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Produktbild: Psychosen
Band 2

Psychosen Ringen um Selbstverständlichkeit

50,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2016

Verlag

Psychiatrie Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

24,4/17,2/2,5 cm

Gewicht

739 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88414-602-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2016

Verlag

Psychiatrie Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

24,4/17,2/2,5 cm

Gewicht

739 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-88414-602-6

Herstelleradresse

Psychiatrie-Verlag GmbH
Ursulaplatz 1
50668 Köln
DE

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  • Produktbild: Psychosen
  • 12 Einleitung: Spurensuche
    12 Kontext des Ringens um Selbstverständlichkeit
    15 An welche Traditionen der Anthropologie knüpfen wir an?
    18 Wozu nützt der anthropologische Blick auf Psychosen?
    22 Grundsätzliches
    22 Wie gesund ist krank?
    Die Eigendynamik von Diagnoseschlüsseln 24
    25 Wird die Menschheit kränker oder Krankheit menschlicher?
    Reduktionismus und soziale Ausgrenzung 27
    Stigmatisierung und Selbstbehauptung 29
    31 Wie wachsen Sensibilität und Toleranz?
    Konsequenzen: ein veränderter Krankheitsbegriff 32
    33 Argumente für einen philosophisch informierten Krankheitsbegriff
    Seelisches Leid und soziale Beeinträchtigung 34
    Symptome als Ausdruck einer Störung wesentlicher Funktionsfähigkeiten 36
    Menschen stehen immer auch außer sich 38
    40 Die Rolle der Sprache
    42 Menschen- und Krankheitsbilder – Fazit
    43 Wenn wir um uns selbst ringen – kulturhistorische Hintergründe
    43 Warum ist unsere Identität brüchig? Zwischen Gemeinschaft und Privatheit – das Ringen um Selbstverständlichkeit
    44 Entwicklung und Entwicklungsbrüche der Identität 45
    Doppelcharakter der sozialen Anpassung 47
    49 Die Bedeutung von Traumata
    51 Das Selbstsystem: Theorien zum Kern unseres Wesens
    Selbstrepräsentanzen als Erlebniseinheiten 53
    In der Welt sein 55
    Psychotische Veränderungen des personalen Erlebens 56
    58 Kohärenz: Was hält uns zusammen?
    Kohärenz als Voraussetzung für Resilienz 59
    Kohärenz und Psychose 60
    61 Resilienz und Vulnerabilität: Was macht uns (un-)verletzlich?
    64 Ambivalenz als typischer Zustand aller Menschen
    Zu viel oder zu wenig Ambivalenz? 65
    Psychose und »Inneres Team« 67
    69 Von sich absehen, ohne sich zu verlieren: Theory of Mind
    Soziale Kognition und Mentalisierungsfähigkeit 69
    Ursache oder Wirkung: zu viel oder zu wenig? 71
    Kognition und Metakognition 73
    Bedeutung von Symbolisierungsprozessen 73
    75 Grundformen der Angst
    Zusammenhang mit Scham und Wut 78
    79 Zur Bedeutung der Scham
    Die schambesetzte Grenze zwischen Innen und Außen 80
    82 Sinnbedürfnis und -suche
    Ebenen der Sinnsuche 83
    Die Erkundung des Unbewussten 85
    Wie archaisch ist das psychotische Erleben? 87
    89 Symbolisierung versus Konkretismus
    92 Sinnsuche und Genesung
    94 Recovery und Empowerment
    Empowerment und Gesundheitsförderung 96
    98 Balance gewinnen – Fazit
    100 Veranschaulichung – die Vielfalt der psychotischen Weltwahrnehmung
    100 Wie lassen sich Psychosen verstehen?
    Die Realität ist nicht logisch 101
    Metaphorisches Sprechen 104
    Verzweifelte Hoffnung – im Chaos des Lebens 105
    Psychosen – eine konkretistische Schwejkiade? 106
    Reizüberflutung und Verunsicherung 108
    Mitwelt und Eigenwelt 109
    Transkulturelle Lehren: Respekt gegenüber »fremdem« Erleben 110
    Entwicklungspsychologischer Bezug 112
