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Weitlings Sommerfrische Roman

7

12,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.05.2013

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/1,9 cm

Gewicht

219 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30307-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch über die verlorene Identität und eine poetische Zeitreise durch das Leben des Autors als multiple Persönlichkeit.« ("Radio Bremen, Literaturzeit")
»Sten Nadolny wirft (...) viele tiefgründige Fragen über Identitäten, Lebensläufe und Alternativen auf. Aber wie es seine Art ist, tut er dies behutsam, leicht und lesefreundlich.« ("Westfalenpost")
»(...)ein gedanken- und perspektivenreicher Roman über Jugend und Alter, einfühlsam, gelassen und sprachmächtig erzählt - unbedingt lesenswert.« ("Rheinische Post")
»Sten Nadolny schildert seinen Weitling liebevoll mit subtilem Humor und vielen autobiografischen Zügen.« ("Nürnberger Nachrichten")
»Diese philosophische Lebensreise ist ein inhaltlicher und sprachlicher Genuss. Unbedingt lesen!« ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")
»(...) ein altersweises Stück Literatur, das still und heiter die Versöhnung mit dem Leben feiert.« ("Badische Zeitung")
»Kühn konstruiert, elegant erzählt.« ("Die Zeit")
»Sten Nadolny schreibt mit sanftem Witz und versteckter Verve, mit Blicken auf Details, die zusammengenommen das große Ganze darstellen, das Leben genannt wird.« ("Nürnberger Nachrichten")
»Warum er Schriftsteller geworden ist? Sten Nadolny hat mit dem Roman 'Weitlings Sommerfrische' eine witzig-ironische Antwort darauf gegeben. Eine Art literarische Autobiographie und ein philosophisches Gedankenexperiment.« ("Die Presse")
»Ein kluges, schönes Buch.« ("Inforadio")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.05.2013

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/1,9 cm

Gewicht

219 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30307-1

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    06.06.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Was wäre wenn...

    Mit erfrischender Leichtigkeit erzählt uns Nadolny die Geschichte des Wilhelm Weitling, der nach einem Segelunfall zum Zeitreisenden wird und sich selbst ein Stück durch seine Jugend begleiten darf. Mit den Fragen: "Was wäre, wenn damals.....?", "Wär ich heute auch da, wo ich jetzt bin, wenn....?", ein Gedankenspiel, das wohl jeder schon mal gespielt hat, spielt Nadolny virtuos, ohne jede philosophische Schwere. Es ist ist eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen!

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    5/5

    15.05.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Was wäre, wenn Sie in diese "Sommerfrische" reisen könnten?

    Nadolny schreibt einen leichten, frischen Roman, der so beschwingt daher kommt, wie eine Sommerbrise! Der pensionierte Richter Wilhelm Weitling wird am Chiemsee beim Segeln von einem Gewitter überrascht und erlebt einen Bootsunfall, der ihn genau 50 Jahre früher bei einem ähnlichen Gewitter in seiner Kindheit landen läßt! Als "körperloser Geist" kann er sein 16jähriges Ich in seiner Familie, mit Freunden in der Schule und bei der ersten Liebe beobachten. Er kann nirgendwo eingreifen, allerdings kann er sich durchaus über Situationen wundern, die er anders in Erinnerung hatte! Wie charmant und erzählsicher Nadolny diese Geschichte im Griff behält und zu einem Ende bringt, das mich klüger und frohgestimmt entlässt, beeindruckt mich sehr. Für Alle, die gerne nochmal einen Blick auf ihre ferne Vergangenheit werfen würden, kann dieser Roman ein eleganter Denkanstoß sein!!

  • Bewertung

    3/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Streckenweise unterhaltsam und...

    Streckenweise unterhaltsam und philosophisch - leider manchmal etwas langatmig.

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    24.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Multiple Identität In seinem…

