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#egoland Roman

52

17,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2018

Verlag

Edel Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/3,3 cm

Gewicht

511 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8419-0596-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Es geht um Dating, Bindungsangst und Pornosucht: Michael Nast spricht einer Generation aus der Seele." ("Fit for Fun")
"Eine Gesellschafts-Story mit Augenzwinkern!" ("JWD.")
"Es ist dieses Vexierspiel zwischen Fiktion und Wirklichkeit, das den Reiz von #EGOLAND ausmacht. Literarischer Zeitgeist!" ("emotion")
"Michael Nast beherrscht sein Handwerk als Geschichtenerzähler. Und er spart auch nicht mit schwarzem Humor, Ironie und Selbstkritik." ("Wiener Journal/Zeitung (A)")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2018

Verlag

Edel Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/3,3 cm

Gewicht

511 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8419-0596-3

Herstelleradresse

EDEL Music & Entertainm.
Neumühlen 17
22763 Hamburg
DE

Email: customer.service@edel.com

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  • Bewertung

    aus Troisdorf

    5/5

    07.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend

    In dem Roman #Egoland von Michael Nast geht es um den Selbstmord seines Kollegen Andreas Landwehr, der in Manipulationen und Intrigen verstrickt waren und die Michael Nast zu recherchieren beginnt und daraus diesen Roman schreibt. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Mir gefällt wie der Gesellschaft ein Spiegel vorgehalten wird, dass die Schnelllebigkeit immer überall das Neueste zu haben und dann das Alte einfach zurückzulassen zwar überall praktiziert wird, das vielleicht jedoch nicht der richtige und einzige Weg ist. Mich hat jedoch trotzdem überrascht wie manipulativ Menschen sein können ohne dass die anderen das merken und wie viel mit dieser Manipulation tatsächlich zerstört werden kann. Ich würde jedem das Buch empfehlen, der auch bereit ist über den heutigen Umgang miteinander nachzudenken und vielleicht etwas zu ändern. Großartiger Denkanstoß.

  • Bewertung

    aus Groß-Gerau

    5/5

    27.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Manipulation

    Michael Nast bekommt die Aufgabe, ein unvollendetes Manuskript des fiktiven ( nach eigenen Angaben existierenden, aber namentlich veränderten) Andreas Landwehr zu schreiben bzw. zu beenden, der ihn in seinem Nachlass dazu benannt hat. Landwehr hat einen Suizid begangen und Nast taucht in die Welt seines früheren Bekannten ein und entdeckt ein Werk aus Manipulationen, Narzissmus und dem egoistischen Selbstdarstellen und - Erhöhung der eigenen Person als Universalkunstwerk in der digitalen Gesellschaft. Illusionen, falsche Wege, Ängste vor dem selbst, vor eigenen Zielen und Bedürfnissen, die alle hinter einer Fassade der Instagram- Glückseligkeiten zurückbleiben. Wie nannte es eine Person im Buch. Wenn Du keinen Instagram Account hast, existierst Du nicht. Nast greift in seinem Buch die bröckelnde Identität einer Generation auf, die sich verloren hat und die ihre Mängel in Selbstdarstellung und - optimierung überpoliert, bis sie in der Unendlichkeit der Gleichheit auf einen Nenner im digitalen Logarithmus gebracht werden. Dabei werden nicht die Medien verteufelt, sondern die Abhängigkeiten , die sich daraus ergeben. Die Unfähigkeit sich einem Menschen wirklich öffnen zu wollen und hinter die Fassade zu blicken. Ein Buch voller Dramatik und außergewöhnlichen Protagonisten, die alle irgendwie Lost sind und sich voller Angst in der Ambivalenz aus Nähe, Distanz uns einen gesellschaftlichen Spiegel vorhalten. Dieses Buch wird nicht jedem gefallen, zu sehr denken wir dabei an eigene Fassaden und Mauern, die uns zu einem Teil des Egolandes machen.

  • Astrid

    aus Ennepetal

    5/5

    07.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ego, Ego - Egoland - gefangen im web 2.0

    Generation Beziehungsunfähig und Ist das Liebe oder kann das weg? – daher sollte man Michael Nast kennen, neuerdings auch durch #Egoland. Während die ersten beiden Werke sich noch um Kolumnen über Beziehungen, Zwischenmenschliches und dem Leben zwischen dem Web 2.0 drehten, ist #Egoland Nasts erster Roman und hoffentlich auch sein Letzter. Wir befinden uns in einem wüsten Mix aus vier Lebensgeschichten mit gelegentlichen Einschüben des Autors, wie er in die Hände des Manuskriptes seines Freundes und Rivalen Andreas Landwehr kam. Denn eigentlich ist das sein Buch, wenn nicht gar sein Leben. Doch Andreas ist tot, hat sich das Leben genommen und der fiktive Nast möchte das Buch zu Ende führen und erzählt Andreas‘ Geschichte, gepaart mit eigenen Einfällen und Verstrickungen. Andreas, gefangen in seinem scheinbildlichen, perfekten und doch anstrengenden Leben als Autor, ist unglücklich, obwohl er eigentlich mehr als genug davon hat, worum ihn die facebook/instragram-Welt beneneidet. Nast schildert den Weg zum Selbstmord, wie Andreas Leben erfindet, zerstört, Zwischenmenschliches ausnutzt und Beziehungen neu verbindet. Im Mittelpunkt verschiedene Charaktere, die sich um den bald toten Autor scharren und alle ihre eigenen Probleme haben. Verwirrend, verschachtelt und pseudointellektuell tuckert das Buch so vor sich hin – sympathisch wird einem keiner der Charaktere. Und irgendwo zwischen dem Leben von Christoph und Leonie und ein paar Szenediscotheken findet sowas wie Gesellschaftskritik statt. Wir sind nur noch an den Handys. Stimmt doch, oder nicht? Wir werden immer forscher durch das Internet und vergessen die Etikette. Stimmt doch, oder? Irgendwie schon und in seinen Kolumnen konnte ich das Nast auch immer gut abkaufen. Generation Beziehungsunfähig war – nach meiner Trennung von meinem Exfreund – wahrlich eine unterhaltsame Lektüre. Doch als Roman und in übertrieben langer Form ist Nasts Anschauung nur schwerlich zu verdauen. Und so sieht man leider an #Egoland, dass Nast ein guter Kolumnist ist, aber an seinem Erzählen über mehr als 10 Seiten hinweg, noch arbeiten sollte oder sich weiterhin seinen kurzen Themen widmen sollte.

