Produktbild: Die Farbe Rot

Die Farbe Rot Ursprünge und Geschichte des Kommunismus

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2017

Abbildungen

mit 42 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

1133

Maße (L/B/H)

22,4/15,6/4,7 cm

Gewicht

1197 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71426-9

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2017

Abbildungen

mit 42 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

1133

Maße (L/B/H)

22,4/15,6/4,7 cm

Gewicht

1197 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71426-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • KathD

    aus Berlin

    5/5

    08.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit geschätzt mehr als 850…

    Mit geschätzt mehr als 850 Namen im Personenregister schenkt dieses Werk einen Blick auf den Umkreis, indem die Haupttheoretiker des Kommunismus Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse Dung ihre Theorien entfalteten und worauf sie aufbauten. So geht der Autor außer auf diese Fünf auf die Französische Revolution und die Frühsozialisten ein, auf Ferdinand Lassalle, Trotzki, die Sozialrevolutionäre, auf Schriftsteller wie Gorki und Scholochow und viele andere Kommunisten, deren Namen mir bisher nichts sagten. Deutlich wird, dass es sich vorwiegend um Intellektuelle handelte, die sich nicht nur mit den kommunistischen Ideen beschäftigten, sondern auch bereit waren, diese mit Gewalt in der Gesellschaft durchzusetzen und auch zu reinen Terrorakten bereit waren. Die Ähnlichkeit mit heutigen Terroraktionen im Namen des Islam fällt auf und wird kurz angesprochen. Trotz all des Schrecklichen, was geschildert wird, bewahrt sich der Autor einen Blick für den einzelnen Menschen. Seine Empathie zu ihnen ist bei Einzelnen mehr zu spüren als bei anderen, bei Marx mehr als bei Lassalle, aber fehlt, wie mir scheint, bei niemandem, wodurch der Leser sich gut in die damalige Zeit hineinfühlen kann. Wo dies besonders schwer fällt, da fragt er, wie Menschen dazu kommen können, so grausam und auch so selbst zerfleischend zu handeln bzw. wie es dazu kam, dass sie trotzdem von vielen anderen - und dies auch im Westen z.B. von anerkannten Künstlern – so überschwänglich geehrt und bejubelt werden konnten. Gerd Koenen zeigt mit seiner genauen Rekonstruktion des Verlaufs der Revolution 1917, dass es sich im Oktober nicht um eine Revolution, sondern um einen Staatsstreich handelte, auch dass die Bolschewiki nicht, wie es ihr Name sagt, immer die Mehrheit in der Bewegung für sich beanspruchen konnten, dass Lenin immer wieder mit seinen Positionen ziemlich allein dastand und es keineswegs gesetzmäßig und zu erwarten war, dass er sich mit seiner Idee einer „Partei des neuen Typs“ und manchem anderen durchsetzte, auch wie er immer wieder seine Meinungen ändern konnte, wenn es ihm politisch klug erschien, ebenso Stalin. Immer wieder wird benannt, dass sich insbesondere Lenin und Stalin aber auch Mao wie ein Gott verehren ließen. Andererseits wird nur bei Aufzählungen darauf hingewiesen, dass auch Priester, Mönche und Nonnen unter den zig Tausenden von Opfern der „Säuberungen“ waren. Nicht thematisiert wird der „wissenschaftliche Atheismus“ und die versuchte Ausrottung jeglicher Religion als Aberglauben. Wo der Autor sich in den ersten Kapiteln zur Geschichte des Christentums äußert, habe ich etliche kritische Bemerkungen an ihn gesandt. Immer wieder deutet der Autor historische Vorgänge dialektisch. Nicht was und wie es ursprünglich beabsichtigt war, führte zum erstrebten Ziel der Herrschaft, sondern die aus anderen Gründen ausgebrochenen Weltkriege ermöglichten die Errichtung der bolschewistischen wie der maoistischen Herrschaft. So zeigt er, dass Marx mit seinen Theorien zwar eine schon vorhandene Kritik der Gesellschaft bereichert und die sich bildenden revolutionären Gruppen motiviert hat, dass sie sich im Laufe der gesellschaftlichen Entwicklung jedoch nicht bewahrheitet haben. Andererseits stellt sich angesichts der heutigen Entwicklung Chinas und der herrschenden KP die Frage, welche Überraschungen wir dort noch erleben werden. Dieser Blick auf China, seine Vergangenheit und Gegenwart, ist dem Autor immer wieder wichtig.“

  • LINDA

    aus WIEN

    5/5

    15.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    GUTER EINSTIEG IN DIESES GENRE

    Für mich erscheint diese Lektüre als ein weltumspannendes Werk zum Einstieg in dieses Genre, über die Geschichte der Umwälzungen der gesamten Menschheit. Möglicherweise etwas zu hoch gegriffen, aber um noch tiefer in diesen Geschehnissen zu schürfen, sollte man sich einer detaillierten Literaturliste bedienen.

