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Matthias Göritz` Gedichte unternehmen Erkundungen der Wirklichkeit und des eigenen Inneren, mit tiefem Ernst und mit spielerischem Spaß am Ausprobieren.Die Gedichte von Matthias Göritz sind Erkundungsreisen in nahe und entlegene Gegenden, in reale und geträumte Welten. Sie sind geprägt von Neugier und abenteuerlustigem Staunen, vom genauen Beobachten und vom Hin- und Herwenden der Gedanken, die sich daran knüpfen. Immer gerät Neues in den Blick, aber immer auch zeigen sich Elemente des Bekannten in allem Neuen. Zwischen Hoffnungen und Enttäuschungen wird kein Kreis ausgeschritten, aber…mehr

Produktbeschreibung
Matthias Göritz` Gedichte unternehmen Erkundungen der Wirklichkeit und des eigenen Inneren, mit tiefem Ernst und mit spielerischem Spaß am Ausprobieren.Die Gedichte von Matthias Göritz sind Erkundungsreisen in nahe und entlegene Gegenden, in reale und geträumte Welten. Sie sind geprägt von Neugier und abenteuerlustigem Staunen, vom genauen Beobachten und vom Hin- und Herwenden der Gedanken, die sich daran knüpfen. Immer gerät Neues in den Blick, aber immer auch zeigen sich Elemente des Bekannten in allem Neuen. Zwischen Hoffnungen und Enttäuschungen wird kein Kreis ausgeschritten, aber vielleicht sind es Gänge entlang einem spulenartigem Gebilde? Das Gleiche ist natürlich nicht das Selbe, sondern möglicherweise sogar das ganz Andere.Göritz unternimmt Tiefenbohrungen mit besessenem Ernst und gleichzeitig spielerischer Experimentierfreude, er kombiniert Pathos mit Lakonie. Und immer ist das lyrische Sprechen des Autors, der aus mehreren Sprachen (Englisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Finnisch) übersetzt bzw. nachgedichtet hat, ein Zwiegespräch mit lebenden und toten Dichterinnen und Dichtern.Was ich besitze, rinnt mir aus den HändenZeit, eine zärtliche Feder. Du musst docheinsehen, sagt sie zu mir, dass die Wörtereiner untergehenden Sprache niemandemgehörenJa, sage ich. Nein. Das einmal verbrachtekommt nicht zurück. Schlichtes Lichtsprießt durch die Gardine, das einzigewas noch wächst. Gegen MittagVerkehrte Verse von Liedernan denen ich festhalte...
Autorenporträt
Matthias Göritz, geb. 1969, ist ein vielfach ausgezeichneter Lyriker, Theaterautor, Übersetzer und Romancier. Er veröffentlichte die Gedichtbände »Loops«, »Pools« und »Tools« sowie die Romane »Der kurze Traum des Jakob Voss« (2005), für den er den Mara-Cassens-Preis erhielt, »Träumer und Sünder« (2013), der mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet wurde, und »Parker« (2018). Außerdem erhielt Göritz den William H. Gass Award. Derzeit lehrt er an der Washington University in St. Louis, USA.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Wenig Orientierung" bekommt Rezensent Harald Hartung zunächst bei Matthias Göritz' Gedichten - verschiedene Themen und Längen, mal mit Überschrift, mal ohne, mal eine ganze leere Seite -, hält sich dann aber doch gerne auf im Zwischenraum zwischen Erklärung und Rätsel. Sympathie hat er auch für Göritz' Art, sich zurückzuhalten und anzuzweifeln, etwa wenn er von seinem Scheitern bei einer literarischen Verarbeitung eines Bachmann-Gedichts berichtet: "Überschreiben ist quälend"; das glaubt ihm der Kritiker. Was er kann, wisse Göritz trotzdem, und das merkt man auch beim Lesen, lobt Hartung.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Seine Spulen ziehen uns Stück für Stück hinein in eine Tiefe, die übrigens nicht nur mit Dunkelheit aufwartet.« (Björn Hayer, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 04.08.2021) »Göritz ist ein erzählender Lyriker (...). Nicht selten pointiert, nehmen seine Gedichte keine Umwege, sondern kommen ziemlich schnell auf den Punkt. Gute Lyrik mit überraschenden inhaltlichen Wendungen - kann man nur empfehlen.« (Matthias Ehlers, WDR 5 Bücher/Aktuelle Lyrik, 01.10.2021) »(Die) lange Kurve von der Verzweiflung zur Zuversicht gelingt Matthias Göritz meisterhaft.« (Thorsten Schulte, literaturkritik.de, 27.10.2021) »Das Buch birgt eine Reihe lyrischer Momente, die nachklingen und nachdenklich machen« (Thorsten Paprotny, rezensionen.ch, 06.10.2021) »(Die) lange Kurve von der Verzweiflung zur Zuversicht gelingt Matthias Göritz meisterhaft.« (Thorsten Schulte, literaturkritik.de, 27.10.2021) »Man spürt beim Lesen, dass der Autor nicht ohne System arbeitet.« (Harald Hartung, FAZ, 29.01.2022)