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Gesellschaftlicher Sprengstoff
"Beruflicher Erfolg macht glücklich" und "Die Zukunft ist weiblich". So tönt es uns derzeit allerorten entgegen. Wer das nicht glauben mag, weil er gegen den alltäglichen Wahnsinn kämpft, den der Versuch, Familie und Beruf unter einen Hut zu kriegen, mit sich bringt, dem wird gerne mit einem Killerargument begegnet: "Das ist doch alles nur eine Frage der Organisation". Susanne Garsoffky und Britta Sembach entlarven diese Sätze als die Lügen, die sie sind, und fordern mehr Ehrlichkeit bei diesem Thema - denn wir können aus der Vereinbarkeitsmisere wieder…mehr

Produktbeschreibung
Gesellschaftlicher Sprengstoff

"Beruflicher Erfolg macht glücklich" und "Die Zukunft ist weiblich". So tönt es uns derzeit allerorten entgegen. Wer das nicht glauben mag, weil er gegen den alltäglichen Wahnsinn kämpft, den der Versuch, Familie und Beruf unter einen Hut zu kriegen, mit sich bringt, dem wird gerne mit einem Killerargument begegnet: "Das ist doch alles nur eine Frage der Organisation". Susanne Garsoffky und Britta Sembach entlarven diese Sätze als die Lügen, die sie sind, und fordern mehr Ehrlichkeit bei diesem Thema - denn wir können aus der Vereinbarkeitsmisere wieder herausfinden.

Wer Familie und Beruf gleichzeitig leben will, zahlt einen Preis - und dieser Preis ist hoch. Auch wenn man uns immer weismachen will, dass wir beides haben können - Kinder und Karriere - und dass alles möglich ist, so haben doch fast alle von uns am eigenen Leib erfahren, dass das einfach nicht stimmt. Da hilft es auch nichts, wenn man uns vermeintliche Vorbilder von Victoria Beckhambis Ursula von der Leyen vor die Nase hält, denn wir sind halt nicht so, sondern ganz normal. Es gibt keine Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und das ist auch keine Frage der Organisation. Es gibt nur ein Nebeneinander. Strukturelle Probleme verlagern wir auf das Individuum und das kann auf Dauer nicht gutgehen. Susanne Garsoffky und Britta Sembach geht es nicht um individuelle Lebensentwürfe und weitere Selbstoptimierungsversuche, sondern um gesellschaftliche Solidarität. Sie zeigen, wie mögliche Lösungen für unsere Gesellschaft aussehen könnten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Pantheon
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 255
  • Erscheinungstermin: 8. September 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 141mm x 27mm
  • Gewicht: 434g
  • ISBN-13: 9783570552520
  • ISBN-10: 3570552527
  • Artikelnr.: 40786494
Autorenporträt
Garsoffky, Susanne
Susanne Garsoffky, Jahrgang 1968, studierte Geschichte und Politikwissenschaften. Nach der Journalistenschule in Berlin arbeitete sie zunächst als Reporterin bei der Berliner Morgenpost. Dann folgte der Wechsel als Autorin und Redakteurin zum Westdeutschen Rundfunk nach Düsseldorf und Köln. Zuletzt gestaltete sie als Redakteurin das frauenpolitische Magazin "frauTV" mit. Susanne Garsoffky ist Mutter zweier Söhne.

Sembach, Britta
Britta Sembach, Jahrgang 1968, studierte Politikwissenschaft, Geografie und Portugiesisch in Köln und Hamburg. Nach einem Zeitungsvolontariat in Halle an der Saale arbeitete sie als Redakteurin, Reporterin und Autorin für die Nachrichtenagentur Reuters, diverse Printmedien und TV-Sender, etwa den WDR. Seit mehreren Jahren ist sie neben ihrer journalistischen Arbeit in freier Praxis als Mediatorin BM® und Kommunikationstrainerin tätig. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Nein, obwohl Susanne Garsoffky und Britta Sembach in ihrem Buch "Die Alles ist möglich-Lüge" unter Berufung auf Statistiken, Umfragen, Interviews und persönliche Erfahrungen bestreiten, dass Beruf, Beziehung und Familie unter einen Hut zu bringen sind, wollen die Autorinnen keinen reaktionären "Rückwärtssalto" an den Küchenherd vollziehen, so Dorion Weickmann. Sie halten das "Maß an Selbstausbeutung", das die "Lebensplanung nach Emma-Schnittmuster" fordert, für nicht tragbar und fordern eine Auseinandersetzung mit den faktischen Folgen der "Vereinbarkeitsgläubigkeit", erklärt die Rezensentin, die wiederum von den konkreten Verbesserungsvorschlägen der Autorinnen wenig überzeugt ist. Die Ideen "Teilzeit für Väter" und die Einschränkung "betrieblicher Präsenzkultur", wie Garsoffky und Sembach sie sich vorstellen, haben schon sehr lange nicht viel bewegt, weiß Weickmann.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Den Frauen gehöre generell die berufliche Zukunft. Susanne Garsoffky und Britta Sembach […] widersprechen derlei Aussagen vehement und entlarven sie mit zugespitzten Argumenten als Augenwischerei.«