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  • Produktbild: Der Pate von Berlin
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Der Pate von Berlin Mein Weg, meine Familie, meine Regeln

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20,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2020

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/3 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-27837-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Nun hat dieser Pate [...] seine Memoiren aufgeschrieben, und man kann nur sagen: Hier hat der Mann recht. Warum? Weil der deutsche Staat gegen jemanden mit einer derartigen Staatsverachtung und kriminellen Energie geradezu ohnmächtig ist." ("Focus Online")
"All das erzählt er in einem lakonischen Stil, als hätte sich Dashiell Hammett in einen klassischen Bildungsroman verirrt, mit Paukenschlag, Verirrung und Läuterung, um im Finale, seinerseits aus Berlin vertrieben und nach Duisburg emigriert, den jungen Männern, die ihn bewundern, ins Gewissen zu reden." ("Cicero")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2020

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/3 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-27837-6

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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Schonungsloser Einblick in die Welt der Clans

Markus1708 aus Krefeld am 19.11.2020

Bewertungsnummer: 1404713

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mahmoud Al-Zein wird von vielen als "der Pate von Berlin" bezeichnet. Er, der Anfang der 80er-Jahre über Ost-Berlin nach West-Berlin kam und dort eigentlich "nur gestrandet" ist, wird ... ja was eigentlich? Sein Asyl-Antrag wird abgelehn., Da er nicht abgeschoben werden kann, wird er nur geduldet. Also darf er nicht arbeiten. Also hat er zu viel Zeit und fängt an, "Dinge zu drehen", Rasch hat er eine große Gruppe Gleichgesinnter hinter sich, Familie und Freunde. Es geht um die Herrschaft über die Straße, es geht um das Recht des Stärkeren. Es geht um IHN gegen die Staatsmacht, IHN und sein Clan gegen "die Anderen", mit denen er oft aneinandergerät. Es geht um mehrere Haftstrafen und um zehn Kinder die er dazwischen zeugt. Und es geht um vieles das schief gegangen ist bei der Integration eines Flüchtlings. Mich hinterlässt dieses Buch sehr zwiegespalten. Denn auf der einen Seite ist der Blick hinter die Kulissen der Clans sehr interessant. Man liest mit einer Faszination derer man sich im nächsten Augenblick schon schämt. Denn der Blick ist der eines Insiders, schonungslos und stellenweise brutal. Und man guckt hin wie bei einem Autounfall auf der Autobahn, auch wenn man "das" nicht sehen will. Da ist jemand, der sich über den Rechtsstaat stellt. Der "Recht spricht" was kein Recht sein darf, denn darauf hat der Staat das Monopol. Und so habe ich mir mehr als einmal die Frage gestellt: darf man das? Darf man diesem Mann so ein Forum geben, in Form eines Buchs seine Geschichte selbstherrlich und ohne kritische Kommentare zu glorifizieren? Das Buch ist zweifelsohne spannend geschrieben, man bekommt Einblicke in eine Parallelwelt von der man nur ahnen kann dass es sie so tatsächlich gibt. Und das ist es, was mir als Kritik am Buch bleibt: dieses Buch hätte eigentlich einen kritischen Kommentar nötig. Jemand, der das Geschilderte einordnet und dje Fakten darlegt, Im Fazit vergebe ich daher vier von fünf Sternen.

