Produktbild: Und es schmilzt

Und es schmilzt Roman

62

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5620

Erscheinungsdatum

24.08.2017

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

5406 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Het smelt

Übersetzt von

Helga Van Beuningen

Sprache

Deutsch

EAN

9783104903958

Beschreibung

Rezension

Lize Spit beeindruckt in ihrem Debüt ›Und es schmilzt‹ […] mit gnadenloser Offenheit und grandiosen Situations-Beschreibungen.

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

5620

Erscheinungsdatum

24.08.2017

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

5406 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Het smelt

Übersetzt von

Helga Van Beuningen

Sprache

Deutsch

EAN

9783104903958

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  • Arne

    5/5

    03.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Das klingt nach!

    Das Buch erzählt auf zwei Zeitebenen von Eva und ihren Erlebnissen in ihrer Kindheit. Ein erlebtes Trauma setzt etwas in Gang, das ich beim Lesen (und Hören) nicht habe kommen sehen. Ein großartiges Buch der Autorin! YouTube: Der Buchschnack

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Zersetzungszeit von Erinnerungen habe ich nicht gefunden." So beschließt Eva nach 13 Jahren zurück in ihre alte Heimat nach Bovenmeer zu kehren - in der Hoffnung, ihr Trauma endgültig zu überwinden. Mit einem Eisblock im Kofferraum fährt sie los und sinkt mit jedem zurückgelegten Kilometer tiefer in ihre Erinnerungen an den Sommer 2002, der ihr Leben für immer verändert hat. Man begleitet sie auf ihrer Fahrt und erfährt, wie sie in ihrer von Alkoholismus und Suizid gefährdeten Familie aufwächst und ausgerechnet durch ihre besten Freunde die Härte des Lebens erfahren muss. Ein gnadenloses Buch, das zugleich abschreckt und begeistert.

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unvergleichliches Debüt.

    Eva kehrt nach 13 Jahren nach Hause zurück. Ihr Gepäck? Ein großer Eisblock. Lize Spits Roman geht unter die Haut und verlangt dabei alles. Ein klasse geschriebenes Porträit einer jungen Frau, die ein Trauma aus der Kindheit bis heute nicht verarbeiten konnte. Vor allem der Stil, der Handlungsaufbau und die Konsequenz dieser Geschichte machen dieses Buch zu einem Werk, dessen Intensivität man schlecht vergessen kann. Für ein Erstlingswerk beeindruckend und ich freue mich auf weitere Lektüre der Autorin, sofern man bei so ernsten Themen von "Freude" sprechen darf.

  • Bewertung

    aus Paderborn

    5/5

    24.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grausam ehrlich und gnadenlos offen

    Mit einem Eisblock im Kofferraum fährt Eva zurück in das Dorf ihrer Kindheit und damit zurück in die Vergangenheit – ihre eigene, die ihrer Familie, die ihrer Freunde und die der anderen Dorfbewohner. Was ist passiert, damals in jenem verhängnisvollen Sommer und wer trägt die Schuld daran? „Die Einladung traf vor drei Wochen ein und war übertrieben frankiert.“ (S. 7) Schon das Cover dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen, auch wenn ich mich immer wieder arg wundere, was die Gestaltungsmenschen deutscher Romanausgaben sich bei ihrer Arbeit so denken – man vergleiche dazu einfach einmal die niederländische oder englische Ausgabe mit der deutschen um festzustellen, dass die Unterschiede größer sind als die Parallelen. Mir fehlt auch der Zusammenhang der deutschen Gestaltung zum Inhalt des Buches, wieder einmal, und trotzdem gehört dieses Buch für mich zu den schönsten dieses Jahres. Allein das kräftige Grün in Kombination mit dem dunklen Violett gefallen mir sehr gut. Wenn es zum Inhaltlichen kommt, ist es gar nicht so einfach, etwas über dieses Buch zu sagen. Während ich es gelesen habe, wurde ich mehrfach von Freunden gefragt, worum es ginge, und in den seltensten Fällen konnte ich darauf eine zufriedenstellende Antwort geben. Viel eher löst das Buch ein diffuses Gefühl der Unbehaglichkeit aus. Es erinnert daran, wie wir selbst vielleicht sogar einmal waren, und an all die Dinge, die wir lieber vergessen wollten und so sicherlich auch vergessen haben. Lize Spit legt ihren Finger dorthin, wo es wehtut, und manchmal tut es sogar weh, ihre Worte zu lesen, so ehrlich und erschütternd, so gnadenlos offen sind sie; sie stellt mehr Fragen als sie beantwortet. Das ist zugleich gut und beunruhigend. Nicht ganz glücklich bin ich mit der Übersetzung, auch wenn ich nicht zu packen vermag, woran das liegt. Häufig klingt die Wortwahl für meine Ohren hölzern, mir ist noch immer nicht klar, ob Eva von ihrer Kommunion oder ihrer Firmung spricht, und auch diverse andere Kleinigkeiten sind mir sauer aufgestoßen. In meinen Augen ist eine Übersetzung, über die ich als Leser stolpere, keine gute. In den Figuren findet man wieder, was auch schon den Inhalt so atemberaubend gut gemacht hat. Sie sind schmerzhaft realistisch. Es tut weh, ihnen zuzuschauen, weil sie so sind, wie man selbst auch sein könnte, gewesen sein könnte, oder sogar so, wie man war und ist. Lize Spit beschönigt auch hier nichts und man möchte eigentlich wegschauen von dem Unheil, das sich zusammenbraut, während man zugleich wissen möchte, wie es ausgehen mag. Alles in allem sind auch die Charaktere, wie schon die Handlung, beängstigend gut. „Auch wenn wir auf dasselbe schauen, Elisa und ich, werden wir doch immer verschiedene Dinge sehen.“ (S. 261) „Ich passte nicht mehr so hinein, wie ich immer hineingepasst hatte. Ich war das Duplomännchen in einem Legohaus.“ (S. 287) „Vielleicht kann man sie daran erkennen, die Familien, in denen die grundlegendsten Dinge schieflaufen – zum Ausgleich haben sie eine Unmenge lächerlicher Regeln und Prinzipien.“ (S. 387) Es hatte mich skeptisch gemacht, wie über diesen Roman geredet wurde. Nicht, weil ich glaubte, die Brutalität zu grausam zu finden, sondern weil ich befürchtete, dass das Buch den Erwartungen nicht gerecht werden könnte. Mein Fazit ist jedoch recht einfach: Es kann.

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Formvollendet und verstörend

    Auf den 500 Seiten des Buches ist nichts angenehm, im Gegenteil. Von Kälte durchdrungen und bedrückend beschreibt Lize Spit eine Geschichte voller Schmerz und Erniedrigung. Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt „Warum setze ich mich dem eigentlich aus?“. Die literarische Qualität stelle ich dabei gar nicht in Frage, denn die Sprache und der Aufbau sind grandios. Franz Kafka sagte „Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns“. „Und es schmilzt“ ist eine solche Axt und erinnert uns an die Würde des Menschen. Es lässt uns mit einer verrohten Welt auseinandersetzen; über Gefühle, dem Miteinander in einer Gemeinschaft reflektieren und begreifen, dass Empathie und aufeinander achtgeben ungemein wichtig sind. Ganz klar: „Und es schmilzt“ wird mich so schnell nicht mehr loslassen.

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