12,95 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Gebundenes Buch

1 Kundenbewertung

Donnerstag ist der schlimmste Tag der Woche. Donnerstag ist Schulschwimmen und Gidd hat immer schon mittwochs Bauchweh. Da hilft auch die neue rote Badehose nichts. Insgeheim hat Gidd über 70 Tricks, um nicht baden zu gehen , in einem Heft notiert. Angefangen vom Fußballtrainingstrick über den Trick mit der Toilette bis hin zum Schwimmzeugvergessentrick. Leider kann man die meisten Tricks nur einmal anwenden. Umso wichtiger ist es, dass Gidd im Schulbus am Fenster sitzt. Solange er auf dem Weg zum Bad den Mann auf der Bank sieht, der die Tauben füttert, wird Gidd die Schwimmstunde irgendwie…mehr

Produktbeschreibung
Donnerstag ist der schlimmste Tag der Woche. Donnerstag ist Schulschwimmen und Gidd hat immer schon mittwochs Bauchweh. Da hilft auch die neue rote Badehose nichts. Insgeheim hat Gidd über 70 Tricks, um nicht baden zu gehen , in einem Heft notiert. Angefangen vom Fußballtrainingstrick über den Trick mit der Toilette bis hin zum Schwimmzeugvergessentrick. Leider kann man die meisten Tricks nur einmal anwenden. Umso wichtiger ist es, dass Gidd im Schulbus am Fenster sitzt. Solange er auf dem Weg zum Bad den Mann auf der Bank sieht, der die Tauben füttert, wird Gidd die Schwimmstunde irgendwie überstehen. Aber dann ist der Taubenmann dreimal hintereinander nicht da...
Anke Kuhl hat die Ängste und Emotionen des pfiffigen, gewitzten Jungen, den der Leser unmittelbar ins Herz schließt, mit wenigen Strichen aufs Papier gezaubert.
  • Produktdetails
  • Verlag: Gerstenberg Verlag
  • Originaltitel: Met je hoofd boven water
  • Seitenzahl: 137
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Erscheinungstermin: 28. Januar 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 162mm x 20mm
  • Gewicht: 335g
  • ISBN-13: 9783836957045
  • ISBN-10: 3836957043
  • Artikelnr.: 39982563
Autorenporträt
Kuhl, Anke
Anke Kuhl, geb. 1970, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Sie hat Freie Kunst an der Uni Mainz und Visuelle Kommunikation an der HFG Offenbach studiert und arbeitet seit ihrem Abschluss 1998 als freie Illustratorin und Grafikerin in der Ateliergemeinschaft »labor«. 2011 wurde sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. www.laborproben.de
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Richtig erholsam findet Hilde Elisabeth Menzel das neue Kinderbuch von Gideon Samson - endlich mal keine Monster oder Fabelwesen, einfach nur ein Junge, Gidd, der furchtbare Angst vor dem Schwimmunterricht in der Schule hat und dem auch die "70 Tricks, um nicht baden zu gehen" des Titels nicht aus der Patsche geholfen haben, berichtet die Rezensentin. Als auch noch der Tauben fütternde alte Mann, den der Junge sich als Glücksbringer ausgeguckt hatte, nicht mehr an seiner designierten Bushaltestelle auftaucht, reicht es Gidd und er macht sich auf die Suche nach dem Alten, auf der er schließlich auch seine Angst vor dem Schwimmen verlieren wird, fasst Menzel angetan zusammen. Anke Kuhl begleitet die Geschichte außerdem hinreißend mit ihren Illustrationen, lobt die Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 17.04.2014

Magische
Rituale
Gidd verliert seine
Angst vorm Schwimmen
In diesem Bücherfrühling voller Monster und Zombies, ausgestorbener Tiere und unheimlicher Fabelwesen ist ein so leises Buch wie 70 Tricks, um nicht baden zu gehen des niederländischen Autors Gideon Samson mit einem Antihelden als Erzähler und einer ganz besonders schönen Ausstattung eine wahre Erholung.
  Beginnen wir mit den hinreißenden Illustrationen von Anke Kuhl: Wie das wasserblaue Cover und der Titel suggerieren, geht es um einen wasserscheuen Jungen, und wenn wir das Buch aufschlagen, herrscht auch dort die Farbe blau vor, denn Schrift und Illustrationen sind blau wie das Wasser, das in dieser Geschichte eine so große Rolle spielt. Jedes Kapitel beginnt links mit der Andeutung eines Startblocks und daneben dehnt sich seitenübergreifend das Schwimmbad aus, in dem sich der Held Gidd aufhält. Seine Körpersprache spiegelt eindrücklich seine Angst vor dem blauen Nass, und erst das Abschlussbild zum 16. Kapitel zeigt ihn lachend und furchtlos ins Wasser springen. Happy End also, aber bis dahin muss der Junge noch einen langen, mühsamen Weg zurücklegen.
  Es geht ums „Schulschwimmen“, wie Anke Kuhls frecher Papagei, der den Innentitel schmückt, hinaus posaunt. Für den neunjährigen Gidd der Horror schlechthin. Seit den ersten Wochen der dritten Klasse fürchtet er sich vor den Donnerstagen, an denen er mit seiner Klasse zum Schulschwimmen muss. Nun beginnt für ihn die vierte Klasse, und alle sind an ihm vorbei gezogen und haben ihre Schwimmprüfungen bestanden, sogar die drei wasserscheuen Chinesen und der behinderte Simon. Nur er ist noch übrig. Er hat alle möglichen Tricks ausprobiert – 70 an der Zahl, wie der Titel verrät - um sich zu drücken, aber leider funktionieren die Tricks alle höchstens einmal, und die Lehrer haben ihn durchschaut. Und dann hat er noch seine magischen Rituale, die er zelebriert, damit er nicht ertrinkt. Das wichtigste ist das Vorbeifahren des Schwimmbad-Busses an einer ganz bestimmten Parkbank, auf der immer ein alter Mann sitzt und Tauben füttert. Wenn der alte Mann da ist, kann Gidd hoffen, dass alles gut geht.
  Und so sitzt er Donnerstag für Donnerstag im Bus und sehnt den alten Mann herbei, der nicht ahnt, welche Bedeutung er für einen kleinen Jungen hat. Gidds Mutter will ihm helfen, kauft ihm eine superchice, teure Badehose und schickt ihn zu einer Therapeutin, aber Gidds Angst vor dem Wasser wird nicht besser. Eines Tages ist die Parkbank leer und der alte Mann ist verschwunden. Gidds Verzweiflung ist groß und er beschließt, dass er den Alten, seinen unentbehrlichen Talisman, unbedingt finden muss. Seine Suche führt zu einer Kettenreaktion von Abenteuern und beschert ihm eine Menge Freunde, die ihm schließlich helfen seine Ängste zu besiegen.
  All das erzählt der liebenswerte Gidd mit Selbstironie und feinem Humor (großartig übersetzt von Rolf Erdorf), sodass man ihm bis zuletzt die Daumen drückt und sich über sein Siegerlachen vor dem letzten Kapitel von Herzen freut. (ab 9 Jahre)
HILDE ELISABETH MENZEL
Gideon Samson: 70 Tricks, um nicht baden zu gehen. Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Mit Bildern von Anke Kuhl. Gerstenberg 2014. 138 Seiten, 12,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
…mehr
Magische
Rituale

