Produktbild: Die Charité
Band 1
Artikelbild von Die Charité
Ulrike Schweikert

1. Die Charité

Die Charité Hoffung und Schicksal

Aus der Reihe Die Charité
Gesprochen von
13

12,29 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

704

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Beate Rysopp

Spieldauer

14 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

10.07.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

246

Verlag

Audiobuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783958623989

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

704

Gesprochen von

Beate Rysopp

Spieldauer

14 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

10.07.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

246

Verlag

Audiobuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783958623989

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Gelungene Krankenhaus-Soap im…

anushka aus Berlin am 26.09.2018

Bewertungsnummer: 2990182

Bewertet: Hörbuch-Download

Gelungene Krankenhaus-Soap im 19. Jahrhundert Elisabeth wohnt in einem der ärmsten Viertel Berlins und an den Frauen des Viertels sieht sie, welches Schicksal ihr mit einer Ehe bevorstünde. Sie sieht einen Ausweg darin, ihren Lebensunterhalt als Krankenwärterin an der Charité zu verdienen und entdeckt dabei ihre Leidenschaft für den Beruf und eine verbotene Liebe zu einem jungen Arzt. Martha arbeitet als Hebamme für Frauen aller Schichten. Ihr eigenes Leben ist jedoch ziemlich beschwerlich. Nach einer folgenschweren Entscheidung und weil sie ihrem Sohn ein besseres Leben ermöglichen will, tritt sie eine Arbeit als Totenfrau an der Charité an. Währenddessen könnte die Gräfin Ludovica ihr sorgenfreies Leben genießen. Doch ihr hypochondrischer Mann macht ihr das Leben schwer und sie sucht zunehmend Zuflucht in den Gesprächen mit dem Arzt ihres Mannes und ihrem Engagement für die Charité. Ulrike Schweikert zeichnet in dieser Geschichte drei ganz unterschiedliche Frauenschicksale, die letztlich doch gar nicht so verschieden sind, da alle drei Frauen in ihrer jeweiligen Rolle gefangen sind und alle nicht das werden oder tun können, was sie gern wollen. Denn alle drei interessieren sich sehr für die Medizin. Doch das Medizinstudium bleibt ihnen als Frauen verwehrt. Dennoch sind alle drei nie verlegen, ihre Stärke zu zeigen und sich notfalls durchzusetzen, doch das kostet sie auch viel Kraft. "Die Charité" ist dennoch kein schwermütiges Sittengemälde, sondern ein über weite Strecken unterhaltsamer historischer Roman vor wohl recherchierter und historisch überzeugender Kulisse, der nicht die ein oder andere Gesellschaftskritik scheut wie beispielsweise der Umgang mit psychischen oder emotionalen Problemen, diese jedoch vielleicht etwas zu deutlich moralisierend präsentiert. Mit all seinen Verwicklungen und zwischenmenschlichen Beziehungen könnte man das Buch auch als Krankenhaus-Soap im 19. Jahrhundert betrachten, die jedoch keinesfalls oberflächlich, dafür aber mitunter emotional und dramatisch ist. Mich hat dieses Buch jedenfalls mitgerissen und gut unterhalten, wenn ich auch die ein oder andere Szene etwas eklig, weil sehr plastisch, fand. Und da ich es als Hörbuch gehört habe, noch ein paar Worte zur Umsetzung: die Stimme der Sprecherin ist angenehm und passend, an einigen Stellen passt jedoch die Betonung nicht ganz. Zudem waren die Pausen zwischen den Perspektivwechseln zu kurz, sodass ich manchmal verwirrt und noch bei der vorherigen Protagonistin war. Insgesamt war dies jedoch eine gute Umsetzung, die zu fesseln wusste und die Aufmerksamkeit nicht abdriften ließ.

