Produktbild: Afrotopia

Afrotopia

1

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2019

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1616 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Max Henninger

Sprache

Deutsch

EAN

9783957576804

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.01.2019

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1616 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Max Henninger

Sprache

Deutsch

EAN

9783957576804

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Erstaunlich, dass sich ein…

karl aus Ilmenau am 25.02.2019

Bewertungsnummer: 2716607

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erstaunlich, dass sich ein Autor aus dem Senegal bemüßigt fühlt über „den Afrikaner“ zu philosophieren. Der Mann aus Eritrea hat mit jenem aus Ghana nur eins gemein: man lebt auf demselben Kontinent. Der Enthusiasmus über das „Humankapital“ des Kontinents ist schwerlich nachvollziehbar. Schon heute reicht es nicht (mehr) zu einer (gebührenfreien) Schulbildung, das Gesundheitswesen wird vernachlässigt. Eine Wirtschaft, die diesem „Humankapital“ Arbeitsplätze böte, ist nicht in Sicht. Und wie die exponentiell wachsende Bevölkerung ernährt werden soll, bleibt ein Rätsel. Landflucht ist ein gigantisches Problem. Das Frohlocken über afrikanische Megastädte kann man nicht begreifen: zunehmende Slums, eine Bevölkerung, die unter dem Existenzminimum lebend sich im informellen Sektor durchschlagen muss. Unwahrscheinlich, dass Rückbesinnung auf afrikanische Kultur, Musik oder tradierte Verhaltensweisen hieran etwas ändern kann und wird. Richtig ist, dass es Ansätze gibt, die aufhorchen lassen. Dies gilt z. B. für Ruanda oder Äthiopien. Richtig ist auch, dass „wir“ es waren, die den Kolonialismus über den Kontinent gebracht haben, mit Massenmord und Versklavung. Auch weiterhin sind „wir“ es, die afrikanische Despoten korrumpieren um uns Ressourcen zu stehlen; Landgrabbing ist nur ein Beispiel. Dieses Buch liest sich schon wegen seiner (gewollt?) elitären Ausdrucksweise ausgesprochen schwer. Ob diese Art des Ausdrückens – und sei es auch in der jeweiligen Landessprache –auch von einer gebildeten Elite wird verstanden werden können, steht dahin.

Erstaunlich, dass sich ein…

karl aus Ilmenau am 25.02.2019
Bewertungsnummer: 2716607
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erstaunlich, dass sich ein Autor aus dem Senegal bemüßigt fühlt über „den Afrikaner“ zu philosophieren. Der Mann aus Eritrea hat mit jenem aus Ghana nur eins gemein: man lebt auf demselben Kontinent. Der Enthusiasmus über das „Humankapital“ des Kontinents ist schwerlich nachvollziehbar. Schon heute reicht es nicht (mehr) zu einer (gebührenfreien) Schulbildung, das Gesundheitswesen wird vernachlässigt. Eine Wirtschaft, die diesem „Humankapital“ Arbeitsplätze böte, ist nicht in Sicht. Und wie die exponentiell wachsende Bevölkerung ernährt werden soll, bleibt ein Rätsel. Landflucht ist ein gigantisches Problem. Das Frohlocken über afrikanische Megastädte kann man nicht begreifen: zunehmende Slums, eine Bevölkerung, die unter dem Existenzminimum lebend sich im informellen Sektor durchschlagen muss. Unwahrscheinlich, dass Rückbesinnung auf afrikanische Kultur, Musik oder tradierte Verhaltensweisen hieran etwas ändern kann und wird. Richtig ist, dass es Ansätze gibt, die aufhorchen lassen. Dies gilt z. B. für Ruanda oder Äthiopien. Richtig ist auch, dass „wir“ es waren, die den Kolonialismus über den Kontinent gebracht haben, mit Massenmord und Versklavung. Auch weiterhin sind „wir“ es, die afrikanische Despoten korrumpieren um uns Ressourcen zu stehlen; Landgrabbing ist nur ein Beispiel. Dieses Buch liest sich schon wegen seiner (gewollt?) elitären Ausdrucksweise ausgesprochen schwer. Ob diese Art des Ausdrückens – und sei es auch in der jeweiligen Landessprache –auch von einer gebildeten Elite wird verstanden werden können, steht dahin.

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Afrotopia

von Felwine Sarr

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