    Innen- und Außenwelt 113
    Verändertes Weltgefühl 114
    115 Inwiefern sind Psychosen zutiefst menschlich?
    Verlust bisheriger Selbstverständlichkeiten 115
    Empfindlichkeit als Normalzustand – Psychosen als extreme Dünnhäutigkeit 116
    Einheitspsychose oder individuelle Erfahrung 120
    Kognitive und affektive Aspekte 122
    »Psychose« als mehrdeutiger Begriff 123
    Krankheitseinsicht oder Gesundheitsbewusstsein 124
    125 Anthropologische Aspekte einzelner psychotischer Erfahrungen
    Stimmenhören – ein vielschichtiges Phänomen 125
    Ich-Störungen und Ich-Stärken 128
    Traumparallelen: Wunsch- und Angstaspekte in psychotischen Wahrnehmungen und Weltkonstruktionen 131
    Bedrohung und Bedeutung 132
    133 Wahnstimmung – Verlust etablierter Selbstverständlichkeiten
    Wahnwahrnehmungen – wenn die Welt voller Geheimnisse ist 135
    Anthropologische Ansätze zum Verständnis psychotischer Bezüge 136
    Der individuell ausgestaltete Wahn – ein Fenster zur Seele 137
    Zur Funktionalität der Wahnbildung 140
    Kulturelle Unterschiede in der Wahnbildung 141
    142 Negativsymptomatik – Last und Schutz
    Sozialer Rückzug und körperliche Erstarrung 144
    145 Von der multifaktoriellen Bedingtheit zum Handeln in großer Not
    148 Veränderte Wahrnehmung von Raum und Zeit
    Veränderung des Zeiterlebens 148
    »Die Verwandlung« – Körperwahrnehmung in Psychosen 150
    152 Phänomen statt Symptom
    155 Auf der Suche nach dem Sinn meiner Psychose
    Gastbeitrag von Gwen Schulz
    Leblos im Grauen – man nannte das läppisch 156
    Die Stimmen kamen, als ich Fragen stellen konnte 157
    Die Psychiatrie hat meine Angst vergrößert 158
    Ich fühlte mich als Mensch akzeptiert 159
    Zwei Wesen erweitern mich 159
    Arbeit kann heilen 160
    Man kann mit der Erfahrung aufstehen 161
    Nur zu sagen, die Symptome müssten weg, ist seelenlos 161
    Den anderen im Boot lassen 162
    Deutlich machen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt 163
    Gegenkräfte wachsen in gemeinsamer Verantwortung 163
    165 Zum subjektiven Verständnis von Psychosen
    Zehn Thesen von Dorothea Buck
    166 Verschiedenheit respektieren – Fazit
    168 Entstehungsbedingungen: Wie werden wir psychotisch?
    168 Kann jeder Mensch psychotisch werden?
    170 Zusammenspiel von Genetik und Umwelteinflüssen
    172 Treten Psychosen überall gleich häufig auf?
    174 Spezifische Migrationsbelastungen und ihr Ausdruck in psychotischen Symptomen
    178 Lebenskrisen als alltägliche Ereignisse
    179 Gesellschaftliche und politische Aspekte
    180 Familiäre und systemische Entstehungsbedingungen
    Die Mehrgenerationenhypothese 182
    Umgang mit diversen familiären Konstellationen 183
    Familie als Schutzraum und als Ort existenzieller Auseinandersetzungen 184
    185 »Arme Irre«? Sozioökonomische Aspekte von Psychosen
    Der Zusammenbruch des »falschen Selbst« 186
    Widersprüchliche gesellschaftliche Botschaften 187
    188 Soziale Stressfaktoren und ihre Auswirkung auf das Gehirn
    Das Vulnerabilitäts-Stress-Bewältigungs-Modell 189
    Welche psychotischen Symptome lassen sich neurobiologisch erklären? 192
    Traumatische Verletzung und erhöhtes Rauschen – ein beispielhafter Zusammenhang 194
    Wahnbildung und Exzentrik 196 Konsequenzen für das Verständnis der Psychosen 197
    198 Jede Psychose ist anders: die narrative Perspektive
    Narration und Resilienz 200
    »Naturgeschichten« von Psychosen 202
    204 Wider die Eindimensionalität – Fazit
    206 Therapeutische Handlungskonsequenzen: Menschen gerecht werden
    206 Wahrnehmen, wundern, würdigen – die Basis aller Therapie
