • Alexa K.

    aus Bad Oeynhausen

    5/5

    14.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein grandioses Buch!

    Zum Buch: Es ist ein Tag vor Heiligabend. Esther fährt zu ihrer Schwester Sue, die alleine mitten im Wald wohnt, um ihr das Geschenk vorbeizubringen. Doch dann gibt es einen Schneesturm und Esther kann nicht mehr zurückfahren. Die beiden Schwestern sind gezwungen, miteinander zu reden. Das ist definitiv keine gute Idee… Meine Meinung: Wow, das war mal wieder ein Pageturner ganz in meinem Sinne! Eine toxische Beziehung zwischen zwei Schwestern, solche Plots liebe ich ja! Und die Autorin hat sich schon mit „Atme!“ in mein Leserherz geschlichen, aber dieses Buch übertrifft das ja noch! Ich bin nur so durch die Seiten gerast! Zum einen kommen auch hier nicht viele Charaktere vor, dafür natürlich sehr ausführlich. Die kontrollierte/kontrollierende Esther, die alles im Griff hat, auch für ihre Lieben. Sue, die kleine Schwester, auf die Esther immer „aufgepasst“ hat und dieses auch jetzt noch tut, obwohl Sue mittlerweile erwachsen ist. Martin, Esthers Ehemann, der sich der Macht seiner Frau nicht widersetzen kann. Am Rande noch die Kinder, die das alles gar nicht so wahrnehmen oder wahrnehmen wollen. Ende. Kurze Kapitel, jeweils aus der Sicht einer dieser Personen. Wahnsinnig packender Schreibstil! Mehr brauche ich nicht, um ein Buch zu verschlingen! Das Buch braucht keine großartige Umgebungsbeschreibung, weil die Personen die Umgebung sind. Die Stimmung schwankt, auch beim Leser, richtig gut geschrieben! Mein Fazit: Mit „Schweig!“ ist der Autorin wieder ein großartiges Buch gelungen, der das Kopfkino des Lesers in Schwung bringt! Ich spreche eine unbedingte Leseempfehlung aus! Von mir gibt es hierfür volle Punktzahl!

  • Ramona Nemec

    aus Hamburg

    5/5

    28.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Judith Merchant hatte ich gar…

    Judith Merchant hatte ich gar nicht richtig auf dem Schirm, muss ich gestehen. Nur durch Zufall landete Schweig! in meinem Regal und viel, viel zu lange blieb es ungelesen. Ich weiß nicht, was mich letztlich dazu bewogen hat, das Buch aus dem Regal zu ziehen, aber es war die absolut richtige Entscheidung! Judith Merchant lässt in Schweig! zwei sehr unzuverlässige Erzählerinnen jeweils ihre Sicht auf die Dinge darlegen. Und glaubt mir, es ist nichts wirklich so, wie man denkt. Esther ist die beschützende, ältere Schwester, die jedes Leid und jeden Schmerz von ihrer jüngeren Schwester abwehren will. Sie macht sich riesige Sorgen um ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen. Sue ist die jüngerem etwas eigenwilligere Schwester. Sie hat sich schon lange von der Familie distanziert und macht einen eher etwas wunderlichen Eindruck. Dann gibt es auch noch Martin in der Runde. Den liebenden Ehemann von Esther. Ein bisschen tollpatschig vielleicht, oder hilflos, aber ein eingespieltes Team mit seiner Frau. Ach ja. Jetzt habt ihr ein Bild im Kopf, richtig? Judith Merchant wird all diese Aspekte sorgfältig auseinandernehmen, auf den Prüfstand stellen und ihr werdet eure Annahmen mehrfach über Haufen werfen. Ich verspreche es euch. Es ist fesselnd und mitreißend und so spannend erzählt, ich wollte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören. Leider war ich abends zu müde, sonst hätte ich durchgelesen. Aber so habe ich mich gleich morgens wieder auf das Buch gestürzt. Die Autorin hat auch so eine nüchterne und nicht bewertende Art zu schreiben, dass ich mich selbst fast unbewusst auf eine Seite stellte. Diese Seite wieder wechselte. Und wechselte. Und… Judith Merchant gibt nicht vor, wer gut und wer böse ist. Judith Merchant hat mich überrascht und komplett gefesselt mit Schweig!. Das hat schon jetzt gute Chancen, eines meiner Jahreshighlights zu werden. Bitte lest es! Dieser Thriller ist RICHTIG gut!

  • Ramona Nemec

    5/5

    28.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend!

