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"Feindsender" zu hören war unter Hitler strengstens verboten und wurde mit aller Härte bestraft. Wer es dennoch wagte, konnte von März 1941 bis Mai 1945 einmal monatlich im Auslandsprogramm der BBC fünf bis acht Minuten lang den Ansprachen Thomas Manns lauschen. An Deutlichkeit läßt Mann es in seinen emotionalen, warnenden Worten an die Deutschen nicht fehlen. Bereits 1941 berichtet er von Kriegsverbrechen, systematischer Judenverfolgung, Menschenexperimenten und Vergasungen. Und immer wieder stellt er der furchtbaren Realität die vergangene Größe der deutschen Kultur gegenüber, mahnt zu…mehr

Produktbeschreibung
"Feindsender" zu hören war unter Hitler strengstens verboten und wurde mit aller Härte bestraft. Wer es dennoch wagte, konnte von März 1941 bis Mai 1945 einmal monatlich im Auslandsprogramm der BBC fünf bis acht Minuten lang den Ansprachen Thomas Manns lauschen.
An Deutlichkeit läßt Mann es in seinen emotionalen, warnenden Worten an die Deutschen nicht fehlen. Bereits 1941 berichtet er von Kriegsverbrechen, systematischer Judenverfolgung, Menschenexperimenten und Vergasungen. Und immer wieder stellt er der furchtbaren Realität die vergangene Größe der deutschen Kultur gegenüber, mahnt zu Einsicht, Umdenken und Buße.

Thomas Manns berühmte BBC-Reden sind dem Hörer mit diesem Hörbuch unmittelbar zugänglich. Manns einzigartige und eindringliche Art zu sprechen erreicht in diesen Ansprachen ihren absoluten Höhepunkt.

  • Produktdetails
  • Verlag: DHV DER HÖRVERLAG
  • Anzahl: 1 Audio CD
  • Gesamtlaufzeit: 74 Min.
  • Erscheinungstermin: 17. Mai 2004
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783899403985
  • Artikelnr.: 12720702
Autorenporträt
Mann, Thomas§Thomas Mann wurde 1875 als Sohn einer Kaufmanns- und Senatorenfamilie in Lübeck geboren. Ohne Abitur und abgeschlossene Ausbildung arbeitete er als Redakteur beim "Simplicissimus", bevor ihm der Roman "Buddenbrooks" (1901) und die Erzählung "Tonio Kröger" (1903) ein Leben als Schriftsteller ermöglichten und ihn schon in jungen Jahren berühmt werden ließen. 1929 erhielt Thomas Mann den Nobelpreis für Literatur, vier Jahre später musste der Schriftsteller aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrieren. Von 1933 an lebte Thomas Mann im Exil, erst in der Schweiz, ab 1938 in den USA. Dort nahm er 1944 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. 1952 kehrte Thomas Mann in die Schweiz zurück, wo er 1955, kurz nachdem er zum Ehrenbürger der Stadt Lübeck ernannt wurde, in Zürich starb und in Kilchberg beerdigt wurde.
Rezensionen
"„Euch zu warnen ist der einzige Dienst, den ein Deutscher wie ich euch heute erweisen kann“, fand Thomas Mann – und er warnte ganz entschieden. In seinen Radiobotschaften, die die BBC von März 1941 bis Mai 1945 jeden Monat nach Deutschland übermittelte, benennt er deutlich die Verbrechen der Nazis, ruft zum Widerstand auf und verteidigt den Luftkrieg der Alliierten. Oliver Boeck hat die Ansprachen mit Reden von Himmler, Goebbels und anderen collagiert und führt so plastisch vor, was Mann vor allem am Herzen lag: auf den Gegensatz des verrohten Nazi-Regimes zu der einstigen geistigen Größe seines Landes hinzuweisen."
(hr2 Hörbuch-Bestseller)