Produktbild: Werke. Frankfurter Ausgabe
Band 1

Werke. Frankfurter Ausgabe Werke I. Band 1: Freuden und Tage und andere Erzählungen und Skizzen aus den Jahren 1892-1896

7

38,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.03.1988

Herausgeber

Luzius Keller

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

345

Maße (L/B/H)

18,3/11,1/2,5 cm

Gewicht

308 g

Auflage

3

Originaltitel

Les plaisirs et les jours

Übersetzt von

Elisabeth Borchers + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-02193-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.03.1988

Herausgeber

Luzius Keller

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

345

Maße (L/B/H)

18,3/11,1/2,5 cm

Gewicht

308 g

Auflage

3

Originaltitel

Les plaisirs et les jours

Übersetzt von

  • Elisabeth Borchers
  • Luzius Keller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-02193-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Richard Josef Schindler

    5/5

    19.02.2024

    Buch (Set mit diversen Artikeln)

    A la Rercheche du temps perdu

    Ich hatte das Buch in der Gesamt Ausgabe des Insel Buch gelesen. Es ist ein Leuchtturm der Weltliteratur wie präzis Sprache genutzt werden kann. Aber man braucht Zeit und Ruhe, um dies analytisch aufnehmen zu können Satz für Satz ein Genuss. Marcel Proust nutzt eine extrem feinsinnige Ironie. Marcel Proust zeigte was Ludwig Wittgenstein mit seiner Aussage sagt Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt. Und in der Beschreibung der Vielschichtigkeit von Personen mit einer extrem feinsinnigen Ironie ist dies eine der Grenzen meiner Welt. Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge. ( 1.1 ) Was der Fall ist, die Tatsache, ist das Bestehen von Sachverhalten. (2) Der Sachverhalt ist eine Verbindung von Gegenständen (Sachen, Dingen). (2.01) Logische Abhandlung Ludwig Wittgenstein.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    22.06.2021

    eBook (PDF)

    zu kleine Schrift, unmöglich zu lesen

    Das Pdf-Format bringt auf dem Torino Reader nichts, da sich die Schrift nicht vergrössern lässt.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Belle Époque

    Nur wenige Leser schaffen es, die zehn Bände von Marcel Proust Meisterwerk Auf der Suche nach der verlorenen Zeit wirklich zu lesen. Wer es bis zur Hälfte schafft, nimmt sich vor, die zweite Hälfte irgendwann in Angriff zu nehmen. So kommt es, dass der Band in Swanns Welt unser Bild von Marcel Proust prägt, weil der zumeist wirklich gelesen wird. In ihm wird die Kindheit des Helden, seine Familie, deren Freunde und Bekannte beschrieben. Proust überschüttet uns mit Landschaftsbeschreibungen und Details, als gebe es nur das Jetzt, kein Morgen mehr. Eine Oase, eine Idylle, die einen Korb von kindlichen Beobachtungen ausschüttet, und einem sofort einen behäbigeren Rhythmus beim Lesen als gewohnt auferlegt. Proust schafft es, einem nicht nur die Zeit nahe zu bringen, in der seine Geschichte spielt, es gelingt ihm auch, dem Leser die Frage nach der Zeit selbst zu stellen. Was haben wir verloren? Wie hektisch sind die Zeiten jetzt? Natürlich liest sich dies alles aus einer großbürgerlichen Sicht heraus. Zola hätte Proust Geschichte vollkommen anders dargestellt Trotzdem zieht sie einen in seine Sicht der verlorenen Dinge hinein, in der Umstürze sich höchstens in kleineren oder größeren Skandalen äußert. Es scheint am Vorabend jeden Krieges, Umbruchs so, als könne der eigenen Welt nicht Schlimmeres geschehen, als dass man sich für die falsche Garderobe entscheidet, als nicht kultiviert genug erscheint.

  • Gustl Schmidt

    aus Wien

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Set mit diversen Artikeln)

    Das Verlorene in der Zeit

    Diese Ausgabe ist sehr gut redigiert und man hat das gesamte Werk in drei Büchern und in einem kompakten Schuber. Man sollte zumindest einmal versuchen, dieses Werk der Weltliteratur in Angriff zu nehmen. Wer daran scheitert, der soll nicht verzagen, anderen ging es auch so. Aber man hatte zumindest mit einem Autor Kontakt, dessen Sprache und Darstellungskunst von Personen, dessen Tiefe und Klarheit der Reflexion unvergleichbar bleiben.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    30.10.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Vorjahr, 100 Jahre nach…

