• Produktbild: Ostbewusstsein
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Ostbewusstsein Warum Nachwendekinder für den Osten streiten und was das für die Deutsche Einheit bedeutet | Ein Buch über ostdeutsche Identität, DDR und Wiedervereinigung

3

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.03.2020

Verlag

Piper Paperback

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/13,5/2,8 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06187-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Man kann es wohl als Erfolg des Projekts deutsche Einheit betrachten, dass sich junge Ostdeutsche wie Valerie Schönian längst nicht mehr scheuen, diese prägenden Erfahrungen heute zu thematisieren. Denn Angriffe bleiben nicht aus.« ("MDR "Zeitreise"")
»Am Ende der Lektüre hat man als Leserin und Leser ein ganz eigenes Gefühl davon, was das sein könnte, so ein ›Ostbewusstsein‹.« ("jetzt.de")
»In jedem Fall regt das Buch zum Nachdenken an, was sich ja nicht über jedes Sachbuch sagen lässt.« ("Schall Musikmagazin")
»Ein Buch, das das Lebensgefühl der aktuell 30-jährigen Deutschen beschreibt. Eine interessante Facette der Wiedervereinigung.« ("Oberösterreichische Nachrichten (A)")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.03.2020

Verlag

Piper Paperback

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/13,5/2,8 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06187-2

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • seschat

    5/5

    29.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Selbst 30 Jahre nach der…

    Selbst 30 Jahre nach der Wende wird noch zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden. Stereotype geistern immer noch in den Köpfen herum. Bei den sog. Nachwendekindern, zu denen auch die Autorin zählt, sollte es anders sein, weil sie die Zeit der Teilung gar nicht mehr miterlebt haben. Sie gehen auch pragmatischer mit der Ost-West-Thematik um. Das Interessante dabei ist aber, dass vor allem jene nach 1990 Geborenen aus dem Osten ein neues Ost-/Heimatgefühl entwickelt haben bzw. sich nun nicht mehr ihrer Herkunft schämen. Die Autorin und Journalistin Valerie Schönian stammt selbst aus dem Osten und hat in Magdeburg ihre Kindheit und Jugend verbracht - eine Zeit, die sie geprägt hat. Nun mit 30 Jahren beginnt sie sich wieder stärker mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen. So ist sie auch auf die Idee zu ihrem neuesten Buch gekommen, in dem sie Nachwendekinder, die aus dem Osten stammen und dort leben, interviewt. Mit ihrer "Reise durch Ostdeutschland" hat mich Schönian stark an Jana Hensels Buch "Wie alles anders bleibt" erinnert. Während sich Schönians Eltern anfangs wenig begeistert von ihrem Vorhaben zeigen und sich über die DDR-Vergangenheit lieber ausschweigen, nehmen die Autorin und ihre Interviewpartner kein Blatt vor den Mund und bekennen sich zu ihrer ostdeutschen Heimat/Geschichte. Gerade für Leser, die selbst aus Ostdeutschland kommen und um die Wendezeit geborenen wurden, ist Schönians persönliche Studie sehr interessant. Und das nicht nur, weil es viele Parallelen gibt, sondern auch weil die Autorin die aktuelle Situation in den ostdeutschen Bundesländern/großen Städten nicht verschweigt. Dabei geht es gleichermaßen um Tradition und Wandel. Die Offenheit und Freiheit in Städten wie Leipzig, Halle oder Jena hat es der Autorin dabei besonders angetan. Sie merkt, dass sie hier noch etwas bewegen und kreativ sein kann. Jedes der Gespräche, die Schönian u.a. mit Keimzeitsänger Leisegang, CDU-Politiker Amthor oder anderen Ostdeutschen führt, ist anders, individuell, weil unterschiedliche Geschichten erzählt werden. Doch allen Erzählungen ist gemein, dass man stolz auf seine Herkunft/seine Heimat ist und diese nicht verheimlicht. Dieses Lebensgefühl bzw. -bild nennt die Autorin "Ostbewusstsein". Und diesen Begriff finde ich großartig, weil er einem Teil der deutschen Bevölkerung, der oftmals noch verschämt angeblickt bzw. politisch unter Generalverdacht gestellt wird, endlich Wertschätzung entgegenbringt. Deshalb rate ich jedem interessierten Leser zur Lektüre dieses vielschichtigen Buchs.