Schonungsloser Einblick in die Welt der Clans

Markus1708 aus Krefeld am 19.11.2020
Bewertungsnummer: 1404713
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mahmoud Al-Zein wird von vielen als "der Pate von Berlin" bezeichnet. Er, der Anfang der 80er-Jahre über Ost-Berlin nach West-Berlin kam und dort eigentlich "nur gestrandet" ist, wird ... ja was eigentlich? Sein Asyl-Antrag wird abgelehn., Da er nicht abgeschoben werden kann, wird er nur geduldet. Also darf er nicht arbeiten. Also hat er zu viel Zeit und fängt an, "Dinge zu drehen", Rasch hat er eine große Gruppe Gleichgesinnter hinter sich, Familie und Freunde. Es geht um die Herrschaft über die Straße, es geht um das Recht des Stärkeren. Es geht um IHN gegen die Staatsmacht, IHN und sein Clan gegen "die Anderen", mit denen er oft aneinandergerät. Es geht um mehrere Haftstrafen und um zehn Kinder die er dazwischen zeugt. Und es geht um vieles das schief gegangen ist bei der Integration eines Flüchtlings. Mich hinterlässt dieses Buch sehr zwiegespalten. Denn auf der einen Seite ist der Blick hinter die Kulissen der Clans sehr interessant. Man liest mit einer Faszination derer man sich im nächsten Augenblick schon schämt. Denn der Blick ist der eines Insiders, schonungslos und stellenweise brutal. Und man guckt hin wie bei einem Autounfall auf der Autobahn, auch wenn man "das" nicht sehen will. Da ist jemand, der sich über den Rechtsstaat stellt. Der "Recht spricht" was kein Recht sein darf, denn darauf hat der Staat das Monopol. Und so habe ich mir mehr als einmal die Frage gestellt: darf man das? Darf man diesem Mann so ein Forum geben, in Form eines Buchs seine Geschichte selbstherrlich und ohne kritische Kommentare zu glorifizieren? Das Buch ist zweifelsohne spannend geschrieben, man bekommt Einblicke in eine Parallelwelt von der man nur ahnen kann dass es sie so tatsächlich gibt. Und das ist es, was mir als Kritik am Buch bleibt: dieses Buch hätte eigentlich einen kritischen Kommentar nötig. Jemand, der das Geschilderte einordnet und dje Fakten darlegt, Im Fazit vergebe ich daher vier von fünf Sternen.

"Doch Menschen betrachten…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 01.10.2020

Bewertungsnummer: 2732850

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Doch Menschen betrachten Dinge unterschiedlich, und die Entwicklung des Verhältnisses zwischen zwei Leuten erscheint je nach Perspektive in einem anderen Licht." (238) Die Lebensgeschichte von Mahmoud Al-Zein, der als Jugendlicher aus dem Libanon geflüchtet ist und sich zum "Paten von Berlin" entwickelt hat, ist spannend zu lesen. Im Fokus stehen Familie, Respekt, Autorität, Ehre und Freundschaft, aber auch der brutale Kampf zwischen rivalisierenden Gruppierungen. Institutionen wie Polizei, Ausländerbehörde, Justiz und Presse kommen bei diesen Betrachtungen schlecht weg. Die Integration, so der Eindruck, ist fehlgeschlagen. Einige Gründe werden genannt. Stattdessen hat die Bandenkriminalität zugenommen. Diese regeln Streitigkeiten meist untereinander. Der Autor erzählt seine Lebensgeschichte aus seiner Perspektive. Es wäre interessant, zu verschiedenen Ereignissen und Entwicklungen die jeweils andere Seite zu hören. Der Preis für die Macht ist hoch, wie er heute einsieht und auch an die jüngere Generation weitergibt. Dennoch ist seine heutige Rolle nicht transparent geworden.

"Doch Menschen betrachten…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 01.10.2020
Bewertungsnummer: 2732850
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Doch Menschen betrachten Dinge unterschiedlich, und die Entwicklung des Verhältnisses zwischen zwei Leuten erscheint je nach Perspektive in einem anderen Licht." (238) Die Lebensgeschichte von Mahmoud Al-Zein, der als Jugendlicher aus dem Libanon geflüchtet ist und sich zum "Paten von Berlin" entwickelt hat, ist spannend zu lesen. Im Fokus stehen Familie, Respekt, Autorität, Ehre und Freundschaft, aber auch der brutale Kampf zwischen rivalisierenden Gruppierungen. Institutionen wie Polizei, Ausländerbehörde, Justiz und Presse kommen bei diesen Betrachtungen schlecht weg. Die Integration, so der Eindruck, ist fehlgeschlagen. Einige Gründe werden genannt. Stattdessen hat die Bandenkriminalität zugenommen. Diese regeln Streitigkeiten meist untereinander. Der Autor erzählt seine Lebensgeschichte aus seiner Perspektive. Es wäre interessant, zu verschiedenen Ereignissen und Entwicklungen die jeweils andere Seite zu hören. Der Preis für die Macht ist hoch, wie er heute einsieht und auch an die jüngere Generation weitergibt. Dennoch ist seine heutige Rolle nicht transparent geworden.

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