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Nachtdämmern versammelt Gedichte Islands berühmtester Dichterin zum sterbenden Großgletscher Vatnajökull in Südostlisland, dem Gletscher von Steinunn Sigurdardóttirs Kindheit, der in unseren Tagen weltweit zum traurigen Symbol des Klimawandels geworden ist. NACHTDÄMMERNDie Zeit, nicht mehressentiellstürmt nicht mehr vorandass sich auf ihrer wehenden mähnedas ewige blaue berglicht bricht.Sie humpelt jetzt kahlköpfig am hangim wachsenden schatten des bergesim ewig dämmernden landein greis zwischen tag und nacht…mehr

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Produktbeschreibung
Nachtdämmern versammelt Gedichte Islands berühmtester Dichterin zum sterbenden Großgletscher Vatnajökull in Südostlisland, dem Gletscher von Steinunn Sigurdardóttirs Kindheit, der in unseren Tagen weltweit zum traurigen Symbol des Klimawandels geworden ist. NACHTDÄMMERNDie Zeit, nicht mehressentiellstürmt nicht mehr vorandass sich auf ihrer wehenden mähnedas ewige blaue berglicht bricht.Sie humpelt jetzt kahlköpfig am hangim wachsenden schatten des bergesim ewig dämmernden landein greis zwischen tag und nacht
Autorenporträt
STEINUNN SIGURDARDÓTTIR, geboren 1950 in Reykjavík, studierte Psychologie und Philosophie in Dublin. Sie arbeitete als Radio- und Fernsehjournalistin und veröffentlichte mehrere Gedichtbände, Kurzgeschichten, ein Kinderbuch sowie acht Romane, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Für Herzort erhielt sie 1995 den Isländischen Literaturpreis, Der Zeitdieb wurde 1998 in Frankreich verfilmt. Steinunn Sigurdardóttir lebt in Reykjavík und Senlis, Frankreich.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

"Wasfür-länder werden wir so genannten Is-länder wenn der gletscher geht?", fragt die isländische Dichterin Steinunn Sigurdardottir in ihrem Abschiedslied auf den Vatnajökull. Eine Antwort bleibt sie dem Rezensenten Aldo Keel schuldig, dafür erfährt er umso mehr über die identitätsstiftende Kraft der "weißen Pracht". In den, wie er findet, eindringlichen Gedichten liest er zunächst von Sigurdardottirs Kindheitserinnerungen als der Gletscher noch Schutz versprach und Ewigkeit verhieß. Die Gegenwart sieht in Folge der Erderwärmung anders aus: "die aasvögel der welt fliegen freudig / über der abblätternden gletscherglatze", zitiert Keel. Hoffnung gibt es für Sigurdardottir keine, dystopisch blickt sie in die Zukunft: Städte werden untergehen. Schon als Warnruf empfiehlt der Kritiker den Band.

© Perlentaucher Medien GmbH