Texas, 1896: Abigail Kemp, eine pragmatische, entschlossene junge Frau, will nach dem Tod ihres Vaters die kleine Bäckerei in Honey Grove weiterführen. Als der Stadtrat ihr mitteilt, dass nur Männer als Geschäftseigentümer zugelassen sind, sucht Abigail fieberhaft nach einem Ausweg. Schnell hat sie eine kreative Lösung gefunden: Ein »Schein-Ehemann« muss her! Also macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Junggesellen. Ihre Wahl fällt auf den wortkargen Handwerker Zach Hamilton, der sich jedoch als längst nicht so formbar erweist wie Abigails Brotteig ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
TochterAlice
aus Köln
5/5
04.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Abby hat ein wirklich…
Abby hat ein wirklich ärgerliches Problem. Sie darf die vom Vater geerbte Bäckerei nicht weiterführen, weil das Gesetz in ihrer Stadt Frauen das Führen eines eigenen Geschäfts untersagt. Nun, wir schreiben das Jahr 1896 und auch in den Staaten ist man vielerorts bereits weiter - ausgerechnet in Abbys Heimat Honeygrove jedoch nicht! Und es scheint niemand gewillt, Abby zu unterstützen, zumindest niemand mit Einfluss. Nun, es gibt mehrere Möglichkeiten, um aus der Nummer rauszukommen, aber die sind für Abby allesamt völlig reizlos, mehr noch: sie sind undenkbar! Und die dritte? Nun, sie besteht darin, dass Abby sich einen Mann sucht, auf dessen Namen die Bäckerei überschrieben werden kann und erst beim Umsetzen dieses Gedankens wird ihr klar, wie unangenehm dieses Unterfangen werden könnte! Wie Abby die Lösung ihrer Probleme - und weiterer, denn diese werden nicht weniger - beschreibt die amerikanische Autorin Karen Witmeyer ganz wunderbar packend, ergreifend und unterhaltsam in vorliegendem Roman. Ich konnte ihn gar nicht aus der Hand legen, entpuppte er sich doch als spannende und authentische Dokumentation zum Leben von Frauen im USA des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eingebettet in eine spannende fiktive Handlung, ist der Autorin nicht nur ein hervorragender christlicher, sondern auch sozialkritischer Roman gelungen. Frauenpower - das hat nicht immer was mit empanzipatorischen Bestrebungen zu tun. Hier zeigt sich, dass Frauen auch "powern" können, um sich gegen ihre Umgebung zu behaupten, um nicht einfach sang- und klanglos unterzugehen. Hier zeigt sich, was mit Gottvertrauen und gegenseitiger weltlicher Unterstützung alles bewerkstelligt werden kann. Ein überaus warmherziger und lesenswerter Roman!
Bewertung
aus Schwarzenberg LU
5/5
17.03.2021
Buch (Taschenbuch)
wunderbar...
...zum Abtauchen und vergessen.. :)
Das Buch eignet sich hervorragend zum lesen am Stück an einem verregneten Tag.
Bewertung
aus Hückelhoven
5/5
15.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Abby braucht schnellstens einen Mann!!!
Klappentext:
Texas, 1896:
Abigail Kemp, eine pragmatische, entschlossene junge Frau, will nach dem Tod ihres Vaters die kleine Bäckerei in Honey Grove weiterführen. Als der Stadtrat ihr mitteilt, dass nur Männer als Geschäftseigentümer zugelassen sind, sucht Abigail fieberhaft nach einem Ausweg. Schnell hat sie eine kreative Lösung gefunden: Ein »Schein-Ehemann« muss her! Also macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Junggesellen. Ihre Wahl fällt auf den wortkargen Handwerker Zach Hamilton, der sich jedoch als längst nicht so formbar erweist wie Abigails Brotteig ...
Meine Meinung:
Das Buchcover ist so schön! Es hat sofort meinen Blick auf sich gezogen. Abby bäckt mit viel Liebe und Hingabe, das kann man auch deutlich auf der Titelseite erkennen. Abbys und Zachs verliebten, neugierigen Blicke finde ich so süß!
Über das Buch: Der Schreibstil ist so einfach, die Geschichte so interessant, spannend und romantisch geschrieben, dass ich das Lesen genießen konnte. Es ist eine schöne Unterhaltung.
