Der dritte Band der magischen Space Opera aus der Feder von Bestsellerautor Kai Meyer! Die Galaxis steht in Flammen. Die Maschinengötter sind erwacht und stürzen das Sternenreich in einen kosmischen Krieg. Inmitten der Wirren kämpft Iniza Talantis um die Sicherheit ihrer Familie. An Bord der Nachtwärts jagen sie durchs All, verfolgt von den Schergen des Hexenordens. Denn Inizas Tochter Tanys gilt den Hexen als Schlüssel zum Sieg. Ihr Weg führt sie auf den verbotenen Mond der Waffenmeister und durch ausgetrocknete Ozeane, auf verseuchte Dschungelwelten und in die Slums der Taragantum-Drift. Doch ihr Schicksal erwartet sie auf Tiamande - der Thronwelt der Gottkaiserin. Ein ungewöhnlicher Autor mit einer einzigartigen Serie.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Nicoles Bücherwelt
5/5
14.03.2019
eBook (ePUB 3)
Ein sehr gelungenes Finale
Die Krone der Sterne – Band 3
Die Galaxis steht in Flammen. Die Maschinengötter sind erwacht und stürzen das Sternenreich in einen kosmischen Krieg.
Inmitten der Wirren kämpft Iniza Talantis um die Sicherheit ihrer Familie. An Bord der Nachtwärts jagen sie durchs All, verfolgt von den Schergen des Hexenordens. Denn Inizas Tochter Tanys gilt den Hexen als Schlüssel zum Sieg.
Ihr Weg führt sie auf den verbotenen Mond der Waffenmeister und durch ausgetrocknete Ozeane, auf verseuchte Dschungelwelten und in die Slums der Taragantum-Drift. Doch ihr Schicksal erwartet sie auf Tiamande – der Thronwelt der Gottkaiserin. (Quelle: Klappentext vom Verlag)
„Das stechende Hellblau seiner Augen verlieh ihm etwas Gespenstisches, so als hätte die ‚Nachtwärts‘ mit ihrer Anwesenheit einen Geist aus der Vergangenheit des Mondes heraufbeschworen. Aber er war kein Geist. Er blutete.“ – Seite 197
„Maschinengötter“ ist der dritte und finale Band von Kai Meyers phantastischer Space-Opera „Die Krone der Sterne“. Nachdem der letzte Band mit einem dramatischen Finale und einem Cliffhanger endete, war die Neugier auf den vorläufigen Abschlussband groß. Beginnen tut dieser mit einem Prolog, der ausführlich, aber dennoch kurz gehalten ist und nochmal alle wichtigen Geschehnisse der Vergangenheit wiedergibt. Damit und mit gut platzierten Rückblicken am Anfang der Geschichte ist man sofort wieder mitten im Geschehen. Die Handlung startet ca. zweieinhalb Jahre nach den letzten Ereignissen – Inizas und Glanis‘ Tochter Tanys ist inzwischen drei Jahre alt und spielt eine besondere Rolle – vor allem für den Hexenorden, vor dem sie auf der Flucht sind. Auf dem Raumschiff ‚Nachtwärts‘, das nach wie vor durch seine außergewöhnliche Form beeindruckt, fliehen sie zusammen mit ihren Verbündeten durch die Galaxis und führt sie an Orte, die längst als vergessen galten…
Sehr gut gefallen haben mir hier wieder die toll beschriebenen, neuen Schauplätze – es gibt Einblicke in neue Welten und Planeten, jedes Reich hat seine eigene Struktur und Aufbau. Auch über die Thronwelt Tiamande und dessen Umgebung erfährt man hier einiges. Mit dabei sind viele altbekannte Charaktere: Iniza und Glanis mit ihrer kleinen Tochter Tanys, sowie die Alleshändlerin Shara Bitterstern und Waffenmeister Kranit, über deren Vergangenheiten wir auch noch mehr erfahren. Eine besondere Figur ist nach wie vor die Muse, die immer noch etwas Geheimnisvolles ausstrahlt. Auch weitere Bekannte und auch neue Charaktere sind mit dabei – und nicht alle werden überleben…
Der Handlungsverlauf ist abwechslungsreich: Neben rasanten, abenteuerlichen Abschnitten gibt es auch immer wieder ruhigere Szenen, was sehr gut aufeinander abgestimmt ist. Sehr gefallen hat mir, dass überhaupt nicht vorhersehbar war, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Es warten einige Überraschungen und am Ende ein großes Finale, dass so manches ans Licht bringt…
Unbedingt erwähnenswert ist auch die tolle Ausstattung des Paperbacks. Vorne und hinten sind wieder hilfreiche Karten abgebildet. Wie schon bei den beiden Vorgängern gibt es vorne wieder mehrere Doppelseiten mit Skizzen, die einzelne Szenen abbilden. Diese stammen erneut von Jens-Maria Weber und sind sehr gelungen.
