Zwei Fremde im Zug New York–Texas entdecken und planen das perfekte Alibi … für zwei Morde. Aus einem Moment der Unachtsamkeit heraus wird Guy zum Komplizen Brunos, der ihn auf eine schiefe Bahn mitnimmt, auf der es kein Festhalten und keine Moral mehr gibt und auch kein Entrinnen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
pearl-on-the-rox
Book Circle Community
5/5
14.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Debüt wie kein anderes
Dieses Erstlingswerk von Patricia Highsmith, “Zwei Fremde im Zug”, verdient zweifellos Anerkennung für sein reifes Schreiben, besonders wenn man bedenkt, dass die Autorin erst 29 Jahre alt war, als sie es veröffentlichte. Paul Ingendaay würdigt dies in seinem Nachwort zur Diogenes-Neuausgabe, übersetzt von Melanie Walz und ergänzt in seiner Analyse die Doppeldeutigkeit des Romans, welche in der bekannten Hitchcock-Verfilmung verloren ging.
Die Story ist zutiefst ambivalent, indem sie die Fantasien des jungen Charles Bruno, eines verwöhnten Millionärssohns, der unter der subtilen Tyrannei seines Vaters leidet, um den perfekten Mord kreist. Als er den Architekten Guy Haines im Zug von New York nach Texas trifft und ihm von seinem Plan erzählt, ist Haines zutiefst verstört von Brunos psychotischem Vorhaben. Doch trotz Haines’ Versuchen, sich von Bruno fernzuhalten, wird er unaufhaltsam in einen Strudel menschlicher Abgründe gezogen, der sein Leben für immer verändern wird.
Beim Lesen fühlte ich mich oft fassungslos und wollte die Protagonisten schütteln, besonders den devoten Guy Haines, der in eine schier unvorstellbare Misere gerät. Trotz gelegentlicher Längen fesselt der Roman und entfaltet einen subtilen Sog, der unter die Haut geht und mich bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat.
Bewertung
Book Circle Community
5/5
25.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spiel mit offenen Karten
Zwei Fremde begegnen sich im Zug - ein alkoholabhängiger, unberechenbarer Psychopath, ein aufstrebender, jedoch ich-schwacher Architekt. Aus dieser Zufälligkeit spinnt Highsmith ihren Erstling - ein Spiel mit offenen Karten:
von Anfang ist klar, wer Täter und wer Opfer sein wird - die Frage ist nur wann, wie und ob doch noch… - ‘Ob’ der erste vor lauter Suff doch noch zuviel redet oder der zweite es doch noch schafft, sich der Suggestion des Psychopathen zu entziehen.
Erlebt der eine im Morden ein irres, distanziertes Hochgefühl, so der andere einen völligen Absturz in die Gewissensfolter - beides meisterlich geschildert von Highsmith. Keiner kann vor dem Andern noch vor sich selbst davonlaufen - und letztendlich nicht vor dem Tod oder der Justiz…
Ein spannungsgeladener Krimi!
MaWiOr
aus Halle
5/5
01.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Mit ihrem 1950 erschienenen…
Mit ihrem 1950 erschienenen Erstlings-Roman „Strangers on a Train“ (dt. „Zwei Fremde im Zug“) hatte die US-amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith zunächst wenig Glück, denn er war zuvor von sechs Verlagen abgelehnt worden. Die Hitchcock-Verfilmung nach einer Drehbuchbearbeitung von Raymond Chandler ein Jahr später machte Highsmith jedoch über Nacht weltberühmt. Der Architekt Guy Haines ist mit dem Zug auf dem Weg zu seiner von ihm getrennt lebenden Frau Miriam, von der er sich scheiden lassen will, denn er hat sich in eine andere Frau verliebt. Während der Bahnfahrt kommt er mit dem bereits leicht betrunkene Charles Bruno, einem reichen Lebemann, ins Gespräch. Dabei entdecken sie, dass es für beide vorteilhaft wäre, wenn es eine bestimmte Person in ihrem Leben nicht geben würde. Bruno möchte an das Erbe seines verhassten Vaters kommen. Es wäre doch das perfekte Verbrechen, wenn Bruno Miriam und im Gegenzug Haines Brunos Vater. Danach würden sie ihren Kontakt abbrechen, sodass die Morde niemals aufgeklärt werden könnten. Haines weist den mörderischen Deal Brunos zurück und verlässt unbemerkt den Zug, doch ein paar Tage später ist seine Frau tot – erwürgt. Für Haines beginnt jetzt ein Alptraum, denn Charles taucht auf und fordert ihn auf, seinen Teil der „Abmachung“ zu erledigen. Schließlich schaltet sich der Privatdetektiv Arthur Gerard ein. Die Diogenes-Neuausgabe ist eine Übersetzung von Melanie Walz, ergänzt durch ein Nachwort des Herausgebers Paul Ingendaay, der die systematische Doppeldeutigkeit des Romans, die leider in der Hitchcock-Verfilmung verloren ging.
Bewertung
aus Thun im Kanton Bern
4/5
25.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannend
Sie treffen sich im Zug und planen den „perfekten Mord“. Wenn kein Motiv vorhanden ist (weil man eine Person ermordet, die man überhaupt nicht kennt), dann wird es für die Polizei schwierig, den Täter zu finden. Neben diesem Krimiverlauf gibt es eine ganze Menge von Akteuren, Nebenfiguren, Charaktere und Nebenstränge, die der Geschichte Farbe und Duft verleihen. Ein spannender Krimi!
Bewertung
4/5
23.07.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf einer Zugreise planen zwei...
Auf einer Zugreise planen zwei Männer den perfekten Mord.
Spannend bis zur letzten Seite.
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