Produktbild: Heimelig

Heimelig Warum Nelly aus dem Altersheim spazierte und nie mehr wiederkam

12

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.05.2019

Verlag

Wörterseh Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2413 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783037637630

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

20.05.2019

Verlag

Wörterseh Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2413 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783037637630

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  • Bewertung

    aus Freienstein

    5/5

    31.05.2022

    eBook (ePUB)

    Ein wunderschönes, spannendes und vielschichtiges Buch

    Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen. Sehr empfehlenswert. Blanca Imboden hat zu diesem Buch gut recherchiert und daraus einen wunderschönen Roman gemacht. Endlich werden ältere Menschen mal so dargestellt, wie viele von ihnen wirklich sind, nämlich noch voller Lebenslust und Energie.

  • Sylvia B.

    aus Fredersdorf-Vogelsdorf

    5/5

    28.10.2019

    eBook (ePUB)

    eine Geschichte, die aus dem Leben gegriffen ist

    heimelig- Warum Nelly aus dem Altersheim spazierte und nie mehr wiederkam von Blanca Imboden Nelly ist mit ihren 77 Jahren eine fröhliche, selbstbewusste, gesund und muntere Witwe. Auf Wunsch ihrer Tochter Trudi zieht sie ins Altersheim.Dort wird es ihr aber schon bald ganz unheimelig langweilig und sie überlegt, auf Reisen zu gehen. Ihr Traum: kurze Reisen durch die Schweiz, immer nur für einen Tag. Die Idee dahinter: Sie will das Abc abreisen. Die gemachten Erfahrungen auf all den Reisen überraschen Nelly, denn sie begreift: Sie ist zwar alt, aber so alt dann doch wieder nicht. Sie will rauß und wieder leben, möglicherweise sogar wieder lieben. Mein Fazit: Den Leser erwartet ein humorvoller, realistisch geschriebener Roman. Ich mochte Nelly von Anfang an. Sie ist sympathisch und vermittelt ein Gefühl von Vertrautheit. Sie ist energisch, energiegeladen und setzt sich für die Mitbewohner des Heimes ein. Es ist eine Geschichte, die aus dem Leben gegriffen ist, einem sehr nahe geht und in diesem Roman wundervoll umgesetzt wurde.

  • Bewertung

    5/5

    07.06.2019

    eBook (ePUB)

