Uhren zogen mich auf - Koch, Ulrich
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"Denn der größte Schmerz", so der Dichter Ulrich Koch in einer Dankesrede, "ist die Sprache. Um ihn zu beschreiben, müssten wir hinter den Spiegel schauen können." Sein neues Buch mutet wie ein solches Hinter-den-Spiegel-Schauen an, ein Spiel mit verblüffenden Perspektiven, verlockend, irritierend, gleichermaßen surreal wie alltagsinspiriert, zuweilen abgründig bei großer Gelassenheit im Duktus.…mehr

Produktbeschreibung
"Denn der größte Schmerz", so der Dichter Ulrich Koch in einer Dankesrede, "ist die Sprache. Um ihn zu beschreiben, müssten wir hinter den Spiegel schauen können." Sein neues Buch mutet wie ein solches Hinter-den-Spiegel-Schauen an, ein Spiel mit verblüffenden Perspektiven, verlockend, irritierend, gleichermaßen surreal wie alltagsinspiriert, zuweilen abgründig bei großer Gelassenheit im Duktus.
  • Produktdetails
  • Verlag: Poetenladen
  • 1. Aufl.
  • Seitenzahl: 104
  • Erscheinungstermin: August 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 145mm x 13mm
  • Gewicht: 308g
  • ISBN-13: 9783940691378
  • ISBN-10: 3940691372
  • Artikelnr.: 36333226
Autorenporträt
Ulrich Koch wurde 1966 in Winsen an der Luhe geboren und lebt heute in der Nähe von Hamburg. Er veröffentlichte Gedichtbände beim Residenz Verlag und in der Lyrikedition 2000 sowie bei fixpoetry das Leseheft "Bleibe". Im Herbst 2012 erschien sein neuer, großer Gedichtband "Uhren zogen mich auf" im poetenladen Verlag. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Förderpreis des Stuttgarter Schriftstellerhauses (2009) und dem Hugo-Ball-Förderpreis (2011).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Ulrich Koch ist wieder da. Fast hätte Michael Braun den Lyriker vergessen, der so schön melancholisch die existentielle Obdachlosigkeit umkreisen kann. Im neuen Band, so teilt der Rezensent mit, begegnet Kochs lyrisches Ich den Hinterhöfen der Vorstädte, schildert lakonisch das Ungeschehen und illustriert Verstörung. Für Braun gelingt das dem Autor großartig vermittels Beobachtungsgabe und eines beachtlichen Verlorenheitserfahrungsschatzes, der sich in Vergänglichkeitsbildern wie "der offene Mund / einer stehengebliebenen Bahnhofsuhr" ausdrückt. Dass auch Hoffnung dabei ist, versichert Braun uns am Ende seiner Besprechung, als wäre es andernfalls gar nicht auszuhalten.

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