Produktbild: Der Krieg in mir - Das Buch zum Film

Der Krieg in mir - Das Buch zum Film Welche Spuren haben die Erfahrungen der Kriegsgeneration in uns hinterlassen?

9

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Verlag

Kamphausen Media

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

8090 KB

Auflage

1. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

EAN

9783958832817

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Verlag

Kamphausen Media

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

8090 KB

Auflage

1. Auflage 2020

Sprache

Deutsch

EAN

9783958832817

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    14.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Ein sehr persönliches Buch

    Sebastian Henzel ist der Autor des Buches „Der Krieg in mir“ und drehte auch den gleichnamigen Film. Begründet hat er diese Aktion mit seinen Alpträumen, die sich alle um Krieg und Verderben drehen. Er vermutet, dass es mit den beiden Großvätern zusammenhängt, die beide als junge Männer eingezogen wurden. Mehrere Reisen unternimmt er zu den Stätten der Vergangenheit und zu einer begleitet ihn auch sein Vater. Wird er die schlimmen Erlebnisse der Vorfahren erkennen und gleichzeitig wahrnehmen, wie eng sie mit seinem heutigen Leben im Zusammenhang stehen? Beim Lesen des Buches kam ich mir zuweilen vor wie ein Voyeur. So persönlich ist es geschrieben. Was mich allerdings noch viel mehr beschäftigt ist die Tatsache, dass ich es ausgerechnet jetzt las. Der Autor schreibt von seinen Erlebnissen in Belarus und jeder aufmerksame Mensch, der das Weltgeschehen verfolgt weiß, was dort momentan los ist. Also stimmt es doch, das mit der Epigenetik? Auch wenn ich keine Alpträume habe, oder viel mehr keine, die mit dem Zweiten Weltkrieg im Zusammenhang stehen. Die Ausführungen des Autors ließen mich nachdenklich zurück. Traumtherapie und Traumaverarbeitung kenne ich zwar, aber nicht so, wie hier beschrieben. Also ist es so, dass die Schrecken, welche meine Großväter erlebten, mich selbst noch immer belasten können? Ein interessantes Buch mit guten Denkanstößen für das ich gerne vier Sterne gebe.

  • Bewertung

    aus Bad Schmiedeberg

    3/5

    18.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    nicht ganz meins

    3/5 Sterne Der Krieg in mir Welche Spuren haben die Erfahrungen der Kriegsgeneration in uns hinterlassen? von Sebastian Heinzel Kamphausen Media Jkamphausen „TRAUMA: KRIEGSENKEL Seit vielen Jahren wird Sebastian Heinzel von Kriegsträumen verfolgt. Mit dem Wunsch, diese Träume besser verstehen zu können, macht er sich auf den Weg und erforscht die Kriegsvergangenheit seines Großvaters. Das Buch zum gleichnamigen Kinofilm zeigt, wie sich Knoten in der Familiengeschichte lösen lassen, um Versöhnung und Heilung zwischen den Generationen zu ermöglichen und es gibt Impulse und Anregungen für eine andere Betrachtung der eigenen Biografie. Der Autor gewährt persönliche Einblicke in die Auseinandersetzung mit diesem Thema und dokumentiert, wie sich sein Leben in dieser Zeit grundlegend verändert. » Der Film berührt, weil er viele Generationen anspricht und bewusst macht, welche langfristigen Folgen Krieg, Flucht und Völkermord nach sich ziehen. Er ermutigt, das Schweigen zu brechen. « (Hessischer Rundfunk)“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem GU Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Ich muss sagen, ich gehöre einer Generation an, die selbst noch Großeltern hatte, welche im zweiten Weltkrieg lebten und auch dienten. Beim Lesen des Buches kamen dann doch so einige Fragezeichen in meinem Kopf auf. Ich kenne die Geschichten, welche meine Großeltern erlebten, weil ich früher vor dem Schlafengehen immer sagte, sie sollten mir von früher erzählen, anstatt mir eine Geschichte vorzulesen. Daher ist es für mich eher nicht nachvollziehbar, dass man zwei Generationen später davon ein Trauma davon tragen sollte oder es sein eigenes Leben negativ beeinflusst. Unvorstellbar für mich. Ich habe mich mit den Erlebnissen aus dieser Zeit wirklich ümfassend auseinander gesetzt und nicht nur meine Familie befragt, sondern auch andere Leute, welche Zeitzeugen waren. Unter all diesen traf ich nur einen Mann, der traumatisiert schien. Er hatte auch mit weit über8ß Jahren noch jede Nacht Albträume, seine Beine rannten im Schlaf, weil er auf der Flucht vor den Russen war. Aber selbst dies hatte keine negativen Auswirkungen auf andere, eher Verständnis, denn dies waren junge Kerle damals, die Verbrechen verüben mussten und an denen ebenfalls Verbrechen begangen wurden. Daher wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Es mag sein, dass es vielleicht wissenschaftliche Beweise gibt, dass solche generationsübergreifende Trauma gibt, wie es in diesem Buch berichtet wird, aber ich denke das sind dann eher Einzelfälle und ob diese Träuma wirklich nur vom Gehörten herrühren? Hmm… Was wissenschaftlich allerdings fest erwiesen ist, ist dass in solchen Jahren mit starkem Männerverlust, die Frauen genetisch bedingt viel mehr Mädchen gebären um die Zukunft der Geburtenrate von Jungen zu erhöhen. Also hier sieht man, dass man solche genetischen Spielereien wahrscheinlich auch nicht völlig ausschließen kann, selbst wenn ich skeptisch bleibe. Was ich dem Buch sehr gut fand, war die Recherreise in das Leben seines Großvaters, dies ist wirklich etwas großartiges, was ich auch zu gern getan hätte. Auf diese Weise lernt man noch viel mehr über den Menschen, den es betrifft, sein Leben und die Vergangenheit. Man frischt Erinnerungen auf und sicher es kommen nicht nur gute wieder rauf, aber wahrscheinlich doch mehr als schlechte. Man kommt sich näher, versteht den anderen besser warum und wieso er ist wie er ist und warum er so wurde und wahrscheinlich ist dies besser als jede Art von Therapie. Also kann ich abschließend nur sagen, der Teil mit der Erfahrungsreise war wirklich gut, der Teil mit den Therapien und der Traumaarbeit eher suspekt und nicht nachvollziehbar. Ich hätte dieses Buch lieber bei einer Sache gelassen, denn so habe ich gern die Seiten übersprungen in denen der Autor sich zu sehr mit diesem Hypothesen beschäftigte. #familieerziehung #tatsachenbericht #sachbuch #rezension #rezensionsexemplar #bookstagram #sebastianheinzel #derkrieginmir #kamphausenmedia #jkamphausen #bücherliebe #booklover #reading #bücherliebe #booklover #reading #leseratte #bücherwurm #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher #bücher #bookadict #bookaholic #NetGalleyDEChallenge