  • Bewertung

    aus Radebeul

    5/5

    26.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    gelungene Dokumentation

    Es werden Fakten und Emotionen sehr gut rübergebracht. Ich stehe mehr auf Krimis, aber dieses Buch hat mich genauso gefesselt. Dieses Buch sollte als Pflichtlektüre in Schulen Einzug halten. Nicht nur die Geschichte der DDR sondern auch die Wendezeit und Die Zeit danach muss betrachtet werden.

  • Jennifer

    5/5

    29.03.2020

    eBook (ePUB 3)

    Das Ostbild der Nachwendekinder

    Selbst 30 Jahre nach der Wende wird noch zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden. Stereotype geistern immer noch in den Köpfen herum. Bei den sog. Nachwendekindern, zu denen auch die Autorin zählt, sollte es anders sein, weil sie die Zeit der Teilung gar nicht mehr miterlebt haben. Sie gehen auch pragmatischer mit der Ost-West-Thematik um. Das Interessante dabei ist aber, dass vor allem jene nach 1990 Geborenen aus dem Osten ein neues Ost-/Heimatgefühl entwickelt haben bzw. sich nun nicht mehr ihrer Herkunft schämen. Die Autorin und Journalistin Valerie Schönian stammt selbst aus dem Osten und hat in Magdeburg ihre Kindheit und Jugend verbracht - eine Zeit, die sie geprägt hat. Nun mit 30 Jahren beginnt sie sich wieder stärker mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen. So ist sie auch auf die Idee zu ihrem neuesten Buch gekommen, in dem sie Nachwendekinder, die aus dem Osten stammen und dort leben, interviewt. Mit ihrer "Reise durch Ostdeutschland" hat mich Schönian stark an Jana Hensels Buch "Wie alles anders bleibt" erinnert. Während sich Schönians Eltern anfangs wenig begeistert von ihrem Vorhaben zeigen und sich über die DDR-Vergangenheit lieber ausschweigen, nehmen die Autorin und ihre Interviewpartner kein Blatt vor den Mund und bekennen sich zu ihrer ostdeutschen Heimat/Geschichte. Gerade für Leser, die selbst aus Ostdeutschland kommen und um die Wendezeit geborenen wurden, ist Schönians persönliche Studie sehr interessant. Und das nicht nur, weil es viele Parallelen gibt, sondern auch weil die Autorin die aktuelle Situation in den ostdeutschen Bundesländern/großen Städten nicht verschweigt. Dabei geht es gleichermaßen um Tradition und Wandel. Die Offenheit und Freiheit in Städten wie Leipzig, Halle oder Jena hat es der Autorin dabei besonders angetan. Sie merkt, dass sie hier noch etwas bewegen und kreativ sein kann. Jedes der Gespräche, die Schönian u.a. mit Keimzeitsänger Leisegang, CDU-Politiker Amthor oder anderen Ostdeutschen führt, ist anders, individuell, weil unterschiedliche Geschichten erzählt werden. Doch allen Erzählungen ist gemein, dass man stolz auf seine Herkunft/seine Heimat ist und diese nicht verheimlicht. Dieses Lebensgefühl bzw. -bild nennt die Autorin "Ostbewusstsein". Und diesen Begriff finde ich großartig, weil er einem Teil der deutschen Bevölkerung, der oftmals noch verschämt angeblickt bzw. politisch unter Generalverdacht gestellt wird, endlich Wertschätzung entgegenbringt. Deshalb rate ich jedem interessierten Leser zur Lektüre dieses vielschichtigen Buchs.

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  • Prolog Eine Bewusstwerdung 1 Nachwendekind  2 Plötzlich Ossi 3 Meine Eltern 4 Was ist der Osten? 5 Massive temporäre Sichtbarkeit 6 Kling Klang und ich Sind wir ein Wir? 7 Was es im Westen nicht gibt 8 Die Weltenwechsler 9 Verständniskompetenz 10 Gemeinsame Erfahrungen und ein Missverständnis 11 Platten? Lost und spannend Streiten für den Osten 12 Ostbewusstsein 13 Ost-Empowerment 14 Utopien 15 Westdeutsche im Boot? 16 Ostfrau Nebeneinander 17 Vom Hype in den Zweifel 18 Kater 19 Ignorierte Probleme. Oder: Wer ist hier der Osten?! Was ist nun mit der Einheit? 20 Nichtsdestotrotz 21 Treffen sich ein Ossi und ein Wessi 22 Mama, Papa - was denkt ihr jetzt? 23 Unser Osten Anhang Quellenangaben Dank