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Afrotopia

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2019

Herausgeber

Max Henninger

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,1/12,5/2,1 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Vanille / Rot

Auflage

6. Auflage

Übersetzt von

Max Henninger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-677-4

Beschreibung

Rezension

»Mit «Afrotopia» entwirft der Senegalese Felwine Sarr eine selbstbestimmte Zukunftsvision von Afrika.« – Sieglinde Geisel, republic.ch ("Republik (CH)")
»[E]in kreativer, experimenteller, vorwärtsdrängender Geist, der Hoffnung macht auf eine selbstverantwortliche Gestaltung des Kontinents jenseits von Dystopien, Fatalismus und Emigration.« – David Signer, NZZ ("NZZ - Neue Zürcher Zeitung")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2019

Herausgeber

Max Henninger

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,1/12,5/2,1 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Vanille / Rot

Auflage

6. Auflage

Übersetzt von

Max Henninger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-677-4

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

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Erstaunlich, dass sich ein…

karl aus Ilmenau am 25.02.2019

Bewertungsnummer: 2716607

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erstaunlich, dass sich ein Autor aus dem Senegal bemüßigt fühlt über „den Afrikaner“ zu philosophieren. Der Mann aus Eritrea hat mit jenem aus Ghana nur eins gemein: man lebt auf demselben Kontinent. Der Enthusiasmus über das „Humankapital“ des Kontinents ist schwerlich nachvollziehbar. Schon heute reicht es nicht (mehr) zu einer (gebührenfreien) Schulbildung, das Gesundheitswesen wird vernachlässigt. Eine Wirtschaft, die diesem „Humankapital“ Arbeitsplätze böte, ist nicht in Sicht. Und wie die exponentiell wachsende Bevölkerung ernährt werden soll, bleibt ein Rätsel. Landflucht ist ein gigantisches Problem. Das Frohlocken über afrikanische Megastädte kann man nicht begreifen: zunehmende Slums, eine Bevölkerung, die unter dem Existenzminimum lebend sich im informellen Sektor durchschlagen muss. Unwahrscheinlich, dass Rückbesinnung auf afrikanische Kultur, Musik oder tradierte Verhaltensweisen hieran etwas ändern kann und wird. Richtig ist, dass es Ansätze gibt, die aufhorchen lassen. Dies gilt z. B. für Ruanda oder Äthiopien. Richtig ist auch, dass „wir“ es waren, die den Kolonialismus über den Kontinent gebracht haben, mit Massenmord und Versklavung. Auch weiterhin sind „wir“ es, die afrikanische Despoten korrumpieren um uns Ressourcen zu stehlen; Landgrabbing ist nur ein Beispiel. Dieses Buch liest sich schon wegen seiner (gewollt?) elitären Ausdrucksweise ausgesprochen schwer. Ob diese Art des Ausdrückens – und sei es auch in der jeweiligen Landessprache –auch von einer gebildeten Elite wird verstanden werden können, steht dahin.

Erstaunlich, dass sich ein…

karl aus Ilmenau am 25.02.2019
Bewertungsnummer: 2716607
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erstaunlich, dass sich ein Autor aus dem Senegal bemüßigt fühlt über „den Afrikaner“ zu philosophieren. Der Mann aus Eritrea hat mit jenem aus Ghana nur eins gemein: man lebt auf demselben Kontinent. Der Enthusiasmus über das „Humankapital“ des Kontinents ist schwerlich nachvollziehbar. Schon heute reicht es nicht (mehr) zu einer (gebührenfreien) Schulbildung, das Gesundheitswesen wird vernachlässigt. Eine Wirtschaft, die diesem „Humankapital“ Arbeitsplätze böte, ist nicht in Sicht. Und wie die exponentiell wachsende Bevölkerung ernährt werden soll, bleibt ein Rätsel. Landflucht ist ein gigantisches Problem. Das Frohlocken über afrikanische Megastädte kann man nicht begreifen: zunehmende Slums, eine Bevölkerung, die unter dem Existenzminimum lebend sich im informellen Sektor durchschlagen muss. Unwahrscheinlich, dass Rückbesinnung auf afrikanische Kultur, Musik oder tradierte Verhaltensweisen hieran etwas ändern kann und wird. Richtig ist, dass es Ansätze gibt, die aufhorchen lassen. Dies gilt z. B. für Ruanda oder Äthiopien. Richtig ist auch, dass „wir“ es waren, die den Kolonialismus über den Kontinent gebracht haben, mit Massenmord und Versklavung. Auch weiterhin sind „wir“ es, die afrikanische Despoten korrumpieren um uns Ressourcen zu stehlen; Landgrabbing ist nur ein Beispiel. Dieses Buch liest sich schon wegen seiner (gewollt?) elitären Ausdrucksweise ausgesprochen schwer. Ob diese Art des Ausdrückens – und sei es auch in der jeweiligen Landessprache –auch von einer gebildeten Elite wird verstanden werden können, steht dahin.

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von Felwine Sarr

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