Abby, Zach und Rosalind fand ich sehr sympathisch.
Abby erbt die Bäckerei ihres Vaters. Leider darf sie sie nicht behalten, weil sie eine Frau ist, ein altes Gesetz verbietet es, sehr zum Wohl der Ältesten in dieser Stadt. Doch es gibt einen Weg, den einzigen, sie muss einen Mann heiraten und darf die Bäckerei in seinem Namen führen. Abby fällt die Entscheidung nicht leicht, weil sie damit ihre Freiheit verlieren würde und wegen Kinderkriegen wohl mit dem Backen aufhören müsste. Doch sie liebt diese Bäckerei über alles, und besonders das Backen. Die Bäckerei ist ihr Lebensunterhalt. Abby hat auch noch eine jüngere Schwester, die sie zu versorgen hat. Schließlich fasst Abby mit schwerem, ängstlichem Herzen den Entschluss einen Mann zu heiraten. Zach Hamilton. Abby verlässt sich auf Gott und den Mann ihrer Wahl. Die Frau ist wirklich mutig!
Zach Hamilton wohnt noch nicht lange in dieser Stadt. Er genießt seine erst kürzlich erlangte Freiheit, doch schon bald bekommt er ein unerwartetes Angebot. Einen Heiratsantrag von einer Frau ... Zwar findet er Abby attraktiv, interessant und ihr Angebot ganz reizvoll, aber heiraten ...? Nee! Wäre da nicht sein Beschützer- und Helferinstinkt, dann hätte er sie womöglich niemals geheiratet. Ab da wird die Geschichte so richtig spannend! Das jungvermählte Paar versucht sich zu nähern, dabei lernen sie sich langsam kennen. Zach hat Geheimnisse, von denen keiner etwas weiß ...
Und Rosalind, Abbys jüngere Schwester, hat etwas getan, wovon niemand in der Stadt und auch nicht ihre Schwester erfahren darf, sonst würde die Bäckerei darunter schwer leiden.
Das Lesen dieses Buches hat mir so viel Spaß gemacht! Ich konnte mich dabei so richtig entspannen und das Lesen genießen.
Die Themen in dieser Geschichte ist Schuld und Vergebung, auch sich selbst vergeben können, wird hier sehr wichtig. Und Gott steht im Mittelpunkt, er gibt jedem die Kraft vergeben zu können.
Ich kann das Buch vom Herzen empfehlen!
dreamlady66
5/5
22.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Frauenpower gegen veraltete Gesetze
(Inhalt, übernommen)
Texas, 1896:
Abigail Kemp, eine pragmatische, entschlossene junge Frau, will nach dem Tod ihres Vaters die kleine Bäckerei in Honey Grove weiterführen.
Als der Stadtrat ihr mitteilt, dass nur Männer als Geschäftseigentümer zugelassen sind, sucht Abigail fieberhaft nach einem Ausweg.
Schnell hat sie eine kreative Lösung gefunden: Ein »Schein-Ehemann« muss her! Also macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Junggesellen. Ihre Wahl fällt auf den wortkargen Handwerker Zach Hamilton, der sich jedoch als längst nicht so formbar erweist wie Abigails Brotteig ...
Zur Autorin:
Karen Witemeyer liebt historische Romane mit Happy-End-Garantie und einer überzeugenden christlichen Botschaft.
Nach dem Studium der Psychologie begann sie selbst mit dem Schreiben. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Texas.
Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Danke an den francke-Verlag für dieses Rezensionsexemplar, ich freute mich!
Die Autorin Karen Witemeyer hat einen flüssigen und amüsanten Schreibstil. Ihre Geschichte hat mich sehr beeindruckt.
Sie wird im Wechsel zwischen den beiden Protagonisten Abby (Abigail) und Zach erzählt.
Der Roman hat Tiefe und Abby hat Gottvertrauen, dass Alles zum Guten ausgehen wird...
Das Buch hat mir gut gefallen. Es zeigt die Probleme auf, wie Zuneigung zur Liebe wächst und ein Familienbetrieb gerettet werden kann.
Daher kann ich hierfür eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe gerne für das Gesamtpaket 5*!
