Texas, 1896:
Abigail Kemp, eine pragmatische, entschlossene junge Frau, will nach dem Tod ihres Vaters die kleine Bäckerei in Honey Grove weiterführen. Als der Stadtrat ihr mitteilt, dass nur Männer als Geschäftseigentümer zugelassen sind, sucht Abigail fieberhaft nach einem Ausweg. Schnell hat sie eine kreative Lösung gefunden: Ein »Schein-Ehemann« muss her! Also macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Junggesellen. Ihre Wahl fällt auf den wortkargen Handwerker Zach Hamilton, der sich jedoch als längst nicht so formbar erweist wie Abigails Brotteig ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Bewertung
aus Hamburg
5/5
03.06.2021
eBook (ePUB)
Nettes Buch
Wie immer ein schöner Schreibstil der Autorin. Aber irgendwie konnte ich mich dieses Mal nicht wirklich in die Hauptperson reindenkenken. Daher auch nicht so fesselnd. Aber nett für zwischendurch :)
claudi-1963
aus Schwaben
5/5
15.08.2020
eBook (ePUB)
Ein Mann für alle Lebenslagen
"Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen; aber Gott gedachte es gut zu machen." (1.Mo. 50,20)
Texas 1896:
In dem bescheidenen Ort Honey Grove möchte Abigail Kemp (Abby) und ihre Schwester Rosalind nach dem Tod des Vaters die Bäckerei übernehmen. Doch leider gibt es in Honey Grove eine Bestimmung, das keine Frau Eigentümerin eines Geschäfts sein darf. Nun muss Abby bis Monatsende einen Eigentümer für die Bäckerei finden, sonst wird ihr Betrieb geschlossen. Abbys einzig sinnvolle Überlegung ist einen Schein-Ehemann zu finden. Von den drei Auserkorenen wäre Zacharias Hamilton (Zach), der jeden Tag bei ihr in der Bäckerei frühstückt, der für sie am besten geeignetste. Doch wird sich Zach auf Abbys Ehevertrag einlassen und um ihre Liebe werben? ---
Meine Meinung:
Das wundervolle Cover mit der Frau, die teig knetet, passt sehr gut zum Inhalt dieser Geschichte. Der Schreibstil ist locker, harmonisch und überaus unterhaltsam. In diesem Buch geht es um Zach, den ich schon aus dem Buch "Ganz aus Versehen verliebt" kenne. Nun kann sich Zach, nachdem die Geschwister beide ihre eigene Familie haben, endlich sein Leben selbst gestalten. Deshalb fällt es ihm sichtlich schwer, dass er seine Freiheit schon wieder für jemanden opfern soll, der ihm fremd ist. Doch da er insgeheim ein Auge auf Abby geworfen hat, möchte er sie natürlich ungern an einen anderen Mann verlieren. Schließlich wird er sicher noch an dem Vertrag von Abby noch etwas zu seinen Gunsten ändern können. Wer hätte gedacht, dass es damals solche Gesetze in Texas gab, die einer Frau verbieten, ein Geschäft zu betreiben? Sicher man wollte damit vermeiden, dass irgendwelche Bordelle in der Stadt eröffnen. Doch warum sollte man dann nicht bei einer Bäckerei eine Ausnahme machen, wenn nun mal die Erben nur Frauen sind? Diese sehr eigenwillige Geschichte hat mich wieder einmal in den Bann gezogen. Den man kann das Buch kaum mehr weglegen, wenn man es mal angefangen hat. Genau wie bei "Ganz aus Versehen verliebt" hat mich auch dieses Buch wieder total begeistert. Zach noch immer belastet durch seine Vergangenheit, möchte am liebsten für sich alleine bleiben. Schließlich musste er sich lang genug um seine Adoptivgeschwister sorgen und kümmern. So kann ich es gut verstehen, dass es ihm schwerfällt, sich auf diese Scheinehe mit Abby einzulassen, selbst wenn er sie doch insgeheim liebt. Doch auch Abby