Produktbild: Triceratops

Triceratops

15

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

888 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218012454

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

888 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218012454

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    26.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eine schonungslose Ohrfeige, bitter, ernst und nur versüßt durch die lyrische Meisterleistung

    Das Werk "Triceratops" von Stephen Roiss ist unglaublich nachhallend, emotional und so tiefgründig geschrieben, dass die Kürze der Kapitel ohne viele Worte, ohne Verschachtelungen und Ausflüchte mehr beschreiben, als das geschriebene Wort einfangen könnte. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass sich so brutal, ehrlich, ungeschönt und ungekünstelt mit einer familiären Tragödie beschäftigt, die sich über Generationen erstreckt. "Wir" sind der Hauptprotagonist, ein kleiner Junge, der Drachen liebt und Monster, die ihn für einen Augenblick sein zerrüttetes Umfeld vergessen lassen. Seine Mutter schluckt lieber Pillen, als den Problemen auf den Grund zu gehen und sein Vater findet Antworten zumeist in der Bibel, oder im Fernsehprogramm, je nachdem. Seine Schwester ist mehr Schein als Sein und so verbringen "Wir" ein recht isoliertes Leben, bis "Wir" auf weitere Ausgestoßene treffen. „Wir“ beginnen das Leben nach unseren Regeln zu leben, ohne abschätzen zu können, welche Tragödien das Leben noch für uns bereithält. Der Roman überzeugt vor allem durch teilweise verstörende, aber zutiefst wahre, visuell gut vorstellbare Situationsbeschreibungen, skurrile Dialoge und dem bedrückenden Gefühl, dass in dieser Welt jeder für sich alleinsteht. Ich war zutiefst berührt, angewidert und teilweise sprachlos ob hin der lyrischen Kraft gepaart mit der brutal geschilderten Zerrüttung dieser Familienverhältnisse, die das alles relativiert, so fern erscheinen lässt als würde es niemanden tangieren. Worte sind nicht kongruent mit Taten. Fragezeichen, die sich im Leser auftürmen werden zum Schluss wunderbar resümiert, gar reflektiert und die Frage, die zum Ende hin bleibt, ist die, wo alle waren, als es geschehen ist und das im Grunde genommen wir alle in der Masse, die wir darstellen doch komplett vereinsamte, unverstandene und alleingelassene Wesen sind. Stephan Roiss hat sich diesem Thema so wunderbar angenähert, so respektvoll und zugleich ehrlich, dass mir teilweise die Sprache fehlte, die Worte, um zu beschreiben, was das Buch eigentlich ausdrücken kann. Die Geschichte ist so echt wie ein Spiegelbild, jedoch zu Boden geworfen, in einzelne Scherben zersprungen, die krampfhaft zusammengefügt werden sollen, es jedoch nicht ohne Blut, Kratzer und Tränen funktioniert. Und selbst wenn die Teile sich fügen bleibt es immer der gesprungene Spiegel, egal wie es betrachtet wird. Es ist so viel mehr, als Sprache je beschreiben könnte. Eine nachdrückliche Empfehlung für alle, die tiefgründige Lyrik lieben, nahbare Charakterstudien, detailverliebte Formulierungen schätzen und sich nicht davor scheuen eine Ohrfeige zu erhalten, denn die Welt, die sich hier eröffnet ist nicht nur fiktiv sondern für viele Familien eine traurige, aber beständige Realität.