„Gleich darauf ließen auch die Koordinaten auf den Anzeigen keinen Irrtum mehr zu: Die Flotte hatte den kartographierten Reichsraum verlassen und befand sich in der Grenzregion zum großen Unbekannten, wo es angeblich nichts gab als tote Welten und ausgebrannte Sonnen. Kein Wunder dass der Planet Äon nie gefunden worden war.“ – Seite 210
Mein Fazit: Ein packendes Finale der Reihe – den Leser erwartet wieder Space-Fantasy vom Feinsten! Auf die bereits bekannten Charaktere warten neue Abenteuer an beeindruckenden, phantastischen Schauplätzen, es wird nochmal spannend mit einigen Überraschungen. Zudem werden letzte Geheimnisse gelüftet und es kommt zu einem großen Showdown. Toll geschrieben und sehr lesenswert!
MeenzerBuuchMeedsche
4/5
29.05.2021
eBook (ePUB 3)
tolles Weltraumabenteuer
Dies ist also nun das Finale der Trilogie von Kai Meyer. Da mir Band 1 und 2 schon wirklich gut gefielen, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Ich würde sagen, dass man nicht einfach quer einsteigen sollte, sondern wirklich die Bände der Reihe nach liest. Es wird zwar alles Wichtige wiederholt, aber die Geschichte ist es wert, gelesen zu werden.
Leider hatte ich den Fehler gemacht, dass ich nach Band 2 zu lange mit Weiterlesen gewartet hatte, jedenfalls hatte ich etwas gebraucht, um in die Welt hineinzufinden. Was mir schon mal etwas geholfen hatte, war die Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Das gibt es viel zu selten bei Fortsetzungen, dabei ist es echt hilfreich. Mit fortschreitendem Lesen machte es mir die stets vorhandene Spannung aber einfach, der Handlung zu folgen und immer besser in die Geschichte abtauchen zu können.
Da es keine unkomplizierten Formulierungen beim Schreibstil gibt, ist der Erzählfluss ebenso wie das – tempo angenehm. Durch eine bildhafte Darstellung konnte ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen. Kein Wunder also, dass ich die erschaffene Welt sehr faszinierend und ansprechend finde.
Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Bisher war Kranit mein Favorit, aber mittlerweile weiß ich gar nicht, wen ich am besten finden soll. Jeder hat seinen eigenen Charme.
Das Cover passt perfekt zur Reihe und gefällt mir gut. Der Klappentext verspricht ein galaktisches Abenteuer und genau das wurde auch geliefert.
Mir bleibt eigentlich nur zu sagen, dass mich dieses spannende Buch mit einer komplexen Story prima unterhalten konnte. Daher kann ich es guten Gewissen empfehlen, das gilt übrigens für die ganze Trilogie. Sie ist wirklich lesenswert. Ich vergebe vier Sterne.
https://www.buecherwesen.de
aus NRW
5/5
08.05.2019
Buch (Paperback)
Inhalt: In der Galaxis steht…
Inhalt: In der Galaxis steht ein großer Krieg bevor, denn die Maschinengötter sind erwacht. Inmitten allen Chaos, kämpft Iniza um die Sicherheit ihrer Familie. An Bord der Nachtwärts jagen sie durchs All und flüchten vor den Schergen des Hexenclans, denn sie begehren nichts mehr als Tanys, Inizas Tochter. Tanys gilt als der Schlüssel zum Sieg. Ihr Weg führt sie durch ausgetrocknete Ozeane, verseuchte Dschungelwelten und auf den verbotenen Mond der Waffenmeister. Doch das Schicksal erwartet sie auf Tiamande, der Thronwelt der Gottkaiserin. Meine Meinung: Der dritte Band der Krone der Sterne-Reihe, gehört zu den Büchern, die ich sehnlichst erwartet habe. Ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht und der Autor hat es wieder geschafft, mich zu fesseln und in eine sehr komplexe und überwältigende Welt zu entführen. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist dieser Teil für mich noch nicht das Ende dieser Reihe, denn für mich ist einfach zu viel offen. Es passiert zwar in diesem Teil nicht ganz so viel wie in den Vorgängern, aber dennoch ist es meiner Meinung nach der Beste. Am interessantesten finde ich die Abschnitte von Hadrath, denn durch ihn erfährt man einiges über den Herrn der Maschinen und was sie so vorhaben. Die meiste Zeit jedoch, verbringen wir mit Iniza, Kranit und Shara, die definitiv auch am meisten erleben. Wir bekommen recht tiefe Einblicke in das Dasein der Waffenmeister und was sie ausmacht, doch auch die Hexen werden uns in diesem Teil noch etwas nähergebracht. Die Maschinen sind und bleiben jedoch immer noch ein Rätsel für mich, genauso die STILLE und ich hoffe, dass der Autor, der diese Welt genauso liebt wie ich, nochmal zurückkehrt und uns Lesern noch die eine oder andere offen Frage dadurch beantworten wird. Mein Fazit: Ein toller Abschluss, dieser sagenhaften und überwältigenden Reihe, auch wenn mir das Ende etwas zu schnell gekommen ist und doch noch so einige Geheimnisse offen gelassen hat!
