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Band 1
Artikelbild von Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Rachel Joyce

1. Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

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Rachel Joyce

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1. Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry Roman | Der Weltbestseller jetzt verfilmt mit Jim Broadbent und Penelope Wilton

Aus der Reihe Die Harold-Fry-Trilogie
Gesprochen von
47

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Heikko Deutschmann

Spieldauer

7 Stunden und 18 Minuten

Erscheinungsdatum

22.08.2013

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

CD

Anzahl

6

Verlag

Argon

Originaltitel

The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry

Übersetzt von

Maria Andreas-Hoole + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783839891674

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Heikko Deutschmann

Spieldauer

7 Stunden und 18 Minuten

Erscheinungsdatum

22.08.2013

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

CD

Anzahl

6

Verlag

Argon

Originaltitel

The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry

Übersetzt von

  • Maria Andreas-Hoole
  • Maria Andreas

Sprache

Deutsch

EAN

9783839891674

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    3/5

    06.12.2020

    Hörbuch (CD)

    Wer mit Harold reist, muss…

    Wer mit Harold reist, muss die Langsamkeit mögen. Er läuft quer durch England, um sich von seiner Kollegin zu verabschieden. Eigentlich will er sie retten - vor dem Tod. Man muss nur fest daran glauben. Beim Laufen erfährt der Zuhörer vieles aus dem Leben von Harold. Viele traurige Stationen aus seinem Leben dringen an die Oberfläche. Die "Flucht" der Mutter vor ihm und seinem Vater, die vielen Momente, wo er versagt hat. Nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine kaputte Ehe mit Maureen und die fehlende Kraft sie zu beenden. Das Fehlen von Liebe, Zuneigung und Vertrauen in fast allen Lebenssituationen, seine Unfähigkeit das Richtige zur richtigen Zeit zu tun. Ich schwankte immer zwischen Mitleid für Harold und seinem ziemlich bedrückenden Leben und Kopfschütteln über so viel Unfähigkeit, aber irgendwie wollte ich ihn auch bis zum Schluss begleiten. Während seiner Tour wird er eine kleine Berühmtheit, die er nicht sein will und die verschiedensten Menschen folgen und begleiten ihn ein Stück. Nicht immer war es gut für die Geschichte, denn sie schweiften ein wenig ab, aber Harold fand stets wieder den richtigen Weg. Und während er seinen Ballast immer mehr abwirft, wird auch Maureen immer nachdenklicher und fängt an, sich und ihr gemeinsames Leben zu reflektieren. Der Sprecher Heikko Deutschmann hat mit seiner Stimme Harold so gut herausgearbeitet, dass man seine Langsamkeit und seine Gedanken gut über sieben Stunden ertragen konnte.

  • Bewertung

    5/5

    14.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine berührende Reise voller Emotionen und Tiefe

    Es ist schon Jahre her, dass ich „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ von Rachel Joyce gelesen habe, und dennoch bleibt es bis heute mein liebstes Buch. Damals war ich keine leidenschaftliche Leserin, doch dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Rachel Joyce gelingt es meisterhaft, eine warme und einfühlsame Atmosphäre zu schaffen. Sie versteht es, Gefühle und Emotionen in Worte zu fassen, und schreibt mit einer Authentizität, die selten zu finden ist, über mentale Herausforderungen und persönliche Entwicklungen. Die Reise von Harold Fry ist nicht nur eine äußere, sondern vor allem eine innere Reise, die mich tief im Herzen berührt hat. Das Buch hat mich inspiriert, mich selbst zu reflektieren, und mir gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten und die kleinen, aber bedeutenden Momente im Leben zu schätzen. Ich bin dankbar, dass ich diese außergewöhnliche Reise mit Harold Fry erleben durfte, und kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich von einer Geschichte voller Menschlichkeit und Hoffnung berühren lassen möchte.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    06.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefühlvoll, frei von Kitsch und auch ein bisschen weise.