und ihre Schwester Rosalind haben beide ihre Geheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kommen. Dazu kommt noch diese kleine Stadt, bei dem jeder Tratsch sofort die Runde macht und man vor den Blicken anderer nicht sicher ist. Außerdem hat Abby mit Sophie der Frau des Bürgermeisters eine Feindin, die ihr am liebsten ständig was Böses anhängen möchte. Die Charaktere waren diesmal wieder sehr gut durchdacht. Die kecke, eifrige und geschäftstüchtige Abby gefiel mir dabei sehr gut, besonders weil sie sich nicht so einfach von ihrem Vorhaben abbringen lässt. Der etwas eigenbrötlerische, ruhige Zach hat wie immer das Herz am rechten Fleck. Selbst wenn er ein anderes Leben für sich geplant hatte, weiß er doch das er helfen muss, wenn Menschen seine Hilfe brauchen. Die schöne, junge, naive Rosalind versucht, ihre Schwester zu unterstützen, wo es geht. Man spürt sofort, wie die zwei Schwestern zusammenhalten, selbst wenn eine irgendwann mal etwas Dummes getan hat. Natürlich kommt der christliche Glaube in diesem Band ebenfalls nicht zu kurz. Abby, Rosalind und Zach vertrauen darauf, dass Gott ihr Leben in seinen Händen hält, auch wenn sie es mitunter lieber selbst tun würden. Für mich jedenfalls war es wieder eine wundervolle, historische Liebesgeschichte, bei der ich mich gefreut habe, erneut etwas von Zach zu erfahren. Und so bin ich gespannt ob es noch weitere Bücher von den Geschwistern Evie und Seth geben wird? Deshalb von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
TochterAlice
aus Köln
5/5
04.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Abby hat ein wirklich…
Abby hat ein wirklich ärgerliches Problem. Sie darf die vom Vater geerbte Bäckerei nicht weiterführen, weil das Gesetz in ihrer Stadt Frauen das Führen eines eigenen Geschäfts untersagt. Nun, wir schreiben das Jahr 1896 und auch in den Staaten ist man vielerorts bereits weiter - ausgerechnet in Abbys Heimat Honeygrove jedoch nicht! Und es scheint niemand gewillt, Abby zu unterstützen, zumindest niemand mit Einfluss. Nun, es gibt mehrere Möglichkeiten, um aus der Nummer rauszukommen, aber die sind für Abby allesamt völlig reizlos, mehr noch: sie sind undenkbar! Und die dritte? Nun, sie besteht darin, dass Abby sich einen Mann sucht, auf dessen Namen die Bäckerei überschrieben werden kann und erst beim Umsetzen dieses Gedankens wird ihr klar, wie unangenehm dieses Unterfangen werden könnte! Wie Abby die Lösung ihrer Probleme - und weiterer, denn diese werden nicht weniger - beschreibt die amerikanische Autorin Karen Witmeyer ganz wunderbar packend, ergreifend und unterhaltsam in vorliegendem Roman. Ich konnte ihn gar nicht aus der Hand legen, entpuppte er sich doch als spannende und authentische Dokumentation zum Leben von Frauen im USA des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eingebettet in eine spannende fiktive Handlung, ist der Autorin nicht nur ein hervorragender christlicher, sondern auch sozialkritischer Roman gelungen. Frauenpower - das hat nicht immer was mit empanzipatorischen Bestrebungen zu tun. Hier zeigt sich, dass Frauen auch "powern" können, um sich gegen ihre Umgebung zu behaupten, um nicht einfach sang- und klanglos unterzugehen. Hier zeigt sich, was mit Gottvertrauen und gegenseitiger weltlicher Unterstützung alles bewerkstelligt werden kann. Ein überaus warmherziger und lesenswerter Roman!
