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Band 400

Metamorphosen oder Der goldne Esel

Aus der Reihe Die Andere Bibliothek
1

42,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2018

Herausgeber

Stefan Stirnemann

Verlag

AB - Die Andere Bibliothek

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

22,1/12,6/3 cm

Gewicht

644 g

Auflage

1. Auflage, Nummerierte Ausgabe

Übersetzt von

August Rode

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8477-0400-3

Beschreibung

Rezension

"Die "Metamorphosen" des Apuleius (…) ist der einzige vollständig überlieferte lateinische Roman der Antike und gilt als Werk der Weltliteratur. (…) Doch machen allein schon die unterhaltsamen Schwänke und die eingefügte Liebesgeschichte von Amor und Psyche den "goldenen Esel" zu einer reizvollen Lektüre." ("ekz Bibliotheksservice")
"Der Goldene Esel, Weltliteratur der Antike im bibliophilen Gewand der Anderen Bibliothek. In gold-weißer Ausstattung mit illustrierenden Radierungen, umfangreichem Apparat sowie starker Einführung. Die klassische Übersetzung von August Rode, aus der Goethezeit, ist neu durchgesehen worden und es gibt nichts auszusetzen an ihrem rythmischen, kein bisschen angestaubten, wenn auch selten gewordenem Sprachhandwerk." ("Fixpoetry")
"Die 1985 von Hans Magnus Enzensberger gegründete Andere Bibliothek feiert nun ihr Jubiläum mit einer Neuausgabe dieses einzigen, vollständig erhaltenen Romans aus der Antike. „Metamorphosen oder Der goldne Esel“ ist die 400. Veröffentlichung der Buchreihe. (...) Der Roman ist Parodie, Komödie und Burleske in einem - vor allem in den eingefügten Erzählungen über Ehebruch und Eifersucht, Verbrechen und Mord, Untreue und Magie. (...) Bis heute haben die „Metamorphosen“ nichts von ihrem Unterhaltungswert verloren." ("dpa")
""Merke auf, es wird zu lachen geben.“ Das verspricht der Erzähler in Apuleius’ "Metamorphosen oder Der goldene Esel“ gleich zu Beginn, und er verspricht nicht zu viel. (...) Die große Kunst des um 123 im Gebiet des heutigen Algeriens geborenen Schriftsteller-Philosophen Apuleius aber besteht darin, dass er die lineare Handlungsstruktur um den Protagonisten ständig unterwandert und ein abschweifendes, parodistisches und durchweg faszinierendes Vexierspiel betreibt, das an geistesverwandte Autoren wie Laurence Sterne, Jan Potocki, Jean Paul, Thomas Mann oder heute Thomas Pynchon erinnert." ("Der Tagesspiegel")
"Eines der vergnüglichsten und vielschichtigsten Bücher der Weltliteratur ist hier anzuzeigen: Apuleius hat im zweiten nachchristlichen Jahrhundert die (...) «Metamorphosen» verfasst, den einzigen vollständig überlieferten lateinischen Roman der Antike. (...) Man kann dieses Hauptwerk von Apuleius als komplexes philosophisches Werk lesen oder als lebensprallen Schmöker - beides macht grosse Freude." ("Neue Zürcher Zeitung am Sonntag")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2018

Herausgeber

Stefan Stirnemann

Verlag

AB - Die Andere Bibliothek

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

22,1/12,6/3 cm

Gewicht

644 g

Auflage

1. Auflage, Nummerierte Ausgabe

Übersetzt von

August Rode

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8477-0400-3

Herstelleradresse

AB Die Andere Bibliothek
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@die-andere-bibliothek.de

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Besonders schön gestaltete Ausgabe der Metamorphosen des Apuleius