Uwes-Leselounge
5/5
07.05.2019
Buch (Paperback)
Was für ein grandioses Finale
STORYBOARD:
Nach der Vernichtung des Piratenplaneten Noa ist der Krieg zwischen den Maschinen, den Menschen und den Hexen voll entbrannt. Iniza kämpft, gemeinsam mit ihrem Mann Glanis und ihren Freunden, für die Sicherheit ihrer dreijährigen Tochter Tany sowie ihrer eigenen. Auf der Flucht vor dem Hexenorden, der nach wie vor alles daransetzt Tany zu bekommen, jagt die Gruppe in ihrem Raumschiff, der Nachtwärts, quer durchs All, auf der Suche nach einem Unterschlupf. Doch lange hält das Schiff, das mehrere Schäden bei diversen Schlachten erlitten hat, nicht mehr durch. Deshalb beschließt Shara den Quardranten des Taragantum-Drifts und zugleich ihre alte Heimat aufzusuchen. Dort möchte sie die notwendigen Reparaturen am Schiff durchführen lassen. Allerdings war ihr damaliger Aufbruch nicht ganz freiwillig und eher fluchtartig geschehen. Iniza muss einsehen, dass sie alle niemals sicher sein werden. Dies zeigen auch die Vorkommnisse auf dem toten Planeten der Waffenmeister. Denn dort wird immer deutlicher, dass ihr aller Schicksal ausgerechnet auf dem Heimatplaneten der Hexen, auf Tiamande, liegt.
MEINUNG:
Ich habe dem finalen Band von "Die Krone der Sterne. Maschinengötter" von Kai Meyer (Fischer Tor) extrem entgegen gefiebert, da mir der grandiose Weltenentwurf sehr gefällt und mir die vielschichtigen Charaktere ans Herz gewachsen sind. Daher musste ich wissen, ob es Iniza und ihren Freunden gelingen würde, ihre Tochter Tany, vor der Gottkaiserin des Hexenordens zu beschützen.
Der Wiedereinstieg in die Geschichte ist mir problemlos gelungen. Gefallen hat mir allerdings, dass Kai Meyer dieses komplexe Szenario nochmals mit einer prägnanten Zusammenfassung über die bisherigen Geschehnissen vor die eigentliche Handlung gestellt hat.
Seit gut zweieinhalb Jahren irren Iniza und ihre Familie sowie ihre Freunde in der Nachtwärts durchs All. Immer auf der Flucht vor den Hexen, bleibt ihnen keine Zeit, sich irgendwo zu verstecken, geschweige denn zur Ruhe zu kommen. So bleibt es auch nicht aus, dass das Raumschiff in diversen Kämpfen beschädigt wird. Daher beschließt Shara, ihrem Heimatquadranten, dem Taragantum-Drift, einen Besuch abzustatten, um dort die notwendigen Reparaturen durchführen zu lassen. Leider entpuppt sich diese Entscheidung als fataler Fehler und die Freunde geraten in einen Hinterhalt und sehen sich plötzlich einer Hexe und ihren Soldaten gegenüber. Zwar gelingt es Iniza, Kranit und Co. sich irgendwie aus dieser misslichen Lage zu befreien, doch der Preis dafür ist viel zu hoch.
