Produktbild: Aus der Zuckerfabrik

Aus der Zuckerfabrik

16

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

50084

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3236 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268487

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

50084

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3236 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268487

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  • Bewertung

    aus Bern

    5/5

    20.10.2020

    eBook (ePUB)

    Nicht empfehlenswert

    Dieses Buch hat mir leider gar nicht gefallen. Ich habe überhaupt nicht reingefunden und auch nicht verstanden, was die Autorin mit dem Buch will. Die einzelnen Abschnitte sind viel zu kurz, um einen Lesefluss zu finden und die Themen sind wild durcheinander gemixt.

  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    10.10.2020

    eBook (ePUB)

    Und noch ein Buch von der…

    Und noch ein Buch von der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2020. „Aus der Zuckerfabrik“ stammt aus der Feder von Dorothee Elmiger, einer Schweizerin, und es ist ihre dritte Veröffentlichung. Frau Elmiger zog es auf wie ein Notizbuch. Von einem Arbeiter mit dem bedruckten Shirt, geht es zum ersten Lottomillionär der Schweiz, über eine Flug bis zu einem Autorentreffen. Ihre Gedanken bestehen oft aus wenigen Sätzen und eine Lösung gibt es nicht. Es ist eine Recherchereise durch Zeiten und Welten. Es ist beileibe kein Buch, welches ich in wenigen Stunden las. Wie beschrieb es die Journalistin eines Radiosenders? Frau Elmiger fordere die Intelligenz der Leser. Das halte ich allerdings für unangebracht. Zum Beispiel darum: Wer sich auf ein fremdes Pferd setzt, ohne Zaum und Sattel, der ist nicht intelligent, der ist dumm. Viele Ereignisse führt sie nicht oder erst viele Seiten später weiter und beendet sie kaum. Aber nein, es ist beileibe nicht schlecht. Es gibt viele gute Ansätze in dem Buch. Toll fand ich zum Beispiel den Hinweis auf das schöne Gemälde über den „Ursprung der Welt.“ Oder die vielen Hinweise auf Literatur aus der Vergangenheit. Dazu hat sie im Anhang eine lange Liste der Titel sowie ihrer Quellen aufgeführt. Sie stellte sich immer wieder die Frage, was denn bei einer Veröffentlichung auf dem Cover stehen sollte. Roman, oder doch lieber Recherchebericht? Wie sie lesen, wurde keins der beiden Wörter gewählt. Kann man über das Wort Liebe diskutieren? Nein? Doch! Frau Elmiger zeigt es in ihrem Buch. Und sie gibt sogar zu, dass sie nicht imstande ist etwas zu tun, was die Allgemeinheit unter „erzählen“ versteht. Sie kann nicht bei einem Thema bleiben. Und warum trägt das Werk diesen Titel? Weil es immer mal wieder um den Zucker geht. Wie die Pflanzen geerntet und zu dem weißen Stoff verarbeitet werden oder welche Historie dieses Gewürz hat. Dann gab es noch ein Treffen, welches ich gut fand. Als sie nämlich zu einer Literaturrunde fuhr und dort von den „alten Hasen“ so begrüßt wurde: „Wie jung sie sind.“ Und dass viele glauben, sie würde Romane, vorzüglich „Nackenbeißer“ schreiben. Das hat sie bestens auf den Punkt gebracht, diese Vorurteile gegenüber junge Autoren. Auch ich musste lernen, dass sie gar nicht mal so „wirres Zeug“ schreibt, wie ich erst dachte. Leser müssen sich darauf einlassen und vorher bedenken, dass es eine kaum bekannte Art der Literatur ist. Also vier Sterne und eine Empfehlung für Mutige gebe ich hier.

  • Bewertung

    5/5

    08.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Literatur gegen den Strich: forschend, unkonventionell, wie ein großes Mosaik

    Dorothee Elmiger formulierte in einem Text 2021, der sich um Ursula K. Le Guins Carrier-Bag-Theory drehte, folgende Zeilen: »In der Tasche, im Behältnis befinden sich die Dinge in Unordnung, in ständiger Bewegung, mit jedem Schritt werden sie gewendet und in neue Konstellationen gebracht, neu formatiert; Hierarchien haben unter diesen Bedingungen keinen Bestand […].« Wie kaum ein*e zweite*r Autor*in baut Elmiger ihre Texte gemäß der Nicht-Gesetze der Unordnung auf. Sie versteht eine Erzählung nicht als Abfolge von Konflikten, wie es die alte Ratgeberweisheit besagt, vielmehr müsse sich »der Text selbst im Konflikt mit der Welt befinden, von der er ausgeht«. Diesem Credo folgend, sammelt sie in der »Zuckerfabrik« in einer Art großangelegter Recherche Fragmente, Episoden, Wissensstücke, Gedankenfetzen, Impressionen, Fallberichte, Erfahrungen, Geschichtsauszüge, Lyrik, Biografien, Liebesgeschichten und viele Mosaiksteine mehr, die sie dann aus ihrer vollgepackten Tasche zieht, auslegt, analysiert und miteinander in eine (aber nicht zwingend die eine) Verbindung setzt. Mittels dieser Verbindungen zieht sie Fäden von den Ausgangsthemen Lotto-Millionär, Liebe und Begehren über Marx und Revolution zu Zucker, Macht und Biografien von diversen Personen, bis hin zu sich selbst – woraus eben keine konventionelle Handlung, sondern ein ausschweifendes, tiefgründiges, bisweilen chaotisches und undurchdringliches Mosaik entspringt …, das man als Leser*in eben als Gewinn oder Zeitverschwendung betrachten kann (wie die äußerst gespaltenen Reaktionen auf das Buch belegen). Das Buch mag verwirrend und exaltiert erscheinen, als »Literaturinstitutsliteratur«, wie immer wieder zu lesen ist, und wie bei wenigen anderen mir bekannten Werken scheint es mir letztlich auch eine Geschmacksfrage zu sein, ob man Elmigers preisgekröntes Werk mag oder nicht, jedoch bin ich der Meinung, dass über ihre sprachlichen Fähigkeiten kaum Zweifel bestehen (sollten). Elmiger beherrscht die unterschiedlichsten Textsorten mit einer spielerischen Leichtigkeit, ist mal Dichtern, mal Historikerin, mal Theoretikerin, mal Forscherin, mal Erzählerin, und erreicht es u.a. mit ihrer Sprache, die Gattung Roman aus ihren eigenen Fesseln zu befreien. Nicht zuletzt ist Elmiger eine kluge, unkonventionelle Analytikerin, die es versteht, alte Texte von Frisch, Marx und weiteren historischen Personen gegen die herkömmlichen Deutungsmuster zu lesen und ihnen so andere Interpretationsebenen und Geschichten zu entlocken, die für mich hochspannend und bereichernd waren. Sie verknüpft dabei immer wieder das Private mit dem Politischen und legt das feingesponnene Netz von z.B. Macht und Begehren in aufschlussreichen Verstrickungen frei. Fazit: Ein herausforderndes, aber reichhaltiges Buch, geschrieben in einer bezaubernden Sprache, für Leser*innen, die sich gerne auf eine tollkühne, unkonventionelle Forschungsreise begeben.