Areti aus Melle am 16.07.2019

Bewertungsnummer: 1229007

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: "Ich will dir, lieber Leser, in diesem milesischen Märchen allerhand lustige Schwänke erzählen, welche deine Ohren auf das angenehmste kitzeln sollen ..." "Metamorphosen oder Der goldne Esel" des Apuleius, übertragen aus dem Lateinischen, ist ein Roman aus dem 2. nachchristlichen Jahrhundert, der seit 1800 Jahren die Literatur und Bildende Kunst beeinflusst. Er erzählt die Geschichte des nach Wundern begierigen jungen Mannes Lucius, der, durch eine falsche Zaubersalbe verwandelt, nun als Esel mit Menschenverstand durch eine unglaubliche Fülle spannender und komischer Erlebnisse gewirbelt wird. Er muss erkennen, welch delikate und verwunderliche Beziehungen Menschen untereinander und selbst mit Eseln eingehen. Mit dieser Rahmenerzählung verflochten findet sich ein Kranz selbständiger Liebes-, Gauner- und Schelmengeschichten, die das farbige Bild menschlichen Erlebens auf amüsante Weise erweitern. Vielfach ausgedeutet, haben alle Lesarten diesem so grotesk-sprunghaften wie witzigem Buch nichts von seiner hauptsächlichen Qualität genommen: seiner feinen, klassisch-komödiantischen Ironie. Meine Meinung: Diese Ausgabe der Metamorphosen des Apuleius ist besonders schön und hochwertig gestaltet. Das Buch befindet sich in einer goldenen Schutzhülle, die zwei "Gucklöcher" hat, durch welche man einen Blick auf das Cover werfen kann: ein Esel, der als Hinterbeine Menschenbeine hat. Die goldene Farbe zieht sich durch das ganze Buch: Überschriften sowie Seitenzahlen sind alle in Gold gehalten und auch die Illustrationen, von denen es ein paar zu Beginn mancher Kapitel gibt, sind golden. Bevor es mit dem eigentlichen Werk losgeht, ist noch ein ausführliches Vorwort von Stefan Sternemann vorangestellt. In diesem erfährt man etwas über den römischen Autor sowie einige Informationen zu dem Übersetzer August Rode, der ein Zeitgenosse Goethes war. Das Versmaß sowie einige thematische Bereiche des Folgenden werden auch schon auf mehreren Seiten angesprochen und behandelt. Dann geht es mit der Geschichte des Lucius los. Diese ist in elf Bücher gegliedert und zudem wurden diese noch einmal thematisch durch verschiedene Überschriften unterteilt. Die Übersetzung von August Rode wurde hier - bis auf kleine Verbesserungen - beibehalten. Somit ist es hier die alte deutsche Rechtschreibung, der sich der Leser gegenüberfindet. Auch die Formulierungen Rodes sind zum Teil sehr ungewohnt und gewöhnungsbedürftig. Nach einiger Zeit merkt man dies aber kaum noch und man ist mitten im Geschehen. Besonders leicht fällt dies, als es dann dazu kommt, dass Lucius verwandelt wurde und fortan als Esel unterwegs ist. Von da an ist man nur noch mitgerissen von seiner Geschichte und nimmt den Übersetzungsstil keineswegs mehr hinderlich wahr. Da Lucius selbst dem Leser seine Erlebnisse als Esel erzählt, ist es besonders spannend und humorvoll. Immer wieder begegnet er Personen, die sich gegenseitig Geschichten erzählen und über alles offen vor ihm reden - denn als Esel sollte er eigentlich nichts mitbekommen. Dass er dennoch das menschliche Bewusstsein hat, ist natürlich niemandem von denen, die ihm über den Weg laufen, klar. So kommt es, dass man neben Lucius' eigener Geschichte auch viele andere erzählt bekommt, wie zum Beispiel die von Amor und Psyche. Am Ende des Buches befinden sich noch zahlreiche Anmerkungen zum Text sowie ein Inhaltsverzeichnis über die einzelnen thematischen Unterteilungen. Fazit: Diese Auflage der Metamorphosen des Apuleius hat mir besonders gut gefallen, da sie zum einen eine wunderschöne goldene Aufmachung hat und zum anderen ein informatives Vorwort sowie zahlreiche hilfreiche Anmerkungen bereithält.