Die Story wird, wie bereits in den beiden Vorgängerbänden, aus mehreren Sichtweisen erzählt. Zum einen aus dem Blickwinkel von Iniza und zum anderen von Hadrath. Dieser befindet sich an Bord der Maschinen und sucht noch immer nach den Anfängen DER STILLE. Aus Hadrath werde ich einfach nicht schlau und kann seine Beweggründe nur bedingt verstehen. Trotzdem finde ich ihn interessant und er verleiht dieser Story die gewisse Würze.
So laufen beide Handlungsstränge unaufhaltsam aufeinander zu, was für jede Menge Spannung sorgt. Überhaupt lässt die Geschichte den Leser kaum zu Atem kommen, denn es geschieht ständig irgendetwas und man kann sich zu keinem Zeitpunkt sicher sein, ob das, was man glaubt, auch der Wahrheit entspricht. So scheut sich der Autor auch nicht davor, liebgewonnene Charaktere einfach mal so über die Klinge springen zu lassen.
Iniza gefällt mir noch immer sehr. Man spürt ihre Angst und Verzweiflung hinsichtlich ihrer Tochter und ich bangte mit ihr, ob es ihr gelingen würde, sie beschützen zu können. Iniza kämpft verbissen für eine bessere Zukunft, was mir gut gefiel. Sie ist stark, ehrgeizig, liebevoll und sie würde buchstäblich alles für Tany tun, um sie in Sicherheit zu wissen.
Ein Charakter, den ich ebenfalls sehr mag, ist der letzte Waffenmeister von Amun, Kranit. Diesen krangelnden Kämpfer muss man einfach gern haben. Hinter seiner schroffen Art und Ausdrucksweise, verbirgt sich ein weiches Herz. Toll finde ich die Dialoge zwischen ihm und Shara, der Alleshändlerin, die die Story zwischendrin ein wenig auflockern. Obwohl er seine Gefühle niemals wirklich zeigt, spürt man diese ab und an doch anhand von Gesten, die ihm eher unbewusst passieren.
Durch den fortwährenden Kampf gegen die Maschinen und den Hexenorden sind Kranit, Shara, Iniza, Glanis und die Muse zu einer verschworenen Einheit, ja fast so etwas wie Freunde, geworden. Auf Grund den Geschehnissen auf Taragantum müssen Iniza und die anderen einsehen, dass sie und Tany niemals irgendwo sicher sein werden. Dies beweisen letztlich auch die Vorkommnisse auf dem toten Planeten der Waffenmeister. Denn dort wird immer deutlicher, dass ihr aller Schicksal ausgerechnet auf dem Heimatplaneten der Hexen, auf Tiamande, liegt.
Gebannt fieberte ich mit Iniza, Kranit und den anderen mit, ob es ihnen gelingen würde, Tany zu beschützen und lebend aus diesem Labyrinth aus Lügen, Intrigen, falschem Glauben und Größenwahn zu entkommen.
Alles läuft auf einen großen und finalen Showdown im Reich der Hexen hinaus und dort wird sich schließlich erfüllen, was vor langer Zeit prophezeit wurde.
FAZIT & BEWERTUNG:
Auch der dritte Band von "Die Krone der Sterne. Maschinengötter" von Kai Meyer (Fischer Tor) konnte mich wieder völlig für sich einnehmen und begeistern. Der Weltenentwurf ist einfach phänomenal und bescherte mir beim Lesen, mal wieder, ein wahres Kopfkino. Dabei scheut der Autor nicht davor zurück, liebgewonnene Charaktere sterben zu lassen und so die Dramaturgie noch höher zu schrauben. Ich bin regelrecht geflasht von den Ereignissen und hätte nichts dagegen, wenn es hier noch weitergehen würde.
Die Trilogie gehört definitiv zu meinen Lieblingsgeschichten und ich kann hier nur eine Leseempfehlung aussprechen - 5 von 5 Nosinggläser.
Sharon Baker
aus Mönchengladbach
4/5
22.06.2020
Buch (Paperback)
Spaciges Kopfkino, galaktisches Spektakel und ein guter Abschluss ...
Iniza ist mit ihrer Familie und Freunden weiterhin auf der Flucht, aber die Galaxis ist trotz der unendlichen Weite, nicht groß genug. Überall herrschen nämlich Unruhen, während die Maschinengötter immer mehr einnehmen und einen kosmischen Krieg ansteuern, versuchen die Hexen an Tanys, Iniza‘s Tochter heranzukommen, da diese das Wort der Gottkaiserin spricht. Somit wird die Zeit knapper, die Flucht erschwerlicher und die Verzweiflung immer größer. Nun heißt es, zu handeln und Kranit, der letzte Waffenmeister von Amun, kennt endlich sein Schicksal. So führt die Reise auf den Mond Amun, in den Dschungel und doch ist die Reise erst in Tiamande, der Welt des Hexenordens zu Ende. Genau dort wird sich ihrer aller Schicksal entscheiden. Was hat Kranit vor? Kann Iniza ihre Tochter beschützen? Und können sie diesen Krieg aufhalten?
