Liebesgedichte - Goethe, Johann Wolfgang von
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Wie kein anderer Dichter sprach Goethe sein ganzes Leben lang auf immer neue und immer ursprüngliche Weise von der Liebe. Seine Liebesgedichte sind unvergleichlich.
Willkommen und Abschied Mir schlug das Herz; geschwind zu Pferde, Und fort, wild, wie ein Held zur Schlacht! Der Abend wiegte schon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht; Schon stund im Nebelkleid die Eiche, Ein aufgetürmte Riese, da, Wo Finsternis aus dem Gesträuche Mit hundert schwarzen Augen sah. Der Mond von seinem Wolkenhügel, Schien kläglich aus dem Duft hervor; Die Winde schwangen leise Flügel,Umsausten schauerlich…mehr

Produktbeschreibung
Wie kein anderer Dichter sprach Goethe sein ganzes Leben lang auf immer neue und immer ursprüngliche Weise von der Liebe. Seine Liebesgedichte sind unvergleichlich.

Willkommen und Abschied
Mir schlug das Herz; geschwind zu Pferde,
Und fort, wild, wie ein Held zur Schlacht!
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht;
Schon stund im Nebelkleid die Eiche,
Ein aufgetürmte Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.
Der Mond von seinem Wolkenhügel,
Schien kläglich aus dem Duft hervor;
Die Winde schwangen leise Flügel,Umsausten schauerlich mein Ohr;
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer-
Doch tausendfacher war mein Mut;
Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
Mein ganzes Herz zerfloß in Glut.
Ich sah dich, und die milde Freude
Floß aus dem süßen Blick auf mich.
Ganz war mein Herz an deiner Seite,
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbes Frühlings Wetter
Lag auf dem lieblichen Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter!
Und hofft'es, ich verdient' es nicht.
Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
In deinen Küssen, welche Liebe,
O welche Wonne, welcher Schmerz!
Du gingst, ich stund, und sah zur Erden,
Und sah dir nach mit nassem Blick;
Und doch, welch Glück! geliebt zu werden,
Und lieben, Götter, welch ein Glück.

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  • Produktdetails
  • insel taschenbuch 2825
  • Verlag: Insel Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 34525
  • 7. Aufl.
  • Seitenzahl: 108
  • Erscheinungstermin: 21. Januar 2002
  • Deutsch
  • Abmessung: 179mm x 111mm x 8mm
  • Gewicht: 86g
  • ISBN-13: 9783458345251
  • ISBN-10: 3458345256
  • Artikelnr.: 09923670
Autorenporträt
Johann W. von Goethe, geb. am 28.8.1749 in Frankfurt a.M., gest. am 22.3.1832 in Weimar. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Reisen zum Rhein, nach der Schweiz, Italien und Böhmen. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken 'Götz' und 'Werther', Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ('Faust', 'Tasso', 'Iphigenie' u. v. a.), Autobiographien. Zeichner und Universalgelehrter: Botanik, Morphologie, Mineralogie, Optik. Theaterleiter und Staatsmann. Freundschaft und Korrespondenz mit den grössten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit (Schiller, Humboldt, Schelling . . .). Goethe prägte den Begriff Weltliteratur, und er ist der erste und bis zum heutigen Tag herausragendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.
Inhaltsangabe
Das Schreien
Die Nacht
Unbeständigkeit
An den Mond
Ob ich Dich liebe weiß ich nicht
Kleine Blumen, kleine Blätter
Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde
Maifest
Erwache Friedericke
Heidenröslein
Vor Gericht
Gretchens Lied
Rettung
Bleibe, bleibe bei mir
Neue Liebe, Neues Leben
Sehnsucht
Lilis Park
Auf dem See
Im Herbst 1775
Wonne der Wehmut
An ein goldnes Herz das er am Halse trug
Eis-Lebens-Lied
An Lili
An Charlotte von Stein
Rastlose Liebe
Einschränkung
An Charlotte von Stein
Sag ich s euch geliebte Bäume
An Charlotte von Stein
Für ewig
An den Mond
An die Entfernte
Der Fischer
Liebhaber in allen Gestalten
An Lida
Mignon
Aus einem Brief an Charlotte von Stein Römische Elegien
Mehr als ich ahndete
Froh empfind ich mich nun
Kannst du, o Grausamer!
Eines ist mir verdrießlich
Hier ist mein Garten bestellt
Köstliche Ringe besitz ich! Venetianische Epigramme
Immer halt ich die Liebste
Welch ein Mädchen ich wünsche zu haben?
Liebe flößest du ein
Ist es Ernst, so zaudre nun länger nicht
Arm und kleiderlos war das Mädchen
Traurig, Midas, war dein Geschick
Ach, mein Hals ist ein wenig geschwollen
Wonniglich ist s, die Geliebte
In dem engsten der Gässchen
Alles was ihr wollt
Nackend willst du nicht neben mir liegen

Frech und froh
Liebebedürfnis
Morgenklagen
Nahe des Geliebten
Blumengrus Nachwort
Textnachweise