  • Wedma

    2/5

    17.01.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grässlich. Trocken, voller steiler Thesen, oft ohne verlässliche Quellenangaben.

    Für dieses Werk konnte ich mich leider absolut nicht begeistern. Der Anfang war toll, also wollte ich mir das Ganze näher anschauen, aber je weiter ich las, desto übler wurde mir dabei zumite. Die anfängliche Begeisterung verflog spätestens nach den ersten vierhundert Seiten. Dort wurde neutral, dann aber eher abwertend berichtet. Sobald es um Russland und seine Geschichte ging, wurde der Ton zunehmend abschätzig herablassend. Ich gewann leider immer mehr den Eindruck, dass der werte Autor weder Kommunismus im Allgemeinen noch Russland im Besonderen mag. Je weiter ich las, desto eher ich bereit war, dem Rezensenten aus der 1-Stern-Abteilung bei ama recht zu geben, der meinte: „Dieser Schreiberling des Kapitels ist lebenslang seiner antikommunistischen Linie treu geblieben. Es ist schon auffällig u. zudem lächerlich das vor allem ehemalige Mitglieder der K-Gruppen, die übrigens schon immer antisowjetisch agierten, heute in der BRD zu den großen Erklärern des Weltkommunismus stilisiert werden. Koenen, Schlögel, Schroeder oder ein Posener kippten früher ihren Müll auf die Sowjetunion und heute sicher nicht zufällig auf Russland.......“ Diese anti-Einstellung des Autors konnte ich deutlich wahrnehmen, im weiteren Verlauf irritierte sie mich unsäglich. Wäre ihm etwas am Thema, am Land insg. gelegen, hätte er einen anderen Ton angeschlagen und Mittel und Wege gefunden, das Ganze nicht so grässlich darzustellen. Für Laien schaut Koenen wie ein Kenner aus. In der Sache liegt er oft richtig. Bloß seine Interpretationen sind leider eher fragwürdiger Natur. Zudem fehlten mir leider die Quellen als Beleg manch seiner steilen Thesen, Darstellungen wichtiger Momente blieben auf dem Hörensagen Niveau. Bei einem guten Sachbuch sind einwandfreie Quellenangaben aber unerlässlich. Mir waren die Inhalte nicht neu. An mehreren Stellen entstand der Eindruck, dass der werte Autor bloß an der Oberfläche gekratzt hatte. Oft musste ich feststellen: Da sind nur die Eisbergspitzen, auf die er die Aufmerksamkeit der Leser fokussiert hatte. Aber warum brachte er ausgerechnet das? Und dann noch auf diese abwertende Art und Weise? Das Scheußlichste geht vor, war wohl die Devise. Oft genug krallte er sich an eine einzelne Quelle, an die Meinung nur eines Autors, der z.B. das Geschehen an der Südfront 1918 schilderte, und natürlich war es das Grässlichste, was da zu finden war. Zudem war der Text oft so staubtrocken, dass ich mich da förmlich durchbeißen musste. Ich habe gehofft, dass es vllt später besser wird. Fehlanzeige. Weshalb schreibt man dann ein Werk, indem Russland eine große Rolle spielt und die restlichen achthundert Seiten Gegenstand der Ausführungen ist, wenn man so negativ dem gegenüber eingestellt ist, was man schreibt? Ist es eine Art Racheakt?, a lá: Ich erzähle rus. Geschichte, aber so widerwärtig, dass einem die Haare zu Berge stehen, damit die Russen so bescheiden, milde gesagt, in der Öffentlichkeit stehen. Denn klar ist: Derjenige, der die Geschichte erzählt, hat auch die Deutungshoheit, zumindest im Rahmen seines Buches. Und es wird womöglich Leute geben, die dieser Darstellung Glauben schenken werden, da der werte Autor sich als Kenner russischer Geschichte anschickt. In dem Sinne ist dieses Werk eine klare anti-russische und anti-Kommunistische Meinungsmache, anders gesagt: Propaganda. Und diese ist, wie wohl bekannt, ein Machtinstrument. Funktioniert bloß nur, solange man sie nicht als solche erkennen kann. Fazit: Wer gern anti-kommunistische, bzw. anti-russische Schriften liest, ist hier goldrichtig. Eine grässliche, einseitige Darstellung in schwarzen Tönen, abschätzig dargeboten, die noch Ihresgleichen sucht. Ansonsten muss man es sich nicht antun. Zu dem Thema habe ich schon bessere Bücher gelesen. Zu den Anfängen von Kommunismus schreibt sehr gut Jürgen Neffe in „Marx. Der Unvollendete“. Es gibt auch andere Werke zur rus. Geschichte. Ohne die Rachegelüste und/oder ähnl. Allüren. Mehr als zwei Sterne kann ich hier leider nicht vergeben.

