Produktbild: Vom Schmerz der Hochbegabung

Vom Schmerz der Hochbegabung Mein Sohn, der anders war. Erzählt und theoretisch betrachtet

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2016

Verlag

Lit Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,9/14,9/1,3 cm

Gewicht

199 g

Farbe

Rubin

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-643-13502-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2016

Verlag

Lit Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,9/14,9/1,3 cm

Gewicht

199 g

Farbe

Rubin

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-643-13502-5

Herstelleradresse

Lit Verlag
Fresnostraße 2
48159 Münster
DE

Email: vertrieb@lit-verlag.de

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  • Jennifer

    5/5

    21.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegendes Schicksal eines Hochbegabten

    Das Büchlein von Helga Thieroff hat mich tief bewegt. Darin beschreibt sie das kurze Leben ihres hochbegabten Sohnes Kai, der sich mit 21 Jahren das Leben genommen hat. Kai war von Anfang an ein besonderes Kind, das seine Umwelt genau wahrnahm. Bereits mit drei Jahren konnte er schreiben, lesen und rechnen. Im normalen Kindergarten war man darauf nicht vorbereitet. Kais Wissensdurst war groß und immer gleiche Abläufe ödeten ihn an. Ärzte diagnostizierten ADS und erkannten seine Not nicht. Dank seiner Mutter, die nur das Beste für Kai wollte, kam er im von ihr gegründeten Kinder-College in Neuwied mit ähnlich begabten Kindern zusammen und zeigte Lebensfreude. Als studierte Psychologin und Sprachwissenschaftlerin nahm sie Kais Probleme in der weiterführenden Schule sofort wahr und konnte doch nicht verhindern, dass er mit 14 Jahren das Gymnasium abbrach. Er konnte sich nicht länger anpassen und wollte dennoch Jura studieren. Dies gelang ihm aufgrund seiner fabelhaften Englischkenntnisse und seines Mutes auch ohne Schulabschluss in England. Doch eine unglückliche Liebe brachte sein Sein derart ins Wanken, dass er nur im Freitod einen Ausweg aus seinem "leidvollem" Leben sah. Mich hat das Schicksal dieses empathischen wie schlauen jungen Mannes sehr mitgenommen, auch weil ich ähnliche Erfahrungen in meiner Schul- und Studienzeit gemacht habe. Vor allem Kais Abschiedsbrief und die Erinnerungen seiner besten Freundinnen fand ich emotional bewegend. Seiner Mutter gebührt für dieses persönliche Buch der größte Respekt. Sie hat Kai damit und mit ihrer Fördereinrichtung für begabte Kinder ein Denkmal gesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass es heute im Jahr 2024 begabte Kinder in Kita und Schule besser haben bzw. auf deren besondere Bedürfnisse eingegangen wird.

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