  • Tauriel

    aus Wuppertal

    4/5

    21.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Viele Rätsel

    Das Cover finde ich wunderschön mit dem Triceratops auf schwarzem Grund. Der Klappentext hat mich angesprochen und ich habe deshalb schon keine einfache Geschichte erwartet. Der realistische Schreibstil des Autors beschönigt nichts. Die ungewöhnliche personalisierte Erzählweise ,in der Wir - Form ,hat nichts majestätisches ,aber ich finde es interessant zu lesen. Vieles reisst der Autor hier nur an,dadurch wird meine Fantasie entfacht.Auf diese Art entblättert der Autor ,den Namenlosen (so nenne ich ihn für mich),ein pubertierender Junge,der mit Akne,Fettleibigkeit und Neurodermitis zu kämpfen hat.In der Schule wird er gemoppt ,was mich nicht verwundert.Die Mutter kämpft seit Jahren mit ihrer Schwangerschaftsdepression ,dem Vater fallen nicht immer hilfreiche Bibelstellen ein.Einziger Lichtblick sind die Besuche des Namenlosen bei seiner Großmutter. Der Triceratops,eine Dinosaurier-Art hat in dieser Geschichte seine Berechtigung,da der „Namenlose“ gerne so wäre ,wie dieses prähistorische Wesen. Ich persönlich konnte das Buch nicht in einem Rutsch lesen und einige lokalspezifische Wörter waren mir unbekannt. Fazit: Durch die Schwere der Thematik ist dieses Buch nicht zum zwischendurch lesen geeignet.

  • Dante

    4/5

    13.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Stephan Roiss – Triceratops

    Der namenlose Protagonist, der in einer arg zerrütteten Familie aufwächst schildert hier in seiner eigenen, besonderen Erzählweise, indem er von sich in der Mehrzahl spricht, die Erlebnisse seiner Kindheit und Jungend. Bewegend und zutiefst erschüttert lernt der Leser seine psychisch kranke Mutter, seinen beinahe resignierenden Vater der mit Bibelsprüchen jongliert und seine Schwester, die wie seine Mutter zu sagen pflegt „Wie ein Geist durchs Haus schleicht. Die aufgezeigten Entwicklungen im Laufe der Geschichte sind hoch dramatisch, so das es kaum verwundert das der Junge sich wünscht ein genau so dickes Panzerkleid wie der letzte Dinosaurier, der „Triceratops“ zu besitzen... Die Erzählstil erscheint mir nicht nur aufgrund der speziellen Erzählweise des Protagonisten ungewöhnlich. Für meinen Geschmack recht distanziert, je vielleicht sogar sachlich betrachtend. Hier ist es dem Leser selbst überlassen wie er mit dem gelesenen umgeht, beispielsweise ob er eine emotionale Bindung zu dem Jungen aufbaut. Insgesamt ein ungewöhnlicher Roman auf den man sich einlassen muss, der aber, wenn man sich die Zeit nimmt zu beeindrucken versteht. Herzlichen Dank an den Kremayr & Scheriau Verlag und an NetGalley für das Leseexemplar!

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    08.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fiktiv, aber leider Realität.