  • Wedma

    2/5

    17.01.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für dieses Werk konnte ich…

    Für dieses Werk konnte ich mich leider absolut nicht begeistern. Der Anfang war toll, also wollte ich mir das Ganze näher anschauen, aber je weiter ich las, desto übler wurde mir dabei zumite. Die anfängliche Begeisterung verflog spätestens nach den ersten vierhundert Seiten. Dort wurde neutral, dann aber eher abwertend berichtet. Sobald es um Russland und seine Geschichte ging, wurde der Ton zunehmend abschätzig herablassend. Ich gewann leider immer mehr den Eindruck, dass der werte Autor weder Kommunismus im Allgemeinen noch Russland im Besonderen mag. Diese anti-Einstellung des Autors konnte ich deutlich wahrnehmen, im weiteren Verlauf irritierte sie mich unsäglich. Wäre ihm etwas am Thema, am Land insg. gelegen, hätte er einen anderen Ton angeschlagen und Mittel und Wege gefunden, das Ganze nicht so grässlich darzustellen. Für Laien schaut Koenen wie ein Kenner aus. In der Sache liegt er oft richtig. Bloß seine Interpretationen sind leider eher fragwürdiger Natur. Zudem fehlten mir leider die Quellen als Beleg manch seiner steilen Thesen, Darstellungen wichtiger Momente blieben auf dem Hörensagen Niveau. Bei einem guten Sachbuch sind einwandfreie Quellenangaben aber unerlässlich. Mir waren die Inhalte nicht neu. An mehreren Stellen entstand der Eindruck, dass der werte Autor bloß an der Oberfläche gekratzt hatte. Oft musste ich feststellen: Da sind nur die Eisbergspitzen, auf die er die Aufmerksamkeit der Leser fokussiert hatte. Aber warum brachte er ausgerechnet das? Und dann noch auf diese abwertende Art und Weise? Das Scheußlichste geht vor, war wohl die Devise. Oft genug krallte er sich an eine einzelne Quelle, an die Meinung nur eines Autors, der z.B. das Geschehen an der Südfront 1918 schilderte, und natürlich war es das Grässlichste, was da zu finden war. Zudem war der Text oft so staubtrocken, dass ich mich da förmlich durchbeißen musste. Ich habe gehofft, dass es vllt später besser wird. Fehlanzeige. Weshalb schreibt man dann ein Werk, indem Russland eine große Rolle spielt und die restlichen achthundert Seiten Gegenstand der Ausführungen ist, wenn man so negativ dem gegenüber eingestellt ist, was man schreibt? Ist es eine Art Racheakt?, a lá: Ich erzähle rus. Geschichte, aber so widerwärtig, dass einem die Haare zu Berge stehen, damit die Russen so bescheiden, milde gesagt, in der Öffentlichkeit stehen. Denn klar ist: Derjenige, der die Geschichte erzählt, hat auch die Deutungshoheit, zumindest im Rahmen seines Buches. Und es wird womöglich Leute geben, die dieser Darstellung Glauben schenken werden, da der werte Autor sich als Kenner russischer Geschichte anschickt. In dem Sinne ist dieses Werk eine klare anti-russische und anti-Kommunistische Meinungsmache, anders gesagt: Propaganda. Und diese ist, wie wohl bekannt, ein Machtinstrument. Funktioniert bloß nur, solange man sie nicht als solche erkennen kann. Fazit: Wer gern anti-kommunistische, bzw. anti-russische Schriften liest, ist hier goldrichtig. Eine grässliche, einseitige Darstellung in schwarzen Tönen, abschätzig dargeboten, oft ohne Quellen, die noch Ihresgleichen sucht. Ansonsten muss man es sich nicht antun. Zu dem Thema habe ich schon bessere Bücher gelesen. Zu den Anfängen von Kommunismus schreibt sehr gut Jürgen Neffe in „Marx. Der Unvollendete“. Es gibt auch andere Werke zur rus. Geschichte. Ohne die Rachegelüste und/oder ähnl. Allüren. Mehr als zwei Sterne kann ich hier leider nicht vergeben.

