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Lize Spit

1. Und es schmilzt (Ungekürzt)

Und es schmilzt

Gesprochen von
62

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Johanna Thal + weitere

Spieldauer

13 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

27.08.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

152

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Het smelt

Sprache

Deutsch

EAN

9783838786834

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

13 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

27.08.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

152

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Het smelt

Sprache

Deutsch

EAN

9783838786834

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Gesellschaftliche Betrachterin

    aus Großraum Halle (Saale)

    4/5

    20.04.2024

    Hörbuch-Download

    Zur Zersetzungsdauer eines am Wegesrand liegenden Slips

    Ein sprachlich herausragender, Wahrnehmungen und Empfindungen explizit mitteilender Debutroman von Lize Spit. Spielfeld ist das Dorfleben, bereits die nächste Kleinstadt ist beschwerlich zu erreichen und das große Land Belgien existiert in der Dorfwelt lediglich als Monopoly-Spiel. In steten Rückblenden wird aus der Perspektive der Ich-Erzählerin Eva de Wolf der Übergang von der Kindergemeinschaft der „Drei Musketiere“, deren weiblicher Part Eva ist, hinein in eine heftigste Pubertät geschildert. Die beiden gleichaltrigen Jungen des Dreierbündnisses kacken mal heimlich durch Briefkastenschlitze und ergötzen sich sexuell mal an Nutztieren, und als Leser hat man früh im Roman die Gewissheit, dass dieser jugendliche Lenz auf eine ungute Klimax zusteuern wird. So dies ist der Grund, dass manche Vorrezensenten davon berichten, die Lektüre unterbrochen oder gar abgebrochen zu haben. Es ist jedoch ein gutes Stück Literatur, das sich lohnt, zu Ende gelesen zu werden, um in der Selbstreflexion zu dem glücklichen Schluss zu kommen, dass die eigene Pubertät nicht so heftig gewesen ist. Leute mit verborgenen perversen Neigungen mögen diesen Roman bitte ausdrücklich nicht lesen.

  • Arne

    5/5

    03.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Das klingt nach!

    Das Buch erzählt auf zwei Zeitebenen von Eva und ihren Erlebnissen in ihrer Kindheit. Ein erlebtes Trauma setzt etwas in Gang, das ich beim Lesen (und Hören) nicht habe kommen sehen. Ein großartiges Buch der Autorin! YouTube: Der Buchschnack

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Zersetzungszeit von Erinnerungen habe ich nicht gefunden." So beschließt Eva nach 13 Jahren zurück in ihre alte Heimat nach Bovenmeer zu kehren - in der Hoffnung, ihr Trauma endgültig zu überwinden. Mit einem Eisblock im Kofferraum fährt sie los und sinkt mit jedem zurückgelegten Kilometer tiefer in ihre Erinnerungen an den Sommer 2002, der ihr Leben für immer verändert hat. Man begleitet sie auf ihrer Fahrt und erfährt, wie sie in ihrer von Alkoholismus und Suizid gefährdeten Familie aufwächst und ausgerechnet durch ihre besten Freunde die Härte des Lebens erfahren muss. Ein gnadenloses Buch, das zugleich abschreckt und begeistert.

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unvergleichliches Debüt.

    Eva kehrt nach 13 Jahren nach Hause zurück. Ihr Gepäck? Ein großer Eisblock. Lize Spits Roman geht unter die Haut und verlangt dabei alles. Ein klasse geschriebenes Porträit einer jungen Frau, die ein Trauma aus der Kindheit bis heute nicht verarbeiten konnte. Vor allem der Stil, der Handlungsaufbau und die Konsequenz dieser Geschichte machen dieses Buch zu einem Werk, dessen Intensivität man schlecht vergessen kann. Für ein Erstlingswerk beeindruckend und ich freue mich auf weitere Lektüre der Autorin, sofern man bei so ernsten Themen von "Freude" sprechen darf.