    Humorvoller Roman über das Leben im Altersheim, mit viel Tiefgang

    Klappentext: Nelly ist mit ihren 77 Jahren eine fröhliche, selbstbewusste, gesunde und recht muntere Witwe. Trotzdem zieht sie ins Altersheim, weil ihre Tochter Trudi den dringenden Wunsch hat, ihr gemütliches Elternhaus durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Trudi verspricht ihrer Mutter zwar eine coole Einliegerwohnung, aber da macht Nelly – auch ein wenig trotzig – nicht mit. Dann lieber grad ab ins heimelig. Dort wird es ihr aber schon bald ganz unheimelig langweilig, und sie überlegt sich, dass sie – jetzt, wo sie so viel Zeit hat – eigentlich auf Reisen gehen könnte. Nicht weit, nur durch die Schweiz. Nicht lang. Nur immer für einen Tag. Die Idee dahinter: Sie will das Abc abreisen. Und so macht sie sich auf den Weg nach Ascona, nach Buochs, nach Chur und erlebt dabei einiges. Sie macht neue Bekanntschaften, lernt die Drogenfahndung kennen, muss einen Panflötenspieler abwimmeln und bringt sogar das Leben ihrer Enkelin Kim durcheinander. Natürlich nicht mit Absicht. Mit Absicht zieht sie aber ihre Aktion »Spiegeleier für alle« durch, und die, die wird ein voller Erfolg. Die Quintessenz aller gemachten Erfahrungen überrascht Nelly, denn sie begreift: Sie ist zwar alt, aber sooo alt dann doch wieder nicht. Und schließlich lässt sie die Erkenntnis zu: »Ich will eigentlich nur eins: raus! Und wieder leben, möglicherweise sogar wieder lieben.« Fazit: Mir ist zuerst dieses wunderschöne Cover aufgefallen, dann habe ich den Klappentext gelesen und wusste, dieses Buch ist etwas für mich. Nach dem Lesen steht fest, dass ich mehr bekam, als erwartet. Ich durfte liebenswerte Protagonisten kennenlernen und ein Stück ihres Weges mit ihnen gehen. Das Leben im Altersheim wurde hervorragend dargestellt, das ist wirklich so, das kenne ich vom Altersheim in dem meine Mutter ist. Die Autorin schafft es, humorvoll und mit einem Augenzwinkern die Themen des Alterns vom Pflegenotstand über den Tod, die Einsamkeit bis hin zu alterstauglichen Aktivitäten zu beschreiben. Es gab Momente in denen ich lachen konnte und Momente in denen ich traurig und nachdenklich war. Über allem schwebte die Frage: Soll das alles gewesen sein, oder gibt es noch Lebensfreude und Lebensqualität? Mit hat diese emotionale Geschichte mit Tiefgang und Humor sehr gut gefallen, da sie sehr realitätsnah ist, kleine Ausreiser sind erlaubt, da die künstlerische Freiheit auch zu berücksichtigen ist. Nelly hat sich aus Trotz für das Leben im Altersheim entschieden, obwohl sie noch viel zu jung und zu fit dafür ist, auf dem Abstellgleis zu landen. Im Heim angekommen, merkt sie immer deutlicher, dass sie dort nicht hingehört und mehr von dem ihr verbleibenden Leben erwartet. Diese immer wieder stattfindenden Gespräche, dieses schlechte Unterhaltungsprogramm und das Warten auf das Ende. Dank ihrer Enkelin, packt Nelly ihren ganzen Mut zusammen, um auf Reisen zu gehen. Es sollen nur Tagesfahrten werden, damit Nelly ihrem Leben neuen Schwung gibt. Welche Überraschungen auf Nelly und ihre Enkelin warten, das müsst ihr selbst lesen, es lohnt sich. Nach der ersten Reise hat Nelly ihrer Tischgemeinschaft viel zu erzählen und wird zum leuchtenden Vorbild für diese. Es werden ihr Vorschläge gemacht, wohin sie noch reisen soll, um ihre Erlebnisse mit den anderen Bewohnern des Altersheimes zu teilen. Nelly schafft es trotz kleiner und größeren Hindernissen, immer neue Abenteuer zu erleben. Sie macht einige Menschen glücklich und sorgt immer wieder dafür, dass Leser nachdenken und sich fragen, wie sie selbst ihr Alter verbringen möchten. Bitte lest dieses Buch selbst und lasst euch begeistern. Mit sehr viel Gefühl wurde mir eine schöne Geschichte über das Leben im Alter erzählt, die Hoffnung gibt und dafür sorgt, dass ich mir jetzt schon überlege, was ich nach meinem Arbeitsleben für mich tun will. Die Situation in vielen Altersheimen ist bekannt, obwohl wir alle dazu neigen, gerne die Augen davor zu verschließen. Diese Geschichte ist auch wichtig, um mit Vorurteilen aufzuräumen, da auch ältere Menschen ein Recht auf Liebe und tolle Erlebnisse haben. Ich ziehe den Hut vor der mutigen und lebensfrohen Nelly und bin glücklich, dass ihre Gedanken, Gefühle und Probleme miterleben durfte. Erwähnenswert ist noch, dass die Autorin von den Erlebnissen ihrer Mutter inspiriert wurde, die viel zu früh in ein Altersheim zog. Dort gab es tatsächlich solch ein tolles Unterhaltungsprogramm, wie Putzlappen falten. Mit Esprit, Humor und Warmherzigkeit wurden diese Begebenheiten zu einem wunderbaren Roman verarbeitet. Von mir eine absolute Leseempfehlung für alle Leser, die in Pflegeberufen arbeiten und für Angehörige der älteren Generation.

