Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

872

Maße (L/B/H)

22/15,5/6 cm

Gewicht

1360 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8430-9861-8

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

872

Maße (L/B/H)

22/15,5/6 cm

Gewicht

1360 g

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8430-9861-8

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  • Sophie Bergmann

    aus St.Johann

    5/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    liquide Verführung des Widersachers..

    Der 334 Seiten umfassende Roman erzählt die Geschichte des Kapuzinermönchs Medardus, chronologisch aufgelistet und in Form einer "Autobiographie" dargeboten. Der von seiner Geburt an in religiösen Kreisen erzogene, und stets spirituell extraordinäre Kapuziner, erhält eines Tages die ehrenvolle Aufgabe, mit hingebungsvoller Demut über die heiligen Reliquien des Klosters zu walten. Eine dieser geweihten Reliquien entpuppt sich als eine vom Widersacher selbst an den heiligen Antonius übergebene Weinflasche, welche sich als eines der ruchlosen Elixiere des Teufels erweist. Medardus kann der Versuchung nicht widerstehen von diesem diabolischen Gebräu zu kosten. Somit löst er einen kaum entwirrbaren Fluch aus, der sich über mehrere Generationen hinwegzieht..... Hoffmann versteht es galant mit den reißerischen Motiven der "Gothic Novel" zu jonglieren und wird somit zum Meister der unheimlichen Erzählkunst.

  • Lorenz Laudenberg

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Medardus

    Völliger Wahnsinn, was uns der Kapuzinerbruder da erzählt! Bei der Lektüre des Schauerromans von Ernst Theodor Amadeus Hoffmann ( 1776- 1822), einer fiktiven Autobiographie, lernen wir den Mönch Medardus kennen, der, als angesehener Mitbruder in einem Kloster, ein beschauliches Leben führt - bis er von den " Elixieren des Teufels" trinkt. Während einer Dienstreise nach Rom überschlagen sich dann plötzlich die Ereignisse: von seiner wilden Leidenschaft und der Liebe zu einer jungen Frau getrieben, begeht er eine Reihe von abscheulichen Verbrechen; im abenteuerlichen Verwirrspiel mit den vielen Menschen, die er kennen lernt, taucht ein Doppelgänger auf, unzählige Nebenhandlungen weisen schließlich darauf hin, dass viele Personen mit Medardus verwandt sind. Nach dieser unheimlichen Odyssee durch ein abenteuerliches Leben schreibt der Mönch alle Ereignisse auf und stirbt bald. Der Roman, den man der Spätromantik zuordnen kann, ist überladen mit Elementen der Trivialliteratur und vielleicht gerade deshalb so außerordentlich spannend. Er erlaubt einen tiefen Einblick in den Abgrund der Seele des Erzählers, dessen Lebensweg schicksalhaft, durch die "Verworfenheit seines Geschlechts", scheinbar unausweichlich in die Katastrophe führen muss. Wie bei E. A. Poe finden sich schon Schilderungen seelisch extremer Zustände, hier können wir vielleicht von der Beschreibung einer Bewusstseinsspaltung des Protagonisten sprechen. Bewundert von den Dichtern seiner Zeit, war E. T. A. Hoffmann ein richtiger Star der deutschen Romantik, ein " magischer Poet", der uns allein schon mit " Die Serapionsbrüder" eine wunderbare Sammlung von Erzählungen geschenkt hat!

  • Bewertung

    4/5

    24.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch nach über 200 Jahren noch schauerlich gut

    Hoffmanns 1815/1816 erschienener Roman behandelt die fiktive Lebensgeschichte des Mönchs Medardus, auf dessen Familie ein Fluch lastet. In dem Kloster, wo Medardus ansässig ist, befinden sich Reliquien, zu denen auch eine mit einem teuflischem Elixier gefüllte Flasche zählt. Als er von dieser Flasche trinkt, verfällt er den irdischen Begierden und fleischlichen Gelüsten. Seine im Anschluss stattfindende geistliche Mission wird zu einer Sündenfahrt, die auch den Bruch seines Gelübdes zur Folge hat. Wenig später muss er sogar den Tod des als Mönch verkleideten Liebhabers der Baronin Euphemie verantworten. Während seiner Irrfahrt sucht Medardus nach einer unbekannten Geliebten, die wiederum der heiligen Rosalie sehr ähnlich sieht. Als er von Euphemie für ihren Liebhaber gehalten wird, erhält er Einlass in deren Schloss und meint in Euphemies Tochter Aurelie die unbekannte Geliebte zu erkennen. Es kommt abermals zu Turbulenzen, an deren Ende Medardus Euphemie und Aureliens Bruder ermordet. Egal, wohin sich Medardus hin begibt, begegnet ihm ein Doppelgänger, was Medardus immer mehr zu einem schizophrenen Psychopaten werden lässt. Als er dann endlich mit seiner Geliebten Aurelie vermählt werden soll, verletzt er auch sie lebensgefährlich. Auf dem hieraus resultierenden völligen seelischen Zusammenbruch folgt eine Zeit der Läuterung und Kasteiung, an deren Ende die Auflösung und der Sinn, der hinter den seltsamen Ereignissen verborgen ist, stehen. Bis dahin nimmt das Geschehen aber noch einige unerwartete Wendungen. Bleibt zu sagen, dass Hoffmanns Schauerroman auch heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Nachdem man sich an die blumige Sprache des Romantikers gewöhnt und den etwas diffusen Handlungsverlauf durchschaut hat, steigert sich Die Elixiere des Teufels zu einem puren Lesevergnügen.

  • Katharina

    aus Graz

    3/5

    16.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach nichts für mich!

    Ich habs endlich wieder mal geschafft und ein Buch meiner Klassiker-Challenge beendet. Das war eine schwere und lange Geburt. . Worum gehts? Das Buch ist eine fiktive Autobiographie, in der der Kapuzinermönch Medardus sein außergewöhnliches Leben beschreibt. Auf seiner Reise nach Rom kommt er vom rechten Weg ab, verliert sich in Wolllust, Täuschung und Tücke. Der Wahnsinn ist sein stetiger Begleiter. . So wie auch schon bei „Der letzte Mohikaner“ kam ich nicht gut mit dem Schreibstil zurecht. Ich habe den Sinn der Sätze verstanden, was aber zwischen den Zeilen gesagt wurde, nicht. Dafür wird einfach zu viel umschrieben und mit Metaphern und Andeutungen gearbeitet. Da bin ich nicht gut drin. Ich brauche ein bisschen mehr Klartext. . Aber so im Großen und Ganzen habe ich zumindest die Handlung kapiert. Ich würde mal sagen, das Buch ist das Silmarillion des 19. Jahrhunderts, nur dass alle gleich heißen. Beschrieben wird es als Horrorgeschichte - nach den damaligen Maßstäben ist das bestimmt korrekt. Mord, Blut, Wahn… alles ist Teil der Geschichte. . Ich bin unsicher, wie Medardus da im Endeffekt hineinpasst. Ist er wirklich „wahnsinnig“ oder schizophren? Oder tatsächlich so bösartig und berechnend? Inwieweit haben die Elixiere des Teufels sein wahres Wesen befreit? Viel Raum für Spekulationen bleibt am Ende über. . Und ich gestehe: Ich habe die letzten 15 Seiten überflogen. Zu viel des Guten. . Fazit: Nichts für mich, aber für diese Epoche ein gewagtes und spannendes Werk.

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  • Produktbild: Die Serapionsbrüder
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