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Sabine Bode

1. Das Mädchen im Strom

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Sabine Bode

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Das Mädchen im Strom

Gesprochen von
3

13,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Claudia Michelsen

Spieldauer

7 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.03.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

120

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837138573

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Claudia Michelsen

Spieldauer

7 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.03.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

120

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837138573

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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Sehr emotional

Bewertung am 23.08.2025

Bewertungsnummer: 2574891

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Fazit: Ein wunderbares Buch einer Zeitzeugin im Zweiten Weltkrieg, das den Leser beeindrucken wird. Was für ein Leben: Gudrun genießt ihre Kindheit in vollen Zügen, hat Spaß mit ihren Freunden und Familie. Sie wächst wohlbehütet auf und sie entwickelt sich zu einer starken Persönlichkeit. Sie ist stark, empathisch und sie liebt Gerechtigkeit. Gudrun überlebt den Krieg, sagt im Prozess gegen einen SS-Mann aus der ihr geholfen hat, aber um welchen Preis! Ihre Seele hat irreparable Schäden erlitten und diese belasten sie bis zu ihrem Tod. Zitat für Buchmann, den SS-Mann: "Mir haben Sie damals nicht geglaubt, wie fürchterlich es im Gefängnis war. Gab es bei ihnen Toiletten mit uraltem Urinstein? Mussten sie sich ihre Fingernägel abbeißen, weil ihnen die Nagelfeile weggenommen wurde ? " Trotz allem war das Leben von Gudrun erfüllt von Liebe und Hoffnung. Die Geschichte von ihr ist sehr beeindruckend, zum Teil traurig und emotional. Vielleicht etwas nüchtern in der Ausdrucksweise, aber das ist kein Problem für mich. Ihr ungewöhnliches Leben ist spannend: ihre Flucht aus Deutschland und ihre Verhaftung, die Zeit im Gestapo-Gefängnis, ihr schweres Leben im Judenghetto von Shanghai … Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten und beinhaltet alle wesentlichen Hintergrundinformationen über die Zeit des Nationalsozialismus.Ein Buch was sehr bewegt und nachdenklich macht.

Sehr emotional

Bewertung am 23.08.2025
Bewertungsnummer: 2574891
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Fazit: Ein wunderbares Buch einer Zeitzeugin im Zweiten Weltkrieg, das den Leser beeindrucken wird. Was für ein Leben: Gudrun genießt ihre Kindheit in vollen Zügen, hat Spaß mit ihren Freunden und Familie. Sie wächst wohlbehütet auf und sie entwickelt sich zu einer starken Persönlichkeit. Sie ist stark, empathisch und sie liebt Gerechtigkeit. Gudrun überlebt den Krieg, sagt im Prozess gegen einen SS-Mann aus der ihr geholfen hat, aber um welchen Preis! Ihre Seele hat irreparable Schäden erlitten und diese belasten sie bis zu ihrem Tod. Zitat für Buchmann, den SS-Mann: "Mir haben Sie damals nicht geglaubt, wie fürchterlich es im Gefängnis war. Gab es bei ihnen Toiletten mit uraltem Urinstein? Mussten sie sich ihre Fingernägel abbeißen, weil ihnen die Nagelfeile weggenommen wurde ? " Trotz allem war das Leben von Gudrun erfüllt von Liebe und Hoffnung. Die Geschichte von ihr ist sehr beeindruckend, zum Teil traurig und emotional. Vielleicht etwas nüchtern in der Ausdrucksweise, aber das ist kein Problem für mich. Ihr ungewöhnliches Leben ist spannend: ihre Flucht aus Deutschland und ihre Verhaftung, die Zeit im Gestapo-Gefängnis, ihr schweres Leben im Judenghetto von Shanghai … Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten und beinhaltet alle wesentlichen Hintergrundinformationen über die Zeit des Nationalsozialismus.Ein Buch was sehr bewegt und nachdenklich macht.

Nüchtern und sehr spannend.