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  • Produktbild: Die Farbe Rot
  • Prolog

    Die Farbe Rot

    Erstes Buch

    Kommunismus als Weltgeschichte

    TEIL I: EX OCCIDENTE – von den Ursprüngen

    1. Die Spur der roten Fahne

    Rouge et Bleu – Russisch Rot – Chinas rote Sonnen – Rotes Leuchten, schwarze Schatten 

    2. Kommunismus als Weltgeschichte 

    Am Anfang war – das Wort? – Weltgeschichte und Universalgeschichte – »Die Menschheit kehrt heim« 

    Teil II: Die alte Welt des Kommunismus

    1. Revolutionen der alten Welt

    Wann ist der Mensch ein Mensch? – Urgemeinschaft und Stamm – Staaten, Kriege, Religionen 

    2. Die Großen Erzählungen

    Das verstörende Erbe der Alten – Die absteigenden Weltzeitalter – Verloren ist das große Dau 

    3. Von Platons Staat zum Reich Christi 

    Athen und Atlantis – und Sparta – Christliche Armutspredigt und Reichtumsproduktion 

    Teil III: Die Entdeckung der Zukunft

    1. Millenarismus und Moderne

    «Vorläufer des neueren Sozialismus»? – Religiöser Kommunismus und Kapitalismus 

    2. Die eine Welt und ihre Schrecken

    Der Raum der Zukunft – Revolutio, Renovatio, Restauratio – Die enge Welt Utopias 

    3. The Pursuit of Happiness

    Interest will not lie – Vom Reichtum der Nationen – Das Ich unter der Tatarenmütze 

    Teil IV: Das Zeitalter der Revolution

    1. Die Furien des Verschwindens

    Geschichtliche Rückversicherungen – Die Macht des Irreversiblen – Terror und Moral 

    2. Der Traum der Großen Kommunion 

    Kommunismus und Eros – Eine kurze Geschichte der «Intelligenz» – Vom Höllensturz zur Großen Gemeinschaft – Eine Diktatur der Aufgeklärten 

    3. Phantome der Freiheit

    Friede den Hütten, Krieg den Palästen 186 – Nachkrieg, Jugend, «Julisonne» – Das magische Medium der Presse – Religionen,

    Nationen, Massen, Klassen 

    4. Eine Neue Welt

    Der Fortschritt und sein Preis – Die Gärten des Frühsozialismus – Auftritt der«Communisten» 

    Zweites Buch

    Das Marx’sche Momentum

    Teil V: Die Geburt der modernen Welt

    1. Die Wahrheit des Diesseits 

    Der gefallene Vorhang – Der kurze Weg zum «Communismus» – Hegel und der moderne Geschichtsbegriff – Der «Proletarier» als philosophische Figur 

    2. Der große Bruch 

    Wege in die industrielle Moderne – Die malthusianische Falle – Der Schwindel des Aufschwungs 

    3. Das Gespenst des Proletariats

    Vom Pauper zum Proletarier – Vom Barbaren zum Prometheus – Auf der Suche nach der «Arbeiterklasse» 

    Teil VI: Sozialistische Gründerzeit

    1. Ein neuer Horizont 

    Das schwierige Einfache: der Kommunismus – Der ungemütliche Fortschritt 

    2. Die Partei Marx

    Soziologisches und Biografisches – Marx, Engels und die «Knoten» – Revolutionsstrategien 1848 – «Diktatur des Proletariats» und Weltwirtschaft 

    3. Vom Anstoß zur Bewegung

    Der unwahrscheinliche Gründer: Lassalle – Das freie Subjekt in seiner Larve – Der Kongenius als treuer Jünger – Ruf und Berufung – Bonapartismus à deux 

    4. Fülle des Lebens

    Traum und Schrecken der Emanzipation – Liebesschlachten, Lebenskämpfe – Frauen-, Arbeits- und Familienleben – «Die Frau und der Sozialismus» 

    Teil VII: Age of Empire

    1. Freier Handel, schwarze Haut

    Wettermaschinen der Weltwirtschaft – Gebrandmarkt in schwarzer Haut – Das neue Atlantis 

    2. Staaten, Kriege, Revolutionen

    Revolutionen von oben – Krieg als Revolution, Revolution als Krieg – Leviathan 2.0 

    3. Der europäische Sozialismus 

    Weltkongresse von Kapital und Arbeit – Das bewegte Feld der Politik – Bebels lichte, umdüsterte Welt 

    4. Das Marx’sche Momentum

    Die zwei Unvollendeten – Von Marx zum Marxismus – Lost in Translations – Marx im Westen, Marx im Osten 

    Drittes Buch

    Warum Russland?