  • Gertie G.

    aus Wien

    3/5

    18.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Hier habe ich etwas anderes erwartet

    Dieses Buch lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Autor und Filmemacher Sebastian Heinzel ist Jahrgang 1979 und hat seit längerem intensive (Alb)Träume vom Zweiten Weltkrieg, in denen sein Großvater, zu dem er als kleines Kind innigen Kontakt hat, eine große Rolle spielt. Heinzel glaubt, diese Träume sind die Kriegserlebnisse seines Opas. Weiters ist er überzeugt, dass diese Traumata auch sein eigenes Leben negativ beeinflussen. Er beschäftigt sich mit Trauma-Forschung und begegnet hierbei den unterschiedlichsten Forschern. Zum einem der Autorin und Journalistin Sabin Bode, die mit ihren Büchern („Kriegsenkel“ und „Die vergessene Generation“) sich seit längerem mit eben diesem Thema beschäftigt. Zum anderen mit der Schweizer Neurowissenschaftlerin Isabelle Mansuy, die bei Mäusen entdeckt hat, dass die ihre Traumata über die DNS an die nächste Generation weitergeben. Soweit der wissenschaftliche Bereich. Doch dann begibt er sich in einen für mich fragwürdigen Bereich von selbst ernannten Traumatherapeuten, die mir ein wenig esoterisch vorkommen. Gut nachvollziehen kann ich, dass er sich in der eigenen Familie umhorcht und unterschiedliche Antworten erhält. Vom üblichen Verschweigen der väterlichen bzw. großväterlichen Vergangenheiten bi hin zu einem Karton von Überbleibsel. Nach ausgiebigen Recherchen in den diversen Archiven begibt er sich auf Spurensuche nach Weißrussland. Nicht verstehen kann ich, dass er, mit einer Wehrmachtsuniform bekleidet, an einem nachgestellten Kampfspektakel teilnimmt, um so die Gefühle und Erfahrungen seines Großvaters nachzuempfinden. Interessant ist zu lesen, dass die Menschen in Weißrussland mit ihrer (Kriegs)Vergangenheit anders umgehen als in Deutschland. So wird hier in schaurigen Spektakel dem Massenmörder Stalin gedacht, ja fast gehuldigt - weit weg von irgendeiner Kollektivschuld. Dass Heinzel, der Bundeswehrdienstverweiger aus Gewissensgründen, dann doch eine Waffe in die Hand nimmt und in Wehrmachtsuniform wild drauf los ballert, ist ein ziemlicher Anachronismus. Immerhin kann Sebastian Heinzel, genauso wie sein Vater, der ihn auf einer Reise nach Weißrussland begleitet hat, mit seinem Großvater bzw. Vater Frieden schließen. Die Szene am Lagerfeuer, in dem Heinzel Senior, die Bürde der Vergangenheit dem Feuer überantwortet, hat mich versöhnlich gestimmt. Ein bisschen liest sich das Buch wie ein Werbetext für seine filmische Arbeit. Das Seelenstriptease inklusive der Traumatherapien sind mir ein wenig zu viel. Ich halte mich eher an Sabine Bode und ihre Bücher. Fazit: Nicht ganz das, was ich erwartet habe, daher nur 3 Sterne.

