Wer macht denn so was? Isabel Bogdan macht so was. Sie blamiert sich im Rhönrad, wohnt der Schlachtung eines Schweins bei, staunt auf einer Esoterikmesse, spielt Pingpong mit Punks, besichtigt einen Darm, schlüpft in eine Fett-weg-Hose und schüttelt ihr Haar beim Heavy- Metal-Festival in Wacken. Klingt nach einem großen Spaß? Ist es auch. 43-mal. Und wenn Sie das alles gelesen haben, wollen Sie plötzlich selbst Sachen machen. Wetten?
«Isabel Bogdan testet ‹Sachen›, die neugierig machen – und erzählt davon so, dass die Entscheidung ‹Wär das mal was für mich?› leichtfällt.» (BRIGITTE)
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Als ich "Sachen machen" zum…
kleinbrina aus Köln am 11.08.2012
Bewertungsnummer: 2703092
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Als ich "Sachen machen" zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich zunächst sehr skeptisch und wusste absolut nicht, was ich mit diesem Buch anfangen könnte. Ich habe es mehrfach vom Schreibtisch aus betrachtet und irgendwann war doch der nötige Ehrgeiz vorhanden, um diesem Buch eine Chance zu geben. Auch jetzt weiß ich immer noch nicht, was ich so ganz von dem Buch halten soll. Auf der einen Seite weiß die Autorin mit einem flüssigen und angenehmen Schreibstil zu überzeugen, auf der anderen Seite ist die Thematik nicht unbedingt das, was ich gerne lese, da mich manche Sachen leider gar nicht interessieren. Da gibt es z.B. das Thema Fett-Weg-Hose, die getestet wird. Ist zwar an sich schön und gut, aber ist dies wirklich etwas, was man auch erfahren will? Interessant sind allerdings dagegen andere Sachen, wie z.B. der Besuch eines Festivals und Backstagebesuche bei einem Musical. Eigentlich sind es relativ normale Dinge, die die Autorin gemacht hat, die nicht einmal unbedingt viel Geld oder Zeit benötigen. Vielmehr geht es darum, dass es eher die kleinen Dinge im Leben sind, die oftmals vergessen werden oder die man sich einfach ab einem gewissen Alter nicht mehr traut. Der Schreibstil ist wie gesagt sehr angenehm. Die Kapitel über ihre jeweiligen Erfahrungen lesen sich flüssig, selbstkritisch und humorvoll und man fliegt trotz manch langweiliger Thematik nur so durch die Zeilen. Da das Buch aus relativ kurzen Berichten steht, muss man dieses nicht unbedingt in einem Rutsch lesen, die Kapitel lassen sich sehr gut einzeln lesen und man muss nicht unbedingt immer wieder zurückblicken. Auch wenn das Buch nun nicht unbedingt schlecht ist, konnte es mich dennoch nur mäßig begeistern und erst recht nicht zu den geschilderten Erlebnissen animieren. Es steht natürlich jedem frei, wie er/sie das Buch sehen will, sei es als Aufforderung, selbst etwas zu erleben oder einfach nur als Erlebnisbericht. Für mich wird es beim Erlebnisbericht bleiben, denn auf manche Sachen kann ich gut und gerne verzichten. Der Humor, die Lebensfreude und die Leichtigkeit, die von der Autorin ausgestrahlt werden, sind jedoch sehr ansteckend. Die Covergestaltung ist sehr schön geworden. Obwohl dies zunächst sehr schlicht aussieht, zeigt es doch einige Situationen, in denen die Autorin bei ihren Erfahrungen selbst gesteckt hat. Vor allem das Schwein sieht sehr niedlich aus und hat einen würdigen Platz auf dem Cover erhalten. Insgesamt ist "Sachen machen" ein Buch, dass mich stellenweise zwar ganz gut unterhalten hat, allerdings würde ich es kein zweites Mal lesen. Empfehlenswert ist dieses Buch besonders für Menschen, die gerne einen Blick in das Leben anderer werfen und selbst experimentierfreudig sind.
Ganz lustig
DarkAngel1985 aus Spr am 07.07.2012
Bewertungsnummer: 783704
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dies ist ein Buch, was man gut zwischendurch lesen kann. Was vorallem daran liebt, dass die einzelnen "Sachen" meist nur über wenige Seiten gehen und schnell ein neues Kapitel anfängt. Auch muss man sich beim Lesen nicht sonderlich konzentrieren, es ist eher einfach geschrieben.
Einige der Sachen sind wirklich mit viel Witz und Charm geschrieben, andere haben mich dann eher gelangweilt.
Sie probiert wirklich toll Sachen aus, man muss nicht viel nachdenken beim Lesen und Dinge die einen nicht so interessieren gehen schnell vorrüber.
Manche Dinge wirken ein wenig übertrieben, wie sie beschrieben werden. Andere find ich sind manchmal ein wenig zu platt beschrieben. Bei den meisten Sachen ist jedoch eine gute Portion Witz dabei. Isabel Bogdan schreckt auch nicht davor zurück sich selbst ins Lächerliche zu ziehen.
An manchen Stellen schafft sie Vorurteile aus den Weg, schafft aber stellenweise auch wieder welche. Das find ich ein bisschen schade. Sie betrachtet die Sachen sehr "Ich-bezogen", also nach ihrem eigenen Geschmack, was man sich eigentlich auch vorher schon hätte denken können. Aber irgendwie stört mich das doch ein kleines wenig.
Die ein oder andere Sache aus dem Buch, würde ich denke ich auch gern mal probieren. Andere eher nicht so.
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