    Judith Merchant hatte ich gar nicht richtig auf dem Schirm, muss ich gestehen. Nur durch Zufall landete Schweig! in meinem Regal und viel, viel zu lange blieb es ungelesen. Ich weiß nicht, was mich letztlich dazu bewogen hat, das Buch aus dem Regal zu ziehen, aber es war die absolut richtige Entscheidung! Judith Merchant lässt in Schweig! zwei sehr unzuverlässige Erzählerinnen jeweils ihre Sicht auf die Dinge darlegen. Und glaubt mir, es ist nichts wirklich so, wie man denkt. Esther ist die beschützende, ältere Schwester, die jedes Leid und jeden Schmerz von ihrer jüngeren Schwester abwehren will. Sie macht sich riesige Sorgen um ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen. Sue ist die jüngerem etwas eigenwilligere Schwester. Sie hat sich schon lange von der Familie distanziert und macht einen eher etwas wunderlichen Eindruck. Dann gibt es auch noch Martin in der Runde. Den liebenden Ehemann von Esther. Ein bisschen tollpatschig vielleicht, oder hilflos, aber ein eingespieltes Team mit seiner Frau. Ach ja. Jetzt habt ihr ein Bild im Kopf, richtig? Judith Merchant wird all diese Aspekte sorgfältig auseinandernehmen, auf den Prüfstand stellen und ihr werdet eure Annahmen mehrfach über Haufen werfen. Ich verspreche es euch. Es ist fesselnd und mitreißend und so spannend erzählt, ich wollte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören. Leider war ich abends zu müde, sonst hätte ich durchgelesen. Aber so habe ich mich gleich morgens wieder auf das Buch gestürzt. Die Autorin hat auch so eine nüchterne und nicht bewertende Art zu schreiben, dass ich mich selbst fast unbewusst auf eine Seite stellte. Diese Seite wieder wechselte. Und wechselte. Und… Judith Merchant gibt nicht vor, wer gut und wer böse ist. Judith Merchant hat mich überrascht und komplett gefesselt mit Schweig!. Das hat schon jetzt gute Chancen, eines meiner Jahreshighlights zu werden. Bitte lest es! Dieser Thriller ist RICHTIG gut!

  • sleepwalker

    5/5

    15.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Was für eine Achterbahnfahrt…

    Was für eine Achterbahnfahrt mich bei Judith Merchants „Schweig!“ erwarten würde, hätte ich mir im Leben nicht träumen lassen. Und dabei dachte ich immer, ich kenne mich mit toxischen und dysfunktionalen Familien und verkorksten Weihnachtsfesten aus. Aber das, was sich zwischen Esther und ihrer Schwester Sue (genannt Schnecke) abspielt, stellt alles in den Schatten. Lügen, Abhängigkeiten und immer wieder emotionale Erpressung prägen die schwesterliche Beziehung schon seit der Kindheit und an Weihnachten kocht immer wieder nicht nur die Gans, sondern alle Emotionen hoch. Dieses Jahr gibt es am Ende eine Bescherung der besonderen Art. Nein, keine Geschenke, sondern eine Leiche. Für mich ein psychologisch hochinteressantes und überaus spannendes Buch, das sowohl sprachlich als auch konzeptionell bei mir voll punkten konnte. Aber von vorn. Wir schreiben den 23. Dezember. Die perfekte Hausfrau Esther ist mit den Weihnachtsvorbereitungen in den letzten Zügen, der Baum (natürlich bio!) muss noch abgeholt und eine letzte Hand an die Dekoration gelegt werde. Und dann muss sie natürlich auch noch zu ihrer Schwester Sue fahren und ihr Geschenk vorbeibringen. Schließlich will Sue nach dem misslungenen Weihnachtsfest des vergangenen Jahres auf keinen Fall bei Esther, Martin und den beiden Kindern feiern. Zwischen den beiden Schwestern stehen die Zeichen auf Sturm, schon in dem Moment als Esther bei Sue im Wald ankommt, knirscht es. Und als Esther dann auch noch wegen des Schneetreibens nicht nach Hause fahren kann, kommen zwischen den beiden Frauen Dinge zutage, die sich über Jahre hinweg aufgestaut haben. Gehässigkeiten werden ausgetauscht, unschöne Erinnerungen aufgefrischt und alles in allem ist das schwesterliche Miteinander äußerst unharmonisch. Sprachlich fand ich das Buch sehr gut und flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen ist durch die Perspektivwechsel stetig steigend. Von einem unguten Gefühl am Anfang steigert sich die Spannung zu einem furiosen Schluss. Sehr gelungen fand ich, dass dieselben Begebenheiten aus unterschiedlichen Perspektiven und mit völlig unterschiedlichen Wahrnehmungen beschrieben werden. Beinahe könnte man der narzisstischen Esther tatsächlich ab und zu ein „sie meint es ja nur gut“ zuschreiben – aber nur beinahe. Narzissten können nicht aus ihrer Haut und tun halt Narzissten-Dinge. Wobei wir bei den Charakteren wären. Diese sind hervorragend ausgearbeitet. Vor allem Esther hat sich in ihrer vollen toxischen Perfidität als nervige, übergriffige, besserwisserische, perfektionistische und kontrollsüchtige Über-Frau meine absolute Abscheu wirklich redlich verdient, ihre Art machte mich beim Lesen irre. Insgesamt ist das Buch, nüchtern betrachtet, sehr unaufgeregt. Esther mimt fortlaufend die deeskalierende große Schwester, die aus bloßer Harmoniesucht möchte, dass es allen gut geht. Was dahintersteckt ist perfide und dabei absolut nicht unrealistisch. Der wahre Thrill des Buchs liegt nicht in der eigentlichen Handlung (die tatsächlich durch die Wiederholungen durch die verschiedenen Perspektiven ein paar Längen hat), sondern in dem, was zwischen den Zeilen steht. Martin, Esthers Mann, wünscht seiner Frau den Tod. Sue wünscht sich, von ihrer Schwester befreit zu sein. Egal wie. In diesem Dreieckskonstrukt flippert die Handlung hin und her, giftige Pfeile werden als Nettigkeiten getarnt verschossen und die Tatsache, dass es am Schluss tatsächlich eine Leiche gibt, war für mich bei so viel psychologischer Finesse eigentlich nebensächlich. Für mich war das Buch daher eine riesige Überraschung und eine packende Lektüre, die ich, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen konnte. Von mir daher fünf Sterne.

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