Gelungene Krankenhaus-Soap im…

anushka aus Berlin am 26.09.2018
Bewertungsnummer: 2990182
Bewertet: Hörbuch-Download

Gelungene Krankenhaus-Soap im 19. Jahrhundert Elisabeth wohnt in einem der ärmsten Viertel Berlins und an den Frauen des Viertels sieht sie, welches Schicksal ihr mit einer Ehe bevorstünde. Sie sieht einen Ausweg darin, ihren Lebensunterhalt als Krankenwärterin an der Charité zu verdienen und entdeckt dabei ihre Leidenschaft für den Beruf und eine verbotene Liebe zu einem jungen Arzt. Martha arbeitet als Hebamme für Frauen aller Schichten. Ihr eigenes Leben ist jedoch ziemlich beschwerlich. Nach einer folgenschweren Entscheidung und weil sie ihrem Sohn ein besseres Leben ermöglichen will, tritt sie eine Arbeit als Totenfrau an der Charité an. Währenddessen könnte die Gräfin Ludovica ihr sorgenfreies Leben genießen. Doch ihr hypochondrischer Mann macht ihr das Leben schwer und sie sucht zunehmend Zuflucht in den Gesprächen mit dem Arzt ihres Mannes und ihrem Engagement für die Charité. Ulrike Schweikert zeichnet in dieser Geschichte drei ganz unterschiedliche Frauenschicksale, die letztlich doch gar nicht so verschieden sind, da alle drei Frauen in ihrer jeweiligen Rolle gefangen sind und alle nicht das werden oder tun können, was sie gern wollen. Denn alle drei interessieren sich sehr für die Medizin. Doch das Medizinstudium bleibt ihnen als Frauen verwehrt. Dennoch sind alle drei nie verlegen, ihre Stärke zu zeigen und sich notfalls durchzusetzen, doch das kostet sie auch viel Kraft. "Die Charité" ist dennoch kein schwermütiges Sittengemälde, sondern ein über weite Strecken unterhaltsamer historischer Roman vor wohl recherchierter und historisch überzeugender Kulisse, der nicht die ein oder andere Gesellschaftskritik scheut wie beispielsweise der Umgang mit psychischen oder emotionalen Problemen, diese jedoch vielleicht etwas zu deutlich moralisierend präsentiert. Mit all seinen Verwicklungen und zwischenmenschlichen Beziehungen könnte man das Buch auch als Krankenhaus-Soap im 19. Jahrhundert betrachten, die jedoch keinesfalls oberflächlich, dafür aber mitunter emotional und dramatisch ist. Mich hat dieses Buch jedenfalls mitgerissen und gut unterhalten, wenn ich auch die ein oder andere Szene etwas eklig, weil sehr plastisch, fand. Und da ich es als Hörbuch gehört habe, noch ein paar Worte zur Umsetzung: die Stimme der Sprecherin ist angenehm und passend, an einigen Stellen passt jedoch die Betonung nicht ganz. Zudem waren die Pausen zwischen den Perspektivwechseln zu kurz, sodass ich manchmal verwirrt und noch bei der vorherigen Protagonistin war. Insgesamt war dies jedoch eine gute Umsetzung, die zu fesseln wusste und die Aufmerksamkeit nicht abdriften ließ.