Gidd verliert seine
Angst vorm Schwimmen

In diesem Bücherfrühling voller Monster und Zombies, ausgestorbener Tiere und unheimlicher Fabelwesen ist ein so leises Buch wie 70 Tricks, um nicht baden zu gehen des niederländischen Autors Gideon Samson mit einem Antihelden als Erzähler und einer ganz besonders schönen Ausstattung eine wahre Erholung.

  Beginnen wir mit den hinreißenden Illustrationen von Anke Kuhl: Wie das wasserblaue Cover und der Titel suggerieren, geht es um einen wasserscheuen Jungen, und wenn wir das Buch aufschlagen, herrscht auch dort die Farbe blau vor, denn Schrift und Illustrationen sind blau wie das Wasser, das in dieser Geschichte eine so große Rolle spielt. Jedes Kapitel beginnt links mit der Andeutung eines Startblocks und daneben dehnt sich seitenübergreifend das Schwimmbad aus, in dem sich der Held Gidd aufhält. Seine Körpersprache spiegelt eindrücklich seine Angst vor dem blauen Nass, und erst das Abschlussbild zum 16. Kapitel zeigt ihn lachend und furchtlos ins Wasser springen. Happy End also, aber bis dahin muss der Junge noch einen langen, mühsamen Weg zurücklegen.

  Es geht ums „Schulschwimmen“, wie Anke Kuhls frecher Papagei, der den Innentitel schmückt, hinaus posaunt. Für den neunjährigen Gidd der Horror schlechthin. Seit den ersten Wochen der dritten Klasse fürchtet er sich vor den Donnerstagen, an denen er mit seiner Klasse zum Schulschwimmen muss. Nun beginnt für ihn die vierte Klasse, und alle sind an ihm vorbei gezogen und haben ihre Schwimmprüfungen bestanden, sogar die drei wasserscheuen Chinesen und der behinderte Simon. Nur er ist noch übrig. Er hat alle möglichen Tricks ausprobiert – 70 an der Zahl, wie der Titel verrät - um sich zu drücken, aber leider funktionieren die Tricks alle höchstens einmal, und die Lehrer haben ihn durchschaut. Und dann hat er noch seine magischen Rituale, die er zelebriert, damit er nicht ertrinkt. Das wichtigste ist das Vorbeifahren des Schwimmbad-Busses an einer ganz bestimmten Parkbank, auf der immer ein alter Mann sitzt und Tauben füttert. Wenn der alte Mann da ist, kann Gidd hoffen, dass alles gut geht.

  Und so sitzt er Donnerstag für Donnerstag im Bus und sehnt den alten Mann herbei, der nicht ahnt, welche Bedeutung er für einen kleinen Jungen hat. Gidds Mutter will ihm helfen, kauft ihm eine superchice, teure Badehose und schickt ihn zu einer Therapeutin, aber Gidds Angst vor dem Wasser wird nicht besser. Eines Tages ist die Parkbank leer und der alte Mann ist verschwunden. Gidds Verzweiflung ist groß und er beschließt, dass er den Alten, seinen unentbehrlichen Talisman, unbedingt finden muss. Seine Suche führt zu einer Kettenreaktion von Abenteuern und beschert ihm eine Menge Freunde, die ihm schließlich helfen seine Ängste zu besiegen.

  All das erzählt der liebenswerte Gidd mit Selbstironie und feinem Humor (großartig übersetzt von Rolf Erdorf), sodass man ihm bis zuletzt die Daumen drückt und sich über sein Siegerlachen vor dem letzten Kapitel von Herzen freut. (ab 9 Jahre)

HILDE ELISABETH MENZEL

Gideon Samson: 70 Tricks, um nicht baden zu gehen. Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Mit Bildern von Anke Kuhl. Gerstenberg 2014. 138 Seiten, 12,95 Euro.

DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de

…mehr