    Stephan Roiss erzählt von einem traumatisierten und einsamen Kind, das in einer dysfunktionalen Familie aufwächst, in der jeder ein Einzelkämpfer ist und greift damit eine wichtige Thematik auf: Das Aufwachsen von Kindern bei psychisch kranken Eltern. Was können sie kompensieren? Inwiefern werden sie selbst dadurch psychisch beschädigt? Gibt es ein unterstützendes professionelles Netzwerk, das helfend einwirken und das Schlimmste abwenden kann? Warum malt ein kleiner Junge Monster in sein Schulheft? Warum spricht er von sich als Wir? Warum ist er vom „Triceratops“ so angetan? Erschafft er sich dadurch Freunde und Rückhalt? Identifiziert er sich mit diesen Wesen und wird er dadurch stärker und mutiger? Brauchen könnte er all das: Freunde, Rückhalt, Stärke und Mut. Er lebt in einem schwierigen häuslichen Umfeld und wächst unter erschwerten Bedingungen auf. Seine Mutter ist aufgrund ihrer depressiven Schübe und mutmaßlichen Anorexie immer wieder in stationär psychiatrischer Behandlung. Sie kann ihren Kindern nicht geben, was sie brauchen, beansprucht im Gegenteil selbst sämtliche Zuwendung und Fürsorge ihrer Familie, die damit völlig überfordert ist und Gleichgewicht und Stabilität verliert. Seine Schwester ist bereits psychisch auffällig, „geht im Haus herum wie ein Geist“, und sein Vater flüchtet sich in Bibeltexte, Teletext oder Alkohol. Glücklicherweise hat er seine Großmutter, die ihm ausgleichend zur Seite steht und bei der er sich geborgen fühlt. Ihr Tod bedeutet, dass Belastung und Überforderung bleiben, während eine bedeutungsvolle und Halt gebende Konstante wegbricht. Der Junge fühlt sich andersartig und nicht zugehörig, versucht Halt bei Freunden zu finden, er flüchtet, seine Selbstfürsorge kommt zu kurz. Der Autor gliedert seine Geschichte, die aus Sicht des namenlosen Protagonisten erzählt wird, in kurze Kapitel und verwendet eine nüchterne und knappe Sprache, was sehr authentisch ist, weil traumatisierte Menschen meist nur über ihre furchtbaren Erlebnisse sprechen können, wenn sie sich über die Sprache davon distanzieren. Außerdem lockt er durch seine sachliche Darstellung die Emotionen des Lesers ans Tageslicht. Stephan Roiss überrascht mit wunderschönen und detaillierten Formulierungen und erzählt geradlinig, klar, ehrlich, ungeschönt und schnörkellos, wodurch er die Wucht des Inhalts betont. „Triceratops“ ist eine relativ kurze, intensive und tiefgründige Lektüre mit ernster und wichtiger Thematik, die aufrüttelt, verstört und nachhallt. Die Geschichte ist zwar fiktiv, aber gleichzeitig könnte sie sich so oder ähnlich hinter vielen Haustüren abspielen. Dass der Roman für den Deutschen Buchpreis 2020 nominiert wurde ist für mich nachvollziehbar.

  • gst

    aus Pirna

    5/5

    04.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Kindheit und Jugend

    Was für ein Buch! Jeder Satz sitzt und verursacht mir Gänsehaut. Obwohl so emotionslos erzählt wird, spielen meine Lesergefühle verrückt. Der namenlose Protagonist nennt sich „Wir“ und erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Davon, dass er ein Unfall war. Er erzählt von seiner Schwester, seinem Vater und der Mutter, die viel Zeit in einer geschlossenen Anstalt verbrachte. Dann schickte ihn der Vater zur Großmutter. Doch auch das Leben dort war ungewöhnlich. Als Kind lieh „Wir“ sich gern Bücher aus. Je dicker, desto besser. Allerdings las er nur die ersten Seiten. „Fragte uns jemand, worum es in einem der Bücher ging, erzählten wir nach, was auf den ersten zehn Seiten stand, und sponnen die Geschichte dann weiter, indem wir irgendeinen Zeichentrickfilm zusammenfassten … Unseren Eltern fiel nicht auf, dass wir nur vorgaben, diese dicken Bücher zu lesen. Mutter las Beipackzettel und Kalorientabellen. Vater die Evangelien und Teletext.“ Dieses Buch hat mich umgehauen! Stephan Roiss hat es in einer völlig emotionslosen Sprache aus Sicht des Jungen geschrieben; damit bei mir aber so heftige Gefühle ausgelöst, dass ich das relativ dünne Büchlein nicht am Stück lesen konnte. Diese Kindheit war nicht ohne Liebe, aber als Leserin bekam ich den Eindruck, dass sie den Empfänger nicht erreichte. Das Kind fand den Weg aus seiner Sicht der Dinge nicht heraus. Die Hilflosigkeit der Eltern ließ es leiden, sodass es diverse Krankheiten entwickelte. Für den Außenseiter dauerte es lange, bis Freunde auftauchten. Ob die ihm schließlich gut taten, muss der Leser selbst entscheiden. Ich kann dieses Buch trotz seines traurigen Inhalts vollumfänglich empfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

8

4

4

3

2

2

1

1

0

Bewertungen (15)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Triceratops