Bewegend, unheimlich spannend und medizinisch interessant

Buchkathi am 08.10.2022

Bewertungsnummer: 1801546

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der historische Roman Die Charité – Hoffnung und Schicksal ist der erste Teil der bisher dreiteiligen Reihe von Ulrike Schweikert über die Charité. Dieser erste Teil spielt im Jahr 1831 und wir durchleben mit drei starken Frauen eine Zeit, in der die Cholera in Berlin ausbricht. Dieses Buch hat mich unglaublich mitgezogen und ich habe besonders mit Hebamme Martha und der Pflegerin Elisabeth mitgefiebert. Die Hebamme hat als alleinerziehende Mutter einen schweren Stand zur damaligen Zeit und tut alles, um ihrem Sohn eine einfachere Zukunft zu bereiten. Sie ist liebevoll und gleichzeitig unglaublich hart und taff, wie sie sich durch die schwere Zeit schlägt. Elisabeth dagegen ist erst zart und man hat fast Mitleid mit ihr, doch sie tritt für sich, ihre Freunde und vor allem für ihre Liebe zur Medizin ein. Besonders mitgerissen hat mich der damalige Umgang mit Cholera und wie man versucht hat, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Wenn man es damals so nennen konnte, war die Quarantäne doch etwas härter als das, was wir seit 2019 unter dem Begriff Lockdown kennen: Vernagelte Fenster und Türen und Nahrung gabs nur, wenn man genügend Geld durch die Fensterschlitze schieben konnte. Das hat mich deshalb so berührt, weil ich das Buch zur Zeit des ersten Lockdowns gelesen habe. Da man direkt zu Beginn mit solchen historischen Details und auch medizinischen Methoden konfrontiert wird, findet man unheimlich schnell in die damalige Zeit und kann sich die Atmosphäre sehr gut vorstellen. Auch die Stimmung kann man unheimlich gut nachempfinden und durchlebt mehr als einmal die gleichen Emotionen, wie sie die Protagonisten erleben. Das Buch kann ich uneingeschränkt jedem empfehlen – egal, ob Medizin-begeistert oder nicht, hier findet jeder was er mag: Spannung, Medizin, Liebe, Freundschaft und interessante historische Fakten. Ein Buch das mich wirklich begeistert hat und in der Riege meiner Lieblingsbücher mitspielt.

Bewegend, unheimlich spannend und medizinisch interessant

Buchkathi am 08.10.2022
Bewertungsnummer: 1801546
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der historische Roman Die Charité – Hoffnung und Schicksal ist der erste Teil der bisher dreiteiligen Reihe von Ulrike Schweikert über die Charité. Dieser erste Teil spielt im Jahr 1831 und wir durchleben mit drei starken Frauen eine Zeit, in der die Cholera in Berlin ausbricht. Dieses Buch hat mich unglaublich mitgezogen und ich habe besonders mit Hebamme Martha und der Pflegerin Elisabeth mitgefiebert. Die Hebamme hat als alleinerziehende Mutter einen schweren Stand zur damaligen Zeit und tut alles, um ihrem Sohn eine einfachere Zukunft zu bereiten. Sie ist liebevoll und gleichzeitig unglaublich hart und taff, wie sie sich durch die schwere Zeit schlägt. Elisabeth dagegen ist erst zart und man hat fast Mitleid mit ihr, doch sie tritt für sich, ihre Freunde und vor allem für ihre Liebe zur Medizin ein. Besonders mitgerissen hat mich der damalige Umgang mit Cholera und wie man versucht hat, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Wenn man es damals so nennen konnte, war die Quarantäne doch etwas härter als das, was wir seit 2019 unter dem Begriff Lockdown kennen: Vernagelte Fenster und Türen und Nahrung gabs nur, wenn man genügend Geld durch die Fensterschlitze schieben konnte. Das hat mich deshalb so berührt, weil ich das Buch zur Zeit des ersten Lockdowns gelesen habe. Da man direkt zu Beginn mit solchen historischen Details und auch medizinischen Methoden konfrontiert wird, findet man unheimlich schnell in die damalige Zeit und kann sich die Atmosphäre sehr gut vorstellen. Auch die Stimmung kann man unheimlich gut nachempfinden und durchlebt mehr als einmal die gleichen Emotionen, wie sie die Protagonisten erleben. Das Buch kann ich uneingeschränkt jedem empfehlen – egal, ob Medizin-begeistert oder nicht, hier findet jeder was er mag: Spannung, Medizin, Liebe, Freundschaft und interessante historische Fakten. Ein Buch das mich wirklich begeistert hat und in der Riege meiner Lieblingsbücher mitspielt.

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