  • Bewertung

    aus Paderborn

    5/5

    24.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grausam ehrlich und gnadenlos offen

    Mit einem Eisblock im Kofferraum fährt Eva zurück in das Dorf ihrer Kindheit und damit zurück in die Vergangenheit – ihre eigene, die ihrer Familie, die ihrer Freunde und die der anderen Dorfbewohner. Was ist passiert, damals in jenem verhängnisvollen Sommer und wer trägt die Schuld daran? „Die Einladung traf vor drei Wochen ein und war übertrieben frankiert.“ (S. 7) Schon das Cover dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen, auch wenn ich mich immer wieder arg wundere, was die Gestaltungsmenschen deutscher Romanausgaben sich bei ihrer Arbeit so denken – man vergleiche dazu einfach einmal die niederländische oder englische Ausgabe mit der deutschen um festzustellen, dass die Unterschiede größer sind als die Parallelen. Mir fehlt auch der Zusammenhang der deutschen Gestaltung zum Inhalt des Buches, wieder einmal, und trotzdem gehört dieses Buch für mich zu den schönsten dieses Jahres. Allein das kräftige Grün in Kombination mit dem dunklen Violett gefallen mir sehr gut. Wenn es zum Inhaltlichen kommt, ist es gar nicht so einfach, etwas über dieses Buch zu sagen. Während ich es gelesen habe, wurde ich mehrfach von Freunden gefragt, worum es ginge, und in den seltensten Fällen konnte ich darauf eine zufriedenstellende Antwort geben. Viel eher löst das Buch ein diffuses Gefühl der Unbehaglichkeit aus. Es erinnert daran, wie wir selbst vielleicht sogar einmal waren, und an all die Dinge, die wir lieber vergessen wollten und so sicherlich auch vergessen haben. Lize Spit legt ihren Finger dorthin, wo es wehtut, und manchmal tut es sogar weh, ihre Worte zu lesen, so ehrlich und erschütternd, so gnadenlos offen sind sie; sie stellt mehr Fragen als sie beantwortet. Das ist zugleich gut und beunruhigend. Nicht ganz glücklich bin ich mit der Übersetzung, auch wenn ich nicht zu packen vermag, woran das liegt. Häufig klingt die Wortwahl für meine Ohren hölzern, mir ist noch immer nicht klar, ob Eva von ihrer Kommunion oder ihrer Firmung spricht, und auch diverse andere Kleinigkeiten sind mir sauer aufgestoßen. In meinen Augen ist eine Übersetzung, über die ich als Leser stolpere, keine gute. In den Figuren findet man wieder, was auch schon den Inhalt so atemberaubend gut gemacht hat. Sie sind schmerzhaft realistisch. Es tut weh, ihnen zuzuschauen, weil sie so sind, wie man selbst auch sein könnte, gewesen sein könnte, oder sogar so, wie man war und ist. Lize Spit beschönigt auch hier nichts und man möchte eigentlich wegschauen von dem Unheil, das sich zusammenbraut, während man zugleich wissen möchte, wie es ausgehen mag. Alles in allem sind auch die Charaktere, wie schon die Handlung, beängstigend gut. „Auch wenn wir auf dasselbe schauen, Elisa und ich, werden wir doch immer verschiedene Dinge sehen.“ (S. 261) „Ich passte nicht mehr so hinein, wie ich immer hineingepasst hatte. Ich war das Duplomännchen in einem Legohaus.“ (S. 287) „Vielleicht kann man sie daran erkennen, die Familien, in denen die grundlegendsten Dinge schieflaufen – zum Ausgleich haben sie eine Unmenge lächerlicher Regeln und Prinzipien.“ (S. 387) Es hatte mich skeptisch gemacht, wie über diesen Roman geredet wurde. Nicht, weil ich glaubte, die Brutalität zu grausam zu finden, sondern weil ich befürchtete, dass das Buch den Erwartungen nicht gerecht werden könnte. Mein Fazit ist jedoch recht einfach: Es kann.

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