Besonders schön gestaltete Ausgabe der Metamorphosen des Apuleius

Areti aus Melle am 16.07.2019
Bewertungsnummer: 1229007
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: "Ich will dir, lieber Leser, in diesem milesischen Märchen allerhand lustige Schwänke erzählen, welche deine Ohren auf das angenehmste kitzeln sollen ..." "Metamorphosen oder Der goldne Esel" des Apuleius, übertragen aus dem Lateinischen, ist ein Roman aus dem 2. nachchristlichen Jahrhundert, der seit 1800 Jahren die Literatur und Bildende Kunst beeinflusst. Er erzählt die Geschichte des nach Wundern begierigen jungen Mannes Lucius, der, durch eine falsche Zaubersalbe verwandelt, nun als Esel mit Menschenverstand durch eine unglaubliche Fülle spannender und komischer Erlebnisse gewirbelt wird. Er muss erkennen, welch delikate und verwunderliche Beziehungen Menschen untereinander und selbst mit Eseln eingehen. Mit dieser Rahmenerzählung verflochten findet sich ein Kranz selbständiger Liebes-, Gauner- und Schelmengeschichten, die das farbige Bild menschlichen Erlebens auf amüsante Weise erweitern. Vielfach ausgedeutet, haben alle Lesarten diesem so grotesk-sprunghaften wie witzigem Buch nichts von seiner hauptsächlichen Qualität genommen: seiner feinen, klassisch-komödiantischen Ironie. Meine Meinung: Diese Ausgabe der Metamorphosen des Apuleius ist besonders schön und hochwertig gestaltet. Das Buch befindet sich in einer goldenen Schutzhülle, die zwei "Gucklöcher" hat, durch welche man einen Blick auf das Cover werfen kann: ein Esel, der als Hinterbeine Menschenbeine hat. Die goldene Farbe zieht sich durch das ganze Buch: Überschriften sowie Seitenzahlen sind alle in Gold gehalten und auch die Illustrationen, von denen es ein paar zu Beginn mancher Kapitel gibt, sind golden. Bevor es mit dem eigentlichen Werk losgeht, ist noch ein ausführliches Vorwort von Stefan Sternemann vorangestellt. In diesem erfährt man etwas über den römischen Autor sowie einige Informationen zu dem Übersetzer August Rode, der ein Zeitgenosse Goethes war. Das Versmaß sowie einige thematische Bereiche des Folgenden werden auch schon auf mehreren Seiten angesprochen und behandelt. Dann geht es mit der Geschichte des Lucius los. Diese ist in elf Bücher gegliedert und zudem wurden diese noch einmal thematisch durch verschiedene Überschriften unterteilt. Die Übersetzung von August Rode wurde hier - bis auf kleine Verbesserungen - beibehalten. Somit ist es hier die alte deutsche Rechtschreibung, der sich der Leser gegenüberfindet. Auch die Formulierungen Rodes sind zum Teil sehr ungewohnt und gewöhnungsbedürftig. Nach einiger Zeit merkt man dies aber kaum noch und man ist mitten im Geschehen. Besonders leicht fällt dies, als es dann dazu kommt, dass Lucius verwandelt wurde und fortan als Esel unterwegs ist. Von da an ist man nur noch mitgerissen von seiner Geschichte und nimmt den Übersetzungsstil keineswegs mehr hinderlich wahr. Da Lucius selbst dem Leser seine Erlebnisse als Esel erzählt, ist es besonders spannend und humorvoll. Immer wieder begegnet er Personen, die sich gegenseitig Geschichten erzählen und über alles offen vor ihm reden - denn als Esel sollte er eigentlich nichts mitbekommen. Dass er dennoch das menschliche Bewusstsein hat, ist natürlich niemandem von denen, die ihm über den Weg laufen, klar. So kommt es, dass man neben Lucius' eigener Geschichte auch viele andere erzählt bekommt, wie zum Beispiel die von Amor und Psyche. Am Ende des Buches befinden sich noch zahlreiche Anmerkungen zum Text sowie ein Inhaltsverzeichnis über die einzelnen thematischen Unterteilungen. Fazit: Diese Auflage der Metamorphosen des Apuleius hat mir besonders gut gefallen, da sie zum einen eine wunderschöne goldene Aufmachung hat und zum anderen ein informatives Vorwort sowie zahlreiche hilfreiche Anmerkungen bereithält.

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