  • Bewertung

    aus Brandis

    2/5

    24.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Hatte mehr von dem Buch erwartet....

    Der Autor beweist, dass er sich mit der Thematik "Kriegsenkel " bzw. "vererbe Erinnerungen" beschäftigt hat, in dem er sich beispielsweise auf Sabine Bode beruft, von der ich ebenfalls bereits einige sehr interessante Bücher zum Thema gelesen. Die Thematik der "Kriegskinder/-enkel" bzw. vererbten Erinnerungen ist zur Zeit sehr aktuell. Gewisse Verhaltensmuster können damit durchaus erklärt werden. Somit hatte ich auch ein Buch dieser Art erwartet. Allerdings bekam ich im Laufe des Buches den Eindruck, das trotz allem Bestreben sich den Dämonen der Vergangenheit durch Aufarbeitung der Traumata der Großväter zu stellen, doch das Filmprojekt im Vordergrund steht. Dazu gehören für mich so absolut unverständlichen Dinge, sich eine Wehrmachtsuniform zu besorgen und damit in Weißrussland Krieg zu spielen. Aber offensichtlich scheint bereits die Uniform etwas "herzumachen“. Sehr erschreckt hat mich die „Stalin Line“, eine Art Freizeitpark, in der Kriegsgeschehen dargestellt wird und der Autor aufgrund seiner Uniform mit dem höchsten Rang den Befehlshaber dargestellt hat. Für meine Begriffe hat dieses Buch stark begonnen dann allerdings sehr nachgelassen. Am Ende ließ es mich doch sehr irritiert zurück...Ich würde dieses Buch nicht noch einmal lesen...

  • Bewertung

    5/5

    11.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtigesBuch!

    Auf Sebastian Heinzel wurde ich aufmerksam durch seinen TV-Film „Der Krieg in mir“. Am Anfang stand für ihn dieser Film, mit dem er sich über Jahre hinweg auf die Reise in die Geschichte seiner Familie begab. Die Dokumentation war bewegend, die Themen berühren mich selbst seit vielen Jahren: was prägt uns? Sind wir es, die entscheiden oder sind wir verhaftet mit der Geschichte unserer Väter, Mütter, Großeltern und ihrer Erlebnisse, die uns, unbewußt, in bestimmte Richtungen treiben? Ich selbst habe bei Familienaufstellungen oft die Wirkung von verborgenen Geschichten erlebt. Sebastian Heinzel versuchte die Erlebnisse seiner Großväter während des 2. Weltkriegs zu ergründen, weil er durch eigene Erfahrungen spürte, daß es da vielleicht eine Verbindung zu seinem Leben gibt. Es wurde eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte seiner Familie, der Geschichte Deutschlands und Weißrußlands im Krieg und auch mit der Beziehung zu seinem Vater. Das Buch schrieb Heinzel danach und erfüllte sich damit auch einen Lebenstraum. Er vertieft darin die im Film dargestellte Reise in die Vergangenheit, es bleibt mehr Raum für die Gedanken des Filmemachers und Erlebnisse, die im Film keinen Raum hatten. Sebastian Heinzel schreibt dieses Buch in einer wunderbar echten und prägnanten Sprache, ohne überflüssige Schnörkel. Sehr persönlich und offen werden die Stationen seiner Reise geschildert. Ich war berührt durch seine Erlebnisse, Beobachtungen und Schlußfolgerungen. Vielleicht ist genau dieser Mut zur Offenheit einer der Schlüssel für unser Leben. Durch Verletzlichkeit wird eine tiefe Begegnung möglich mit dem Leser; für mich mit meinen eigenen Tiefen. Das ist etwas, das unsere Väter, Mütter, Großeltern nicht konnten, weil sie es fürchteten, nicht wollten, weil sie vielleicht nur so überleben konnten. Es ist an uns, nicht länger in der Sprachlosigkeit zu verharren. Dieses Buch gibt Beispiele dazu, wie es gehen könnte. Ein aufrüttelndes, motivierendes und auch tröstliches Buch! Um so furchtbarer, daß wir auch heute noch Menschen in den Krieg treiben, zu neuem Leid, in neues Trauma für viele, auch nachfolgende.

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