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Am Neujahrstag 1880 trifft mit dem Postdampfer "König von Italien" ein Fremder im sizilianischen Vigàta ein. In den folgenden Monaten ereignen sich neue Todesfälle, die jeweils für sich genommen ganz einfache Erklärungen zu haben scheinen.

Produktbeschreibung
Am Neujahrstag 1880 trifft mit dem Postdampfer "König von Italien" ein Fremder im sizilianischen Vigàta ein. In den folgenden Monaten ereignen sich neue Todesfälle, die jeweils für sich genommen ganz einfache Erklärungen zu haben scheinen.
Autorenporträt
Andrea Camilleri, geb. 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Seine historischen Romane und Krimis lösten in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Camilleri-Fieber aus und stürmten sämtliche vorderen Pätze auf den italienischen Bestseller-Listen. Camilleris Hauptfigur, Commissario Salvo Montalbano, gilt inzwischen weltweit als Inbegriff sizilianischer Lebensart und einfallsreicher Kriminalistik. Andrea Camilleri ist verheiratet, hat drei Töchter, vier Enkel und lebt in Rom.
Rezensionen
"Geistreich, weise und absolut unterhaltsam. Ein Könner!" (aspekte)
"Camilleri erzählt mit spürbarer Lust an überraschenden Wendungen und komischen Situationen von wunderbar plastischen Figuren." (Frankfurter Rundschau)

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

"Jagdsaison" sei eines der schönsten Bücher Camilleris, meint Roland H. Wiegenstein. In Italien waren die Montalbano-Krimis des Sizilianers viele Jahre ein Geheimtip, führen aber inzwischen die Bestsellerlisten an, berichtet der Rezensent. Und das zu Recht, denn mit der Figur des mit Intuition, gesundem Menschenverstand und einer altmodischen Vorstellung von Recht ermittelnden Kommissars habe der Autor den anarchischen, sizilianischen Blutsbruder von George Simenons "Kommissar Maigret" geschaffen, freut sich Wiegenstein. Der Rezensent ist aber nicht nur vom Protagonisten begeistert. Sein Lob geht weiter. Hellsichtig und entschieden gebe Camilleri über sizilianische Lebensverhältnisse Aufschluss, die man in keinem Geschichtsbuch nachlesen könne. Jede Figur habe einen eigenen Charakter, dem Camilleri mit spürbarer Lust an überraschenden Wendungen und komischen Situationen jeweils wunderbar plastische Züge verliehen hätte. Und die umgangssprachlich geratene deutsche Übersetzung von Monika Lustig löst bei Wiegenstein keinen Unmut aus. Denn Camilleris sizilianische "Kunstsprache" gehöre eh zur "Kalamität des Unübersetzbaren". "Jagdsaison", so resümiert der Kenner sämtlicher Camilleri-Krimis, offenbare ein kleinstädtisches Bestiarium voller Melancholie, Spannung und groteskem Humor.

© Perlentaucher Medien GmbH