    Mir gefallen Roadtrip-Movies wie The Straight Story oder Pilgerreisen-Geschichten wie Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling. Die persönlichen Abenteuer von Menschen, die sich auf einen unbekannten Weg machen, mit dem blossen Ziel, etwas mehr über sich selbst zu erfahren, sind für mich die wahren „Abenteuergeschichten“. Quasi die Indiana Jones des Lebens. Jede Person auf Erden befindet sich auf ihrem eigenen Weg. So ist das Sprichwort „Der Weg ist das Ziel“ ein wichtiger Leitsatz für mich geworden, der je länger, desto mehr an Bedeutung gewinnt. Die Geschichte über die Pilgerreise des Harold Fry ergänzt ungemein mein Repertoire an tolle Geschichten über das eigentliche Leben.  Autorin Rachel Joyce weiss, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt. Die Autorin hat über 20 Original-Hörspiele für die BBC verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Daneben hat sie Stoffe fürs Fernsehen bearbeitet und auch selbst als Schauspielerin für Theater und Film gearbeitet. „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ist ihr erster Roman. Die Geschichte schrieb sie, während ihr eigener Vater mit Krebs in einem Hospiz lag. Sie hoffte, dadurch das Leben ihres Vaters verlängern zu können. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Gloucestershire auf dem Land. Die Geschichte Harold Fry ist der Hauptprotagonist in dieser Geschichte. Harold ist ein in die Jahre gekommener Mann mit einem „gelebten“ Leben. Seine Geschichte ist erfüllt von Höhen und Tiefen. Als er eines Tages erfährt, dass seine ehemalige Arbeitskollegin Queenie Hennessy mit Krebs auf dem Sterbebett liegt, möchte Harold Fry ihr einen Brief schreiben. Doch als er den Brief schliesslich einwerfen will, läuft er stattdessen einfach an dem Briefkasten vorbei. Er macht sich auf zu Fuss, um die vielen hundert Kilometer zum Hospiz zu gehen. Harold möchte Queenie retten, indem er einfach zu ihr „läuft“. Er glaubt fest an die Macht des Willens und dass er die Krebskranke mit seiner Motivation vor dem sicheren Tod retten kann. Was am Anfang der Geschichte nach einer unvorbereiteten Wanderung eines naiven, alten Mannes aussieht, entpuppt sich bald als tiefgreifende Idee mit Substanz und zur echten Mediensensation. Die Pilgerreise versetzt eine ganze Nation in Staunen, denn Harold Fry läuft und läuft und läuft, immer weiter seinem persönlichen Ziel entgegen. Im Verlaufe seiner langen Wanderung gesellen sich viele unbekannte Menschen zu ihm, um an der Reise teilzunehmen. Doch einige dieser Personen verfolgen ihre persönlichen Ziele und drohen zeitweise Harolds Unterfangen zu gefährden. Meinung Wer Roadtrip-Storys oder Pilgergeschichten mag, sollte das Buch ohne zu Zögern lesen. Äusserst gekonnt hat Rachel Joyce eine sagenhaft gute Geschichte, mit viel Witz, Charme und Melancholie geschrieben. Es muss auch erwähnt werden, dass dies das erste Buch der Autorin ist. Die Autorin hat es geschafft, dass ich während jeder Sekunde beim Lesen hoffte, dass Harold Fry es tatsächlich schaffen würde, seine Kollegin Queenie Hennessy zu retten. Hoffnung ist wirklich ein immens starkes Gefühl, das muss ich zugeben. Vielleicht ist es sogar mehr als ein Gefühl, eher ein Konzept. Das wurde mir durch die Geschichte noch deutlicher bewusst. Viele Menschen, die mit Harold Fry mitlaufen, outen sich schnell als nicht ganz selbstlos. Viele dieser Mitläufer tendieren in ihrem Egoismus dazu, Harolds Lebensgeschichte zu ihrer eigenen Geschichte umzuschreiben. Es sind die „Schmarotzer“, die wirklich gute Menschen aussaugen und die Umsetzung guter Ideen ausbremsen. Was man leider auch im wirklichen Leben tagtäglich erleben kann. Ausserdem trägt Harold noch ein Geheimnis mit sich herum: „sein eigenes Leben!“, welches ihm niemand wegnehmen kann. Vor allem der letzte Abschnitt der tollen Geschichte macht klar, was Hoffnung und Irrglauben mit den Menschen bewerkstelligen kann. Menschen ohne gute soziale Bildung oder Erziehung mit starkem familiären Rückhalt schaffen es bedauerlicherweise auch im realen Leben, andere ernsthaft zu gefährden. Rachel Joyce erweckte totgeglaubte Gefühlsgeister in mir und machte mir damit klar, dass jedermann das Recht auf die eigene Lebensgeschichte hat. Die Lüftung von Frys Geheimnis versetzte mich in Demut allen älteren Personen gegenüber. Denn wir alle werden irgendwann alt, sofern man nicht einen frühen Tod erleidet. Und was bleibt, ist die eigene Geschichte, die eigenen Emotionen und Erinnerungen an ein Leben, hoffentlich voller Liebe, Freundschaft und voraussichtlich, leider auch Trauer.

