Produktbild: Gesammelte Werke. Kommentierte Werkausgabe in 14 Bänden in Kassette

Gesammelte Werke. Kommentierte Werkausgabe in 14 Bänden in Kassette Band 13: Jugend ohne Gott

17

8,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2001

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

183

Maße (L/B/H)

17,7/10,9/1,5 cm

Gewicht

120 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-39845-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2001

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

183

Maße (L/B/H)

17,7/10,9/1,5 cm

Gewicht

120 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-39845-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Isolani

    aus Linz

    5/5

    16.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Jugend im Faschismus

    Ein Gymnasiallehrer hat in einer Zeit des Faschismus mit seiner Schulklasse zu kämpfen. Da er sich den gängigen Meinungen nicht anschließen will und kann, hassen ihn seine Schüler dafür. Als er mit seiner Klasse auf ein Ferienlager fährt (hier werden die Schüler militärisch ausgebildet), kommt es zur Eskalation: Ein Junge namens N. wird ermordet aufgefunden. Im Verlaufe des Prozesses gesteht Z. den Mord. Seine Ferienliebe Eva beteuert aber, daß ein anderer Junge der Mörder sei. Sie kann das Aussehen des Fremden beschreiben, doch das Gericht glaubt ihr nicht. Nur der Lehrer ahnt, wer der wahre Mörder ist... Ödön vor Horváth schrieb "Jugend ohne Gott" im Jahre 1937. Es ist eine Kritik an die nationalsozialistische Ideologie des dritten Reiches. Der Lehrer zweifelt an Gott und seinen Mitmenschen. Die Jugend spielt eine zentrale Rolle, sie sollen zu Kampfmaschinen ausgebildet werden. Nach der Machtübernahme Hitlers am 30.01.1933 werden Horváths Stücke an den Deutschen Theatern verboten, 1934 auch in Österreich. Er flüchtet von Stadt zu Stadt. 1938 stirbt er in Paris.

  • lara

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    jugend ohne gott

    Jugend ohne Gott von Odön von Horvath ist ein unfassbar gut aber auch leicht verständlich geschriebenes Buch. Es zeigt die Machtausnutzung und genommene Freiheit des einzelnen im dritten Reich. Pflichtlektüre meiner Meinung nach,da man so leichte Vorurteile,die von den großen kommen,hervorsehen kann.

  • Bewertung

    5/5

    19.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Verboten großartig!

    Unglaublich, wie manche Bücher über Jahrzehnte - hier ist es schon fast ein Jahrhundert - aktuell, spannend und berührend bleiben. Dieses Buch gehört definitiv dazu!

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    23.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine tolle, umfassende Ausgabe für eine intensive Kafka-Lektüre

    »Jemand musste Josef K. verläumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.« Mit diesem weltberühmten ersten Satz, welcher den Leser gleich zu Beginn mitten ins Geschehen katapultiert, beginnt „Der Process“ von Franz Kafka. Josef K., Prokurist einer Bank, wird, ohne über die Hintergründe informiert zu werden, am Morgen seines 30. Geburtstages verhaftet. Doch diese Verhaftung ist keine im gewöhnlichen Sinn, denn „[d]as Verfahren ist nämlich im allgemeinen nicht nur vor der Öffentlichkeit geheim, sondern auch vor dem Angeklagten.“ K. sucht, da die Verhaftung seinem bisherigen Leben grundsätzlich nicht im Wege steht, Hilfe, um herauszufinden, weswegen er angeklagt wurde und gerät in die Fänge der Bürokratie. Mysteriöse Zwischenfälle streifen K. und sein Verfahren scheint ein Eigenleben entwickelt zu haben, welches allgegenwärtig über ihn schwebt. Doch zu viel soll über den Inhalt gar nicht verraten werden; man muss den Roman selbst gelesen haben, um in dessen faszinierenden Kuriosum regelrecht zu versinken. Diese tolle, vom bedeutendsten Kafka-Forscher Reiner Stach, kommentierte Ausgabe bietet neben dem ausführlichen Kommentar, welcher ein intensives close reading ermöglicht, zusätzlich noch Informationen zur Entstehung, Überlieferung und Rezeption. Mit dieser Ausgabe ist eine eingehende Beschäftigung mit einem immer noch aktuellen Klassiker gewährleistet!  Ganz egal, ob man Kafkas Roman zum ersten oder wiederholten Male liest, diese Ausgabe gewährt einen nützlichen Gesamtüberblick, um sich den Text verständlicher erschließen zu können.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    07.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    „Jemand musste Josef K.…

    „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. Mit dieser Ausgangssituation beginnt Franz Kafkas berühmter Roman „Der Prozess“. Josef K. arbeitet als angesehener Prokurist einer Bank. Die Stellung. Durch sein äußerst zurückgezogenes Privatleben sind seine menschlichen Kontakte stark reduziert. Die Umstände seiner Verhaftung sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das mysteriöse Gericht bleibt stets anonym. Josef K. erfährt nicht, worin die Anklage besteht und welche Schuld ihm vorgeworfen wird. Je mehr er seine Unschuld beweisen will, umso tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. und mit ihm die Leser*innen werden immer tiefer in ein rätselhaftes Geschehen hineingezogen. Da er mit seinem Verteidiger unzufrieden ist, übernimmt er schließlich seine Verteidigung selbst. Im letzten Kapitel des Romans wird Josef K. abends um neun Uhr von zwei Männern zu einem alten Steinbruch abgeführt und hingerichtet. Seine letzten Worte sind: „Wie ein Hund!“. Der Roman, der 1914/15 entstand, blieb jedoch ein Fragment und wurde 1925 posthum veröffentlicht. Er ist eine Kritik an einer verselbstständigten und unmenschlichen Bürokratie und am Fehlen bürgerlicher Freiheitsrechte. Bis heute wandeln sich immer wieder die Deutungen des Romans. Neben einer Zeittafel wird die Reclam-Ausgabe mit einer Nachbemerkung von Michael Müller ergänzt. Der Literaturwissenschaftler widmet sich darin der Entstehung des Manuskriptes und der posthumen Veröffentlichung durch Kafkas Freund, dem Schriftsteller Max Brod. Die Neuerscheinung, die anlässlich des bevorstehenden 100. Todestages von Franz Kafka (3. Juni 2024) erscheint, ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

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