  • S. L.

    aus Berlin

    5/5

    29.05.2019

    eBook (ePUB)

    Vom „heimelig“ ins Daheim

    Vom „heimelig“ ins Daheim Nelly ist eine liebenswerte 77-jährige, die noch lange nicht genug vom Leben hat. Trudi, ihre Tochter, ist nicht wirklich ihre beste Freundin - schwatzt ihr das geliebte Haus ab und bietet dafür eine unpersönliche Einliegerwohnung. Nein, das mag Nelly nicht und zieht ins Altenheim „heimelig“. Bequem, aber laaaangweilig. Was tun? Verreisen, und zwar in Orte, die mit Buchstaben in der Reihenfolge des Alphabets beginnen. Hört sich unspektakulär an, wird aber zur Herausforderung und durchaus spannend. Nicht zuletzt durch vergessene Geldbörsen, Bombenalarme, zickige Angehörige. Dazu kommen Polizisten auf Drogensuche in Nellys Kleiderschrank, schöne Flötenspieler und weitere Überraschungen. Blanca Imboden schildert mit viel Gefühl, welche Empfindungen Menschen im reiferen Alter hegen, welche Gedanken sie umtreiben, welche Probleme ihnen begegnen. Bewundernswert, wie aktiv und mutig ihre Heldin agiert. Schön, dass Liebe und Nähe zugelassen werden. So möchte man alt werden. Eine wunderbare Geschichte aus dem Wörtherseh Verlag.

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    5/5

    27.05.2019

    eBook (ePUB)

    Seniorensammelstelle

    Nelly ist 77, immer noch neugierig auf das Leben und fit. Warum wählt sie eine Seniorenresidenz? Weil ihre umtriebige, alles optimierende Tochter Trudi nach dem Tod des Vaters das alte Elternaus abreißen liess und ein neues Familienhaus baute. Auch für die Mutter würde sich doch in einer Einliegerwohnung Platz finden. Doch Nelly behagt das nicht, abhängig möchte sie nicht werden, dann lieber ein Heim. Wo es doch ganz neu ist und den Namen „Heimelig“ trägt. Aber der Schein trügt. Nicht umsonst treibt seit einiger Zeit ein Poltergeist sein Unwesen und setzt auf jedem Schild ein „Un“ vor den Namen. Es ist der alltägliche Frust mit zu wenig Personal und zu engen Zeitplänen. Mit der Massentauglichkeit, die keinen Platz für individuelle Wünsche lässt. Es sind Kleinigkeiten die Nelly stören. So wird nach einem kurzen Anklopfen immer sofort die Tür geöffnet, eigentlich eine Unhöflichkeit. Die Küche ist altersgerecht, aber warum muss sie deshalb geschmacksarm und weich verkocht sein? Aber Nelly muckt auf. Nicht nur, dass sie beschließt sich mit kleinen Tagesausflügen ihre Zeit zu vertreiben, sie wird auch zur Protokollantin der Beschwerden. Sie wollen der Direktorin Meier nicht das Leben schwermachen, aber sie auch nicht einfach unterbuttern lassen. Ja, mit Nelly kommt Trubel in das Heim. Dieser Roman ist dem Leben abgelauscht. Die meisten älteren Leser werden Erfahrungen mit dem Umgang ihrer Eltern und Großeltern haben, sie werden vielleicht auch das eine oder andere Altenheim kennen. Vielleicht auch mit Grauen an die Zukunft denken, wenn sie selbst vielleicht einmal in einem solchen „Mumienspeicher und Runzelsilo“ – wie die Insassen ihr Haus mit Selbstironie nennen – leben müssen. Es wird viel gelacht in diesem Buch, Frau Imboden hat eine ganze Menge komische und witzige Einfälle verarbeitet, die dabei ganz realistisch sind. Es wird aber auch geweint – denn Trauer und Tod kann man nicht ausblenden. Ich muss gestehen, auch ich habe ein-zwei Tränchen verdrücken müssen. Mir hat das Buch großen Spaß gemacht und trotzdem auch einen realistischen Blick auf das Alter ermöglicht und für die Situation in Altenheimen sensibilisiert. Das ist ein großer Verdienst der Autorin, die ihre Erfahrungen gründliche Recherche eingebracht hat.

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