    Multiple Identität In seinem verschiedentlich als Alterswerk apostrophierten Roman «Weitlings Sommerfrische» beleuchtet Sten Nadolny das Problem menschlicher Identität mit Hilfe einer Zeitreise, hier sogar in beiden möglichen Varianten, zurück und voraus. Die Identität aber, um die es sich konkret handelt, die des Protagonisten dieser Geschichte, ist so stark autobiografisch inspiriert, dass sich unwillkürlich die Frage aufdrängt, ob die vom Autor gewählte Form der philosophischen Zeitreise in beide Richtungen für die Aufarbeitung der eigenen Biografie und für den beabsichtigten Erkenntnisgewinn beim Leser wirklich optimal ist. In den ersten beiden der neun Kapitel dieser Geschichte berichtet ein auktorialer Erzähler von dem pensionierten Richter Dr. Wilhelm Weitling aus Berlin, der am Chiemsee in einem angemieteten Sommerhaus den wohlverdienten Ruhestand genießt. Bei einem Segeltörn mit seiner Plätte, einem zum Segelboot umgebauten Fischerkahn, gerät er in einen Sturm und kentert, ein Blitz schlägt in seiner Nähe ein. Im dritten Kapitel wechselt abrupt die Erzählperspektive, der sechzehnjährige Willy wird 1958 mit seinem manövrierunfähigen Boot im Sturm an das Ostufer des Chiemsees getrieben. «Wenn es Gott gäbe, hätte er bei dieser Rettung die Hand im Spiel gehabt». Der das denkt ist aber nicht Willy, «sondern nach wie vor der alte Mann aus Berlin, aber für andere unsichtbar, Geist ohne Physis, gekettet an einen Sechzehnjährigen aus Stöttham bei Chieming». Das Trauma durch den Blitz hat Weitling in die Vergangenheit zurückgeschleudert. Was folgt ist eine Zeitreise an der Seite von Willy als Pennäler, den er unsichtbar mehrere Monate lang durch sein Leben begleitet und dabei wieder auf seine Eltern trifft, auf seine Jugendliebe. Er kann aber keinen Kontakt zu ihnen aufnehmen und bleibt passiver Beobachter des Geschehens. Mit der Zeit weicht Willys Leben von Weitlings Erinnerung immer mehr ab, besonders gravierend erscheint dabei dessen Berufswahl, denn Willy will Schriftsteller werden, nicht Volljurist. Als Weitling glaubt, im Chiemsee die goldene Patrone gefunden zu haben, mit der General Patton 1945 persönlich den Führer erschießen wollte, die ihm aber dort aus der Hosentasche gefallen war und im See versunken ist, worauf hin er wütend in den See uriniert habe, da befördert das ungestüme Lachen über diese kuriose Anekdote Weitling wieder in die Gegenwart. Zu seinem Erstaunen aber in die abweichende Vita von Willy, er ist nicht mehr Richter und kinderlos, sondern Schriftsteller und inzwischen sogar Großvater, seine Identität hat sich geändert. Als zwei Jahre nach seiner Rückkehr aus der Vergangenheit seine Enkelin ihm nachts als Geist erscheint, als 68Jährige aus dem Jahr 2072 in die Gegenwart des Jahres 2012 zurückgekehrt, unterlässt er es bewusst, sie über die Zukunft auszufragen. Nadolny erzählt seine phantastische Geschichte mit ihrem komplizierten Szenario in einem ruhigen, fast schon betulichen Ton mit einfach strukturierten Sätzen. Derart bedächtig, als wolle er «Die Entdeckung der Langsamkeit», den Titel seines erfolgreichsten Romans also, hier stilistisch tatsächlich mal realisieren. Das gemächliche Tempo des Plots nimmt gegen Ende geringfügig an Fahrt auf, ohne je thrillerartig zu werden, wobei die rätselhafte Geschichte über eine multiple Persönlichkeit durchaus selbstkritisch und mit unterschwelliger Ironie erzählt wird. Man kann diese «Versuchsanordnung» zur eigenen Identität, wie Nadolny selbst sie bezeichnet hat, als angenehm uneitle Autobiografie lesen, in der er mehr oder weniger sinnreiche philosophische Einsprengsel aus seiner eigenen Gedankenwelt verarbeitet hat. Der große Lesegenuss wollte sich bei mir trotz allem aber nicht einstellen, zu absurd, zu verkopft empfand ich diese Geschichte, zu wenige Emotionen weckend oder gar Empathie aufbauend. Zeitreise und multiple Identität als Vehikel einer Autobiografie zu benutzen erscheint mir nach dieser Lektüre tatsächlich suboptimal.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Was wäre, wenn Sie in diese "Sommerfrische" reisen könnten?

    Nadolny schreibt einen leichten, frischen Roman, der so beschwingt daher kommt, wie eine Sommerbrise! Der pensionierte Richter Wilhelm Weitling wird am Chiemsee beim Segeln von einem Gewitter überrascht und erlebt einen Bootsunfall, der ihn genau 50 Jahre früher bei einem ähnlichen Gewitter in seiner Kindheit landen läßt! Als körperloser Geist kann er sein 16jähriges Ich in seiner Familie, mit Freunden, in der Schule und bei der ersten Liebe beobachten. Er kann nirgendwo eingreifen, allerdings kann er sich durchaus über Situationen wundern, die er anders in Erinnerung hatte! Wie charmant und erzählsicher Nadolny diese Geschichte im Griff behält und zu einem Ende bringt, das mich klüger und frohgestimmt entläßt, beeindruckt mich sehr. Für Alle, die gerne nochmal einen Blick auf ihre ferne Vergangenheit werfen würden, kann dieser Roman ein eleganter Denkanstoß sein!!

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