  • Bewertung

    5/5

    28.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fragmentarisches Meisterwerk,...

    Ein fragmentarisches Meisterwerk, das sofort in den Schweizer Literaturkanon gehört. Dorothee Elmiger erzählt im genresprengenden Stil von Begehren, Zucker, Früchten und Kolonialismus - Ein weiter Bogen, den sie jedoch mühelos, gar graziös, zu spannen vermag.

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    07.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich, intensiv, packend

    „Wenn ich meine Hefte und Kopien durchblättere, die Abbildungen, Schemata und Fotografien, wenn ich die im Verlauf der vergangenen Monate erstellten Dateien öffne, sehe ich keinen Pfad, keine sich an den Rändern überlagernden, aufeinander hinweisenden Bilder, Illuminationen, sondern einen Platz, einen Punkt, von dem ich vor vier oder fünf Jahren ausgegangen bin; seither habe ich alles, was mir in die Hände fiel, alles, was ich so sah, das in einem Zusammenhang mit diesem ersten Ort zu stehen schien, dorthin zurückgetragen und vorläufig abgestellt auf diesem weitläufigen Platz.“ (Zitat Pos. 45) Inhalt Eine Ich-Figur, Schriftstellerin, sieht einen Dokumentarfilm über den ersten Schweizer Lottomillionär Werner Bruni und eine Szene, eine Versteigerung, ist einer der Auslöser für viele Fragen, die sich daraus ergeben. Der symbolische Gang durch ein Gestrüpp, am Beginn und am Ende des Buches steht für die immer neuen Verästelungen und Themen, die in Fragmenten auftauchen, durch neue Gedankenverbindungen unterbrochen und dann später irgendwann weitergeführt werden. Daraus ergibt sich ein vielfältiges Mosaik aus Themen und Fragen unserer Gesellschaft und Zeit. Thema und Genre An einer Stelle des Buches stellt die Ich-Figur fest, ihr Buch sei kein Roman, sondern ein Recherchebericht. Es geht um Zucker, als Metapher für Gier, Ausbeutung aus wirtschaftlichen Gründen, Geldgier, aber auch für Gier im Sinne von Begierde, die Sehnsucht nach Süßem, nach Liebe. Handlung und Schreibstil Es sind Fragmente, Geschichten, die zwischen den Jahrhunderten pendeln, Szenen und Auszüge aus Biografien, aus bekannten literarischen Werken, teilweise neu gedeutet und neu verknüpft. Von der Schweiz an die amerikanische Ostküste, mit Max Frisch nach Montauk, nach Port-au-Prince, zu den Sklaven auf den Zuckerplantagen auf Haiti, führt die Reise kreuz und quer, dokumentiert durch Notizen der Recherchen in Bibliotheken, dazwischen Tagebucheinträge, manchmal nur in Stichworten, Textauszüge und Originalzitate in mehreren Sprachen, die sich immer wieder neu um den Grundbegriff „Zucker“ ergeben, ohne Ordnung und dennoch irgendwie geordnet. „Jetzt alles noch einmal revidieren: Zu allen Dingen ein letztes Mal zurückkehren, sie ins Licht halten, befragen.“ (Zitat Pos. 2690) Eine literarische Achterbahnfahrt, manchmal episch schildernd, langsam sich steigernd, dann atemlos rasch, Satzteile, Ereignisse über Zeilen aneinandergereiht, weil ja auch in der Realität viele Dinge immer gleichzeitig geschehen, dazu kommen noch die sich dazu aufdrängenden Überlegungen und genau so will die Ich-Figur es auch erzählen. Das Ende? „Aber wenn du glaubst, es gebe ein Ende, dann täuschst du dich.“ (Zitat Pos. 2529) Fazit Ein ungewöhnliches Buch, das eine der Facetten der aktuellen Gegenwartsliteratur zeigt, komplexe Themen, kritische Fragen unserer Zeit in eine neue Form des Erzählens gebracht. Keine leichte Lektüre, aber gerade wegen dieser sprunghaften Gedankenläufe, der unvorhersehbaren, breit gefächerten Geschichtenfragmente interessant und packend und nach einem ersten erstaunten, etwas verwirrten Innehalten las ich mit neugieriger Begeisterung weiter, gespannt, wohin mich die nächste Seite führen würde.

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