Nachdem ich die ersten beiden Bände mit großer Begeisterung verschlungen hatte, hatte ich ein bisschen Angst vor dem Ende. Kai Meyer ist ja bei manchen Reihen mit seinen Figuren nicht zimperlich und da macht man sich doch um den einen, oder anderen Sorgen, ob derjenige es übersteht. Nun ist das Abenteuer aber verschlungen und hier kommt nun meine Meinung.
Ich finde es ja immer supergut, wenn die Geschichte eine kurze Zusammenfassung am Anfang hat und somit ist man auch direkt wieder im Thema und weiß, wir sind seit Hexenmacht, dem zweiten Teil, schon zwei weitere Jahre auf der Flucht. Das kostet natürlich Kraft, reibt die Gemüter auf und auch die Nachtwärts hat einige Blessuren erlitten, deshalb müssen sie einen Ort finden wo sie kurz untertauchen können, um das Schiff zu reparieren. Diese Idee, entpuppt sich als fataler Fehler, denn Shara‘s Vergangenheit holt sie dort ein. Wie immer halten die Freunde zusammen, kämpfen zusammen und tragen auch die Verluste zusammen. Die Flucht gelingt auf biegen und brechen und jeder weiß, sie müssen was tun, um Tanys zu beschützen. Das etwas schon lange in Kranit vorgeht, spürt Shara schon lange und das dieses Abenteuer turbulent sein wird auch und es wird ein absoluter Endcountdown.
Kai Meyer lässt seine Übermächte auf einander prallen, da haben wir die Maschinengötter auf der einen Seite und die Hexen auf der anderen, beide wollen die absolute Macht, und der Mensch hat mal wieder das Nachsehen. Unsere Freunde müssen also nicht nur Tanys beschützen, sondern auch eine Lösung für den nahenden Krieg finden, das das kein einfacher Weg sein wird, ist klar und das wir hier einige Abschiede nehmen müssen, leider auch. Bei einer Figur konnte ich das heldenhafte Ende erahnen, aber der weitere Verlust tat mir wirklich weh und ich frage mich, ob der Autor seine Figuren immer mit so viel leere zurücklassen muss. Aber nun gut das ist wahrscheinlich alles Geschmackssache und für die Dramaturgie, war es natürlich gut beigesteuert. So kämpfen unsere Freunde an allen Fronten und werfen sich einige Sprüche an den Kopf. Vor allem die herrlichen Dialoge zwischen Kranit und Shara tragen die Geschichte und erheitern sie aufs Beste. Ansonsten spitzt sich überall die Lage zu und die Gefahr rückt immer näher.
Allerdings muss ich für meinen Geschmack sagen, dass es für mich am Ende einige Längen gab, um dann mit einem Knall alles zu beenden. Auch der Strang mit der Stille konnte mich nicht wirklich abholen und da hatte ich immer das Gefühl, nicht wirklich alles verstanden zu haben, irgendwie war mir das zu kryptisch. Wenn ich das mit den beiden Bänden davor vergleiche, war ich dort gefesselter, gespannter und konnte nicht schnell genug lesen. Für mich waren hier die letzten hundert Seiten, etwas Kampf und dann gibt es mit einem Ruck zu Ende. Es war jetzt nicht so bombastisch, wie ich dachte, aber auch völlig in Ordnung so, zumindest kann ich damit gut leben und der Autor lässt sich ein klitzekleines Hintertürchen offen. Vielleicht irgendwann noch einen Nachzügler Band zu schreiben, wer weiß das schon. Für mich war es aber ein tolles Space Abenteuer und ich habe es gerne gelesen, auch wenn der Abschied nicht ganz so schwer fehlt, wie gedacht.
Maschinengötter ist ein guter Abschluss, auch wenn er mich nicht ganz so überzeugte, wie die beiden Bände davor, ist es eine tolle Trilogie. Ein geniales galaktisches Spektakel, was einen megagut unterhält und ein großartiges spaciges Kopfkino erstrahlen lässt. Iniza rockt die Galaxis.
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