Produktbild: Die seltsamsten Sprachen der Welt
Band 6424

Die seltsamsten Sprachen der Welt Von Klicklauten und hundert Arten, 'ich' zu sagen

Aus der Reihe Beck Paperback
4

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

4697 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406767272

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

4697 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406767272

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Sehr gut

Besserwisser0815 aus Wien am 21.06.2021

Bewertungsnummer: 1509256

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zeigt schön, wie Sprachen beliebig sozial konstruierte Gebilde sind und suggeriert, dass die Sprechenden nicht nur die Musik, sondern auch Sprache machen, sozusagen.

Sehr gut

Besserwisser0815 aus Wien am 21.06.2021
Bewertungsnummer: 1509256
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zeigt schön, wie Sprachen beliebig sozial konstruierte Gebilde sind und suggeriert, dass die Sprechenden nicht nur die Musik, sondern auch Sprache machen, sozusagen.

Geschichte - lesbar und hörbar

S.A.W am 02.03.2021

Bewertungsnummer: 1460643

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die meisten Menschen kennen nur ein paar Weltsprachen, nur wenige sprechen mehr als eine Fremdsprache. Es gibt aber tausende Sprachen auf der Welt, die meisten sind am Rand des Aussterbens oder bereits tot. Dies hängt damit zusammen, dass sich jede Sprache innerhalb von 1500 Jahren so verändert, dass sie zu einer neuen Sprache oder zu mehreren Tochtersprachen wird. Aus dieser Mutationsrate können Linguisten geschichtliche Prozesse herauslesen, die bis in die Urzeit zurückggehen. Die Khoisan sprechen die ältesten Sprachen der Welt, denn aus Ost- und Südafrika kamen alle heutigen Menschen. Deren Klick- und Schnalzlaute sprechen aber nur mehr die Khoisan und ein Stamm in Australien, der von der ersten Auswandererwelle abstammt. Im Französischen lassen sich die Veränderungen nach der Völkerwanderung ableiten. Es ist eine romanische Sprache, das aber Worte und Strukturen von den herrschenden Franken und von den Gallokelten übernommen hat. So stammt das stumme H aus dem fränkischen, es wurde an lateinische Worte angefügt (altus (hoch) wird zu haut (couture)) Das Ägyptische hat im Koptischen überlebt, das heute nur mehr in der Liturgie verwendet wird, bis ins Mittelalter aber von den ägyptischen Christen gesprochen wurde, dessen Wörter aber hauptsächlich Lehnwörter aus dem Arabischen sind. Das Finnische hat viele Vokale und Deklinationsfälle. Als sich die Russen nach Nordrussland ausbreiteten, übernahmen sie viele Fallendungen von den Finnen und haben daher viele Fälle, die es in keiner anderen Slawischen Sprache gibt Die Hopis haben keine Bezeichnung für die Vergangenheit, wohl aber für die Zukunft. Die Gegenwartsform wird nur durch Bezeichnungen wie damals, dann, zu der Zeit zur Vergangenheit Die Eskimos haben viele Bezeichnungen für die Orientierung in der Landschaft, die in der weißen Schneehölle äußerst schwierig ist. Auch für Schnee haben sie Dutzende Bezeichnungen. Die Ainu in Hokkaido haben eine seltene Satzstellung OSV: ein Haus wir machen = wir bauen ein Haus. Diese Satzstellung findet man nur bei wenigen Randsprachen im Amazonas und anderswo, wo eine alte Sprache langsam verdrängt wird. Das Japanische hat aber seine animistischen Worte von den Ainu übernommen, vor allem in der Shinto-Religion. Für Historisch Interessierte ist dieses Buch und seine Denkweise ein Schatz und ein Hilfsmittel zur Ergründung der Geschichte. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „10.000 BC: Die Menschheitsgeschichte – älter, länger, anders“

Geschichte - lesbar und hörbar

S.A.W am 02.03.2021
Bewertungsnummer: 1460643
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die meisten Menschen kennen nur ein paar Weltsprachen, nur wenige sprechen mehr als eine Fremdsprache. Es gibt aber tausende Sprachen auf der Welt, die meisten sind am Rand des Aussterbens oder bereits tot. Dies hängt damit zusammen, dass sich jede Sprache innerhalb von 1500 Jahren so verändert, dass sie zu einer neuen Sprache oder zu mehreren Tochtersprachen wird. Aus dieser Mutationsrate können Linguisten geschichtliche Prozesse herauslesen, die bis in die Urzeit zurückggehen. Die Khoisan sprechen die ältesten Sprachen der Welt, denn aus Ost- und Südafrika kamen alle heutigen Menschen. Deren Klick- und Schnalzlaute sprechen aber nur mehr die Khoisan und ein Stamm in Australien, der von der ersten Auswandererwelle abstammt. Im Französischen lassen sich die Veränderungen nach der Völkerwanderung ableiten. Es ist eine romanische Sprache, das aber Worte und Strukturen von den herrschenden Franken und von den Gallokelten übernommen hat. So stammt das stumme H aus dem fränkischen, es wurde an lateinische Worte angefügt (altus (hoch) wird zu haut (couture)) Das Ägyptische hat im Koptischen überlebt, das heute nur mehr in der Liturgie verwendet wird, bis ins Mittelalter aber von den ägyptischen Christen gesprochen wurde, dessen Wörter aber hauptsächlich Lehnwörter aus dem Arabischen sind. Das Finnische hat viele Vokale und Deklinationsfälle. Als sich die Russen nach Nordrussland ausbreiteten, übernahmen sie viele Fallendungen von den Finnen und haben daher viele Fälle, die es in keiner anderen Slawischen Sprache gibt Die Hopis haben keine Bezeichnung für die Vergangenheit, wohl aber für die Zukunft. Die Gegenwartsform wird nur durch Bezeichnungen wie damals, dann, zu der Zeit zur Vergangenheit Die Eskimos haben viele Bezeichnungen für die Orientierung in der Landschaft, die in der weißen Schneehölle äußerst schwierig ist. Auch für Schnee haben sie Dutzende Bezeichnungen. Die Ainu in Hokkaido haben eine seltene Satzstellung OSV: ein Haus wir machen = wir bauen ein Haus. Diese Satzstellung findet man nur bei wenigen Randsprachen im Amazonas und anderswo, wo eine alte Sprache langsam verdrängt wird. Das Japanische hat aber seine animistischen Worte von den Ainu übernommen, vor allem in der Shinto-Religion. Für Historisch Interessierte ist dieses Buch und seine Denkweise ein Schatz und ein Hilfsmittel zur Ergründung der Geschichte. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „10.000 BC: Die Menschheitsgeschichte – älter, länger, anders“

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Die seltsamsten Sprachen der Welt

von Harald Haarmann

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