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 17.07.2017

Bewertungsnummer: 1033857

Bewertet: eBook (ePUB)

Meine Meinung Für Gudrun habe ich von Anfang an große Sympathie entwickelt. Als kleines dickes Mädchen angefangen, bis zur jungen Frau, konnte sie mich in ihren Bann ziehen. Sie gehörte zu den Menschen, die in keine Schablone passen. Sie lebte stets im Augenblick. Oftmals fasste sie zu Menschen Vertrauen, die sie gar nicht kannte. War es Intuition? War es Leichtsinn? Ich denke, trotz der schlimmen Geschehnisse, hatte Gudrun an das Gute im Menschen geglaubt. Selbst Menschen, bei denen andere nichts Gutes sahen, hatte sie Wertschätzung entgegengebracht. Sie sah bei den miesesten Charakteren Positives. Hatte sich auf jede Situation umgehend eingestellt und das Beste daraus gemacht. So auch bei ihrer Verhaftung, nachdem die Gestapo sie mit einem falschen Pass erwischte. Sie wurde fast jedem Tag dem Oberkommissar Buchmann vorgeführt. >>Der SS-Mann sprach wie ein gütiger Arzt. Sie war erleichtert. Wenigstens hatte er Manieren, dachte sie.<< (Seite 83 auf dem Reader) Genau darum kam die hübsche Jüdin heil aus der Tragödie heraus. Genau darum erkannte sie Chancen und verkraftete schwere Verluste. Gudrun mochte nie lernen und hielt Schule für überflüssig. Ich habe sie für ihre Konsequenz in sämtlichen Dingen bewundert. Trotz Lernfaulheit hatte die hübsche Blondine ihren Weg gemacht. Manch einer würde jetzt sagen, Gudrun ist den leichtesten Weg gegangen. Das war jedoch zu Hitler-Zeiten für eine Jüdin gar nicht möglich. Für viele Menschen war sie das verwöhnte Gör, welches mit dem goldenen Löffel im Mund zur Welt kam. Das mag schon gestimmt haben. Der Vater besaß mehrere Schuhgeschäfte. Die Mutter Helene unterhielt Angestellte, die ihr ihr langweiliges Gattinnen-Leben erleichterten. Das Kindermädchen für Gudrun war ein wahrer Segen. Sie erkannte den starken Charakter Gudruns. Annemarie Holl ließ sich nicht von Gudruns oberflächlicher Fassade blenden. Viele Szenen im Buch haben mir gut gefallen. Das Kindermädchen schien Gudrun ziemlich ähnlich zu sein. Auch sie kuschte vor niemanden. Ihrer Chefin bot sie die Stirn und setzte sich stets durch. >>Ihre größte pädagogische Tat bestand darin, dass sie Helene Samuel beibrachte, Gudruns Widerborstigkeit nicht als Trotz zu sehen, sondern Ausdruck von Charakterstärke.<< (Seite13 auf dem Reader.) Für mich war Gudrun ein verwöhntes Gör, welches in Kriegszeiten über sich selbst hinauswuchs. Als Teenager genoss Gudrun die Liebe zu einem ehrgeizigen jungen Mann. Die Eltern Martins sahen die erste Zeit darüber hinweg, dass diese Verbindung unpassend ist. Ein junger Mann, mit glänzenden Berufsaussichten, sollte sich nicht mit einer ehrgeizlosen Jüdin abgeben. Beide setzten sich über Vorurteile hinweg und waren lange Zeit "Gudrunundmartin!" Mit ihrer besten Freundin Margot veerlor sie auch in Kriegszeiten nie den Kontakt. Margot war nach Amerika ausgewandert und führte dort ein gutes Leben. Sehr gut hat mir der Briefwechsel der Freundinnen gefallen. Gudrun gelang es aus dem Gefängnis zu kommen. Vom Rheinland emigrierte sie nach Shanghai. Todunglücklich darüber, nicht ihre Freundin Margot folgen zu können. Diesen Weg hatte sie sich jedoch verbaut ...... Ihr Bruder Ralphie Der Vater Wilhelm Samuel kam mir lange Zeit ziemlich naiv vor. Er wollte die Gefahren nicht sehen, die sich für Juden anbahnten. Er fühlte sich in Mainz sicher. Niemals hielt er es für möglich, dass man ihm sämtliche Besitztümer enteignet. Sein Geld ließ er nicht mehr in der Schweiz. >>Ein anständiger Deutscher lässt sein Geld im Land.<< (Seite 14 aud dem Reader.) Mein Fazit Ihr Weg führte sie von Mainz nach Shanghai. Dort lebte sie in Luxus und hatte eine eigene Praxis als Physiotherapeutin. Aus Gudrun Samuel wurde Judy! Sie lernte jedoch auch die Armut in Shanghai kennen, nachdem der Judenhass auch dort Einzug hielt. Sie ging dreimal eine Notehe ein und wanderte von Shanghai nach Norwegen aus. Von dort führte sie ihr Weg nach London. Ihre dritte Ehe stand unter einem besseren Stern. Der Schreibstil mutet nüchtern an. Die Autorin verwendet bei Dialogen keine entsprechenden Satzzeichen, was ich nicht störend empfand. Mir hat der Erzählstil sehr gut gefallen. Ich habe zeitgleich auch das Hörbuch genossen. Die angenehme Erzählstimme von Claudia Michelsen und der tolle Schreibstil von Frau Bode, haben mir das Gefühl gegeben, mit einer alten Dame auf dem Sofa zu sitzen. Aus feinstem Porzellan Tee zu trinken und in den Geschichten der Gudrun zu versinken. Gudrun war eine Powerfrau, die ihre optischen Reize einzusetzen wusste. Sie war dabei jedoch niemals bösartig. Berechnend schon! Ja, das war sie, meiner Meinung nach. Aber anders hätte sie nicht überlebt. Gudrun gab es wirklich unter dem Namen Gertrud Meyer-Jörgensen. Ich bin von dieser Frau schwer beeindruckt. Ich empfehle diesen Roman mit biographischen Elementen sehr gerne weiter. Viele Menschen mussten zur Zeit des Holocausts sterben. Die Erinnerungen leben weiter. Auch nach dem Tod der letzten Zeugen! Dafür sorgen Schriftsteller, die für uns Geschichten sammeln und aufschreiben. Dieser Roman kommt ohne große Gefühlsduselei daher. Danke Sabine Bode.