    Im Vorjahr, 100 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Bandes „Auf dem Weg zu Swann“ von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ begann der Reclam Verlag mit der Ausgabe einer neuen Übersetzung von Marcel Prousts Meisterwerk. Die Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer ist dabei die erste deutsche Übersetzung komplett aus einer Hand. Als Vorlage nimmt sie den erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts edierten endgültigen französischen Text. Nun liegt nach einem Jahr mit „Der Weg nach Guermantes“ bereits der dritte Band des insgesamt siebenbändigen Romanwerks vor. Hier führt der Ich-Erzähler (Marcel), der ein großbürgerliches Leben ohne die geringsten finanziellen Zwänge führt, den Leser in die mondäne Welt des Hochadels ein, genauer in den Alltag der Familie Guermantes, deren Wurzeln bis ins Mittelalter reichen. Da die Dreyfuss-Affäre allabendlicher Gesprächsstoff ist, muss die Handlung also nach 1894 spielen. Ansonsten sind die Gesprächsthemen im Salon meist langweilig und oft nichtssagend. Das gibt Proust die Gelegenheit, die französische Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts näher zu beleuchten. Marcel verliebt sich in die deutlich ältere Herzogin von Guermantes (ihr wahres Alter erfährt man allerdings nicht). Sie unternehmen tägliche Spaziergänge, doch die Dame nimmt wenig Notiz von seiner Aufwartung und so erlischt bald wieder seine Zuneigung. Außerdem begegnet er wieder der schönen Mademoiselle Albertine, die sich ihm bisher immer entzogen hat. Darüber hinaus erlebt Marcel die lange Krankheit und schließlich den Tod seiner Großmutter (nach einem letzten Kuss ihres Enkels). „Das entschwundene Leben hatte die Enttäuschungen des Lebens mit sich fort getragen.“ In seiner tiefen Trauer kommt ihn Albertine besuchen. Ein neues Abenteuer zwischen den beiden scheint sich anzubahnen. Bei 1000 Seiten ist der dritte Romanteil natürlich erst einmal ein Lesewagnis, und so erschließt sich das Buch nur langsam und schichtweise. 200 Seiten entfallen dabei auf die äußerst umfangreichen Anmerkungen des Übersetzers, die bei der Lektüre sehr hilfreich sind. Sie verstehen sich nicht als literaturwissenschaftliche Kommentare, sondern verfolgen das bescheidene Ziel, dem Leser von heute Verständnishilfen zu bieten. Mit Neugierde warte ich nun auf die weiteren Bände der Reclam-Ausgabe, die als Hardcover-Version auch sehr ansprechend ist.

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  • Aus dem Inhalt:
    FREUDEN UND TAGE
    Vorwort
    Widmung
    Der Tod des Baldassare Silvande, Freiherrn von Sylvanien
    Violante oder die mondäne Welt
    Fragmente einer italienischen Komödie
    I. Die Geliebten des Fabrice / II. Die Freundinnen der Gräfin Myrto / III. Heldémone, Adelgise, Ercole / IV. Der Unbeständige / V. / VI. Verlorene Formen / VII. Snobs / VIII. Oranthe / IX. Gegen den Freimut / X. / XI. Szenario / XII. Fächer / XIII. Olivian / XIV. Figuren der mondänen Komödie
    Bouvard und Pécuchet: Gespräche über die mondäne und über die musikalische Welt
    I. Die mondäne Welt / II. Die musikalische Welt
    Melancholische Sommertage in Trouville
    Porträts von Malern (Albert Cuyp / Paulus Potter / Antoine Watteau / Anton van Dyck)
    Porträts von Komponisten (Chopin / Gluck / Schumann / Mozart)
    Das Bekenntnis eines jungen Mädchens
    Zum Diner geladene Gäste
    Die Klagen, Träumereien in zeitfarbener Tönung
    I. Tuilerien / II. Versailles / III. Spaziergang / IV. Familie beim Musikhören / V. / VI. / VII. / VIII. Reliquien / IX. Mondscheinsonate / X. Quelle der Tränen aus vergangener Liebe / XI. Freundschaft / XII. Kurzlebige Wirksamkeit des Kummers / XIII. Lobrede auf die schlechte Musik / XIV. Begegnung am See / XV. / XVI. Der Fremde / XVII. Traum / XVIII. Genrebilder der Erinnerung / XIX. Meerwind auf dem Land / XX. Die Perlen / XXI. Die Gestade des Vergessens / XXII. Leibhaftige Gegenwart / XXIII. Sonnenuntergang im Inneren der Seele / XXIV Wie im Mondlicht / XXV. Kritik der Hoffnung im Licht der Liebe / XXVI. Unterholz / XXVII. Die Kastanienbäume / XXVIII. Das Meer / XXIX. Marine / XXX. Segel im Hafen
    Das Ende der Eifersucht

    ERZÄHLUNGEN UND SKIZZEN AUS DEN JAHREN 1892-1896
    Teil 1: Von Proust veröffentlichte Texte
    Porträt von Madame / Vor der Nacht / Erinnerung / Der Gleichgültige
    Teil 2: Texte au s dem Nachlaß
    Rank und schlank der Körper / Konversation / Als ich vorhin durch die Tuilerien ging / Allegorie / Fragmente eines Briefromans

    ANHANG
    Nachwort des Herausgebers / Anmerkungen und Kommentar / Bibliographie / Namenregister