Bewertung
aus Schwarzenberg LU
5/5
17.03.2021
Buch (Taschenbuch)
wunderbar...
...zum Abtauchen und vergessen.. :)
Das Buch eignet sich hervorragend zum lesen am Stück an einem verregneten Tag.
Bewertung
aus Hückelhoven
5/5
15.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Abby braucht schnellstens einen Mann!!!
Klappentext:
Texas, 1896:
Abigail Kemp, eine pragmatische, entschlossene junge Frau, will nach dem Tod ihres Vaters die kleine Bäckerei in Honey Grove weiterführen. Als der Stadtrat ihr mitteilt, dass nur Männer als Geschäftseigentümer zugelassen sind, sucht Abigail fieberhaft nach einem Ausweg. Schnell hat sie eine kreative Lösung gefunden: Ein »Schein-Ehemann« muss her! Also macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Junggesellen. Ihre Wahl fällt auf den wortkargen Handwerker Zach Hamilton, der sich jedoch als längst nicht so formbar erweist wie Abigails Brotteig ...
Meine Meinung:
Das Buchcover ist so schön! Es hat sofort meinen Blick auf sich gezogen. Abby bäckt mit viel Liebe und Hingabe, das kann man auch deutlich auf der Titelseite erkennen. Abbys und Zachs verliebten, neugierigen Blicke finde ich so süß!
Über das Buch: Der Schreibstil ist so einfach, die Geschichte so interessant, spannend und romantisch geschrieben, dass ich das Lesen genießen konnte. Es ist eine schöne Unterhaltung.
Abby, Zach und Rosalind fand ich sehr sympathisch.
Abby erbt die Bäckerei ihres Vaters. Leider darf sie sie nicht behalten, weil sie eine Frau ist, ein altes Gesetz verbietet es, sehr zum Wohl der Ältesten in dieser Stadt. Doch es gibt einen Weg, den einzigen, sie muss einen Mann heiraten und darf die Bäckerei in seinem Namen führen. Abby fällt die Entscheidung nicht leicht, weil sie damit ihre Freiheit verlieren würde und wegen Kinderkriegen wohl mit dem Backen aufhören müsste. Doch sie liebt diese Bäckerei über alles, und besonders das Backen. Die Bäckerei ist ihr Lebensunterhalt. Abby hat auch noch eine jüngere Schwester, die sie zu versorgen hat. Schließlich fasst Abby mit schwerem, ängstlichem Herzen den Entschluss einen Mann zu heiraten. Zach Hamilton. Abby verlässt sich auf Gott und den Mann ihrer Wahl. Die Frau ist wirklich mutig!
Zach Hamilton wohnt noch nicht lange in dieser Stadt. Er genießt seine erst kürzlich erlangte Freiheit, doch schon bald bekommt er ein unerwartetes Angebot. Einen Heiratsantrag von einer Frau ... Zwar findet er Abby attraktiv, interessant und ihr Angebot ganz reizvoll, aber heiraten ...? Nee! Wäre da nicht sein Beschützer- und Helferinstinkt, dann hätte er sie womöglich niemals geheiratet. Ab da wird die Geschichte so richtig spannend! Das jungvermählte Paar versucht sich zu nähern, dabei lernen sie sich langsam kennen. Zach hat Geheimnisse, von denen keiner etwas weiß ...
Und Rosalind, Abbys jüngere Schwester, hat etwas getan, wovon niemand in der Stadt und auch nicht ihre Schwester erfahren darf, sonst würde die Bäckerei darunter schwer leiden.
Das Lesen dieses Buches hat mir so viel Spaß gemacht! Ich konnte mich dabei so richtig entspannen und das Lesen genießen.
Die Themen in dieser Geschichte ist Schuld und Vergebung, auch sich selbst vergeben können, wird hier sehr wichtig. Und Gott steht im Mittelpunkt, er gibt jedem die Kraft vergeben zu können.
Ich kann das Buch vom Herzen empfehlen!
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