Nüchtern und sehr spannend.

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 17.07.2017
Bewertungsnummer: 1033857
Bewertet: eBook (ePUB)

Meine Meinung Für Gudrun habe ich von Anfang an große Sympathie entwickelt. Als kleines dickes Mädchen angefangen, bis zur jungen Frau, konnte sie mich in ihren Bann ziehen. Sie gehörte zu den Menschen, die in keine Schablone passen. Sie lebte stets im Augenblick. Oftmals fasste sie zu Menschen Vertrauen, die sie gar nicht kannte. War es Intuition? War es Leichtsinn? Ich denke, trotz der schlimmen Geschehnisse, hatte Gudrun an das Gute im Menschen geglaubt. Selbst Menschen, bei denen andere nichts Gutes sahen, hatte sie Wertschätzung entgegengebracht. Sie sah bei den miesesten Charakteren Positives. Hatte sich auf jede Situation umgehend eingestellt und das Beste daraus gemacht. So auch bei ihrer Verhaftung, nachdem die Gestapo sie mit einem falschen Pass erwischte. Sie wurde fast jedem Tag dem Oberkommissar Buchmann vorgeführt. >>Der SS-Mann sprach wie ein gütiger Arzt. Sie war erleichtert. Wenigstens hatte er Manieren, dachte sie.<< (Seite 83 auf dem Reader) Genau darum kam die hübsche Jüdin heil aus der Tragödie heraus. Genau darum erkannte sie Chancen und verkraftete schwere Verluste. Gudrun mochte nie lernen und hielt Schule für überflüssig. Ich habe sie für ihre Konsequenz in sämtlichen Dingen bewundert. Trotz Lernfaulheit hatte die hübsche Blondine ihren Weg gemacht. Manch einer würde jetzt sagen, Gudrun ist den leichtesten Weg gegangen. Das war jedoch zu Hitler-Zeiten für eine Jüdin gar nicht möglich. Für viele Menschen war sie das verwöhnte Gör, welches mit dem goldenen Löffel im Mund zur Welt kam. Das mag schon gestimmt haben. Der Vater besaß mehrere Schuhgeschäfte. Die Mutter Helene unterhielt Angestellte, die ihr ihr langweiliges Gattinnen-Leben erleichterten. Das Kindermädchen für Gudrun war ein wahrer Segen. Sie erkannte den starken Charakter Gudruns. Annemarie Holl ließ sich nicht von Gudruns oberflächlicher Fassade blenden. Viele Szenen im Buch haben mir gut gefallen. Das Kindermädchen schien Gudrun ziemlich ähnlich zu sein. Auch sie kuschte vor niemanden. Ihrer Chefin bot sie die Stirn und setzte sich stets durch. >>Ihre größte pädagogische Tat bestand darin, dass sie Helene Samuel beibrachte, Gudruns Widerborstigkeit nicht als Trotz zu sehen, sondern Ausdruck von Charakterstärke.