  • Mikka Liest

    aus Zwischen den Seiten

    5/5

    09.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    »Sagen Sie ihr, Harold Fry…

    »Sagen Sie ihr, Harold Fry ist auf dem Weg.« Harold Fry, ein unscheinbarer Mann in seinen Sechzigern, begibt sich auf eine spontane Pilgerreise von über 1.000 km, um seine sterbende Freundin Queenie zu besuchen. Seine Frau Maureen erwartet zunächst, dass er bald scheitern und zurückkehren wird, doch stattdessen führt jeder Kilometer Harold näher zu sich selbst. Alles reduziert sich auf das Wesentliche, jeder Schritt wird zu einer Reise der Selbstfindung und des persönlichen Wachstums. Konfrontiert mit unausgesprochenen Wünschen, gescheiterten Hoffnungen und lähmendem Bedauern, muss Harold lernen, sich selbst zu vergeben und einen Neuanfang zu wagen. Das Überbringen eines Briefes ist im Grunde ein schlichter, gradliniger Vorgang, doch Rachel Joyce nimmt ihn als Ausgangspunkt für eine vielschichtige Erzählung über das Leben, die Liebe und die menschliche Natur. Sie lotet die Tiefen der menschlichen Emotionen aus und kreist dabei immer wieder um das Thema Trauer, doch sie verfällt niemals in schnöden Betroffenheitskitsch. Der Roman entwickelt eine ungeheure Sogwirkung, denn Harold kann als authentischer, tiefgründiger Charakter überzeugen. Bevor man sich versieht, hat man schon eine starke emotionale Bindung zu ihm aufgebaut und verfolgt gespannt seine Entwicklung im Laufe der Geschichte. Auch die Nebencharaktere sind gut geschrieben; in jedem davon blitzt ein Moment der emotionalen Wahrheit auf, wenn sie Harold begegnen. Rachel Joyce fasst die Gefühle und Gedanken ihrer Charaktere in poetische, einfühlsame Worte, die lange nachhallen. Die emotionale Tiefe der Geschichte, die Nuancen der Charaktere und der eindringliche Schreibstil machen den Roman zu einem herzergreifenden und lohnenden Leseerlebnis.

  • Bewertung

    5/5

    21.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch wenn es schon einige Zeit...

    Auch wenn es schon einige Zeit ist, dass ich dieses wunderbare Buch gelesen habe, erinnere ich mich doch gerne an diese witzige, skurrile und trotzdem liebenswerte Geschichte mit ihren eigenwilligen und sehr menschlichen Figuren.

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