  • Bewertung

    aus Bad Endbach

    5/5

    23.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Nachhaltig, gesellschaftskritisch, aber kein Meisterwerk

    Das Cover finde ich recht schlicht , doch auffällig genug, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die Leseprobe und Buchbeschreibung hat mich neugierig gemacht. Klappentext: „Vielleicht solltest du mal wieder mit einer Frau schlafen, die du magst.“ Mit diesem Satz beginnt #EGOLAND, das auf wahren Begebenheiten beruhende, lang erwartete Romandebut vom Bestseller-Autor Michael Nast (Generation Beziehungsunfähig). Der Selbstmord des Schriftstellers Andreas Landwehr, der in seinem Abschiedsbrief verfügt, dass sein unvollendetes Manuskript seinem Freund Michael Nast zu übergeben ist, ist der Ausgangspunkt der Geschichte. ( wobei man nie erfährt ob es Wahrheit oder Fiktion ist ) Der von schriftstellerischem Ehrgeiz getriebene Landwehr war in eine unheilvolle Dreiecksgeschichte voller Intrigen und Manipulationen verstrickt. Vom Sog der Geschichte ergriffen beginnt Nast, die Geschehnisse zu recherchieren. Er spricht mit den Protagonisten, um Landwehrs Aufzeichnungen zu vervollständigen und verfasst aus dem Material #EGOLAND. Das Buch handelt von Obsessionen und Missverständnissen, von falsch verstandener Liebe und Entwurzelung, von Selbstentfremdung und der Sinnsuche in unserer narzisstischen Konsumgesellschaft. Von der großen Sehnsucht, ein ganz neues Leben auszuprobieren und dabei sein altes hinter sich lassen zu können. #EGOLAND ist eine Reise durch Berlin und in die Psyche unserer Gesellschaft, in der das Ego alles bestimmt. Nast beschreibt, was neue Technologien, verändertes Kommunikationsverhalten und Selbstinszenierung mit der Generation machen, die sich alles offen hält. Der Klappentext sagt schon sehr viel über das Buch und ich kann es nur bestätigen, dass man ein spannendes Buch liest, das den Leser über Manches nachdenken lässt nach Abschluss des Buches. Der Schreibstil ist flüssig und ansprechend und der Autor hat es geschafft, mich am Buch zu halten. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Ein bisschen wirr waren die vielen Straßennamen. Wer Berlin nicht kennt, dazu gehöre ich, kann oft nichts mit der Gegend anfangen. Für mich ein zwar ein nachhaltiges und grundsätzlich lesbares Buch, doch kein Meisterwerk.

  • Bewertung

    5/5

    14.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Unheimlich gut

    Da sind sie, die Protagonisten dieser hochmanipulierten und manipulierenden Geschichte. Julia und Christoph, das perfekte Paar und so kaputt hinter der Fassade; Leonie, die an nichts mehr glaubt, am wenigsten an die Männer und Andreas, der Schriftsteller, der seine Verzweiflung mit Sex betäubt und für seinen neuen Roman ganz besondere Pläne hat. Sein Manuskript über sich und eben diese anderen Menschen geht nach seinem Tod an seinen ehemaligen Freund, der, als Erzähler in dieser Geschichte, versucht, daraus ein Buch zu schaffen und uns Leser dazu zu zwingen, mit einzutauchen, in diese harte fast schon ekelerregende Realität des eigenen Seins, der erschaffenen Social Media Welt unserer Tage, in der wir herumzappen, auf der Jagd nach Links, nach medialer Anerkennung und dem gehetzten Versuch, uns herauszuheben, der Erste unter Ersten zu sein. Ist diese Geschichte tatsächlich eine Geschichte oder Wirklichkeit, reale Dokumentation einer von der Fassade krampfhaft aufrecht gehaltenen Welt. Und wir, die Leser, drehen uns gequält zur Seite, weg von dem Spiegel, der uns hier kunstvoll vorgehalten wird und uns unsere eigene 'Haltlosigkeit im Raum' vor Augen führt. Irgendwie kann man die Dinge hier nicht wirklich greifen und trotzdem oder gerade deshalb ist es, wenn man sich quasi selbst dazu zwingen lässt und dazu bereit ist, ein mittendrin in diesem 'Allen und Nichts'. Dies ist keine Unterhaltungsliteratur im üblichen Sinne. Das Buch wirkt lange nach und bietet ein tiefes Eintauchen in die Fundamente der eigenen Lebenswelt. Sehr schwere Kost, aber absolut lesenswert.

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