    Teil VIII: In Oriente – Der Osten wird rot

    1. Das entgrenzte Imperium 

    Völker und Räume – Ein «sich selbst kolonisierendes Imperium» – Das unendlich wachsende Reich – Die deformierte

    Gesellschaft – Das neue Subjekt 

    2. Die Dämonen der Intelligenzija

    Die Welt der Uljanows – Die Profile des Terrorismus – Der sich fortschreibende Roman – Moralisch-literarische Initiationen

    3. Marx in Russland 

    Das kaudinische Joch des Kapitalismus – Wechsel der Wegzeichen – Die Welt der Kampfbünde 

    4. Das Korn und die Gerste 

    Der seltsame Führer – Eine Generation Revolution – Durch Spaltung zur Verschmelzung 

    Teil IX: Vom Weltkrieg zur Weltrevolution

    1. Wetterleuchten – Das Jahr 1905 

    Ein Tag, der alles veränderte – Vor dem Sturm – Revolution und Niederlage 1905 – Die Furien von Terror und Gegenterror

    2. Sturmvögel 

    Die Leere nach dem Tumult – Russland als geistiger Generator – Philosophische Schlachten – Sektenkriege als Weichenstellung – Bolschewismus und Internationale – «The commening revolution» 

    3. Menschheitsdämmerung – August 1914

    Im Kraftfeld des Weltkriegs – Gegen die Strömung – Deutsch-bolschewistische Kollusionen – Imperialismustheorie als Realpolitik 

    4. Auferstehung – März 1917

    Russlands Zusammenbruch – Mobilisierung und «Verrat» – Auferstehung in Rot 

    Teil X: Marsch ins Niemandsland

    1. Elementarkräfte – Juli 1917 

    Über den Rubikon – Von der Revolution zur Involution – Der gestrandete Leviathan – Der «Agent» und der «Diktator»

    2. «Es schwindelt» – November 1917

    Zwei, drei Tage des Kampfes – Die Logik der Totalisierung 3. Russland in Blut gewaschen

    Krieg aller gegen alle – Der Separatfrieden als Kriegsakt – «Lerne beim Deutschen» 

    4. Phönix und Asche

    Wahnsinn und Methode – Das Ende der Klassen – Der letzte Akt 

    5. Das neue alte Reich

    Stalin, der Gründer – Das neue, rote Imperium – Der multinationale Machtkader – Das ungreifbare Russland 

    Viertes Buch

    Der Kommunismus in seinem Zeitalter

    Teil XI: Der rote Planet
    1. Phantome einer Weltrevolution

    Eine Moskauer Weltpartei – Nach Westen, marsch, marsch! – Vom Rhein an den Jangtse – Nationalrevolutionäre und Faschisten 

    2. Das kommunistische Momentum

    Ein Weltkriegskader – Sowjetrussland als U-topos – Kapitalistische Weltkrise und Internationale – Die irreversible Zäsur 

    3. Im Gehäuse des Wahns

    Die Mysterien des Terrors – Zur Psychologie totalitärer Entgrenzung – Antifaschismus und Antitrotzkismus – Der Vater der Völker 

    4. A Tale of Two Empires

    Von der Elbe bis zum Jangtse – Dialektiken des Kalten Kriegs – Chinas großer Sprung ins Chaos – Von der Stagnation zum «Umbau» 

    Teil XII: Die postkommunistische Situation

    1. Wege der Auflösung

    Politische Ökonomie des «realen Sozialismus» – Humanismus und Terror – Condition totalitaire 

    2. Das Gespenst des Kapitals

    Ende des Kommunismus? – Die Welt von 2017 – Kommunismus 4.0 – Glanz und Schrecken der einen Welt 

    Epilog

    Das weiße Rauschen

    NachwortAnmerkungen

    Bildnachweis

    Personenregister