    Grenzen der Empathie? Probleme des Zugangs zu Psychosen 208
    Eigene Wünsche – Zugang zum inneren Erleben einer Psychose 211
    Mitfühlen und Dabeisein 212
    214 Balance von Autonomie und Bindung
    216 Primat der Beziehung
    Lernprozesse der psychotherapeutischen Schulen 218
    Wenn Fühlen, Denken und Handeln auseinanderfallen: zur Notwendigkeit schulenübergreifender Ansätze 219
    221 Sinnsuche, Aneignung und Genesung
    223 Das Dabeisein und die Konstruktion des subjektiven Sinns
    226 Wirkungen und Nebenwirkungen der Therapien
    Wie helfen Neuroleptika und wann helfen sie nicht? 226
    Subjektive Erfahrungen mit Neuroleptika ernst nehmen 229
    230 Die Problematik der Zwangsbehandlung
    Einsichtsfähigkeit und Gefährdungspotenzial 232
    Einzelfallentscheidungen 233
    Subjektives Erleben von Zwang 234
    UN-Behindertenrechtskonvention: eine neue Qualität des Diskurses 235
    237 Umgang mit Eigensinn – Konflikte um Krankheitseinsicht und Compliance
    Eigensinn versus Compliance 238
    Ringen um Kooperation 239
    Die Bedeutung der Erfahrungen aus unbehandelten Psychosen 240
    242 Von Selbsthilfe lernen – das Netzwerk Stimmenhören
    Von der Verunsicherung zur Bedeutung 242
    Der Übergang zur Erkrankung ist kontextabhängig 243
    245 Zur Bedeutung der Peerarbeit
    Besondere Chancen der Peerarbeit 246
    Gastbeitrag von Gwen Schulz
    251 Von Shared Decision zu Open dialogue
    Partizipation in der psychiatrischen Versorgung 252
    Shared Decision – reicht das? 253
    Offene, personenzentrierte Gespräche als Basis der Therapie 254
    Notwendige therapeutische Bescheidenheit 256
    Das Aushalten von Ambivalenzen 257
    262 Haltende Beziehung – ein Fazit
    264 Nötige Strukturveränderungen im psychiatrischen Hilfesystem
    264 Psychiatriereform auf halbem Weg – Ausgangslage in einem gespaltenen Hilfesystem
    Hilfe nach Bedarf oder nach Zufall und Geldbeutel? 266
    Benachteiligung besonders Bedürftiger 267
    267 Soteria und Home Treatment – Behandlung im angstfreien Raum?
    Offene Türen 268
    Soteria – modellhafte Millieutherapie 269
    Home Treatment – Probleme des Entgeltsystems 270
    272 Kontinuität und Flexibilität: die Idee der Integrierten Versorgung
    Das Regionale Budget 272
    Und sie bewegt sich doch – Integrierte Versorgung in der Großstadt 272
    Gemeindenahe Verantwortung und ihr Risiko 273
    Integrierte Versorgung integrieren! 274
    275 Sozialraum ist Bedeutungsraum
    277 Interaktive Elemente einer anthropologisch ausgerichteten Psychiatrie
    280 Jenseits der Mauern: Elemente einer künftigen Psychiatrie – ein Fazit
    283 Ausblick
    283 Dilemmata der Psychosenbehandlung und ihre Potenziale
    Herausforderung Personenzentrierung 283
    Herausforderung der Prävention und das Dilemma der Früherkennung 284
    Herausforderung und Dilemma der Diagnostik 286
    Herausforderung Selbst- und Fremdstigmatisierung 287
    Herausforderung Eigensinn und Niedrigschwelligkeit 288
    Herausforderung Home Treatment 289
    Herausforderung Spezialisierung 290
    291 Individualisiert – personenzentriert – einzigartig
    Eine »individualisierte« Psychiatrie 291
    Personenzentrierung ist mehr als individualisierte Medikation 293
    In sich und außer sich – die doppelte Positionalität des Menschen 295
    297 Brüchige Vielfalt – die Notwendigkeit von Metaphern
    Pionierreise in eine unbekannte Welt 298
    Das Recht darauf, Doppelgänger meiner selbst zu sein 299
    301 Merkmale und Konsequenzen einer anthropologischen Psychiatrie – Schlussbemerkungen
    307 Danksagung
    308 Literatur