Dreamworx
aus Berlin
5/5
18.07.2020
Buch (Taschenbuch)
"Ehe ist gegenseitige Freiheitsberaubung in beiderseitigem Einvernehmen." (Oscar Wilde)
1896 Texas. Durch ein dummes Gesetz droht Abigail Kemp in Honey Grove die familieneigene Bäckerei zu verlieren, weil es Frauen verboten ist, ein Geschäft zu führen. Um die Aufgabe der Bäckerei zu vermeiden und das Verbot der Stadtväter zu umgehen, hat sich Abigail dazu entschlossen, sich einen Ehemann zuzulegen und auch schon drei männliche Kandidaten ins Auge gefasst. Einer davon, der Schreiner Zach Hamilton, ist ihre erste Wahl, denn er verursacht in ihr ein leichtes Magenflattern. Deshalb macht sie ihm per Vertrag ein Angebot, mit ihr eine Scheinehe einzugehen. Doch sie hat nicht mit Zachs Zusatzregeln gerechnet, die natürlich auch mit aufgenommen werden sollen…
Karen Witemeyer hat mit „Wie backe ich mir einen Mann“ den zweiten Teil ihrer historischen „Patchwork-Family-Reihe vorgelegt, der dem ersten Band in nichts nachsteht, was Romantik und Unterhaltungswert angeht. Der flüssige, gefühlvolle Erzählstil ist mit einer guten Prise Humor gewürzt und nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise ins Amerika des 19. Jahrhunderts, um sich in Abigails Bäckerei ein Plätzchen zu suchen und das Geschehen zu beobachten. Die Autorin hat ein besonderes Geschick, Geschichten mit Botschaften zu erzählen. Hier lässt sie zwei Protagonisten mit einigem Seelengepäck aufeinander treffen, die sich nicht nur gegenseitig unterstützen, sondern auch aneinander wachsen. Auch bei den zwischenmenschlichen Beziehungen beweist Witemeyer ein gutes Auge, denn sie lässt nicht nur die arrogante Widersacherin auftreten und allerlei Gerüchte streuen, sondern hat auch die familiären Bande ihrer beiden Hauptcharaktere wunderbar herausgearbeitet sowie deren Hilfsbereitschaft für ihre Mitmenschen. Der christliche Aspekt ist sehr eingängig in die Handlung eingearbeitet und wirkt glaubhaft und nachvollziehbar, denn alle haben einige Schicksalsschläge zu schultern. Themen wie Vergebung und Nächstenliebe sind ebenso vertreten wie Schuldgefühle und verborgene Geheimnisse, die an die Oberfläche drängen. Besonders schön zu beobachten ist die Entwicklung dieser nur zum Schein geschlossenen Ehe, in der beide lernen müssen, auf den anderen einzugehen und sich gegenseitig Vertrauen entgegen zu bringen. Der Spannungsbogen ist im mittleren Feld angelegt, steigert sich aber im Verlauf der Geschichte durch interessante Wendungen immer weiter.
Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet, sie sprühen vor Lebendigkeit und nehmen den Leser mit ihren menschlichen Ecken und Kanten schnell für sich ein. Abigail ist eine fleißige junge Frau, die all ihre Liebe in die Familienbäckerei steckt und sich warmherzig nicht nur um ihre Schwester Rosie, sondern auch um Bedürftige kümmert. Ihre Unsicherheit verbirgt sie durch ein forsches Auftreten. Rosie trägt ein Geheimnis mit sich herum, dass sie nicht einmal mit ihrer Schwester teilen will. Zach ist ein zurückhaltender, schweigsamer Mann, der sich seine Freiheit hart erarbeitet hat. Seine Vergangenheit belastet ihn noch immer, weshalb er sie unter Verschluss halten möchte. Sophia war mal Abigails beste Freundin, doch als Frau des Bürgermeisters lässt sie über diese nun arrogant eine Menge übler Nachrede regnen, um sie für eine vermeintliche Schuld büßen zu lassen. Aber auch Seth und Evie tauchen wieder auf der Bildfläche auf und tragen zu der abwechslungsreichen und tiefgründigen Handlung bei.
„Wie backe ich mir einen Mann“ ist eine sehr gelungene Mischung aus Romantik gepaart mit eingebetteten christlichen Botschaften und gut angelegter Spannung. Humorvoll und tiefgründig erzählt verursacht diese warmherzige Lektüre ein tolles Kopfkino. Sehr zu empfehlen!
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