<< (Seite13 auf dem Reader.) Für mich war Gudrun ein verwöhntes Gör, welches in Kriegszeiten über sich selbst hinauswuchs. Als Teenager genoss Gudrun die Liebe zu einem ehrgeizigen jungen Mann. Die Eltern Martins sahen die erste Zeit darüber hinweg, dass diese Verbindung unpassend ist. Ein junger Mann, mit glänzenden Berufsaussichten, sollte sich nicht mit einer ehrgeizlosen Jüdin abgeben. Beide setzten sich über Vorurteile hinweg und waren lange Zeit "Gudrunundmartin!" Mit ihrer besten Freundin Margot veerlor sie auch in Kriegszeiten nie den Kontakt. Margot war nach Amerika ausgewandert und führte dort ein gutes Leben. Sehr gut hat mir der Briefwechsel der Freundinnen gefallen. Gudrun gelang es aus dem Gefängnis zu kommen. Vom Rheinland emigrierte sie nach Shanghai. Todunglücklich darüber, nicht ihre Freundin Margot folgen zu können. Diesen Weg hatte sie sich jedoch verbaut ...... Ihr Bruder Ralphie Der Vater Wilhelm Samuel kam mir lange Zeit ziemlich naiv vor. Er wollte die Gefahren nicht sehen, die sich für Juden anbahnten. Er fühlte sich in Mainz sicher. Niemals hielt er es für möglich, dass man ihm sämtliche Besitztümer enteignet. Sein Geld ließ er nicht mehr in der Schweiz. >>Ein anständiger Deutscher lässt sein Geld im Land.<< (Seite 14 aud dem Reader.) Mein Fazit Ihr Weg führte sie von Mainz nach Shanghai. Dort lebte sie in Luxus und hatte eine eigene Praxis als Physiotherapeutin. Aus Gudrun Samuel wurde Judy! Sie lernte jedoch auch die Armut in Shanghai kennen, nachdem der Judenhass auch dort Einzug hielt. Sie ging dreimal eine Notehe ein und wanderte von Shanghai nach Norwegen aus. Von dort führte sie ihr Weg nach London. Ihre dritte Ehe stand unter einem besseren Stern. Der Schreibstil mutet nüchtern an. Die Autorin verwendet bei Dialogen keine entsprechenden Satzzeichen, was ich nicht störend empfand. Mir hat der Erzählstil sehr gut gefallen. Ich habe zeitgleich auch das Hörbuch genossen. Die angenehme Erzählstimme von Claudia Michelsen und der tolle Schreibstil von Frau Bode, haben mir das Gefühl gegeben, mit einer alten Dame auf dem Sofa zu sitzen. Aus feinstem Porzellan Tee zu trinken und in den Geschichten der Gudrun zu versinken. Gudrun war eine Powerfrau, die ihre optischen Reize einzusetzen wusste. Sie war dabei jedoch niemals bösartig. Berechnend schon! Ja, das war sie, meiner Meinung nach. Aber anders hätte sie nicht überlebt. Gudrun gab es wirklich unter dem Namen Gertrud Meyer-Jörgensen. Ich bin von dieser Frau schwer beeindruckt. Ich empfehle diesen Roman mit biographischen Elementen sehr gerne weiter. Viele Menschen mussten zur Zeit des Holocausts sterben. Die Erinnerungen leben weiter. Auch nach dem Tod der letzten Zeugen! Dafür sorgen Schriftsteller, die für uns Geschichten sammeln und aufschreiben. Dieser Roman kommt ohne große Gefühlsduselei daher. Danke Sabine Bode.

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